Posts Tagged Sony Ericsson X10 Mini Pro

Blogger Software für Android – auf dem X10MiniPro

Share

PostBot versus WordPress

Screen201008241316Um auch unterwegs Blogeinträge bearbeiten zu können, kann man sich für das X10MiniPro im Marketplace bei überaus sinnvoller Software bedienen.

Bisher kannte ich nur die WordPress eigene Software. PostBot war mir bis dato unbekannt und daher wollte ich die App. als allererstes einmal testen um den vorliegenden Blogeintrag zu gestalten. Allerdings nehme ich schon einmal vorweg, dass ich dieses Vorhaben in der Mitte der Texterstellung aufgegeben habe.

Was mich direkt zu Beginn positiv stimmt ist, dass beide Anwendungen sehr intuitiv funktionieren und alle Gestaltungsmöglichkeiten sich dem Anwender sofort erschließen. Positiv zu verezichnen  ist zudem bei beiden Apps. die Möglichkeit Drafts speichern zu können – eine gerade für mich sehr sinnvolle Funktion um den erstellten Text zumindest vor der Veröffentlichung nochmals auf Fehler untersuchen zu können. Allerdings erfolgt das Abspeichern bei PostBot nur offline so dass ein weiteres Bearbeiten mit anderen Geräten nicht möglich ist. 1282577711-picsayDas ist insgesamt sehr schade, denn damit ist man natürlich bis zur Veröffentlichung immer an ein Gerät gebunden. Daher überlegte ich mir, den Blogeintrag nicht auf das simple Vorstellen einer einzelnen Applikation zu beschränken, sondern diese mit der von mir bereits bekannten Applikation WordPress zu vergleichen.

Read the rest of this entry »

Share

, , ,

No Comments

Sony Ericsson X10 Mini Pro – erster Eindruck

Share

x10minipro008

Ich bin etwas gespalten was die Meinung zu diesem Handy ausmacht, ich hatte anfangs sogar überlegt es zurück zu schicken und mich dann doch anders entschieden.
Der Slider zur Tastatur ist sehr weich und wackelt im geschlossenen Zustand ein wenig. Ist er aber mit einem satten Schnapplaut ausgeklappt, fühlt sich alles fest und solide an. Das hat den Vorteil, dass man das Handy mit einer Hand bedienen kann, führt aber eben auch zu besagter leichten Instabilität im geschlossenen Zustand. Das macht sich vor allem beim Fotografieren bemerkbar.
Die Oberfläche besteht bekanntermaßen aus Klavierlack, was ich nicht wirklich mag, da alles schnell verschmiert, allerdings ist die Rückseite aus mattem – in meinem Fall schwarzem – gummiertem Plastik. Die Säuberung der Lackoberfläche ist aber relativ einfach, wenn man ein gutes Mikrofasertuch verwendet. Zudem habe ich heute eine Brando Displayschutzfolie angebracht. Eine Tasche der Marke Fitbag zum Schutz, habe ich bereits bestellt.

Verpackung: Das Gerät, das mir vorliegt, habe ich bei Amazon gekauft, ohne Branding. Im Paket enthalten sind

1 Akku

1 USB Kabel

1 Netzteiladapter

1 InearHeadset

1 2GB Micro SD Karte

Handling: Die Größe ist, trotz der Tastatur recht gut, aufgrund des Formfaktors und der etwas rutschigen Oberfläche sollte man aber wirklich aufpassen. Mir ist das Ding direkt am Anfang aus der Hand geflutscht. Trotz allem finde ich das Gewicht in Relation zur Größe aber etwas zu hoch. Aufgrund des Formfaktors lässt es sich aber sehr einfach in einer Hosen- oder Handtasche transportieren – ohne große Ausbuchtungen.

Display: Das Display ist entgegen anderer Beschreibungen nicht so dunkel, wie ich befürchtet habe. Im Sonnenlicht kann ich immer noch ausreichend gut sehen. Die Auflösung ist gut, wenn auch nicht genial. Ein bissle mehr hätte dem Display gut getan. Entgegen den anderen Android Handys, kann man auf den 7 Screens nur ein Widget platzieren. Mich persönlich stört es nicht, denn es gibt in allen vier Ecken des Displays modifizierbare Schnellstarticons, die man nach Belieben anpassen kann.
Zudem sollte man bedenken, dass man, aufgrund der geringen Auflösung, nicht zu allen Applikationen auf dem Google Marketplace Zugriff hat. das ist mir aufgefallen, als ich Robo Defense nicht im Market finden konnte. An anderer Stelle konnte ich es dann aber herunterladen und musste feststellen, dass es von der Auflösung her nicht ganz angepasst ist. Aber es läuft.

Tastatur: Die Tastatur lässt sich mit mittelgroßen und kleinen Fingern gut bedienen, große Finger dürften hier leichte Probleme haben. Zudem ist ist die Anordnung der Tasten mitunter etwas ungünstig, da die Hochstelltaste sehr nah an den übrigen Tasten platziert ist, was mitunter zu Fingerverrenkungen führt, wenn man große Buchstaben tippen will. Alles in allem aber immer noch gut zu bedienen. Selbst die Beleuchtung und Farbe der Tasten finde ich, entgegen mancher Meinung im Internet – ausreichend hell und gut zu erkennen.

x10minipro006

Kamera: Die Kamera ist mit 5 MP bestückt und wird von einem kleinen LED Blitz unterstützt. Das reicht für Aufnahmen in heller und mittelheller Umgebung, alles andere wäre aber zu viel verlangt. Für die meisten Schnappschüsse reicht es aber allemal aus, auch die Videofunktion. Die Makroaufnahmen sind bei gutem Licht sogar ordentlich.
Die Software ist sehr gut und übersichtlich – ähnlich den Schnellstartleisten des Displays aufgebaut. So lässt sich leicht durch das Menü navigieren.

Dieses ermöglicht einen Wechsel zwischen vier Kameramodi: 1. Automatik, 2. Makro, 3. Sport und 4. einen Nachtmodus. Es wäre wünschenswert, noch einen Landschaftsmodus hinzuzufügen, um so bessere Aufnahmen erzielen zu können.

Batterie: Hier hat sich Sony Ericsson irgendwie einen kleinen Schnitzer geleistet. Denn sie haben nur einen, wenn auch LiPolymer, so doch nur einen 970 mAh Akku verbaut, der ganze 3,6 Wh auf die Waage bringt.
Ich habe innerhalb der ersten 1 1/2 Tage zwei Ladezyklen hinter mich gebracht und konnte jeweils mit dem Gerät zunächst 5, dann 6 volle Stunden arbeiten. Dabei sah mein Arbeitsprofil folgendermaßen aus: Wlan und Datenverbindung waren komplett an, es wurde in dieser Zeit rund um die Uhr gesurft, fotografiert und Bilder hochgeladen,, getwittert, Emails abgeholt, mehrere SMS verschickt – also würde ich mal sagen: das Profil entspricht einer Intensivnutzung.
Trotzdem habe ich mir aufgrund des kleinen Displays doch etwas mehr versprochen, aber ich warte ab, bis die Batterie mehrfach auf- und entladen wurde.
Ich werde schauen, ob ich ein Programm mit Battery Dischargerates finden kann. Es würde mich interessieren, wie viel der Verbrauch hier, bei meinem endgültigen Arbeits-Profil letztlich ist.

x10minipro005

Android Software: Ausgeliefert wird das X10 Mini Pro mit Android 1.6, das mir hier recht schnell erscheint. Ein Update auf 2.1 und wohl auch ein zweites, Ende des Jahres, ist ja bereits angekündigt und man darf gespannt sein, wie es dann läuft.
Der Browser ist recht schnell – ausreichend schnell – um flüssig im Internet zu surfen (normale nicht mobile Spiegel Homepage), auch die Größe ist für das Frühstückstisch-Surfen ausreichend groß.
Die Startseite des Browsers schien sich zu Beginn nicht verändern zu lassen, bis ich darauf kam, die Softwaretastatur zu deaktivieren, was bei meinem Pro Gerät funktioniert. Daraufhin ließ sich in den Sony Ericsson Einstellungen sehr wohl die Startseite verändern – gut zu wissen.

Sony Ericsson Software: Sony Ericsson hat eine hauseigene Software auf die Android Oberfläche gepackt, die ich als durchaus gelungen bezeichnen würde. Auf jeden Fall passt sie sehr gut zum kleinen Display – so auch die vier Schnelltasten der Displayecken, die ich sehr zu schätzen weiß. Zudem gibt es zahlreiche Zusatzsoftware, von der ich vermutlich nur ein Drittel selbst verwende. Richtig toll finde ich, dass man hier überhaupt kein APNDroid benötigt, da alles bereits vorkonfiguriert ist. Das Hinzufügen eines internen Widgets auf den Desktop und De- oder Aktivieren der Datenfunktion läuft absolut zuverlässig. Daher muss man sich auch keine Gedanken mehr machen, wenn man nicht über eine Flatrate verfügen kann. Das finde ich sehr gut, obgleich ich eine Flatrate habe.

Performance: Ich habe bei dem kleinen Gerät bisher nie das Gefühl gehabt, es wäre mit irgendetwas überfordert: alles läuft flüssig und sauber. Lediglich die Kamerasoftware habe ich einmal zu Absturz gebracht, was ich aber nicht reproduzieren konnte.

FAZIT: Insgesamt hat Sony Ericsson hier ein solides Handy gebaut, das gute und durchaus sinnvolle Software aufzuweisen hat. Die Performance ist bisher, trotz des leicht veralteten Android 1.6 Systems, das aber wohl im September diesen Jahres noch ein Update auf Android 2.1 erhält, sehr gut. Die Kamera fotografiert ordentliche Bilder, aber auch nicht mehr. Der Preis für das Gerät ist für meinen Geschmack ein wenig überhöht, aber noch im vertretbaren Bereich.
Aufgrund der Größe könnte ich mir gut vorstellen, dass es bei vielen Frauen, die ja offenbar so kleine Geräte mögen, ein absoluter Verkaufsschlager werden könnte. Aufgrund der insgesamt guten Performance und ordentlichen Verarbeitung erhält das Handy von mir 4 von insgesammt 5 Sternen.


<<< zur Galerie  >>>

Share

, ,

No Comments