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Nokia E6-00 – das vergessene Symbian Phone – was es heißt, ein Symbian Gerät zu benutzen

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Nach all den Aufregungen des letzen Jahres über den Plan des Nokia Konzerns, sich zukünftig besser auf Windows Phones zu konzentrieren, wurde es, wenn man nicht zufällig zu der begeisterten Symbian Klientel gehörte, um die ehemaligen Flaggschiffe, die sich zuvor aus den Serien der Mediengeräten, auch N-Series genannt und den Businessgeräten, E-Series genannt, zusammensetzten, um die Nachfolger relativ ruhig – vor allem wenn man sich die Resonanz in der Presse genauer betrachtet.

Man hatte beinahe das Gefühl einer eingeschworenen Gemeinde von Ablehnung, da Android und iOS einfach nur “hipp” waren und sind und “Symbian” ja “so uncool”. Eigentlich war es schon egal, dass Nokia mit dem N8-00 bereits 2010 als erster Hersteller einen USB-OTG Anschluss standardmäßig verbaute, also einen Anschluss, mit dem man ganz normale PC-Mäuse und Tastaturen anschließen konnte, dass ein HDMI-Anschluss und zugehörige Stecker im Paket dabei waren – weil es nicht Android oder iOS war – so kann man mutmaßen, mal abgesehen von der allgemein überaus hochwertigen Verarbeitung der Geräte.

In Europa konnte man bis vor kurzem dann noch auf einen überaus breit gefächerten Service eingeschlossen einer standardmäßig vorgesehenen dreijährigen Garantie (keine Gewährleistung, sondern echte Garantie) für die Geräte, so dass dies in der Vergangenheit nicht selten ein weiterer Grund für den Kauf eines Nokiagerätes war.

Doch dieser Service ist in den letzen zwei Jahren spürbar geschrumpft, viele ServicePoints wurden geschlossen und es wird mindestens genauso schwierig einen technischen Ansprechpartner für eine Nokia Gerät zu erreichen, wie für alle anderen Smartphones auch.

…die Letzten verlassen das sinkende Schiff

Gleichzeitig bekamen eingefleischte Symbian Nutzer recht schnell ein Gefühl dafür, was es heisst, Fan einer Gerätegeneration zu sein, die es bald nicht mehr geben wird. Denn die zuvor stark vertretene Entwicklergemeinde für Symbian schien sich recht schnell zu dezimieren und sich andere Bereiche für neue Projekte zu suchen – wen wundert dies? Daher bekam man auch, vor allem wenn man bisher den stetig wachsenden Markt an Applikationen für Mobilfunkgeräte insgesamt beobachtete, den Eindruck, dass sich die im Markt erhältlichen Applikationen und ihre Entwickler mehr und mehr zurückzogen und auf die zwei großen Protagonisten iOS und Android konzentrierten: wer sitzt schon gern auf einem sinkendes Schiff?
Dies ist vor allem deshalb schade, weil ich im Umgang mit Symbian, sei es nun mit dem N8-00 oder dem E6-00 endlich das Gefühl hatte, dass eine Software – zumindest was ihre Entwicklung betrifft – auf dem richtigen Weg ist. Das Gefühl hatte ich seinerzeit nicht, als ich mein erstes S60v5 Phone, also ein Symbian^1 Gerät, das Nokia 5800 MX, in Händen hielt und mich fragte, wozu ich beim Scrollen mit dem Finger denn eine Scrollleiste auf der rechten Seite benötige, wenn ich doch den ganzen Bildschirm dazu verwenden kann, wie beim iPhone.

Jetzt fehlt es an innovativen Entwicklern, die die Massen der User dazu bewegen, sich für ein Nokia Handy zu entscheiden, da sie die eine oder andere Applikation unbedingt benutzen möchten.

Und genau hier liegt das Problem, da sich Nokia selbst, durch seine vorschnelle Aktion im Frühjahr 2011 in Abseits manöveriert hat. Denn durch die Ankündigung von Steven Elopp, während des Mobile World Congress, “sich zukünftig nur noch auf eine nicht selbst entwickelte Plattform wie Windows Phone konzentrieren zu wollen und die bis dahin als Zugpferde verwendeten, hoch gelobten Betriebssysteme wie MeeGo und Symbian entweder gar nicht mehr oder nur noch zeitlich begrenzt zu unterstützen”, ist denkbar ungünstig als Kaufsargument anzubringen. Wer wird sich als App Entwickler auf solch ein sinkendes Schiff begeben? Wohl niemand.

Zudem wurden in den letzten Tagen die schlechten Verkaufszahlen des Konzerns veröffentlicht, die als geradezu desaströs zu bezeichnen sind – eine logische Konsequenz, wie ich finde.

So konnte man im Verlauf des letzten Jahres dann auch vernehmen, dass zahlreiche Abteilungen, mehrere 1000 Mitarbeiter, von Nokia entlassen wurden. Dass eine Veränderung vorgenommen werden musste, war späteste ersichtlich, als erste Zahlen zu Entwicklungskosten publik gemacht wurden. Als deutlich wurde, dass Nokia im vergleich zum Apple Konzern, der schon seit einigen Jahren die Mobilfunkszene erfolgreich aufmischt, mit erheblich geringeren Mitteln, einen erheblich größeren Erfolg verbuchen konnte.

Mit Symbian Belle wurde alles besser

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Trotzdem brachte Nokia nach dieser ganzen Aufregung noch einige Symbian Geräte und auch Updates auf den Markt. Das im Frühjahr angekündigte erste Gerät mit Windows Phone als Betriebssystem in Form des Lumia 800 kam pünktlich im Herbst. In dieser Zeit wurde der lang ersehnte Symbian Nachfolger des erfolgreichen E72, das E6-00, in Deutschland auf den Markt gebracht.
Interessant an dem Gerät ist vor allem die konsequente Umsetzung des Symbian Anna Betriebssystem auf dem, wenn auch kleinen, so doch hoch auflösenden Retina Bildschirm, des E6-00 in Kombination mit einer vollen QWERTZ-Tastatur im Candybar Format à là Blackberry. Die bekannten Feature wie z.B. die Einbindung eines USB-On-The-Go, ist hier nur ein Beispiel für Inovation.
Die Begeisterung für das Gerät und seine Funktionalität lief soweit gut, bis es schließlich das lang ersehnte Update auf Symbian Belle gab: das System, von dem sich viele Nutzer mehr Usability versprachen.
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Letztlich entsprachen die Änderungen aber vermutlich eher dem Wunsch, sich der überaus erfolgreichen Android Benutzeroberfläche anzugleichen, was anhand zahlreicher Features ersichtlich ist, die im Zuge des Updates Einzug in das Symbian System hielten.
Mit dem Update, das meistenteils auf den klassischen Touchgeräten Anwendung findet, mag die Neuerung ein Segen sein, auf dem ohnehin schon kaum promoteten E6-00 Gerät wurde hingegen deutlich, dass die Benutzeroberfläche des Systems alles andere als flexibel ist. Anders, als vielleicht vermutet, ist sie für ein System mit fester Auflösung gedacht und lässt keinerlei Spielraum zu.
Was auf dem Nokia N8-00 oder E7-00 interessant aussieht, ist auf einem Gerät mit extrem hoher Auflösung alles andere als symetrisch: da werden Widgets nicht auf das Display angepasst oder Schriften sind unproportional klein.
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So gut der allgemeine Eindruck im Verkaufszustand mit Symbian Anna war, so schlecht ist dieser mit Symbian Belle. Insgesamt hinterläßt Symbian Belle einen schalen Beigeschmack auf dem Gerät und man ist hin und her gerissen, ob nicht doch lieber ein Schritt wieder zurück zu Symbian Anna getan werden sollte.

Woran es hapert

Trotz des nur mit 680 MHz bestückten ARM11 Prozessors, fühlt sich die Benutzung des Gerätes überaus flüssig an, was dem OS geschuldet ist, dass für Prozessoren mit geringer Leistung ausgelegt ist.

Wie wenig aber Nokia an die Integrierung des Systems in ein Candybar Format gedacht hat, wird schnell klar, wenn man sich den Browser genauer betrachtet, dessen Menü- und Statusleiste sich überhaupt nicht oder nur zum Teil ausblenden lassen, wie dies zuvor unter Anna der Fall war. Zudem werden die Leisten nicht skaliert, sondern verbleiben in dem selben Format wie bei den großen Brüdern.

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Die Konsequenz ist, dass faktisch nur noch 1/3 oder die Hälfte des hoch auflösenden Retinadisplays zur Verfügung steht um zu Surfen, der Rest wird von lästigen, im Vordergrund befindlichen Leisten verdeckt – was soll das? Ähnlich verhält es sich mit der Standardapplikation “SozialesNetz”. Die Umsetzung, die an sich schon von Anfang an etwas ruckelig auf den Geräten lief, ist auf dem E6-00 derart zusammengestaucht, dass man nur noch einen einzigen Tweet auf dem gesamten Display sieht. der Rest wird durch schwulstig übereinander staffierte Button versperrt – das ist alles andere als elegant.

 

Servicewüste

Vor allem der früher als hervorragend empfundene Service von Nokia scheint gefühlt um ein Vielfaches schlechter geworden zu sein, als man es gewöhnt ist: Software, die vor Jahren im Ovi-Store gekauft wurde, wird nicht immer als gekauft erkannt, was bei einigen Usern zu Frust führen dürfte, so wie es nicht allein bei mir nach dem Kauf der Applikation “Gravity” der Fall war. Eine Anfrage bei Nokia selbst, unter Vorlage des Kaufbelegs, verlief erfolglos, mit dem Verweis, “dass der Kauf zwei Jahre zurück liege”. Worin hier die Logik liegt, mag sich mir nicht erschließen, denn andere, ebenfalls vor zwei Jahren gekaufte Applikationen, werden sehr wohl als gekauft erkannt.
Bei derlei Geschäftsgebaren ist die Freude am Gerät leider sehr beschränkt, allein aus der Tatsache heraus, um das Wissen, dass hinter den Applikationen keine dauerhaft vorhandene Dienstleistung mehr steht. Hierbei wird der sonnst auch bei anderen Smartphones übliche Enthusiasmus über die Errungenschaft von Marketplaces der jeweiligen OS Plattformen ad absurdum geführt, denn einem wird schnell klar, dass beim Wegfall dieser Dienste, keinerlei Support für die Software vorhanden ist. Damit dürfte das Gerät dann recht schnell unbrauchbar werden. Mit dem Problem sind aber eigentlich alle Smartphone Benutzer konfrontiert, nur eben nicht so offenkundig.

Licht im Dunkel

Trotz dieses Makels ist das Nokia E6-00 ein interessantes Gerät für all diejenigen, die ein handliches Smartphone mit hervorragender Hardware ihr Eigen nennen möchten und weniger Wert auf eine unendlich hohe Anzahl an Applikationen legen. Die Verarbeitung ist nokiatypisch hervorragend und sucht Seinesgleichen. Die Kombination von hochauflösendem Display, eingefasst in Corning ® GorillaGlas und einer vollwertigen QWERTZ-Tastatur ist eine eher ungewöhnliche Kombination, die nur einen Vergleich mit dem Blakberry Bold 9900 stand hält. Das E6-00 hat eine Breite von 59 mm, ist also 7mm schmaler als das Blackberry Bold und liegt dabei in meiner eher als mittelgroß zu bezeichnenden Frauenhand hervorragend in der Hand: Man kann das gesamte Gerät quasi mit einem Daumen bedienen, was durchaus seinen Reiz hat.
Im Vergleich zum Blackberry Bold 9900 mit seinem 1230 mAh Akku trumpft das Nokia E6-00 zudem durch seinen größeren 1500 mAh Akku (BP-4L) auf, der bereits im Nokia E71, E72 und E52 zum Einsatz kam.
Aufgrund des Touchscreens ist der Verbrauch aber, trotz Symbian OS, um einiges höher als zuvor, weshalb zahlreiche Altuser, die auf das E6-00 umgesattelt haben, von der Laufzeit der Batterie enttäuscht sind. Für ein Smartphone ist diese aber durchaus sehr gut, auf jeden Fall erheblich besser als beim Blackberry Bold.
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Fazit

Insgesamt ist die Kombination aus “Touch and Type” sehr gelungen und dürfte all jene begeistern, die nicht unbedingt Wert auf ein großes Display legen, sondern deren Fokus in erster Linie auf die Integration der Tastatur, der Akkukapazität und der guten Hardware liegt. Also all jene, die nur mal “so nebenbei” im Internet surfen wollen, sich an einem Tablet oder Notebook für diesen Zweck aber sehr viel wohler fühlen.
Umso bedauerlicher ist es daher, dass dieses Stiefkind von Nokia nicht weiter unterstützt werden wird, denn es ist absehbar, dass wohl spätestens in einem Jahr hochwertige Symbian Geräte der Vergangenheit angehören dürften.
Die jetzt auf den Markt erscheinenden Protagonisten wie das Nokia 808 PureView, welches wiedereinmal mit überaus interessanten Innovationen, wie beispielsweise einer 41 MP Kamera glänzt, ist damit ein um so bedauerlicher Kandidat, der vom allgemeinen Verfall der Plattform betroffen sein dürfte.
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Nokia N8 – CameraPro | CameraPlus versus Anna Kamera App.

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CameraPro Interface

Seit einigen Monaten gibt es im Ovi Store von Nokia eine ganz hervorragende Kamera Applikation für die neue Generation der Symbia^3 Nokia Handys mit dem wohlklingenden Namen “CameraPro” und seit neuestem “Camera Plus”, das für QT fähige Geräte gedacht ist.

Da die Standard Kamerasoftware von Sybian^3 Geräten bis vor kurzem noch zahlreiche Beschränkungen aufwies, die seit Kurzem durch das inzwischen zur Verfügung stehende Kamera Update größtenteils der Vergangenheit angehören und in Hinblick auf das vor wenigen Wochen endlich erschiene Anna Update, ist es nun an der Zeit, sich die Software in Relation zur Standardsoftware ein wenig genauer anzusehen.

CameraPro - Einstellungen

Bisher hatten wir bei Verwendung der Standard Software zwar die Möglichkeit Filme in HD aufzunehmen, allerdings beschränkte sich die Framerate dabei auf lediglich 24,9 fps. In normalen Situationen mag dies zwar ausreichend sein, bei komplizierten Situationen oder Lichtverhältnissen konnte man hingegen ein leichtes Ruckeln im Film wahrnehmen. Daher war für diejehnigen, die unbedingt die höhere Framerate ausnutzen wollten, bisher unbedingt erforderlich, CameraPro zu benutzen. Zudem konnte man sowohl Fotos als auch Videos endlos zoomen, was mit der Standard Software leider sehr eingeschränkt war.

CameraPro - Einstellungen

Zuzügglich bot einem das Interface der Alternativsoftware mit seinen schnell zugänglichen Buttons und dem aufgeräumten Menü eine große Vielfalt an Einstellmöglichkeiten.

Der Entwickler Harald Meyer veröffentlichte auf “TechUnique.com” zuzüglich zur Kamerasoftware ein durchaus brauchbares Uploadprogramm namens “PicUpR”, welches, nachdem Pixelview es vorzog, sich aus dem Symbian^3 Geschäft zurückzuziehen, seither eine passable Alternative bietet, um Bilder zügig in die Cloud zu stellen.

CameraPro - Einstellungen

Relativ neu in diesem Bündel an Software, mutet hier die auf QT basierende Applikation CameraPlus an, die mir vom Oberflächendesign her erheblich besser gefällt als CameraPro. Das mag zum größten Teil daran liegen, dass die Oberfläche, und dies bringt QT nun einmal mit sich, modulierbar d.h. anpaßbar ist und daher mehr Möglichkeiten bietet.
Zudem wirkt das gesamte Design erheblich chicker und besser zum eigentlich modernen Symbian^3 System passend.

CameraPro - Einstellungen

Trotdem merkt man CameraPlus seinen Entwicklungsstatus an, vor allem, wenn man vorher CameraPlus benutzt hat und aufgrund der zahlreichen Einstellungsoptionen verwöhnt ist.
Doch der Programmierer gibt auf seiner Homepage auch eindeutige Hinweise darauf, für wen die Applikation gedacht ist, für den weniger ambitionierten Fotografen, während CameraPro eher die Profivariante darstellt.

Nicht zuletzt deshalb wirkt letztgenannte auch erheblich ausgereifter und läuft inzwischen stabiler, als sein QT Pendant.

…und dann kam Anna…

Doch inzwischen gab es das Anna Update, auf das alle Sybian^3 Nutzer sehnlichst gewartet haben. Zu diesem Update seperat, erschien, nur wenige Tage später, eine erste Beta Variante des in Bell folgenden Kamera Updates, was sich inzwischen wirklich sehen lassen kann.

Nokia N8 - Standard Kamera Software

Vorbei ist es mit dem läßtigen Hin- und Herklicken in verschachtelten Menüs, weshalb ich bis zum Update zumeist CameraPro benutzt habe, da das Wechseln z.B. allein zwischen dem Landschafts- und dem Makromodus erheblich einfach zu bewerkstelligen war als in der Standardsoftware.
Offenbar haben die Entwickler bei Nokia nicht geschlafen, denn das Menü wirkt sehr aufgeräumt und selbsterklärend. Das Wechseln zwischen den einzelnen Modi ist nun mit 1, 2 Klicks, einfach möglich.

Nokia N8 - Standard Kamera Software

Zudem können HD Videos nun endlich mit 30 fps aufgenommen werden und Videos, sowie auch Fotos sind nicht mehr dazu verdonnert, sich auf einen Abstand von 30 cm zu beschränken, sondern lassen endlich einen breiteren Entfernungsradius zu bis sie unscharf werden – alles Optionen, die es zuvor nur mit CameraPro und CameraPlus gab.

Daher wird es jetzt sicherlich schwierig für den Programmiere, die richtige Balance zu finden, um seine Software im OVI store weiterhin an den Mann bzw die Frau zu bringen.

Was ist denn nun besser?

Aber was ist nun besser? Die Standard Software oder die Applikationen? Ich muß gestehen, dass ich in letzer zeit vermehrt die Standardsoftware verwendet habe, was aber eher der Tatsache geschuldet ist, dass ich in letzter Zeit nicht mehr so viele Videos aufgenommen habe, denn eines wurde beim test schnell deutlich:

Das Update eröffnet einem, gerade in den Fällen, in denen man beim Filmen gerne nah an Objekte heranfahren möchte zwar eine erheblich bessere Performance, als zuvor, allerdings konnte ich gerade in Fällen, in denen es um schnelle Szenenwechsel im Zusammenhang mit kleinformatigen Objekten ging feststellen, dass die Kamera bzw. die Software Schwierigkeiten hat, schnell scharf zu stellen. Dieses “Laggen” taucht sicherlich bei beiden Applikationen gleichermaßen auf, bei der Standard Software ist dies hingegen besonders auffällig, so dass ich bei Videoaufnahmen CameraPro bevorzugte.

Bei Fotoaufnahmen habe ich andere Unterschiede feststellen können. So hatte ich den Eindruck, dass das Zoomspektrum bei CameraPro erheblich höher ist, als bei der Standardsoftware. Allerdings empfand ich, subjektiv gesehen die Aufnahmen der Standardsoftware etwas schärfer.
In den meisten Situationen reicht die Standardsoftware auf jeden Fall aus, möchte man jedoch das letzte aus seiner kamera herauskitzeln, sollte man auf CameraPro zurückgreifen.

Videotest – Part 1
Videotest – Part 2

Quelle:

  • Mehr Informationen zur Software kann man auf der Homepage der Entwicklerfirma unter tequnique.com einsehen.
  • Einen hervorragenden Überblick zur Software selbst bietet AllaboutSymbian.com
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HDR Fotografie auf dem Nokia N8

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Vor etwa zwei Wochen entdeckte ich im Ovi Store eine interessante Applikation namens “HDR Camera” um HDR Fotos zu erstellen.
Da ich generell sehr gern mit der hervorgagenden Kamera des N8 fotografiere und auch viele experimentelle Fotos mache, war sofort klar, dass ich die Software ausprobieren mußte.

Schnell war die Applikation nach dem Anna Update heruntergeladen und installiert, so daß ich sofort mit den ersten Testbildern loslegen konnte und durch das Kameraupdate der Standard Software auf dem Nokia N8 adäquate Vergleichsfotos heranziehen konnte, um die Qualität der Software zu beurteilen.

Der Aufbau der Software

Exposure Levels

Die App. präsentiert sich aufgeräumt und relativ intuitiv zu bedienen, in englischer Sprache. Auf dem Diplay sind nur wenige Menübuttons angebracht, die sich zumeist in der unteren Hälfte des Displays konzentrieren.
Links unten, befindet sich ein Softwarebutton für die Einstellungen, mittig ein Button zum fotografieren und rechts ein Button zum Schließen der Software.

Oben rechts befinden sich noch eine Schnelloption zum Aktivieren des Blitzlichtes und eine Schnelleinstellung, ob die fotografierten Einzelaufnahmen direkt zu einem HDR Foto kombiniert werden sollen oder nicht.

Das eigentliche Foto kann sowohl mit dem hardwareseitig verbautem Kamerabutton, als auch mit einem auf dem Display befindlichen Softwarebutton erstellt werden.

Advance Settings

Der am unteren linken Rand des Displays befindliche Softwarebutton für die Einstellungen der Software kann jederzeit angesteuert werden. Ein sachter Klick öffnet ein kleines Popup Menü mit acht unterschiedlichen Funktionseinstellungen (von links oben nach rechts unten):

1. Exposure Levels – Diese Funktion gibt die Möglichkeit die Helligkeitswerte der drei verschiedenen Fotos, aus denen das spätere HDR Foto erstelt werden soll, aufeinander abzustimmen.

2. Advanced Settings – Dies Funktion öffnet ein in drei Reitern aufgeteiltes Untermenü zur Modifizierung der Kontrast, Farb- und Schwellenwerte für das spätere HDR Foto. Zudem lassen sich das User Interface leicht verändern, wie auch die Geschwindigkeit, mit der die drei Fotos aufgenommen werden sollen.

3. Fuse Images – In dieser Option ist es möglich die Reihenfolge der drei Fotos zu verändern, um in bestimmten Situationen bessere Ergebnisse zu erzielen oder bisher nicht Kombinierte Fotos zu einer HDR Aufnahme zusammenzufügen.

4. Image Quality – Hier ist es möglich die Bildqualität der aufzunehmenden Fotos zu verändern. Je höher die Qualitätseinstellungen sind, desto länger dauert natürlich auch die Erstellung des HDR Fotos.

5. Go to photos – Ein Klick auf diese Option öffnet die Galerie des Symbian Gerätes.

6. Help – Die Hilfefunktion, die Einblick in den Funktionsumfang der Software gibt.

7. About product – Hier stehen, wie bei anderen Applikationen auch, Informationen zum Versionsnummer, Copyright Informationen sowie ein direkter Link zur Herstellerseite der Software.

8. More applications – Bei Aktivierung dieses Links, öffnet sich das Browserfenster, um Informationen über zuzügliche Software der Firma zu erhalten.

Alles Einstellungssache

Image quality

Ich habe in der Option für die Bildqualität die Einstellungen auf “Large” und den Überlappungsalgorythmus auf “High fuse resolution” eingestellt.
Dies führt zwar dazu, das die Erstellung eines Fotos sehr lang dauert, die Qualität des Bildes aber widescreen und im 7 MP Bereich und damit sehr gut sind.

Für Bilder, die ausschließlich für das Internet erstellt werden sollen, würde als Einstellung “Medium”, wenn nicht sogar “Small” vermutlich mehr als ausreichen. Zudem ist es natürlich möglich, durch die Deaktivierung der direkten HDR Erstellung, einiges an Zeit für eine schnelle Fotofolge zu gewinnen, um diese dann im Nachhinein zu erstellen.

Alles in allem läuft die Software sehr stabil auf dem Nokia N8 mit Symbian Anna und bereichert die Möglichkeiten, mit der hervorragenden Kamera des Gerätes um ein Vielfaches.

Beispielfoto

Hier ist ein Vergleich der erstellten Fotos, die zu einem HDR Foto zusammengefügt wurden.

HDR result

HDR – Foto

HDR - dark settings

HDR 1 – dunktelste Einstellungen

HDR - middle settings

HDR 2 – mittlere Einstellungen

HDR - brightest settings

HDR 3 – hellste Einstellungen

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