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Samsung ATIVsmart PC – Erstes Clover Trail Tablet im Schnelltest

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 Mitunter ist es so, dass man in die Stadt fährt, um eigentlich nur ein billiges Handy zu kaufen. Je entspannter man bei der Sache ist, desto eher lässt man dann den Blick schweifen und entdeckt Geräte, die einen zu finanziellen Unartigkeiten verführen.

Eben so erging es mir gestern, als mein Mann und ich zusammen den MadiaMarkt betraten, um für ihn ein kleines, billiges Android Handy zu kaufen.

Gesagt, getan, aber wir verließen den Laden nicht mit einem Handy, sondern mit einem Windows 8 Tablet – das Samsung ATIVsmart PC mit dem aller ersten Atom Clover Trail Prozessor.

Die Spezifikationen des Gerätes sind schon mal eine Hausmarke, denn das Gerät läuft nicht wie seine ARM Kollegen mit Windows RT, sondern mit einem vollwertigem Windows 8, so dass auch der Benutzung nativer Desktopanwendungen nichts mehr im Weg steht.

Die 64 GB eMMC Festplatte ist im Vergleich zu einer SSD zwar nicht so zügig, was man vor allem bei gleichzeitigem Schreiben zweier Prozesse auf die Festplatte merkt, für die Herkömmliche Nutzung, wie etwa Office, Surfen und Programmieren, reicht das kleine Tablet aber allemal aus – wobei man bei dem 11,6″ großen Tablet, das mit einer Auflösung von 1366 x 768 dpi daher kommt und 400 Nit ausreichend hell strahlt, eigentlich nicht wirklich von klein sprechen kann, denn in beiden Händen haltend fühlt es sich durch seine schmale Form genau richtig dimensioniert an um entspanntes Arbeiten zu ermöglichen.

Mobile OS oder Windows OS

Dem gegenüber steht ein Gewicht, das Samsung mit 750g (ohne Tastatur) angibt, was nur wenig über dem des iPad3 liegt. Und damit wären wir auch schon bei einem Vergleich der beiden Protagonisten, die sich so ohne weiteres eigentlich nicht vergleichen lassen, denn es wäre quasi Äpfel mit Birnen zu vergleichen: das auf dem  iPad laufende mobile Betriebssystem iOS und das vollwertige Windows OS, das natürlich erheblich mehr Möglichkeiten offeriert.

Das merkt man schon an der Vielzahl an möglichen Anschlüssen, wie beispielsweise ein normal dimensionierter USB2 oder ein Micro-HDMI-Anschluss. Interessant ist, dass sich beide Geräte, zumindest was die Dicke des Gerätes betrifft, nicht markant unterscheiden, womit ein neuer Aspekt hinzutritt. Bis dato war es so, dass man für den Gebrauch eines Gerätes mit der Leichtigkeit stets auf ein Gerät mit mobilen Betriebssystem zurückgreifen musste. Das ATIVsmart, vor allem aber das Betriebssystem in Kombination mit der Hardware, offenbaren einem aber mit einem Mal Möglichkeiten, die erst deutlich werden, wenn man es in Händen hat und munter durch die Anwendungen wischt – denn Windows verlangt nach Gesten und die kann man mit dem Tablet nach Herzenslust ausführen.

Active Standby mit Clover Trail

Überrascht sein könnten einige Benutzer, schalten sie das Gerät an der Seite in den Active Standby, denn dieser vom neuen Clover Trail unterstützte Modus, der auch Anwendungen im Standby aktiv lässt, ermöglicht zum Beispiel das Abrufen von Emails oder das Hören von Musik, wie wir es von unseren Handys gewohnt sind, auch wenn das Gerät ausgeschaltet zu sein scheint. Ob alle Anwendungen in dieser Option laufen, muss ich allerdings noch testen. Die App´s der Modern UI scheinen diese Option allerdings uneingeschränkt zu unterstützen.

Energiesparwunder

Alles fühlt sich leicht und flüssig an, was nicht zuletzt dem neuen Atom Prozessor geschuldet wird, der hier auf dem Gerät einen hervorragenden Dienst verrichtet. Videos in HD und FullHD sind für das kleine Tablet kein Problem und auch Flash-Filme lassen sich über das WLan-Netz locker in 1080p abspielen. Amüsant wird es dann, wenn man sich dabei die Verbrauchswerte der Batterie anschaut, die selbst beim Abspielen eines FullHD-Film selten über 3 Watt gehen. Da der Akku eine Kapazität von 31 Wattstunden aufweist, ergeben sich so Benutzungszeiten von lockeren 10 Stunden und das nicht im Idle sondern im normalen Betrieb.

Obgleich die Plattform nach wie vor nur USB2 ansprechen kann und man damit auf den FullSpeed von USB3 verzichten muss, lassen sich durch den USB-Anschluss leicht externe Festplatten an das Gerät anschliessen, um beispielsweise auf Foto-, Film- oder Musik-Archive zugreifen zu können. Wie der Verbrauch bei derartigen Szenarien aussieht, konnte ich bisher allerdings noch nicht testen.

Ein erster Test des Verbrauchs in verschiedene Anwendungs-Szenarien erbrachte folgende Werte:

  • 1.9 Watt im Idle minimaler Helligkeit
  • 2.4 Watt im Idle bei 25% Helligkeit
  • 2.9 Watt im Idle bei 50% Helligkeit
  • 3.7 Watt im Idle bei maximaler Helligkeit

 

Kleine Flunder mit Stift

Besonders reizend ist jedoch der Einbau eines WACOM Digitizers, den ich bereits von meinen ThinkPad tablet kenne. Wem der mitgelieferte Stift also zu klein ist, steht die Benutzung von Alternativprodukten nichts im Weg. Ich selbst konnte das Tablet beispielsweise mit dem zum ThinkPad W700 mitgelieferten Digitizer ohne Probleme verwenden.

Zudem ist die Erkennung und Umsetzung des Stiftes sehr präzise. Abweichungen, wie ich dies von einigen ThinkPad Tablets früherer Generationen kenne, sind nur in Form von einer weniger als 1mm großen Abweichung, ganz am Rand der Schmalseiten zu beobachten – was durchaus zu verschmerzen ist. das zeichnen bringt daher mit dem ATIVsmart richtig Spass und dürfte für manchen Studenten im Höhrsaal zum Vergnügen werden.

Das Display

Etwas weniger gut, da “glossy” ist das Display im Outdoorbetrieb. Hier spiegelt sich das Umfeld schon recht stark. Wer allerdings einen Mac oder das iPad gewohnt ist, sollte damit allerdings keinerlei Probleme haben. Die mit 400 Nit angegebene Helligkeit erscheint mir allerdings ein wenig weit gegriffen, was allerdings an der Digitizerschicht liegen kann, die beispielsweise auch bei den ThinkPad Tablets die Helligkeit von ehemals 400 Nit beim Outdoor-Display auf 300 Nit für die Touchversion reduziert hat. Auch bei diesen Tablets konnte man bei direkter Sonneneinstrahlung fast nichts mehr auf dem Gerät ablesen. Aber wofür hat man ein mobiles Gerät, wenn es nicht möglich ist, den Einfallswinkel leicht zu verstellen?

Kommen wir zur Auflösung, denn mit seinen 1366×768 dpi gehört das 11,6″ Tablet nicht gerade in den Highendbereich. Es ist in der Tat so, dass die Schrift mitunter ein wenig kantig wirkt, vor allem, wenn man den Text in kurzem Anstand lesen möchte. Das halte ich bei einigen Anwendungen auch für ein wenig problematisch, beispielsweise, wenn man das Gerät zum eBook Lesen missbrauchen möchte. Allerdings wirkt das Tablet mit seiner Auflösung insgesamt keinesfalls unterdimensioniert, vor allem wenn man sich vor Augen führt, dass die Auflösung ja auch dargestellt werden will. Vergleicht man dies mit einem iPad2, das eine geringer Auflösung in der Breite hat, so kommt man einer ungefähren Vorstellung, wie es um das Display bestellt ist, schon näher. Aufgrund der andersartigen Fonts,  beim ATIV, kann man die Textdarstellung aber nur mäßig miteinander vergleichen. Ich denke, dass die von Samsung gewählte Auflösung durchaus gut gewählt ist um ein flüssiges Navigieren durch das OS zu ermöglichen. Anderweitig, kann man sich dann für das kleinere 10″ ATIV Tab entscheiden, wenn es denn endlich auf den Markt kommt. Zuletzt wird ja sogar einem Anschließen an einen externen Monitor durch den HDMI Anschluss zumindest diesbezüglich keine Grenzen gesetzt.

 

Sound

Samsung hat sein Tablet mit zwei Lautsprechern bestückt um so in den Genuss von Stereo-Sound zu kommen. Die beiden an den Schmalseiten, entlang des Displays verlaufenden Lautsprecher verrichten so auch recht ordentlich ihren Dienst. Allerdings könnten sie ein wenig mehr Bässe vertragen und klingen daher etwas dünn – vor allem für Klassik- oder Rockfans.

Besonders empfindliche Ohren sollten daher zu Kopfhörern greifen, wenn sie anspruchsvolle Musik hören möchten.

Erster Eindruck und Fazit

Mein erster Eindruck, wohl gemerkt nach nur kurzer Nutzung, fällt daher sehr positiv aus, so dass ich schon geneigt bin, mein iPad zu verkaufen und mich an dem Gerät zu versuchen. Microsoft hat da mit seinem Windows 8 einiges zu beigetragen und Intel mit dem Bau des Clover Trail Prozessors einen richtigen Schritt in Richtung leistungsstarker Mobileprozessoren getan – Rechner, die im Active Standby sein können, wie man es vom Handy gewohnt ist. Samsung hat hier letztlich ein ordentliches Stück Hardware hervorgebracht, dass nicht nur gut in der Hand liegt, sondern auch das erste Mal so etwas wie “Spass” in Verbindung mit Windows aufkommen lässt.

Hier geht´s zum Videotest

 

 


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iPad 2 – Snapseed

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Heute Morgen am Frühstückstisch entdeckte ich, daß die bekannte und durchaus gut zu benutzende Applikation “Snapseed”, für Fotobearbeitung bis zum 23.09.2011 noch kostenlos im Appstore erhältlich ist.
Neugierig geworden, wollte ich mir die Software ein wenig genauer ansehen und installierte sie auf meinem iPad 2.

Ich bin, was das Austesten von Foto Applikationen betrifft inzwischen skeptisch geworden, denn nicht selten verbirgt sich hinter mancher Applikation einfach billige Effekt, die sich zumeist selbst leichter zu erstellen sind, für die man sich im Nachhinein dann doch ärgert, sein Geld ausgegeben zu haben.

Doch was bietet sich dem Benutzer mit Snapseed?

Der Aufbau der Applikation

Die Applikation öffnet sich zu einem sehr aufgeräumten Fenster. Je nach Orientierung des Bildschirms, platzieren sich die einzelnen Effektoptionen mal im unterten Bereich des Displays, mal auf der Linken Schmalseite, in einzelnen grafisch abgesetzten kastenförmigen Grafiken, die selbsterklärend, auf ihre Funktion hinweisen
Ist einmal ein Effekt aktiviert, öffnet sich das gewählte Bild in den Vollbildmodus und es lassen sich die unterschiedlichen Optionen zu dem jeweiligen Effekt durch vertikale und horizontale Wischgesten modifizieren.
Durch vertikales Wischen wählt man die unterschiedlichen Unteroptionen, durch horizontales Wischen die Stärke des jeweiligen Effektes.

Snapseed Optionen

Insgesamt lassen sich elf verschiedene Effekte auswählen:

1. Auto Correct

– Hier läßt sich zwischen Kontrast- und Farbsättigung wählen.

2. Selective Adjust

– Durch das Setzen, beliebig vieler, radialer Bezugspunkte, lassen sich sowohl Kontrast, Farbsättigung als auch die Helligkeit anpassen.

3. Tune Image

– Hier lassen sich folgende Effekte gleichmäßig auf das gesamte Bild insgesamt anwenden: Helligkeit, Farbverteilung, Kontrast, Farbsättigung, Weißabgleich.

4. Straighten & Rotate

– Verkleinerung und Rotation.

5. Crop

– Sowohl freihes, als auch Beschneiden nach festgelegten Din Normen.

6. Black & White

– Helligkeit, Kontrast und Körnung

7. Vintage Films

– Hierr lassen sich einige Texturen überlagern, die dem Bild den Effekt von Alterung geben soll. Diese Texturen lassen sich durch folgende Zusatzoptionen noch modifizieren: Helligkeit, Farbsättigung, Texturstärke und Größe jeweils vom Mittelpunkt des Bildes aus.

8. Drama

– Hier kann man durch leichte Schatteneffekte, dem Bild einen dramaturgischen Touch geben. Optional, läßt sich der Effekt durch die Filterstärke und die Farbsättigung noch verändern.

9. Grunge

– Mittels rauher Texturfilter, lassen sich interessante Effekte ins Bild holen. Diese lassen sich durch insgesammt 1500 unterschiedliche Texturstile, durch Helligkeit, Kontrast, der Texturstärke und der Farbsättigung weiter verändern.

10. Center Focus

– Dieser Filter ist ein sog. Unschärfefilter. Mit diesem lassen sich durch gezieltes Ausblenden von Objekten, andere Objekte in den Vordergrund holen. Durch setzen eines frei verschiebbaren Mittelpunktes, kann man hier im Bild interessante Effekte erzeugen. Eine weitere Option ist die Stärke des Filters, d.h. wie stark die Umgebung um das zentrierte Objekt unscharf gefiltert wird.

11. Organic Frames

– Mit diesem Effekt lassen sich unterschielich modelierte Rahmen um das Bild herum projezieren, die entweder Mit hellerem Oder dunklerem Rahmen in unterschieldicher Stärke versehen sind.

Bild 1

Fazit

Beim Arbeiten mit Snapseed habe ich überrascht feststellen können, dass die App. nicht nur überaus stabil auf dem iPad 2 läuft, sondern auch Spaß bringt. Ich war bisher nie ein Freund von Effekten, sondern habe stehts versucht durch gezieltes aussuchen bestimmter Motive, das richtige Bild zu produzieren.

Diese App. zeigte mir aber, was man alles noch aus seinen Bildern herausholen kann bzw. welch interessante Effekte einige Einstellungen in der Software haben können.

Bild 2

Da die App. noch bis zum 23. September frei im Appstore verfügbar ist, sollte sich jeder der etwas zur Bearbeitung von Fotos sucht, die App. einmal genauer ansehen. Sie ist ein echter Tipp.

Abb. links: Bild 1 und 3 – original, Bild 2 und 4 – überarbeitet

Bild 3
Bild 4
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iPad 2 – Bloggen auf dem iPad

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Vor einiger Zeit habe ich damit begonnen mein allerliebstes Hobby, meine Liebe zu technischen Geräten, quasi zu Papier zu bringen indem ich meine Gedanken und Erfahrungen in Form eines Blogs niederschreibe.

Als Werkzeug diente mir dazu natürlich ein ganz normaler Desktop PC. Anfangs bestanden die Artikel aus einfachen, durch Fotos dokumentierte kurze Artikel, wurden dann aber schnell durch in YouTube geladene, von mir erstellte Filme ergänzt. Das Thema YouTube ist eigentlich eine Geschichte für sich, hängen an der Erstellung und Bearbeitung doch unendlich viele zusätzliche Tätigkeiten, Software und auch Hardware, die es zu erlernen gilt – hat man sich zuvor noch nicht mit der Materie befaßt.
Die Möglichkeiten, die sich einem mit dieser Form des Mediums bieten, sollen hier jedoch nicht erörtert werden, sondern eine ganz andere.

Vom iPad zu Android und zurück

In der Zwischenzeit sind zahlreiche von mir gekaufte Geräte durch meine Hände gegangen, einige haben sich als besonders gut, andere als nicht geeignet entpuppt. Letztgenannte wurden in der Regel dann recht schnell wieder verkauft.

So war es auch anfangs mit dem im letzten Jahr erschienen iPad der ersten Generation, mit dem ich viel herumexperimentierte, es für zahlreiche Anwendungsszenarien versuchte zu benutzen – wofür es schlicht nicht gedacht war und ist – so das ich es schlußendlich, nach einem halben Jahr Nutzung, wieder verkaufte, um es durch ein 7″ Samsung Galaxy Tab zu ersetzten.

Leider war ich mit Android – zumindest in der vorliegenden Form auf einem Tablet – gar nicht zufrieden, da ich die vielen Einschränkungen durch den Mangel an geeigneter Software, einfach nicht für ausreichend empfand – auf einem Handy habe ich hingegen Android als recht brauchbar erfahren.
Viele Anwendungen, die es für Android gab und auch noch gibt, sind nicht, wie beim iPad, explizit für die sehr viel höhere Auflösung gedacht, so dass man nicht selten das Gefühl eines riesig großen Telefons hatte. Ob dies nun mit den Nachfolgegenerationen wie z. B. Honeycomb besser werden soll, wird sich zeigen.

…und doch ein Apfel

Hier fand ich die Lösung von Apple eleganter, explizit für das Tablet eigene Anwendungen zur Verfügung zu stellen, welche die erheblich höhere Auflösung intelligent nutzt. Zudem war die Umsetzung der gesamten Haptik auf dem Galaxy Tab, im Vergleich mit dem iPad – zumindest was meinen subjektiven Eindruck betrifft – erheblich schlechter.

Anwendungen, mit denen ich mich beispielsweise gerne beschäftige, sind Musik Applikationen wie MusicStudio oder Garage Band. Auf ihnen kann man, beinahe organisch, Klaviertasten oder andere Musikinstrumente verwenden um, aus Spaß an der Freude, zu komponieren oder laienhaft Klavierspielen zu lernen.
Derartiges ist auf einem Androidgerät, bisher zumindest, nicht denkbar.

Seit etwas mehr als einen Monat habe ich das Galaxy Tab verkauft und bin nun im Besitz eines iPad 2, in der Annahme, da ich mir nun Bewust darüber bin, dass das iPad letztlich ein Consumer Gerät ist und nicht für produktives Arbeiten seine Darseinsberechtigung hat.

Ich war Anfang des Jahres begeistert von der Vorführung der neuen Apple Software “Garage Band” und ” iMovie”, die ich beide, in erheblich umfangreicherer Form auf einem 13″ MacBook Pro erleben durfte, das allerdings auch recht bald wieder verkauft wurde. Trotz allem halte ich diese beiden Anwendungen, zuminest was die Blogger Szene betrifft, für recht brauchbare und vor allem intutiv bedienbare Werkzeuge.

Meine ersten Einkäufe im Appstore waren dann auch eben diese Applikationen, um zu testen, ob es eine Möglichkeit gibt, meine mit dem Nokia N8 erstellten HD Filme zu transferieren, zu schneiden und ins Internet zustellen.

Die so gewonnenen Erfahrungen und Ergebnisse, kann man hier im Blog nachlesen.

Nun war es aber an der Zeit, mein 17″ schweres ThinkPad Notebook, zumindest was das mobile Verfassen von Texten für meinen Blog betrifft, ein wenig ausruhen zu lassen, um mittels des iPads Texte zu erstellen und – dies war und ist mir vor allem wichtig – diese zu layoutieren sowie Bilder vernünftig integrieren zu können.
Bisher konnte ich dies nur mit einem richtigen OS, wie etwa OSX oder Windows in überzeugender Weise bewerkstelligen.

Da ich einen WordPress Blog verwende, der mir freundlicherweise von der Firma Xeneris in Heidelberg zur Verfügung gestellt wir, bin ich bezüglich der Software natürlich recht schnell auf die WordPress eigene Appliktion gestoßen, die es ja auch für Android gibt.

Blogsy

Blogsy Icon

Allerdings sind die Möglichkeiten für ein elegantes Layoutieren, wie wir es vom PC her kennen, doch sehr beschränkt, weshalb ich mich in den letzten Tagen einmal genauer im Appstore umsah. Ich entdeckte dabei “Blogsy“, eine Applikation, die man eigentlich als Kleinod bezeichnen könnte, da die App. im Prinzip genau die Ansprüche erfüllt, nach denen ich stets gesucht habe: Sie nutzt alle positiven Optionen, die einem durch das Touchdisplay des iPad zur Verfügung stehen und gibt viele Optionen für WYSIWYG frei, wie z.B. das Platzieren von Bildern und Filmen.

Die WYSWYG Ansicht

Mit Wischgesten ist es möglich einfach zwischen diesen Modi zu wechseln. Man kann die Ansichtenoption durch zwei unterschiedlich farbige Hintergründe deutlich machen oder, sofern dies bevorzugt wird, beide gleichfarbig belassen – also weiß.

Im WYSIWYG Modus, werden Bilder oder Videos in den Text platziert und können in ihrer Größe und Ausrichtung angepaßt werden.

direktes Übertragen von lokalen Bildern

Im Bearbeitungsmodus, der im Prinzip wie ein Quellcodeeditor eines HTML-Editors wirkt, wird der Text geschrieben und editiert.
Leider gibt es hier kein Syntax Highlighting, was bei komplizierterem HTML Code mitunter etwas erschwerend sein kann.
Zudem würde ich mir wünschen, über ein angepaßtes Tastaturlayout zu verfügen, mit dem es leichter wäre schnell HTML Code zu erstellen. Wer dies möchte oder komplizierteren bzw. verschachtelteren Code erstellen will, sollte sich im Bereich der HTML Editoren umsehen, um diesen dort zu erstellen und den Code anschließend, per Copy and Paste, in den Text einzufügen.

Html Editor Edhita für das iPad

Für das Formatieren des puren Textes, gibt es allerdings im oberen Bereich des Bildschirms eine Toolbar, mit der sich bequem Text editieren läßt. Die Optionen sind beschränkt, für die meisten Anwendungen aber mehr als ausreichend.
Die Formatierung erfolgt entweder über ein simples Markieren des bereits geschrieben Textes und anschließendes Anklicken der gewünschten Formatoption oder ein vorheriges Anklicken der Formatoption und anschließender Texteingabe. Es werden automatisch die Tags an die richtigen Stellen setzt und der Cursor korrekt platziert.

Direkter Onlinezugriff auf WordPress Dateien

Entlang der rechten Schmalseite sind untereinander gestaffelt verschiedene Onlinedienste, über die man bequem und sehr schnell Bilder in den Text einfügen kann. Die Vorschau ist elegant, durch eine sich öffnende Sprechblase gelöst, in der man zudem die online stehenden Bilder, bei Bedarf drehen kann.

Während meines Textlayouts fiel mir auf, das es mitunter ein wenig hakelig zur Sache ging, fügte ich mehr als drei Bilder in den Text ein. Die Funktion ist aber trotzdem, alles in allem, mehr als zufriedenstellend. Für Feinkorrekturen läßt sich der erstellte Code dann bei Bedarf im Bearbeitungsmodus ausschneiden und an der gewünschten Stelle wieder einfügen.
Ich muß sagen, dass ich selten so schnell und so stressfrei einen Text habe editieren können.

Der Bearbeitungsmodus von Blogsy, wahlweise mit hellem oder dunklem Hintergrund

Fazit

Mein Fazit während der Benutzung beim Schreiben und Layoutieren fällt hier durchaus sehr positiv aus, auch wenn es noch einige Haken Ösen im System von Blogsy gibt. Die zahlreichen Abstürze, über die ich in einigen Rezensionen im Appstore habe lesen können, konnte ich – zumindest was das iPad 2 betrifft – bisher kein einziges Mal beobachten. Die Applikation lief stabil. Ledeglich beim Einfügen von Fotos hakte es hin und wieder etwas. Ein zuzügliches Feintuning mittels Copy & Paste, konnte dies aber bisher ohne Probleme ausgleich.
Einzig das Fehlen von Syntax Highlighting und eine angepaßte Tastatur für das HTML Editing wären vielleicht Veränderungen, die ich mir für ein Update der Software wünschen würde.
Für 3,99€, die die Applikation im Appstore derzeit kostet, ist dies ein klarer Kauftipp.

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iPad 2 – MovieConverter genauer betrachtet – Teil 1: Alles was man vor der Konvertierung beachten sollte

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Das Problem mit dem Camera Connection Kit – USB-/SD-Karten Adapter

Etwa seit dem Update auf 4.2 des iOS gibt es ein sog. “Feature”, dass für einen Stromsparfunktion der iOS Geräte sorgen soll. Der Vorteil liegt auf der Hand, denn fortan verbrauchen die Apple Geräte bei Datenübertragungen weniger Strohm so dass der Akku länger hält. Dass diese Funktion aber auch mit zahlreichen Negativeffekten beschattet ist, teilt Apple den Usern nicht mit – schließlich ist alles ein Feature und letztlich führte diese Funktion dazu, dass zuvor ohne Probleme benutzte USB-Sticks, SD-Kartenlesegeräte oder Kameras nicht mehr erkannt wurden, da diese zuviel Strohm verbrauchten – ein Ärgernis für diejenigen, die auf den Dateitransfer angewiesen sind. Welche Geräte fnktionieren und welche nicht, ist auf vor lauter Verzweiflung zusammengestellten Forenseiten zu finden, die darüber informieren sollen, ob oder wie man das Camera Connection Kit (kurz CCK) verwenden kann.

Das iPad 2 mit CCK-USB und das Nokia N8

Die mit der hervorragenden Kamera des Nokia N8 gemachten Fotos können nur dann zuverlässig transferiert werden, stellt man das Handy vor dem Anschließen des N8 mittels USB-Connector auf die Einstellung “Medienübertragung“, sonnst funktioniert gar nichts.

Nun meldet iOS durch ein PopUp Menü, dass ein USB Gerät angeschlossen wurde, dass zu viel Strohm verbraucht, was aufgrund des Updates und der bedauerlichen Strohmsparfunktion nicht weiter verwundert, uns aber nicht daran hindert, die Daten zu übertragen. Darum klicken wir einfach auf den OK Button des PopUp Menüs und warten, bis die Mediendaten des Handys geladen wurden.

Selbst wenn alle Anwendungen zuvor geschlossen waren, öffnet sich im Hintergrund die Fotosoftware, deren Informationsreiter sich von “Fotos”, “Alben”, “Ereignisse” und “Orte” auf den Reiter “Kamera” erweitern um die gelesenen Daten anzuzeigen.

Bilder werden, wie dies zu erwarten ist, normal angezeigt. Was uns aber besonders interessiert sind die mit dem Handy gemachten Videos der drei unterschiedlichen Kamera Applikationen.

Video ist gleich Video..?

Die mit der Standard Kamera Software aufgenommenen Videos werden als graue Kästchen mit der Bezeichnung MP4 dargestellt ebenso die Videoaufnahmen der Applikation “CameraPlus”.

Am wenigsten Probleme gibt es offenbar mit den Aufnahmen der Applikation “CameraPro”, deren Videodateien wie Bilder dargestellt werden mit der Zusatzbezeichnung “JPG+MP4”, was anfangs dazu führte, dass ich die Videodateien nicht als solche wahrnahm. Da dann auch noch die gesamten Dateibezeichnungen fehlen, ist es vor allem bei den “grauen Kästchen” natürlich schwer, die Dateien voneinander zu trennen.

Vermutlich ist es am einfachsten prinzipell alle Videos herunterzuladen und anschließend die Videodateien auf dem Gerät zu löschen.

Das iPad 2 mit CCK-SD-Kartenleser und Nokia N8

Da ich mich anfangs ein wenig von der Pop-Up Meldung habe beeindrucken lassen, versuchte ich mich in der Benutzung der SD-Karten Einheit, da das Nokia N8 ja ebenfalls über einen Micro SD-Kartenslot verfügt und ich diese hin und wieder benutzte, überlegte ich, die Karte für den Transfer zu verwenden.

Ein Adapter der Firma “Samsung” war schnell gefunden, allerdings erkannte das CCK daraufhin die Micro-SD Karte nicht. Aus Mangel an Alternativen an Andaptern und da man mit dem Nokia N8 überaus gesegnet ist mit jeglicher Form von Anschlüssen, steckte ich einen USB-SD-Kartenlesegerät in den USB Slot des Nokia N8 und transferierte die Dateien nun auf eine ältere 1GB SD Karte.

Video ist ungleich Video..?

Man muß allerdings dabei beachten, dass auf der Karte die für Kameraformate üblichen Ordner “DCIM” und “MISC” vorhanden sind und die Dateien stets im Ordner “DCIM” gespeichert werden.

Interessanterweise wurden bei diesem Transfer die Videodateien der Applikation “CameraPlus” und der Standard Kamerasoftware beide nicht erkannt, während es mit den Dateien, die mit “CameraPro” erstellt wurden, überhaupt keine Probleme gab – für mich tröstlich, da ich aus Stabilitätsgründen ohnehin dieser Software den Vorzug gebe. Den selben Test unternahm ich dann noch mit einem 8 GB USB-Stick, der zum gleichen Ergebnis kam.

Erstes Fazit

Mein Fazit für den Dateitransfer vom Nokia N8 zum iPad lautet, dass die beste Option offenbar ein Transfer über die USB-Schnittstelle des CCK ist. Will man beim Transfer auf Nummer sicher gehen und alle Möglichkeiten aussondieren, ist die Verwendung von CameraPro zur Zeit wohl noch die beste Lösung, obgleich während der zahlreichen Updates, die es für die App in den letzen Wochen gegeben hat, leider die Option verloren gegangen ist, die Video- und Audioeinstellungen in den sog. “Experteneinstellungen” zu modifizieren. Damit kann man nur hoffen, dass der Entwickler nicht irgendwann ein Format wählt, dass nicht mehr 100%ig kompatibel ist. Nichts desto trotz klappen via direkter USB-Anbindung trotz allem die Transfers aller Kamera Applikationen. Wie dies in Hinblick auf das Ende August bevorstehende Update auf “Anna” für das Nokia N8, das ein gehöriges Update der Kamerasoftware vorsieht, ausfallen wird, werden wir dann sehen.

 

 

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Das iPad, Tablets und c/o

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Als letztes Jahr im Frühjahr das iPad das Licht der Weltpresse erblickte wußte innerhalb kürzester Zeit eigentlich fast jeder, was mit dem aus vier Buchstaben bestehenden Begriff “iPad” gemeint ist. Sogar meine fast 70 jährige Mutter wußte sofort vovon ich sprach, als ich ihr vor zwei Monaten am Telefon erzählte, dass ich mir überlegte ein iPad zu kaufen. Ich mußte nicht viel erklären: “Ja!” tönte es aus dem Höhrer “das hatte ich vor ein paar Wochen auch schon in der Hand – ist ganz toll!” entfuhr es ihr, als ich Ansätze machte ihr, wie gewohnt, weit ausgreifend, von meinen skurilen Errungenschaften der mobilen Technologie zu erzählen. Jeder weiß wie es aussieht, schließlich sieht man Werbeplakate an jeder zweiten oder dritten Bushaltestelle – man muß also nichts mehr erklären. Der Begriff “iPad” ist also selbsterklärend. Wie seinerzeit “Tempo” als Sinonym für Taschentücher galt, steht das iPad, nach Meinung vieler als Sinonym für das “Tablet”, was das iPad ja in erster Line ist.

Alles nichts Neues

Dabei ist der Begriff “Tablet” so neu eigentlich nicht, gibt es doch schon seit Jahren, bereits vor dem 2007 einsetzenden Netbook Boom, relativ kleine Notebooks bzw. Subnotebooks mit drehbarem Display, die man mit einem Stift bedienen muß. Hierzu gehören beispielsweise Geräte der ThinkPad Reihe wie das X60t, X61t und X200t der Firma Lenovo, aber auch Dell und HP haben Geräte dieser Bauweise in ihrem Portfolio.

Diese Gattung nannte man bis vor kurzem noch “Tablet” oder “Tablet PC”. Um aber eine Verwechslung mit den inzwischen auf dem Markt erhältlichen “Tablets” zu vermeiden, spricht man inzwischen gemeinhin nur noch von “Tablet-PC Convertibles”.
Auch die zahlreichen “Handhelds” oder auch “Palmsize PC´s”, die seit Ende der 90er Jahre auf dem Markt zu finden sind und zumindest bereits das Konzept der Displaybedienung aufweisen, auch wenn dieses aufgrund der veralteten Oberfläche von Windows Mobile (damals noch Windows CE) beispielsweise nur mit einem Stift richtig bedient werden konnten, was alles andere als benutzerfreundlich war.
Es gab sogar eine mit den Fingern zu bedienende Softwaretastatur und eine Art Schrifterkennung, die aber nie wirklich zufriedenstellend funktionierte.

Zudem kam 2007, bereits in 6. Generation, kleine 5″ große Tablets von der französischen Firma ARCHOS auf den Markt, die den heutigen schon sehr nah verwandt waren. Allerdings liefen diese mit einem eigenem auf Linux basiertem Betriebssystem (ARCHOS 5 Internet Media Tablet), das sich aber nicht wirklich am Markt behaupten konnten. Anders sah dies mit seinem auf Android 1.6 basierten 5″ Internet Tablet aus, das Ende 2009 auf dem Markt erhältlich war und ein beträchtliches Potential, gerade im Medienbereich offenbarte.

eBooks

Zudem bildete sich in dieser Zeit parallel ein zumindest in Deutschland allmählich entwickelnder eBook Markt aus, der aber schon seit langem wegen der hier zu Lande hohen Buchpreise – aufgrund der Buchpreisbindung – stagniert: Das Herunterladen von eigenen eBooks aus dem Internet war und ist mühsam, die Software schlecht zu bedienen und langsam, so dass beim eBook lesen bisher nicht wirklich Freude aufkommt, vor allem dann nicht, wenn es um farbige Zeitschriften geht, Bilder und Interaktion.
Das, was heruntergeladen wurde, hat man sich bis dato lieber auf den heimischen PC geladen und am Schreibtisch betrachtet – es ist also nicht wirklich bequem. Wer einen Tablet PC sein Eigen nennen konnte, hatte damit zumindest die Möglichkeit “Sofasurfing” zu betreiben, auch wenn das Gerät zum Teil ganze 1,5 kg und mehr schwer ist. Zudem wurden die Geräte, vor der Aera der Dualcore Rechner, recht heiß und laut, so dass ein Benutzen im Bett abends, neben dem sich bereits im Schlummer befindlichen Partner, nicht wirklich schön war. Hinzu kommt die bis vor einem Jahr relativ schlechte Akkuperfomance, die zumeist über eine Benutzen von bis zu maximal drei oder vier Stunden nicht hinausreichte. Mit dem Aufkommen modernerer Chips, wie sie dann Ende letzten Jahres im ThinkPad T400s beispielsweise eingesetzt wurden, waren mit einem Mal interessane Nutzungszeiten möglich. Allerdings waren die Gerät nicht wirklich zum Lesen von eBooks geeignet und dann begann der Tablet Hype.

…einfach nur bessere Werbung…?

Es ist also alles nichts wirklich Neues, was uns da die Firma Apple Anfang des Jahres präsentierte.
Und trotzdem kennt inzwischen jedes Kind den Begriff “iPad” und weiß – zumindest rudimentär – was sich dahinter verbirgt. Woran liegt das? Hat Apple einfach nur besser Werbung gemacht oder gibt es doch etwas, daß dieses Gerät so besonders macht?

Ich kann mich noch gut an den besagten Tag erinnern, an dem das iPad der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, denn ich saß mit meinem Tablet PC auf dem Bett und versuchte dem leicht überlasteten Livestream der Veranstaltung zu folgen. Als ich das Gerät sah, war ich zunächst enttäuscht, denn ich hatte mir eigentlich etwas anderes vorgestellt. Aber warum eigentlich?
Wer die Apple Politik der letzen Jahre verfolgt hat, sollte zumindest wissen, worauf er sich einläß und wäre, gerade was das iPad betrifft, nicht enttäuscht gewesen. Aber ich bin kein Apple Nerd und habe bisher alle Neuprodukte nur aus der Ferne betrachtet, da sie mir 1. viel zu teuer und 2. zu wenig offen für Modifikationen sind. Zudem wurde ich zu diesem Zeitpunkt von der allgemeinen Androidbegeisterung angesteckt, die Ende 2008 mit dem ersten Gerät, dem G1 der Firma HTC und den Nachfolgemodellen wie dem HTC Hero und T-Mobile G2 Touch begann.

Man erwartete beim sog. Apple Tablet also ein modernes Gerät, mit einer modernen Oberfläche und guter Bedienbarkeit – etwas anderes als das iPhone also. Stattdessen erhielt man genau dies, den Eindruck eines gigantisch großen iPhones.

Das gewisse Etwas des iPad: die Applikationen

Welches Potential tatsächlich durch das Gerät eröffnet würde, wirde erst deutlich wenn man das anstrengungslose Navigieren durch die Anwendungen, auch einfach “Apps” genannt, erlebt. Sie werden gezielt für das iPad hergestellt und können somit das mehr an Platz auf dem Display wirklich ausfüllten, wie etwa eBooks, Zeitschriften und Games, doch auch die native Twitteranwendungen in Kombination mit einer nahezu normal großen Softwaretastatur, ist wirklich gut zu bedienen.

Damit ist das iPad nicht bloß ein großes iPhone, sondern weit mehr als das.
Es gibt Anwendungen, die sich mühelos in mehrere Spalten aufgliedern, drehte man das Display in die Horizontale und dies so annimiert, das man den Eindruck echter Mechanik erhält. Das Betrachten von Bildern wird zu einem Augenschmaus, durch einfaches Anfassen der Bilder, die ein echtes, haptisches Benutzungsgefühl hinterlassen. Ist es das, was Apple 2007 so besonderes machte, als es sein erstes und doch so erfolgreiches iPhone auf den Markt brachte: das Gefühl von Chick beim Bedienen? All dies tröstete damals viele Anwender darüber hinweg, das ihr Gadget viele, eigentlich als Standard bei Smartphones anzusehende Funktionen noch nicht hatte. Sie wurden teilweise Stück für Stück, in Häppchen nachgereicht, zum Teil aber auch gar nicht. Doch das stört die eingefleischten Applefans selbst heute nicht, denn sie hatten etwas, dass ihnen keiner nehmen konnte, etwas das einfach nur “tres chick” war. Genau dies zeigte Apple mit seinem iPad, wenn da nicht der gesamte Balast der Firmenpolitik  im Hintergrund wäre.

Viele bunte Tablets

Doch all diese Verlockungen brachten mich noch lange nicht dazu das iPad zu kaufen, denn ich hatte zumindest eine Vorahnung bezüglich der zahlreichen Beschränkungen, die dem User von und durch Apple auferlegt werden. Es ist ein Käfig, den Steve Jobs seinen Kunden auferlegt, auch wenn es ein optisch schöner goldener ist, so ist es doch ein Käfig.

Ausschlaggebend waren die weltweit zahlreichen Messen im Sommer diesen Jahres, in der zahlreiche neue Tablets vorgestellt werden sollten. Das iPad hatte inzwischen seinen Marktstart in vielen Ländern gehabt womit die Meßlatte als namenhafter Hersteller durch das iPad vorgegeben wurde und somit recht hoch, was die Qualität des Displays, seine Winkelstabilität und das Format anging.

Die einzig interessanten Konkurrenten sind zum jetzigen Zeitpunkt mit Android OS laufende Geräte. Schließlich dürfen wir nicht vergessen: Es geht hier nicht darum, einen kompletten Rechner aufs Tableau zu bringen, sondern vielmehr um eine bis ins Äußerste auf Mobilität hin ausgelegte Form für den Konsum zu schaffen. Tablets sollen daher auch in erster Linie diejehnigen ansprechen, die bereits einen Rechner zu Hause haben und zuzüglich ein auf Betriebsdauer, Stabilität und geringe Geräuschemissionen hin ausgelegtes System benötigen – das kann und will Windows OS gar nicht sein und das ist auch gut so.
Schnell wurde deutlich, dass neben den bereits auf dem Markt zur Verfügung st

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