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Nokia N8 – CameraPro | CameraPlus versus Anna Kamera App.

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CameraPro Interface

Seit einigen Monaten gibt es im Ovi Store von Nokia eine ganz hervorragende Kamera Applikation für die neue Generation der Symbia^3 Nokia Handys mit dem wohlklingenden Namen “CameraPro” und seit neuestem “Camera Plus”, das für QT fähige Geräte gedacht ist.

Da die Standard Kamerasoftware von Sybian^3 Geräten bis vor kurzem noch zahlreiche Beschränkungen aufwies, die seit Kurzem durch das inzwischen zur Verfügung stehende Kamera Update größtenteils der Vergangenheit angehören und in Hinblick auf das vor wenigen Wochen endlich erschiene Anna Update, ist es nun an der Zeit, sich die Software in Relation zur Standardsoftware ein wenig genauer anzusehen.

CameraPro - Einstellungen

Bisher hatten wir bei Verwendung der Standard Software zwar die Möglichkeit Filme in HD aufzunehmen, allerdings beschränkte sich die Framerate dabei auf lediglich 24,9 fps. In normalen Situationen mag dies zwar ausreichend sein, bei komplizierten Situationen oder Lichtverhältnissen konnte man hingegen ein leichtes Ruckeln im Film wahrnehmen. Daher war für diejehnigen, die unbedingt die höhere Framerate ausnutzen wollten, bisher unbedingt erforderlich, CameraPro zu benutzen. Zudem konnte man sowohl Fotos als auch Videos endlos zoomen, was mit der Standard Software leider sehr eingeschränkt war.

CameraPro - Einstellungen

Zuzügglich bot einem das Interface der Alternativsoftware mit seinen schnell zugänglichen Buttons und dem aufgeräumten Menü eine große Vielfalt an Einstellmöglichkeiten.

Der Entwickler Harald Meyer veröffentlichte auf “TechUnique.com” zuzüglich zur Kamerasoftware ein durchaus brauchbares Uploadprogramm namens “PicUpR”, welches, nachdem Pixelview es vorzog, sich aus dem Symbian^3 Geschäft zurückzuziehen, seither eine passable Alternative bietet, um Bilder zügig in die Cloud zu stellen.

CameraPro - Einstellungen

Relativ neu in diesem Bündel an Software, mutet hier die auf QT basierende Applikation CameraPlus an, die mir vom Oberflächendesign her erheblich besser gefällt als CameraPro. Das mag zum größten Teil daran liegen, dass die Oberfläche, und dies bringt QT nun einmal mit sich, modulierbar d.h. anpaßbar ist und daher mehr Möglichkeiten bietet.
Zudem wirkt das gesamte Design erheblich chicker und besser zum eigentlich modernen Symbian^3 System passend.

CameraPro - Einstellungen

Trotdem merkt man CameraPlus seinen Entwicklungsstatus an, vor allem, wenn man vorher CameraPlus benutzt hat und aufgrund der zahlreichen Einstellungsoptionen verwöhnt ist.
Doch der Programmierer gibt auf seiner Homepage auch eindeutige Hinweise darauf, für wen die Applikation gedacht ist, für den weniger ambitionierten Fotografen, während CameraPro eher die Profivariante darstellt.

Nicht zuletzt deshalb wirkt letztgenannte auch erheblich ausgereifter und läuft inzwischen stabiler, als sein QT Pendant.

…und dann kam Anna…

Doch inzwischen gab es das Anna Update, auf das alle Sybian^3 Nutzer sehnlichst gewartet haben. Zu diesem Update seperat, erschien, nur wenige Tage später, eine erste Beta Variante des in Bell folgenden Kamera Updates, was sich inzwischen wirklich sehen lassen kann.

Nokia N8 - Standard Kamera Software

Vorbei ist es mit dem läßtigen Hin- und Herklicken in verschachtelten Menüs, weshalb ich bis zum Update zumeist CameraPro benutzt habe, da das Wechseln z.B. allein zwischen dem Landschafts- und dem Makromodus erheblich einfach zu bewerkstelligen war als in der Standardsoftware.
Offenbar haben die Entwickler bei Nokia nicht geschlafen, denn das Menü wirkt sehr aufgeräumt und selbsterklärend. Das Wechseln zwischen den einzelnen Modi ist nun mit 1, 2 Klicks, einfach möglich.

Nokia N8 - Standard Kamera Software

Zudem können HD Videos nun endlich mit 30 fps aufgenommen werden und Videos, sowie auch Fotos sind nicht mehr dazu verdonnert, sich auf einen Abstand von 30 cm zu beschränken, sondern lassen endlich einen breiteren Entfernungsradius zu bis sie unscharf werden – alles Optionen, die es zuvor nur mit CameraPro und CameraPlus gab.

Daher wird es jetzt sicherlich schwierig für den Programmiere, die richtige Balance zu finden, um seine Software im OVI store weiterhin an den Mann bzw die Frau zu bringen.

Was ist denn nun besser?

Aber was ist nun besser? Die Standard Software oder die Applikationen? Ich muß gestehen, dass ich in letzer zeit vermehrt die Standardsoftware verwendet habe, was aber eher der Tatsache geschuldet ist, dass ich in letzter Zeit nicht mehr so viele Videos aufgenommen habe, denn eines wurde beim test schnell deutlich:

Das Update eröffnet einem, gerade in den Fällen, in denen man beim Filmen gerne nah an Objekte heranfahren möchte zwar eine erheblich bessere Performance, als zuvor, allerdings konnte ich gerade in Fällen, in denen es um schnelle Szenenwechsel im Zusammenhang mit kleinformatigen Objekten ging feststellen, dass die Kamera bzw. die Software Schwierigkeiten hat, schnell scharf zu stellen. Dieses “Laggen” taucht sicherlich bei beiden Applikationen gleichermaßen auf, bei der Standard Software ist dies hingegen besonders auffällig, so dass ich bei Videoaufnahmen CameraPro bevorzugte.

Bei Fotoaufnahmen habe ich andere Unterschiede feststellen können. So hatte ich den Eindruck, dass das Zoomspektrum bei CameraPro erheblich höher ist, als bei der Standardsoftware. Allerdings empfand ich, subjektiv gesehen die Aufnahmen der Standardsoftware etwas schärfer.
In den meisten Situationen reicht die Standardsoftware auf jeden Fall aus, möchte man jedoch das letzte aus seiner kamera herauskitzeln, sollte man auf CameraPro zurückgreifen.

Videotest – Part 1
Videotest – Part 2

Quelle:

  • Mehr Informationen zur Software kann man auf der Homepage der Entwicklerfirma unter tequnique.com einsehen.
  • Einen hervorragenden Überblick zur Software selbst bietet AllaboutSymbian.com
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HDR Fotografie auf dem Nokia N8

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Vor etwa zwei Wochen entdeckte ich im Ovi Store eine interessante Applikation namens “HDR Camera” um HDR Fotos zu erstellen.
Da ich generell sehr gern mit der hervorgagenden Kamera des N8 fotografiere und auch viele experimentelle Fotos mache, war sofort klar, dass ich die Software ausprobieren mußte.

Schnell war die Applikation nach dem Anna Update heruntergeladen und installiert, so daß ich sofort mit den ersten Testbildern loslegen konnte und durch das Kameraupdate der Standard Software auf dem Nokia N8 adäquate Vergleichsfotos heranziehen konnte, um die Qualität der Software zu beurteilen.

Der Aufbau der Software

Exposure Levels

Die App. präsentiert sich aufgeräumt und relativ intuitiv zu bedienen, in englischer Sprache. Auf dem Diplay sind nur wenige Menübuttons angebracht, die sich zumeist in der unteren Hälfte des Displays konzentrieren.
Links unten, befindet sich ein Softwarebutton für die Einstellungen, mittig ein Button zum fotografieren und rechts ein Button zum Schließen der Software.

Oben rechts befinden sich noch eine Schnelloption zum Aktivieren des Blitzlichtes und eine Schnelleinstellung, ob die fotografierten Einzelaufnahmen direkt zu einem HDR Foto kombiniert werden sollen oder nicht.

Das eigentliche Foto kann sowohl mit dem hardwareseitig verbautem Kamerabutton, als auch mit einem auf dem Display befindlichen Softwarebutton erstellt werden.

Advance Settings

Der am unteren linken Rand des Displays befindliche Softwarebutton für die Einstellungen der Software kann jederzeit angesteuert werden. Ein sachter Klick öffnet ein kleines Popup Menü mit acht unterschiedlichen Funktionseinstellungen (von links oben nach rechts unten):

1. Exposure Levels – Diese Funktion gibt die Möglichkeit die Helligkeitswerte der drei verschiedenen Fotos, aus denen das spätere HDR Foto erstelt werden soll, aufeinander abzustimmen.

2. Advanced Settings – Dies Funktion öffnet ein in drei Reitern aufgeteiltes Untermenü zur Modifizierung der Kontrast, Farb- und Schwellenwerte für das spätere HDR Foto. Zudem lassen sich das User Interface leicht verändern, wie auch die Geschwindigkeit, mit der die drei Fotos aufgenommen werden sollen.

3. Fuse Images – In dieser Option ist es möglich die Reihenfolge der drei Fotos zu verändern, um in bestimmten Situationen bessere Ergebnisse zu erzielen oder bisher nicht Kombinierte Fotos zu einer HDR Aufnahme zusammenzufügen.

4. Image Quality – Hier ist es möglich die Bildqualität der aufzunehmenden Fotos zu verändern. Je höher die Qualitätseinstellungen sind, desto länger dauert natürlich auch die Erstellung des HDR Fotos.

5. Go to photos – Ein Klick auf diese Option öffnet die Galerie des Symbian Gerätes.

6. Help – Die Hilfefunktion, die Einblick in den Funktionsumfang der Software gibt.

7. About product – Hier stehen, wie bei anderen Applikationen auch, Informationen zum Versionsnummer, Copyright Informationen sowie ein direkter Link zur Herstellerseite der Software.

8. More applications – Bei Aktivierung dieses Links, öffnet sich das Browserfenster, um Informationen über zuzügliche Software der Firma zu erhalten.

Alles Einstellungssache

Image quality

Ich habe in der Option für die Bildqualität die Einstellungen auf “Large” und den Überlappungsalgorythmus auf “High fuse resolution” eingestellt.
Dies führt zwar dazu, das die Erstellung eines Fotos sehr lang dauert, die Qualität des Bildes aber widescreen und im 7 MP Bereich und damit sehr gut sind.

Für Bilder, die ausschließlich für das Internet erstellt werden sollen, würde als Einstellung “Medium”, wenn nicht sogar “Small” vermutlich mehr als ausreichen. Zudem ist es natürlich möglich, durch die Deaktivierung der direkten HDR Erstellung, einiges an Zeit für eine schnelle Fotofolge zu gewinnen, um diese dann im Nachhinein zu erstellen.

Alles in allem läuft die Software sehr stabil auf dem Nokia N8 mit Symbian Anna und bereichert die Möglichkeiten, mit der hervorragenden Kamera des Gerätes um ein Vielfaches.

Beispielfoto

Hier ist ein Vergleich der erstellten Fotos, die zu einem HDR Foto zusammengefügt wurden.

HDR result

HDR – Foto

HDR - dark settings

HDR 1 – dunktelste Einstellungen

HDR - middle settings

HDR 2 – mittlere Einstellungen

HDR - brightest settings

HDR 3 – hellste Einstellungen

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Kamerahandys – Panasonic TZ5 versus Nokia N8 – Videovergleich “Makro Modus”

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Was wohl in Zeiten von Social Network, Facebook und Twitter jeden interessiert, ist inzwischen nicht allein die Möglichkeit mit dem Handy gute Fotos zu schießen, sondern vor allem Videos in HD Qualität zu produzieren.

Deshalb liegt es auf der Hand eine, wenn auch schon ein wenig in Jahre gekommene, so doch immer noch top aktuelle, Digitalkamera mit dem Nokia N8 zu vergleichen. Dieses Mal möchte ich allerdings nicht mein Augenmerk auf die zahlreichen Möglichkeiten zur Fotografie und einfachen Videos von Landschaftsaufnahmen stellen, sondern meinen Fokus auf den Makromodus werfen.
Die Lumix TZ5 war bereits bei ihrem Erscheinen dafür bekannt, aufgrund ihres immens starken Makro Objektivs für derartige Aufnahmen prädestiniert zu sein – weshalb ich mich seinerzeit auch für das Gerät entschieden habe.
Einziges Manko war und ist aber nach wie vor das relativ schlechte Mikrofon, das einen eher blechernen Sound erzeugt.
Anders sieht dies beim Nokia N8 aus, das den Sound in Stereoqualität aufnimmt und daher ungeschlagen an vorderster Front steht. Allerdings ist das N8, und das darf man bei allen Vergleich nicht vergessen, letztlich ein Handy, weshalb aufgrund der Kompaktheit des Gerätes, eine derart große Linse, wie sie in der Tz5 verbaut ist, zumindest vorläufig noch, zum Träumen Anlass gibt.

Ich habe mir daher überlegt, einmal einen direkten Vergleich dieser Makrofunktion beider Kameras vorzunehmen und die Stärken und Schwächen nebeneinander zu stellen. Die Bilder sprechen für sich, denke ich.
Allerdings waren die Aufnahmebedingungen für beide Kameras gleichermaßen äußerst schlecht, sowohl, was den Sound angeht – da ein sehr starker Wind wehte – als auch die Lichtverhältnisse – da durch den Schnee die Lichtsensoren der Kameras dazu neigen, leicht zu übersteuern.

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Nokia N8 – Weißabgleich im Makro Modus

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Da mir bei meinen Tests der Makroaaufnahmen auffiel, wie unterschiedlich die Ergebnisse ausfallen, ändert man nur ein wenig die Option des Weißabgleichs, habe ich zum Vergleich nochmals einige Testfotos zusammengestellt, um einen Eindruck dieser Unterschiede zu vermitteln. Vorraussetzung für diesen Eindruck ist natürlich, daß das Display des N8 relativ farbneutral und damit gut kalibriert ist.
Doch wie soll man ohne Kalibrationsgerät feststellen, ob das Display auch wirklich farbneutral ist? Ein Vergleich mit dem kalibrierten Display meines ThinkPad W700 erwies sich hierbei als gute Hilfe. Offenbar sind die Farben sehr gut ausbalanciert, so dass ich auf den ersten Blick, zumindest optisch, keine großen Farbstiche erkennen konnte. Damit hält sich auch der Eindruck, den ich bereits zuvor feststellen konnte, daß Fotos im “automatic mode” aufgenommen, einen leichten Blaustich aufweisen.
Zur Demonstration habe ich hier entsprechende Objekte ausgewählt, die diesen Eindruck bestätigen. Der besseren Übersichtlichkeit wegen, habe ich die entsprechenden Modi abgekürzt und die jeweilige Deklaration unter die Tabelle gesetzt.

X distance 10 cm – normal distance 10 cm – Zoom
A
L
A
L
S

X = mode, A = automatic mode , L = landscape mode, S = sunlight mode

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Nokia N8 – Zoom im Makromodus

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Noch während ich an der Ausarbeitung des Videovergleichs zwischen der TZ5 und dem N8 arbeitete, überlegte ich mir, dass es möglich sein müßte, noch mehr aus der Kamera des Nokai N8 herauszuholen. Jetzt, da ich noch ein wenig mit der Kamera und deren Benutzerführung herumexperimentiert habe und feststellen konnte, dass die Zoomfunktion, ebenfalls sehr gut im Makro Modus funktioniert, möchte ich noch einige Aufnahmen zu meinem Artikel ergänzen.
Ehrlich gesagt kam ich einfach nicht darauf, ganz einfach den Zoom zu betätigen, dies aus der Gewohnheit heraus, es bei meiner Panasonic nicht wirklich sinnvoll tun zu können, sofern diese in den Makromodus geschaltet wurde.
Vorraussetzung ist allerdings, dass man sich, egal ob man den Zoom betätigt oder nicht, mindestens im 10 cm Abstand vom Objekt befinden muß.
Interessant ist vielleicht auch, wie sich der Blitz bei diesen Makroaufnahmen verhält, weshalb ich im unteren Bereich weitere Testfotos hinzugefügt habe.

distance 10 cm – normal distance 10 cm – Zoom
 

Bezüglich des Weißabgleichs ist zu sagen, dass die Option auf “automatisch” eingestellt war, was offenbar zu einem leichten Blaustich der unteren Bilder geführt hat. Hierbei muß noch erwhähnt werden, dass die Lichtverhältnisse als äußerst schlech bezeichnet werden können, weshalb die Einstellung “bewölkt” in diesem Fall vermutlich besser gewesen wäre.
Im Gegensatz hierzu sind die Bilder, welche ich mit dem Blitzlicht fotografiert habe erheblich farbneutraler. Sie geben meiner Meinung nach die orginal, von mir wargenommene, Farbgebung erheblich besser und natürlicher wieder, als die Aufnahmen ohne Blitzlicht, was widerum Raum für weitere, interessante Experimente mit der Kamera läßt und natürlich für die Qualität des Xenon Blitzes spricht.

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Neu entdeckt: Kamerahandys oder Handys mit Kamera?

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Handys mit Kamera

Momentan ist auf dem Handymarkt eine interessante Entwicklung zu beobachten, die in ihrer Tragweite eigentlich erst in diesem Jahr ihren Anfang nahm: die Entdeckung von Kamerahandys bzw. Handys mit guter Kamera. Es ist nicht etwa so, dass es zuvor keine Handys mit guter Kamera, wie z. B. das Nokia N82 und das N95 gegeben hätte, aber die Entwicklung hin zu einem Potentiellen Ersatz der einfachen Digitalkamera ist erst dieses Jahr wirklich deutlich geworden.
Schade ist allerdings, dass die bei den Digitalkameras inzwischen zum Glück nicht mehr aktuelle Entwicklung des Megapixelwahn nicht auch bei den Kamerahandys Halt gemacht hat. So werden von der Presse und den Medien nicht selten nur diejenigen Handys als “Handys mit sehr guter Fotofunktion” bezeichnet, die eine hohe Megapixelzahl aufweisen – was tatsächlich aber nur dann interessant ist, wenn man diese tatsächlich im Printbereich einsetzten möchte und kann.


Nokia N86

Was ist beispielsweise mit all den zuvor schon auf dem Markt erhältlichen Digitalkameras mit “nur” 5 MP (Megapixel), die man vor wenigen Jahren im Handel kaufen konnte und die sehrwohl gute Resultate im Druck erzeugten, wenn man nicht gerade Abzüge in Postergröße haben wollte.
Für Abbildungen, wie wir sie zumeist im Netz haben, reichen vermutlich noch weniger MP aus, da wir hier zumeist mit Größen im Format von 800 x 600 dpi, maximal 1024 x 768 dpi hantieren, um diese optimal in den Bildschirm einfügen zu können und sie für mobile Anwender auch noch verfügbar zu halten – vorausgesetzt, man hat ein Objektiv von guter Qualität.

Daher war es in der Digitalkamera Brange vor wenigen Jahren auch nur konsequent, den Blick nicht mehr ausschließlich auf diese MP Zahl zu fokusieren, sondern den Blick in Richtung besserer und leistungsstärkerer Objektive zu schweifen.

Wie wichtig wirklich gute Objektive hierbei sind, wird einem dann klar, versucht man mit einer mit 5 MP bestückten Kamera des HTC Hero zumindest hinreichend gute Bilder zu produzieren, was schlichtweg nicht möglich ist. Insgesamt sind die Kameras, die ich bei HTC Geräten wie dem Hero oder dem HTC HD2 testen konnte, nicht wirklich gut, da HTC es leider bisher versäumt hat, hier einen namenhaften oder zumindest guten Hersteller für seine Objektive mit ins Boot zu nehmen. Das wird einem dann klar, vergleicht man diese Aufnahmen mit denen einer echten Digitalkamera – nicht unbedingt einer SLR Kamera, aber doch zumindest einer etwas höher preisigen wie die mir vorliegende Panasonic TZ5.

Ein Betrachten zahlreicher im Netz zu findenden Bilder des stets gelobten und mit 5 Megapixel bestückten iPhone zeigt zudem, wie subjektiv viele Tests verlaufen, sieht man in dem vermeindlichen Protagonisten den stets voranschreitenden Sieger in allen Hardwarebereichen. Dass dies für einige Bereich sicherlich der Fall ist, mag stimmen, geht es um die Qualität der Kamera sicherlich nicht. Dies sieht man sehr deutlich an den im Netz kursierenden Testfotos des iPhone 4, daß starke Farbverfälschungen und künstliche Überschärfungen aufweist. Das mag vielleicht Laien gefallen, für die kurze Dokumentation der Twitteraktivität auch, aber für das eigene Bildarchiv oder ambitionierte Fotografen mit Sicherheit nicht.


Quelle: BesteProduct

Wie schlecht diese Objektive wirklich sind, wird besonders deutlich in Situationen, in denen schlechte Lichtverhältnisse herrschen.
Dies war auch der Grund, weshalb ich mich nach einiger Zeit von meinem Motorola Milstone getrennt hatte, da diese Kamera leider genau hier seine größte Schwäche aufweist. Statt desse produziete die Kamera ein derart starkes Rauschen, das die Bilder schlicht nicht mehr brauchbar waren. Zudem wirkten die Farben der Bilder, bis auf die unter guten Lichtverhältnissen produzierten, alle leicht milchig.


Motorola Milestone

Xenon Blitz

Für die meisten Fotos des Sozial Network mag die Qualität dieser Kameras auf jeden Fall ausreichen, für semiprofessionelle Fotos hingegen nicht. Zudem ist bei Verwendung eines Blitzes, der Einsatz eines Xenongerätes unabdingbar, möchte man ungleichmäßige Ausleuchtungen und Farbverfälschungen vermeiden.

Diese Ausstattung ist aber, reduzieren wir die Kamera zunächst auf das Minimum, den Xenonblitz, bisher nur bei drei momentan neu auf dem Markt erhältlichen Geräten zu finden: dem Motorola XT720, dem Nokia N8 und dem demnächst im Handel erhältlichen HTC Mozart.

So unterschiedlich die Betriebssysteme der drei Handys sind, so verschieden sind die Funktionen der Kameras und das Ergebnis der Fotos, die – zumindest vom Nokia N8 und dem XT720 – reichlich im Netz zu finden sind. Wie dabei das neue Windows Phone 7 Handy abschneidet, wird sich dann hoffentlich ab Anfang November zeigen. Erste kurze Tests zeigen zwar die Funktion der Kamera, die Aussagen bezüglich der Qualität der Kamera sind aber bisher noch bescheiden.
Einziger Anhaltspunkt meinerseits sind die HTC Geräte, die ich selbst schon einmal für kurze Zeit benutzt habe, wie das HTC Hero und das HD2. Beim Hero war die Qualität der aufgenommenen Fotos mit der 5 MP Kamera sehr bescheiden, beim HD2 hinreichend gut, für gelegendliche Schnappschüsse ok. Sollte HTC also nicht gerade im Punkt Kameraobjektiv gehörig nachgerüstet haben, sind selbst Geräte wie das HTC Mozart oder das Desire HD bzw. 7 HD nicht als wirkliche Kamerahandys zu bezeichnen. Doch hierrüber schweigt sich der Konzern bedauerlicherweise aus, weshalb die Geräte vorerst mit einem Fragezeichen bewertet werden müssen.

Damit reduziert sich die Anzahl der ernsthaft als Kamerahandy zu bezeichnenden Geräte enorm. Zudem sind bisher nur drei auf dem europäischen Markt erhältliche Geräte mit Xenonflash erhältlich:

1. das Nokia N8,

2. das Motoroloa XT720 und

3. und das unter Vorbehalt, das HTC Mozart.

Streng genommen müßte man nun noch einwenden, daß man eigentlich nur jenes Handy als hinreichend gut bezeichnen dürfte, daß über ein Markenobjektiv verfügt, womit wir aber die ohnehin schon geringe Auswahl auf nur eines reduzieren würden. Seien wir also nicht zu streng und schauen wir uns in den nächsten Tagen die Geräte an.

Motorola XT720

Motorola XT720

Das HTC XT720 tauchte bereits Mitte des Jahres auf dem Europäischen Markt auf und warb mit multimedia tauglichen Funktionen, wie etwa einer 8 MP Kamera und einem Xenonblitz.
Allerdings wurde das XT720 zu Beginn mit so geringem RAM ausgestattet, dass man in zahlreichen Handyforen von Problemen lesen konnte, in denen Anwender von überfülltem Speicher während der Kameranutzung berichteten. Warum Motorola gerade bei diesem auf Android 2.1 basierenden Gerät an RAM und CPU Geschwindigkeit gespart hat, ist mir bis dato unverständlich, zumal Android bekanntermaßen am flüssigsten mit großzügig ausgestatteter Hardware läuft.

HTC Mozart

Das erste mit dem neuen Betriebssystem Windows Phone 7 bestückte Gerät aus dem Hause HTC läßt aufgrund seiner Spezifikation Hoffnungen aufkommen, interessiert man sich nicht nur für ein aktuelles OS auf einem Handy, sondern auch für eines mit einer guten Kameraausstattung. Das mit einer 8 MP Kamera und Xenonblitz ausgestattete Gerät zeigt auch bezüglich der zentralen Hardwareausstattung – der CPU und des RAMs – eine beachtliche Zusammenstellung, wäre da nicht die bisherige Erfahrung mit HTC Geräten bezüglich ihrer Kameraoptik, die als “gerade noch gut” bezeichnet werden könnte, mehr aber auch nicht.
Es mag verfrüht sein, sich noch vor den ersten Test ein Urteil erlauben zu wollen, zumal das Gerät erst Anfang November 2010 in Europa in den Handel kommen soll.
Die wenigen Vorabtest beschränkten sich dann auch mehr auf die allgemeine Vorstellung des natürlich mindestens ebenso interessanten OS, Windows Phone 7, als der Analyse der Hardware. Zudem würde ich mir, anhand von Originalfotos, gern selbst ein Urteil darüber bilden.
Ich bin gespannt auf erste Tests, aber nach wie vor skeptisch.

Nokia N8-00

nokian8_0010

Wer sich heut zu Tage für eine Symbian Betriebssystem interessiert wird eher als altbacken oder rückwärts gewannt bezeichnet, denn eines ist in der von zumeist jungen Leuten dominierten Mobilen Welt Konsenz: “Nokia ist total uncool”. Dabei wird allerdings vergessen, welch langen und zum größten Teil auch erfolgreichen Weg Nokia mit dem Multitasking Betriebssystem zurückgelegt hat.
Am erstaunlichsten ist, dass die zumeist eher positiven Reviews in den Internetblogs ihrer Tests zumeist damit einleiten, wie “uncool und alt” das System ist, sich sogar dafür entschuldigen, dass sie dem Gerät eine gute Bewertung erteilen. Wobei sie ganz vergessen, dass es neben Android das das einzige OS ist, das echtes Multitasking unterstützt und einen direkten Zugriff auf das Dateisystem ad hoc unterstützt.

Mit dem Nokia N8 kommen noch weitere Features hinzu, wie etwa ein USB Host, für das Anschließen von USB Geräten wie etwa eine kabelgebundene oder kabellose Maus oder Tastatur so wie diverse in FAT32 formatierte Festplatten, eine HDMI Schnittstelle die sogar Dolby Surround übertragen kann, in Stereo die Videos aufnimmt und dies mit einer 12 MP Kamera mit einem hochwertigen Objektiv von Carl Zeiss. Zudem ist ein Xenonblitz standardmäßig verbaut. Wie gut diese Carl Zeiss Objektive wirklich sind, ist anhand der guten Verkaufszahlen der damaligen Kamerahighlights Nokia N95, N96, N82 und N86 deutlich geworden. Viele User hielten jahrelang an ihren Geräten fest, weil es für eben diese Funktion, die für sie besonders wichtig war, einfach keinen Ersatz gab: die gute Kamera.

Doch der beste Test ist immer der, bei dem man sich selbst entscheiden kann, was für einem selbst wichtig ist, und was gerade ausreicht, weil man auf andere Dinge mehr Wert setzt.

Aus diesem Grund habe ich einmal meine Panasonic DMT TZ5 aus dem Regal geholt und ein paar Testfotos und Videos mit beiden Geräten, der TZ5 und dem N8 gemacht.

<< Bildvergleich: Nokia N8-00/Panasonic TZ5 >>

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Das Nokia N8-00 | USB-On-The-Go

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Nokia Logo
Eine kleine, wenn auch feine Erweiterung besitzt das Nokia N8, die es bis dato von allen anderen Handys auf dem Markt  abhebt: einen USB Host für den Anschluss von USB Tastaturen, Festplatten, Speichersticks und Mäusen – kurz USB On-The-Go genannt.

Dieser Anschluss ist aufgrund des Formfaktors des Handys als Micro USB Port verbaut, so dass für den Gebrauch ein kleiner Adapter benötigt wird. Letztgenannter ist natürlich im Lieferumfang des  Gerätes vorhanden, so dass er direkt einsatzfähig ist.

Interessant ist dies vor allem dann, verwendet man ihn mit einer Maus oder Tastatur in Verbindung mit dem ebenfalls im Lieferumfang beigelegten Adapter für den HDMI Micro Anschluss, zur Verbindung mit einem hochauflösenden Monitor, da dann ein richtiges PC Gefühl aufkommt.

Wofür brauche ich einen USB Host Anschluss..?

Wofür diese scheinbar nach Spielereien aussehnden Ergänzungen nützlich sind, wird einem schnell klar, berücksichtigt man die herausragende Kamera des Gerätes, die Aufnahmen in echter HD Qualität ermöglicht.

Es ist klar für wen dieses Kleinod auf dem derzeit mit zahlreichen Sonderfunktionen überfrachteten Smartphones gedacht ist: für ambitionierte Fotografen. Benutzer also, die ein Kamerahandy wollen. Also kein Handy, dass nebenbei auch noch eine kleine Kamera hat, ansonnsten aber durch Software und Funtionen glänzt wie das iPhone oder zahlreiche Android Geräte, sondern eines, das möglicherweise die eigene kleine Digitalkamera ersetzen soll.

Hier wird schnell klar, dass sich eben diese Klientel nach einer tagsüber gemachten Fotosession von einigen hundert Fotos, gern die aufgenommenen Bilder an einem großen Display betrachtet und bearbeitet oder die Option haben möchte, sie möglichst schnell archivieren zu können, was durch die USB Host Schnittstelle einfach möglich ist.

Der Einfluss der Handycommunity und die Presse

Es ist schade, dass diese Besonderheit, die dieses Nokia Gerät nach wie vor von allen derzeit auf dem Markt befindlichen Smartphones abhebt, nicht viel größere Beachtung findet, da sie schlicht eine grandiose Idee ist.

Doch vermutlich liegt dies einfach an der stets unüberschaubaren Welle der Handykommunity, deren Priorität derzeit einfach nur eines meint: “Symbian ist out” und damit natürlich auch die mit ihr verkoppelte Hardware.

Auch ich hatte mich von dieser Meinung beeinflussen lassen, die in einigen derzeit im Internet kursierenden Kameratests teilweise skurrile Ausmaße annahm, so dass ich – obgleich ich auf der Suche nach einem Kamerahandy war – das Nokia N8 verwerfen wollte.

Zum Glück habe ich mich anders entschieden, so dass mir dieses Prachtstück an Hardware nun vorliegt um es zu nutzen und ein wenig darüber zu schreiben.

Anschluss eines USB Gerätes an dem Nokia N8

Surfen mit dem Nokia N8 mittels USB Mouse

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Nokia N8 – Unboxing

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Nokia Logo
Ich habe lange mit mir gerungen, da ich mich nicht entscheiden konnte, ob ich als “Mobile Device” einem “echten Smartphone”, wie das Nokia, mit nachweislich hervorragender Kamera, den Vorzug geben sollte oder vielleicht doch einem der jetzt neu auf den Markt ströhmenden Gadgets mit Android oder Windows Phone 7 Betriebssystem.
Mein Mann, der selbst gern ein N8 hätte, und die lockenden “MyHandy” Angebote von O2 sind mir dabei zuvor gekommen, so dass ich mich entschloss, am Montag ein Gerät in der Farbe Silber bei O2 zu bestellen, dass dann auch pünktlich gestern bei mir eintraf.

Überaus begierig, das hochwertig verarbeitete Kleinod in Händen halten zu können, okkupierte ich es zunächst, um es jetzt einige Tage nutzen zu können. Erst dann werde ich mich entweder für ein Nokia N8 oder ein Samsung Galaxy S entscheiden, dass sich heute ebenfalls neu zu uns gesellt hat.

Da ich beim Auspacken etwas überrascht war, dass der AC-Adapter, entgegen den amerikanischen Geräten, ein Standard USB – Ladegerät ist, hielt ich es für angebracht, einmal ein kleines Unboxing des Lieferumfanges des N8 Gerätes zu machen und ins Netz zu stellen.

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