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Windows Phone – Ein Handy für Senioren

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 Ich habe mich schon einmal mit der Thematik der sog. “Silversurfer” beschäftigt, also den Benutzerkreis von Computern und mobilen Geräten, die ein eher fortgeschritteneres Alter mitbringen, also einer Generation angehören, die nicht selbstverständlich mit Computern im Haushalt aufgewachsen sind und auch nicht in jungen Jahren damit konfrontiert wurden.

Zu diesen Personenkreis würde ich beispielsweise meine Mutter zählen, die schon nahe an die 70 heranreicht und gewiss nicht als technikaffin bezeichnet werden kann. Im Gegenteil, denn sie war diejenige, die man erst vor einem oder zwei Jahren behutsam an ein altes Nokia Handy gewöhnen mußte, damit man sie zumindest telefonisch einfacher erreichen konnte.

Da die Kinder und Verwandten ja nun überall auf der Welt verstreut sind, die Kommunikation damit nicht durch täglichen Kontakt erfolgen kann und ein Telefonat nun irgendwann auch nicht mehr über das Gefühl von Abwesenheit der jeweiligen Menschen hinwegtrösten kann, überlegte ich mir, wie man es bewerkstelligen könnte, meiner Mutter das Internet nahe zu bringen ohne sie zu überfordern.

Im Zuge des Netbook-Hypes der letzten Jahre hatte meine Mutter sich von einer Freundin ein Netbook aufschwatzen lassen, dessen Funktionalität sie jedoch überhaupt nicht überblickte und daher auch nicht weiter nutze. Die Benutzung von Maus und Keyboard waren ihr so fremd und obskur, dass es daher weiterhin im Schrank sein Dasein fristete. Aus der Entfernung war eine Einführung in die Materie auch nicht einfach, so dass wir es schließlich aufgaben, die Sache wirklich in Angriff zu nehmen.

Als nun vor wenigen Wochen das alte Klapphandy seinen Geist aufgab, war daher das Klagen groß, mit welchem neuen Gerät man sie denn konfrontieren sollte oder wollte, denn die Möglichkeiten für reine Tastenhandys sind inzwischen sehr begrenzt. zudem empfand ich die als Seniorenhandys gepriesenen Geräte für meinen Geschmack mehr als dürftig, da sie im Prinzip einem älteren und nicht technikbegabetem Menschen quasi die Intelligenz absprechen vernünftige Fotos zu machen und diese auch in hinreichender Qualität zu übermitteln – von Internet und dem Thema Email mal ganz abgesehen. Ich stellte mir unwillkürlich die Frage, warum um alles in der Welt man ältere Menschen, die nicht gerade an Demenz erkrankt sind, mit derart schlecht designten Geräten konfrontieren muss, die weder MMS verschicken können, noch die Möglichkeit offerieren hinreichend gute Bilder fotografieren zu können, denn das wollte ich meiner Mutter nun schon zugestehen, dass sie dies mit Sicherheit schaffen könnte.

Inzwischen hatte sich mein Mann eines der günstigen Windows 7.5 Handys, das Nokia Lumia 710 angeschafft und war mit der Bedienung und der Verarbeitung sehr zufrieden. Als nun meine Mutter zu Besuch kam, gab ich ihr zu Testzwecken sowohl mein iPhone 4s als auch das Lumia Gerät in Händen, um zu sehen, wie ihre Reaktion sein würde. Erstaunlicherweise reagierte sie nicht negativ, denn sie bemerkte einen Punkt im Smartphonesystem, dass ich bis dato, da ich keine Brillenträgerin bin, gänzlich ausser Acht gelassen hatte: die Schrift der Windows Phones ist, im Gegensatz zu den iPhones mit der überaus hohen Auflösung groß und gut lesbar. Zwar hatte sie anfangs ein wenig Schwierigkeiten, den Bildschirm in der Horizontalen hin und her zu wischen, aber die Bedienung der Kacheln schien alles andere als schwierig zu sein.

Daher überlegte ich mir, welchen Vorzug das System bieten könnte, wenn man in Betracht zieht, es einem älteren Menschen in die Hand zu geben?

Das logische System ist entscheidend

Die Aufteilung des Windows Phone Systems ist überschaubar, da man – entgegen dem iOS System – eigentlich zwei Ebenen hat

a) Die Ebene aller Programme und Einstellungen und

b) das Fronten, also die Benutzerebene oder Startseite.

Anders als bei iOS, dessen Vorzüge mir häufig in so manchen Handy-Laden gerade für ältere Benutzer angepriesen wird und wurde, kann man durch diese Zweiteilung den Startschirm übersichtlich und nach eigenem Geschmack gestalten ohne die installierten Apps zu tangieren.

Zudem sind die Schriften und Tiles größer als bei iOS und somit leichter zu bedienen.

Das gesamte Schriftbild des Systems ist erheblich größer und dadurch sehr überschaubar, alles erklärt sich fast von selbst. Dass eine Benutzerführung horizontal weiter verläuft, ist anhand der weiterführenden Beschriftung gut zu erkennen. Zudem ist es auf eine flüssige Bedienung ausgelegt so dass man nie ins Stocken geraten kann.

Besonders einfach ist die Bedienung der Kamera, da das Systems hierfür standardmäßig mit einem eigens dafür vorgesehenen Button versehen ist, weshalb ich mir überlegte, dass man einfach mal einen Sprung ins kalte Wasser wagen sollte.

Seit dem ist nun einige Zeit vergangen und ich kann mich kaum noch retten vor lauter Emails und Fotos, die bei mir eintrudeln. Ich lese das erste Mal, dass meine Mutter den Satz “das bringt Spaß” in Zusammenhang mit der Benutzung eines Handys benutzt: Insgesamt erstaunlich.

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Mobile Word Congress 2012 Highlight – Nokia 808 PureView

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Es war einmal ein Symbian…

Ich hätte nicht gedacht, dass man von Nokia, insbesondere einem Symbian Gerät, nochmal ein solch großes Medienecho erhält, wie es in diesem Jahr auf dem Mobile World Congress erfolgte.
Die Rede ist dabei von dem Nachfolger des bereits im Herbst 2010 erschienen Kamerahandy N8-00, das Nokia 808 Pure View. Interessant dabei ist nicht etwa eine Besonderheit des Betriebssystems oder der Kameradesigns, sondern eine Eigenschaft, für die Nokia schon seit Jahren berühmt ist, seit sie die Firma Carl Zeiss beauftragt haben für die Ausstattung ihrer HighEnd Geräte, hervorragende Kamerasysteme zu schaffen. Dieses Vorhaben, begonnen 2005 mit Einführung ihrer N-Series Geräte, dem N90, dem ersten HighEndgerät mit dieser besonderen Optik, ist ihnen auch jetzt wieder gelungen und diesbezüglich besondere Akzente zu setzten.
808-with-808-640x360.png
Schön ist diese Tatsache vor allem vor dem traurigen Hintergrund, dass Nokia 2011 beschlossen hat, in Zukunft auf Symbian zu verzichten und seine HighEnd Geräte demnächst nur noch mit  WindowsPhone OS zu bestücken.
Wie wenig weitsichtig die damalige Offerte von S. Elop im Januar 2011 war, zeigte sich in den daraus resultierenden schlechteren Verkaufszahlen und stetigen Preisverfall der Geräte in Europa – da in ihnen keiner mehr eine Zukunft sah – unabhängig davon, welche Qualität die Geräte tatsächlich hatten. Trotz allem, waren die Verkaufszahlen weltweit immer noch besser, als die der WindowsPhone Geräte. Aber so ist nun einmal der Markt.
Schließlich waren es die Symbian Begeisterten, die die Geräte weiterhin benutzten, was das damalige Kamerahandy von Nokia betrifft, das Nokia N8-00, welches zumeist von Kamerabegeisterten genutzt wurde, die sich auf Seiten wie Facebook und Flickr weiterhin austauschten und dies auch immer noch tun.
Umso seltsamer scheint es, dass ausgerechnet ein Jahr nach dem Beschluss, das neue HighEnd Produkt der Firma kein Windows Phone Gerät ist, sondern weiterhin unter Symbian Belle, hier mit  Feature Pack 1, läuft – es vermutlich sein muss – aus Mangel an Effektivität des so hoch gelobten Betriebssystems Windows Phone 7.5. Das – sind wir mal ehrlich – für einen gewissen Benutzerkreis durchaus interessant ist, aber zahlreiche von Nokia bekannte Features wie echtes Multitasking, freie Erweiterbarkeit des Speichers, HDMI, USB-On-the-Go und vieles mehr, einfach noch nicht unterstützt – dies vielleicht niemals wird unterstützen können.

Das 808 Pure View wird vermutlich das letzte seiner Art sein und das ist traurig, denn – so hakelig das System auch ist, es ist zuverlässig und bietet und bot sensationelle Neuerungen, die über die Jahre gesehen Maßstäbe setzte, angefangen mit dem 2005 veröffentlichten ersten Kamerahandy mit Carl Zeiss Objektiv.
Der Nachfolger des 808 wird dann vermutlich, sofern Microsoft es schafft ein echtes Betriebssystem zu erschaffen, ein Windows Phone Gerät werden.
Vielleicht erschafft Nokia aber auch tatsächlich eine gänzlich neue Form mobiler Kamera Geräte, mit direktem Internetzugriff, wie ihn sich so manch Blogger oder Journalist wünschen würde, das dann unter Symbian läuft – ein System, das Nokia nach eigenen Aussagen beherrscht. Allerdings müssten dann die Schnittstellen zu den verschiedenen Social Network Diensten erweitert werden – was wohl die geringste Schwierigkeit sein dürfte. Hier dürfte Nokia mal wieder, und das wohl für lange Zeit, unerreicht, einsam an der Spitze stehen.

Doch dass sind vermutlich Träume einer Bloggerin, die viel und gern fotografiert, die viele Jahre Nokia Geräte benutzt hat und zur Zeit, nach dem dem Nokia N8-00, ein iPhone4s benutzt.

Nokia 808 PureView – Spezifikationen
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Der Sensor

Super-High-Resolution Sensor, der theoretisch Aufnahmen mit einer Pixeldichte von 7728 x 5368, somit 41 MP ermöglicht. Aufgrund unserers Bild Aspektratios von 16:9 oder 4:3 kommen so Aufnahmen von maximal 38 MP zustande, d.h. je nach benutzen Aspektratio von 16:9 oder 4:3, können damit Bilder oder Videos mit einer Pixeldichte von 7728 x 4354 (16:9) oder 7152 x 5368 (4:3) erreicht werden. Je nach Wahl der zu produzierenden MP Anzahl, die wahlweise zwischen 8, 5 und 3 variiert, sind verschiedene digitale Zoomstufen ohne großen optischen Verlust möglich.

Beim Nokia N8 gab es noch zwei echte Zoomstufen, die allerdings beschränkt waren, um einen zu hohen Verlust der Bildqualität zu vermeiden. Aufgrund der hohen Kapazität des Sensors beim 808, ist es nun möglich, den anzuzoomenden Bildausschnitt anzuwählen und zu selektieren.

 

Pixel Oversampling

Die von Nokia als Pixel-Oversampling genannte Funktion, beruht in erster Linie auf eine Kombination mehrerer Pixel, die der Sensor aufnimmt, und bei der Erfassung des Bildes zu einem “Superpixel” zusammenfasst, wodurch gerade bei schlechten Lichtverhältnissen ein zu hohes Rauschen minimiert wird. Dieser Vorgang des Oversampling ist je nach gewählter MP Auflösung mal stärker, mal schwächer. Bei einem gewählten Output von 3MP und einer vierfachen Zoomstufe, wird dann ein Oversampling von 14:1 verwendet, bei 5MP und einer dreifachen zoomstufe ist dies 8:1, bei 8 MP letztlich 5:1. D.h.  Bei Videoaufnahmen in einer Auflösung von 1080p ist beispielsweise ein vierfacher Zoom ohne größere Verluste möglich, bei 720p sind dies ein sechsfacher Zoom und bei nHD, also einer Auflösung von 640 x 360 Pixel, 12 Zoomstufen, die mit 30fps im H.264 Format aufgenommen werden können.

Aufgrund dieser immens hohen Auflösung des Sensors können damit softwareseitig selbst bei starkem Zoom keinerlei Verluste verzeichnet werden, die zumindest mit dem bloßen Auge nicht mehr wahrgenommen werden können.

Audio

Die Aufnahmen des Nokia 808 PureView werden, genau wie dies schon beim Nokia N8-00 der Fall war, alle in Stereo Dolby Surround aufgenommen, die Aufnahmen in CD Qualität ermöglichen. Wie gut diese Audioqualität sein kann, habe ich selbst durch zahlreiche Tests des Nokia N8-00 erfahren dürfen, das seinesgleichen sucht.



Daten:

  • Maße – 123,9×60,2×13,9mm
  • Nokia_808_PureView_white_specifications_338x465.jpg
  • Gewicht – 169g
  • Display – 4″ 2,5D curved AMOLED (Corning Gorilla Glass)
  • Auflösung – 640×360 Pixel
  • Speicher – 16 GB intern
  • Micro SD – bis zu 48 GB
  • Micro-USB On-the-Go
  • Micro-HDMI
  • Bluetooth 3.0
  • WLAN b/g/n
  • A-GPS
  • NFC Sensor
  • FM-Transmitter
  • Hardwarekeys – Home, Gesprächsannahme, Auflegen, Power, Sperre, Volume+/-, Kamera
  • Gesprächszeit – GSM bis 11 Stdn., WCDMA bis zu 6,5 Stdn.
  • Standbyzeit – GSM bis zu 465 Stdn., WVDMA bis zu 540 Stdn.
  • herausnehmbare Battery – Typus BL-4D (1400 mAh)
  • Kameradaten – 41 MP Sensor, 1 Xenon Blitz, 1 LED für Videoaufnahmen, Carl Zeiss Optik: Länge des Fokus 8,02 mm
  • Farben – Weiß, Schwarz, Rot



Verfügbarkeit – Voraussichtlich Mai 2012
Preis – etwa 450,-€


Quelle: Nokia

Links

Interessante erste Vorabtests gibt es auf den Seite von Steve Litchfield wie etwa All about Symbian
und auf im Blog von Steve Chippy Paine´s Spezialseite, die sich u.a. mit Kamerahandys auseinandersetzt Chippy´s Hiblue Lab

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Apple iPhone4s / iPhone4 / NokiaN86 / Nokia N8-00 – Ein Kommentar

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In den letzten zwei Wochen ist aus der Sicht der ambitionierten Apple Usern eine ganze Menge passiert. Nicht nur Apples neues mobiles Betriebssystem wurde vorgestellt und mit ihm, das neue iPhone, das es nun doch nicht zur Nummer 5 geschafft hat, sondern lediglich anhand eines simplen Buchstabenzusatzes als “neu” deklariert wurde, sondern die Welt trauerte auch um einen genialen Geschäftsmann Steve Jobs.

Ich denke mal, dass der Verlust, und das ist er meiner Meinung nach unbestreitbar, weltweit einen tiefen Eindruk hinterlassen hat, sei es nun aufgrund der Medienpräsenz oder weil man selbst die durch ihn vermarkteten technischen Geräte schätzte.

Das iPhone4s

Zuletzt hat es Apple, zuverlässig wie immer, pünklich geschafft, vergangene Woche sein iOS in der Version 5 auf den Markt zu bringen und mit ihm den heiß ersehnten Nachfolger des iPhone 4, das iPhone 4s.

Aufgrund der starken Überarbeitung der Handykamera war ich natürlich gespannt, was sich alles bei dem Gerät getan hatte, denn allein die Ansage, dass eine 8 MP Kamera verbaut ist, muß ja nicht zwingend für die gute Qualität der selben sprechen – halten wir uns als mahnendes Beispiel das HTC Mozart vor Augen, dessen Kamera durch beeindruckende Spezifikationen, aber nicht gerade durch gute Fotos von sich Reden machte.

Inzwischen haben zahlreiche iPhones ihren Besitzer erreicht und natürlich lassen erste Kameratests auch nicht lange auf sich warten, wie beispielsweise auf der Blogseite von Nokia-Buff.

Der Test ist daher von größerem Interesse, da der Blogger nicht einfach irgendwelche Testfotos bereitgestellt hat oder lediglich einen Vergleichstest der beiden iPhones, das iPhone4 gegen das iPhone4s, vorgenommen hat, sondern er stellte einen Vergleich der wohl bisher besten Kamerahandys an, die es derzeit auf dem Markt zu kaufen gibt, das Nokia N8-00, dass seit einem Jahr auf dem Markt ist und das Nokia N86 MP, das inzwischen zwei Jahre auf dem Buckel hat und als Vorläufer des N8 anzusehen ist.

Dies schreit geradezu nach einem Kommentar.

Gadgetkönig gegen Kamerakönig

Natürlich ist ein Vergleich von iPhone4: 5 MP, iPhone8: 8MP, Nokia N86: 8MP und schließlich Nokia N8: 12 MP nicht einfach. Wie gut sich aber selbst eine 5 MP Kamera im Vergleich zur überdimensionierten Kamera des N8 schlagen kann, haben wir bereits am Samsung Galaxy S bewundern können, dessen Test überaus positiv verlief.

Ich habe mir daher erlaubt, die über die Seite des Boggs verlinkten Originalaufnahmen der jehweiligen Handys genauer unter die Lupe zu nehmen. Sinn und Zweck war es nicht, den überaus unterschiedlich eingestellten Weißabgleich miteinander zu vergleichen, was bei derart unterschiedlichen Geräten nicht sinnvoll ist, sondern rein die Detailtiefe und -schärfe zu betrachten.

Leider hat der Tester die Fotos an unterschiedlichen Tagen aufgenommen, die auch noch komplett unterschiedliche Lichverhältnisse aufwiesen, weshalb ich von eben diesen Vergleich zwingend absehen muß. Dies ist umso bedauerlicher, als dass der Hauptunterschied leider beim Nokia N8 erfolgte, während die Aufnahme des N86, glaut man den Informationen der Rohdaten, am selben Tag und zur selben Zeit aufgenommen wurde, wie die Aufnahmen des iPhone4 und 4s.

Beim Betrachten der Originalbilder muß damit ein Bereich herangezogen werden, der die best mögliche Übereinstimmung ergibt, was die Helligkeit betrifft um zumindest ansatzweise gleiche Bedingungen zu schaffen.

Zudem mußte ich mir ein Objekt hierfür wählen, welches noch hinreichend viel Detaildarstellung zuläßt, um überhaupt eine Aussage über die Linsenqualität zu ermöglichen, weshalb ich den Bereich um das Planetarum, im Unteren Bereich der jeweiligen Bilder bevorzugte.

Originalbilder

iPhone 4

iPhone 4s

Nokia N86 8MP

Nokia N8-00

Quelle: http://nokiabuff.com/2011/10/16/apple-iphone-4s-4-nokia-n8-n86-comparison/#comment-113

Für den Vergleich nahm ich mir ein Bildbetrachtungsprogramm, das eine feste Zoomeinstellung zuließ (Microsoft Office Picture Manager 2007) um hintereinander die jeweiligen Fotos einfach öffnen zu können und den entsprechenden Bereich zu finden. Unabhängig von der Pixelstärke, die ohne Zweifel verschieden große Bereiche der Ausschnitte zeigen, läßt sich dennoch ein guter Eindruck von der Qualität der verbauten Kameralinse gewinnen (siehe unten).

Ausschnitte

iPhone 4

iPhone 4s

Nokia N86 8MP

Nokia N8-00

Fazit

Es ist erfreulicherweise zu erkenne, dass Apple mit seinem iPhone4s offenbar stark an der Verbesserung der Kamera gearbeitet hat, so ist nicht nur die Farbgebung stark verbessert worden, was im Verlgeich zum Nokia N86 deutlich wird, sondern anhand der höheren Pixeldichte eine breitere Belichtungsstärke möglich. Das kann man vor allem auf den im Blog verlinkten Bildern in der  Flicker Gallerie gut nachvollziehen, auf denen keine optimalen Lichtverhältnisse herrschten. Damit ist zumindest für diejehnigen, die sich fragten, was für die Neuanschaffung eines iPhones spricht und die gern fotografieren, diese Frage beantwortet: die Kamera ist in der Klasse der iPhones mit Sicherheit das Beste, was Apple bisher verbaut hat.

Im Vergleich zu den Kameraprotagonisten Nokia N86, erst recht im Vergleich zum Nokia N8, offenbaren sich allerdings gravierende Schwächen des iPhone4s, denn zwischen der Linse des Neuankömmlings auf dem Markt und den CarlZeiss Linsen von Nokia stehen Dimensionen.

Ich fürchte, es wird noch eine ganze Weile dauern bis wirklich so gute Kameras in Handys verbaut werden, dass sie das N8 oder das N86 vom Thron stoßen. Das iPhone4s tut es leider nicht – möglicherweise nächstes Jahr sein Nachfolger.

Vielleicht müssen wir aber auch gar nicht mehr sol lange warten, denn im Hause Nokia steht demnächst die Vorstellung der ersten Windows Phones an und vielleicht gibt es, zumindest was die 800er Serie betrifft, eine positive Überraschung.

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Nokia N8 – CameraPro | CameraPlus versus Anna Kamera App.

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CameraPro Interface

Seit einigen Monaten gibt es im Ovi Store von Nokia eine ganz hervorragende Kamera Applikation für die neue Generation der Symbia^3 Nokia Handys mit dem wohlklingenden Namen “CameraPro” und seit neuestem “Camera Plus”, das für QT fähige Geräte gedacht ist.

Da die Standard Kamerasoftware von Sybian^3 Geräten bis vor kurzem noch zahlreiche Beschränkungen aufwies, die seit Kurzem durch das inzwischen zur Verfügung stehende Kamera Update größtenteils der Vergangenheit angehören und in Hinblick auf das vor wenigen Wochen endlich erschiene Anna Update, ist es nun an der Zeit, sich die Software in Relation zur Standardsoftware ein wenig genauer anzusehen.

CameraPro - Einstellungen

Bisher hatten wir bei Verwendung der Standard Software zwar die Möglichkeit Filme in HD aufzunehmen, allerdings beschränkte sich die Framerate dabei auf lediglich 24,9 fps. In normalen Situationen mag dies zwar ausreichend sein, bei komplizierten Situationen oder Lichtverhältnissen konnte man hingegen ein leichtes Ruckeln im Film wahrnehmen. Daher war für diejehnigen, die unbedingt die höhere Framerate ausnutzen wollten, bisher unbedingt erforderlich, CameraPro zu benutzen. Zudem konnte man sowohl Fotos als auch Videos endlos zoomen, was mit der Standard Software leider sehr eingeschränkt war.

CameraPro - Einstellungen

Zuzügglich bot einem das Interface der Alternativsoftware mit seinen schnell zugänglichen Buttons und dem aufgeräumten Menü eine große Vielfalt an Einstellmöglichkeiten.

Der Entwickler Harald Meyer veröffentlichte auf “TechUnique.com” zuzüglich zur Kamerasoftware ein durchaus brauchbares Uploadprogramm namens “PicUpR”, welches, nachdem Pixelview es vorzog, sich aus dem Symbian^3 Geschäft zurückzuziehen, seither eine passable Alternative bietet, um Bilder zügig in die Cloud zu stellen.

CameraPro - Einstellungen

Relativ neu in diesem Bündel an Software, mutet hier die auf QT basierende Applikation CameraPlus an, die mir vom Oberflächendesign her erheblich besser gefällt als CameraPro. Das mag zum größten Teil daran liegen, dass die Oberfläche, und dies bringt QT nun einmal mit sich, modulierbar d.h. anpaßbar ist und daher mehr Möglichkeiten bietet.
Zudem wirkt das gesamte Design erheblich chicker und besser zum eigentlich modernen Symbian^3 System passend.

CameraPro - Einstellungen

Trotdem merkt man CameraPlus seinen Entwicklungsstatus an, vor allem, wenn man vorher CameraPlus benutzt hat und aufgrund der zahlreichen Einstellungsoptionen verwöhnt ist.
Doch der Programmierer gibt auf seiner Homepage auch eindeutige Hinweise darauf, für wen die Applikation gedacht ist, für den weniger ambitionierten Fotografen, während CameraPro eher die Profivariante darstellt.

Nicht zuletzt deshalb wirkt letztgenannte auch erheblich ausgereifter und läuft inzwischen stabiler, als sein QT Pendant.

…und dann kam Anna…

Doch inzwischen gab es das Anna Update, auf das alle Sybian^3 Nutzer sehnlichst gewartet haben. Zu diesem Update seperat, erschien, nur wenige Tage später, eine erste Beta Variante des in Bell folgenden Kamera Updates, was sich inzwischen wirklich sehen lassen kann.

Nokia N8 - Standard Kamera Software

Vorbei ist es mit dem läßtigen Hin- und Herklicken in verschachtelten Menüs, weshalb ich bis zum Update zumeist CameraPro benutzt habe, da das Wechseln z.B. allein zwischen dem Landschafts- und dem Makromodus erheblich einfach zu bewerkstelligen war als in der Standardsoftware.
Offenbar haben die Entwickler bei Nokia nicht geschlafen, denn das Menü wirkt sehr aufgeräumt und selbsterklärend. Das Wechseln zwischen den einzelnen Modi ist nun mit 1, 2 Klicks, einfach möglich.

Nokia N8 - Standard Kamera Software

Zudem können HD Videos nun endlich mit 30 fps aufgenommen werden und Videos, sowie auch Fotos sind nicht mehr dazu verdonnert, sich auf einen Abstand von 30 cm zu beschränken, sondern lassen endlich einen breiteren Entfernungsradius zu bis sie unscharf werden – alles Optionen, die es zuvor nur mit CameraPro und CameraPlus gab.

Daher wird es jetzt sicherlich schwierig für den Programmiere, die richtige Balance zu finden, um seine Software im OVI store weiterhin an den Mann bzw die Frau zu bringen.

Was ist denn nun besser?

Aber was ist nun besser? Die Standard Software oder die Applikationen? Ich muß gestehen, dass ich in letzer zeit vermehrt die Standardsoftware verwendet habe, was aber eher der Tatsache geschuldet ist, dass ich in letzter Zeit nicht mehr so viele Videos aufgenommen habe, denn eines wurde beim test schnell deutlich:

Das Update eröffnet einem, gerade in den Fällen, in denen man beim Filmen gerne nah an Objekte heranfahren möchte zwar eine erheblich bessere Performance, als zuvor, allerdings konnte ich gerade in Fällen, in denen es um schnelle Szenenwechsel im Zusammenhang mit kleinformatigen Objekten ging feststellen, dass die Kamera bzw. die Software Schwierigkeiten hat, schnell scharf zu stellen. Dieses “Laggen” taucht sicherlich bei beiden Applikationen gleichermaßen auf, bei der Standard Software ist dies hingegen besonders auffällig, so dass ich bei Videoaufnahmen CameraPro bevorzugte.

Bei Fotoaufnahmen habe ich andere Unterschiede feststellen können. So hatte ich den Eindruck, dass das Zoomspektrum bei CameraPro erheblich höher ist, als bei der Standardsoftware. Allerdings empfand ich, subjektiv gesehen die Aufnahmen der Standardsoftware etwas schärfer.
In den meisten Situationen reicht die Standardsoftware auf jeden Fall aus, möchte man jedoch das letzte aus seiner kamera herauskitzeln, sollte man auf CameraPro zurückgreifen.

Videotest – Part 1
Videotest – Part 2

Quelle:

  • Mehr Informationen zur Software kann man auf der Homepage der Entwicklerfirma unter tequnique.com einsehen.
  • Einen hervorragenden Überblick zur Software selbst bietet AllaboutSymbian.com
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Kamerahandys – Panasonic TZ5 versus Nokia N8 – Videovergleich “Makro Modus”

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Was wohl in Zeiten von Social Network, Facebook und Twitter jeden interessiert, ist inzwischen nicht allein die Möglichkeit mit dem Handy gute Fotos zu schießen, sondern vor allem Videos in HD Qualität zu produzieren.

Deshalb liegt es auf der Hand eine, wenn auch schon ein wenig in Jahre gekommene, so doch immer noch top aktuelle, Digitalkamera mit dem Nokia N8 zu vergleichen. Dieses Mal möchte ich allerdings nicht mein Augenmerk auf die zahlreichen Möglichkeiten zur Fotografie und einfachen Videos von Landschaftsaufnahmen stellen, sondern meinen Fokus auf den Makromodus werfen.
Die Lumix TZ5 war bereits bei ihrem Erscheinen dafür bekannt, aufgrund ihres immens starken Makro Objektivs für derartige Aufnahmen prädestiniert zu sein – weshalb ich mich seinerzeit auch für das Gerät entschieden habe.
Einziges Manko war und ist aber nach wie vor das relativ schlechte Mikrofon, das einen eher blechernen Sound erzeugt.
Anders sieht dies beim Nokia N8 aus, das den Sound in Stereoqualität aufnimmt und daher ungeschlagen an vorderster Front steht. Allerdings ist das N8, und das darf man bei allen Vergleich nicht vergessen, letztlich ein Handy, weshalb aufgrund der Kompaktheit des Gerätes, eine derart große Linse, wie sie in der Tz5 verbaut ist, zumindest vorläufig noch, zum Träumen Anlass gibt.

Ich habe mir daher überlegt, einmal einen direkten Vergleich dieser Makrofunktion beider Kameras vorzunehmen und die Stärken und Schwächen nebeneinander zu stellen. Die Bilder sprechen für sich, denke ich.
Allerdings waren die Aufnahmebedingungen für beide Kameras gleichermaßen äußerst schlecht, sowohl, was den Sound angeht – da ein sehr starker Wind wehte – als auch die Lichtverhältnisse – da durch den Schnee die Lichtsensoren der Kameras dazu neigen, leicht zu übersteuern.

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Nokia N8 – Weißabgleich im Makro Modus

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Da mir bei meinen Tests der Makroaaufnahmen auffiel, wie unterschiedlich die Ergebnisse ausfallen, ändert man nur ein wenig die Option des Weißabgleichs, habe ich zum Vergleich nochmals einige Testfotos zusammengestellt, um einen Eindruck dieser Unterschiede zu vermitteln. Vorraussetzung für diesen Eindruck ist natürlich, daß das Display des N8 relativ farbneutral und damit gut kalibriert ist.
Doch wie soll man ohne Kalibrationsgerät feststellen, ob das Display auch wirklich farbneutral ist? Ein Vergleich mit dem kalibrierten Display meines ThinkPad W700 erwies sich hierbei als gute Hilfe. Offenbar sind die Farben sehr gut ausbalanciert, so dass ich auf den ersten Blick, zumindest optisch, keine großen Farbstiche erkennen konnte. Damit hält sich auch der Eindruck, den ich bereits zuvor feststellen konnte, daß Fotos im “automatic mode” aufgenommen, einen leichten Blaustich aufweisen.
Zur Demonstration habe ich hier entsprechende Objekte ausgewählt, die diesen Eindruck bestätigen. Der besseren Übersichtlichkeit wegen, habe ich die entsprechenden Modi abgekürzt und die jeweilige Deklaration unter die Tabelle gesetzt.

X distance 10 cm – normal distance 10 cm – Zoom
A
L
A
L
S

X = mode, A = automatic mode , L = landscape mode, S = sunlight mode

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Nokia N8 – Zoom im Makromodus

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Noch während ich an der Ausarbeitung des Videovergleichs zwischen der TZ5 und dem N8 arbeitete, überlegte ich mir, dass es möglich sein müßte, noch mehr aus der Kamera des Nokai N8 herauszuholen. Jetzt, da ich noch ein wenig mit der Kamera und deren Benutzerführung herumexperimentiert habe und feststellen konnte, dass die Zoomfunktion, ebenfalls sehr gut im Makro Modus funktioniert, möchte ich noch einige Aufnahmen zu meinem Artikel ergänzen.
Ehrlich gesagt kam ich einfach nicht darauf, ganz einfach den Zoom zu betätigen, dies aus der Gewohnheit heraus, es bei meiner Panasonic nicht wirklich sinnvoll tun zu können, sofern diese in den Makromodus geschaltet wurde.
Vorraussetzung ist allerdings, dass man sich, egal ob man den Zoom betätigt oder nicht, mindestens im 10 cm Abstand vom Objekt befinden muß.
Interessant ist vielleicht auch, wie sich der Blitz bei diesen Makroaufnahmen verhält, weshalb ich im unteren Bereich weitere Testfotos hinzugefügt habe.

distance 10 cm – normal distance 10 cm – Zoom
 

Bezüglich des Weißabgleichs ist zu sagen, dass die Option auf “automatisch” eingestellt war, was offenbar zu einem leichten Blaustich der unteren Bilder geführt hat. Hierbei muß noch erwhähnt werden, dass die Lichtverhältnisse als äußerst schlech bezeichnet werden können, weshalb die Einstellung “bewölkt” in diesem Fall vermutlich besser gewesen wäre.
Im Gegensatz hierzu sind die Bilder, welche ich mit dem Blitzlicht fotografiert habe erheblich farbneutraler. Sie geben meiner Meinung nach die orginal, von mir wargenommene, Farbgebung erheblich besser und natürlicher wieder, als die Aufnahmen ohne Blitzlicht, was widerum Raum für weitere, interessante Experimente mit der Kamera läßt und natürlich für die Qualität des Xenon Blitzes spricht.

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Neu entdeckt: Kamerahandys oder Handys mit Kamera?

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Handys mit Kamera

Momentan ist auf dem Handymarkt eine interessante Entwicklung zu beobachten, die in ihrer Tragweite eigentlich erst in diesem Jahr ihren Anfang nahm: die Entdeckung von Kamerahandys bzw. Handys mit guter Kamera. Es ist nicht etwa so, dass es zuvor keine Handys mit guter Kamera, wie z. B. das Nokia N82 und das N95 gegeben hätte, aber die Entwicklung hin zu einem Potentiellen Ersatz der einfachen Digitalkamera ist erst dieses Jahr wirklich deutlich geworden.
Schade ist allerdings, dass die bei den Digitalkameras inzwischen zum Glück nicht mehr aktuelle Entwicklung des Megapixelwahn nicht auch bei den Kamerahandys Halt gemacht hat. So werden von der Presse und den Medien nicht selten nur diejenigen Handys als “Handys mit sehr guter Fotofunktion” bezeichnet, die eine hohe Megapixelzahl aufweisen – was tatsächlich aber nur dann interessant ist, wenn man diese tatsächlich im Printbereich einsetzten möchte und kann.


Nokia N86

Was ist beispielsweise mit all den zuvor schon auf dem Markt erhältlichen Digitalkameras mit “nur” 5 MP (Megapixel), die man vor wenigen Jahren im Handel kaufen konnte und die sehrwohl gute Resultate im Druck erzeugten, wenn man nicht gerade Abzüge in Postergröße haben wollte.
Für Abbildungen, wie wir sie zumeist im Netz haben, reichen vermutlich noch weniger MP aus, da wir hier zumeist mit Größen im Format von 800 x 600 dpi, maximal 1024 x 768 dpi hantieren, um diese optimal in den Bildschirm einfügen zu können und sie für mobile Anwender auch noch verfügbar zu halten – vorausgesetzt, man hat ein Objektiv von guter Qualität.

Daher war es in der Digitalkamera Brange vor wenigen Jahren auch nur konsequent, den Blick nicht mehr ausschließlich auf diese MP Zahl zu fokusieren, sondern den Blick in Richtung besserer und leistungsstärkerer Objektive zu schweifen.

Wie wichtig wirklich gute Objektive hierbei sind, wird einem dann klar, versucht man mit einer mit 5 MP bestückten Kamera des HTC Hero zumindest hinreichend gute Bilder zu produzieren, was schlichtweg nicht möglich ist. Insgesamt sind die Kameras, die ich bei HTC Geräten wie dem Hero oder dem HTC HD2 testen konnte, nicht wirklich gut, da HTC es leider bisher versäumt hat, hier einen namenhaften oder zumindest guten Hersteller für seine Objektive mit ins Boot zu nehmen. Das wird einem dann klar, vergleicht man diese Aufnahmen mit denen einer echten Digitalkamera – nicht unbedingt einer SLR Kamera, aber doch zumindest einer etwas höher preisigen wie die mir vorliegende Panasonic TZ5.

Ein Betrachten zahlreicher im Netz zu findenden Bilder des stets gelobten und mit 5 Megapixel bestückten iPhone zeigt zudem, wie subjektiv viele Tests verlaufen, sieht man in dem vermeindlichen Protagonisten den stets voranschreitenden Sieger in allen Hardwarebereichen. Dass dies für einige Bereich sicherlich der Fall ist, mag stimmen, geht es um die Qualität der Kamera sicherlich nicht. Dies sieht man sehr deutlich an den im Netz kursierenden Testfotos des iPhone 4, daß starke Farbverfälschungen und künstliche Überschärfungen aufweist. Das mag vielleicht Laien gefallen, für die kurze Dokumentation der Twitteraktivität auch, aber für das eigene Bildarchiv oder ambitionierte Fotografen mit Sicherheit nicht.


Quelle: BesteProduct

Wie schlecht diese Objektive wirklich sind, wird besonders deutlich in Situationen, in denen schlechte Lichtverhältnisse herrschen.
Dies war auch der Grund, weshalb ich mich nach einiger Zeit von meinem Motorola Milstone getrennt hatte, da diese Kamera leider genau hier seine größte Schwäche aufweist. Statt desse produziete die Kamera ein derart starkes Rauschen, das die Bilder schlicht nicht mehr brauchbar waren. Zudem wirkten die Farben der Bilder, bis auf die unter guten Lichtverhältnissen produzierten, alle leicht milchig.


Motorola Milestone

Xenon Blitz

Für die meisten Fotos des Sozial Network mag die Qualität dieser Kameras auf jeden Fall ausreichen, für semiprofessionelle Fotos hingegen nicht. Zudem ist bei Verwendung eines Blitzes, der Einsatz eines Xenongerätes unabdingbar, möchte man ungleichmäßige Ausleuchtungen und Farbverfälschungen vermeiden.

Diese Ausstattung ist aber, reduzieren wir die Kamera zunächst auf das Minimum, den Xenonblitz, bisher nur bei drei momentan neu auf dem Markt erhältlichen Geräten zu finden: dem Motorola XT720, dem Nokia N8 und dem demnächst im Handel erhältlichen HTC Mozart.

So unterschiedlich die Betriebssysteme der drei Handys sind, so verschieden sind die Funktionen der Kameras und das Ergebnis der Fotos, die – zumindest vom Nokia N8 und dem XT720 – reichlich im Netz zu finden sind. Wie dabei das neue Windows Phone 7 Handy abschneidet, wird sich dann hoffentlich ab Anfang November zeigen. Erste kurze Tests zeigen zwar die Funktion der Kamera, die Aussagen bezüglich der Qualität der Kamera sind aber bisher noch bescheiden.
Einziger Anhaltspunkt meinerseits sind die HTC Geräte, die ich selbst schon einmal für kurze Zeit benutzt habe, wie das HTC Hero und das HD2. Beim Hero war die Qualität der aufgenommenen Fotos mit der 5 MP Kamera sehr bescheiden, beim HD2 hinreichend gut, für gelegendliche Schnappschüsse ok. Sollte HTC also nicht gerade im Punkt Kameraobjektiv gehörig nachgerüstet haben, sind selbst Geräte wie das HTC Mozart oder das Desire HD bzw. 7 HD nicht als wirkliche Kamerahandys zu bezeichnen. Doch hierrüber schweigt sich der Konzern bedauerlicherweise aus, weshalb die Geräte vorerst mit einem Fragezeichen bewertet werden müssen.

Damit reduziert sich die Anzahl der ernsthaft als Kamerahandy zu bezeichnenden Geräte enorm. Zudem sind bisher nur drei auf dem europäischen Markt erhältliche Geräte mit Xenonflash erhältlich:

1. das Nokia N8,

2. das Motoroloa XT720 und

3. und das unter Vorbehalt, das HTC Mozart.

Streng genommen müßte man nun noch einwenden, daß man eigentlich nur jenes Handy als hinreichend gut bezeichnen dürfte, daß über ein Markenobjektiv verfügt, womit wir aber die ohnehin schon geringe Auswahl auf nur eines reduzieren würden. Seien wir also nicht zu streng und schauen wir uns in den nächsten Tagen die Geräte an.

Motorola XT720

Motorola XT720

Das HTC XT720 tauchte bereits Mitte des Jahres auf dem Europäischen Markt auf und warb mit multimedia tauglichen Funktionen, wie etwa einer 8 MP Kamera und einem Xenonblitz.
Allerdings wurde das XT720 zu Beginn mit so geringem RAM ausgestattet, dass man in zahlreichen Handyforen von Problemen lesen konnte, in denen Anwender von überfülltem Speicher während der Kameranutzung berichteten. Warum Motorola gerade bei diesem auf Android 2.1 basierenden Gerät an RAM und CPU Geschwindigkeit gespart hat, ist mir bis dato unverständlich, zumal Android bekanntermaßen am flüssigsten mit großzügig ausgestatteter Hardware läuft.

HTC Mozart

Das erste mit dem neuen Betriebssystem Windows Phone 7 bestückte Gerät aus dem Hause HTC läßt aufgrund seiner Spezifikation Hoffnungen aufkommen, interessiert man sich nicht nur für ein aktuelles OS auf einem Handy, sondern auch für eines mit einer guten Kameraausstattung. Das mit einer 8 MP Kamera und Xenonblitz ausgestattete Gerät zeigt auch bezüglich der zentralen Hardwareausstattung – der CPU und des RAMs – eine beachtliche Zusammenstellung, wäre da nicht die bisherige Erfahrung mit HTC Geräten bezüglich ihrer Kameraoptik, die als “gerade noch gut” bezeichnet werden könnte, mehr aber auch nicht.
Es mag verfrüht sein, sich noch vor den ersten Test ein Urteil erlauben zu wollen, zumal das Gerät erst Anfang November 2010 in Europa in den Handel kommen soll.
Die wenigen Vorabtest beschränkten sich dann auch mehr auf die allgemeine Vorstellung des natürlich mindestens ebenso interessanten OS, Windows Phone 7, als der Analyse der Hardware. Zudem würde ich mir, anhand von Originalfotos, gern selbst ein Urteil darüber bilden.
Ich bin gespannt auf erste Tests, aber nach wie vor skeptisch.

Nokia N8-00

nokian8_0010

Wer sich heut zu Tage für eine Symbian Betriebssystem interessiert wird eher als altbacken oder rückwärts gewannt bezeichnet, denn eines ist in der von zumeist jungen Leuten dominierten Mobilen Welt Konsenz: “Nokia ist total uncool”. Dabei wird allerdings vergessen, welch langen und zum größten Teil auch erfolgreichen Weg Nokia mit dem Multitasking Betriebssystem zurückgelegt hat.
Am erstaunlichsten ist, dass die zumeist eher positiven Reviews in den Internetblogs ihrer Tests zumeist damit einleiten, wie “uncool und alt” das System ist, sich sogar dafür entschuldigen, dass sie dem Gerät eine gute Bewertung erteilen. Wobei sie ganz vergessen, dass es neben Android das das einzige OS ist, das echtes Multitasking unterstützt und einen direkten Zugriff auf das Dateisystem ad hoc unterstützt.

Mit dem Nokia N8 kommen noch weitere Features hinzu, wie etwa ein USB Host, für das Anschließen von USB Geräten wie etwa eine kabelgebundene oder kabellose Maus oder Tastatur so wie diverse in FAT32 formatierte Festplatten, eine HDMI Schnittstelle die sogar Dolby Surround übertragen kann, in Stereo die Videos aufnimmt und dies mit einer 12 MP Kamera mit einem hochwertigen Objektiv von Carl Zeiss. Zudem ist ein Xenonblitz standardmäßig verbaut. Wie gut diese Carl Zeiss Objektive wirklich sind, ist anhand der guten Verkaufszahlen der damaligen Kamerahighlights Nokia N95, N96, N82 und N86 deutlich geworden. Viele User hielten jahrelang an ihren Geräten fest, weil es für eben diese Funktion, die für sie besonders wichtig war, einfach keinen Ersatz gab: die gute Kamera.

Doch der beste Test ist immer der, bei dem man sich selbst entscheiden kann, was für einem selbst wichtig ist, und was gerade ausreicht, weil man auf andere Dinge mehr Wert setzt.

Aus diesem Grund habe ich einmal meine Panasonic DMT TZ5 aus dem Regal geholt und ein paar Testfotos und Videos mit beiden Geräten, der TZ5 und dem N8 gemacht.

<< Bildvergleich: Nokia N8-00/Panasonic TZ5 >>

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Das Nokia N8-00 | USB-On-The-Go

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Nokia Logo
Eine kleine, wenn auch feine Erweiterung besitzt das Nokia N8, die es bis dato von allen anderen Handys auf dem Markt  abhebt: einen USB Host für den Anschluss von USB Tastaturen, Festplatten, Speichersticks und Mäusen – kurz USB On-The-Go genannt.

Dieser Anschluss ist aufgrund des Formfaktors des Handys als Micro USB Port verbaut, so dass für den Gebrauch ein kleiner Adapter benötigt wird. Letztgenannter ist natürlich im Lieferumfang des  Gerätes vorhanden, so dass er direkt einsatzfähig ist.

Interessant ist dies vor allem dann, verwendet man ihn mit einer Maus oder Tastatur in Verbindung mit dem ebenfalls im Lieferumfang beigelegten Adapter für den HDMI Micro Anschluss, zur Verbindung mit einem hochauflösenden Monitor, da dann ein richtiges PC Gefühl aufkommt.

Wofür brauche ich einen USB Host Anschluss..?

Wofür diese scheinbar nach Spielereien aussehnden Ergänzungen nützlich sind, wird einem schnell klar, berücksichtigt man die herausragende Kamera des Gerätes, die Aufnahmen in echter HD Qualität ermöglicht.

Es ist klar für wen dieses Kleinod auf dem derzeit mit zahlreichen Sonderfunktionen überfrachteten Smartphones gedacht ist: für ambitionierte Fotografen. Benutzer also, die ein Kamerahandy wollen. Also kein Handy, dass nebenbei auch noch eine kleine Kamera hat, ansonnsten aber durch Software und Funtionen glänzt wie das iPhone oder zahlreiche Android Geräte, sondern eines, das möglicherweise die eigene kleine Digitalkamera ersetzen soll.

Hier wird schnell klar, dass sich eben diese Klientel nach einer tagsüber gemachten Fotosession von einigen hundert Fotos, gern die aufgenommenen Bilder an einem großen Display betrachtet und bearbeitet oder die Option haben möchte, sie möglichst schnell archivieren zu können, was durch die USB Host Schnittstelle einfach möglich ist.

Der Einfluss der Handycommunity und die Presse

Es ist schade, dass diese Besonderheit, die dieses Nokia Gerät nach wie vor von allen derzeit auf dem Markt befindlichen Smartphones abhebt, nicht viel größere Beachtung findet, da sie schlicht eine grandiose Idee ist.

Doch vermutlich liegt dies einfach an der stets unüberschaubaren Welle der Handykommunity, deren Priorität derzeit einfach nur eines meint: “Symbian ist out” und damit natürlich auch die mit ihr verkoppelte Hardware.

Auch ich hatte mich von dieser Meinung beeinflussen lassen, die in einigen derzeit im Internet kursierenden Kameratests teilweise skurrile Ausmaße annahm, so dass ich – obgleich ich auf der Suche nach einem Kamerahandy war – das Nokia N8 verwerfen wollte.

Zum Glück habe ich mich anders entschieden, so dass mir dieses Prachtstück an Hardware nun vorliegt um es zu nutzen und ein wenig darüber zu schreiben.

Anschluss eines USB Gerätes an dem Nokia N8

Surfen mit dem Nokia N8 mittels USB Mouse

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Nokia N8 – Unboxing

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Ich habe lange mit mir gerungen, da ich mich nicht entscheiden konnte, ob ich als “Mobile Device” einem “echten Smartphone”, wie das Nokia, mit nachweislich hervorragender Kamera, den Vorzug geben sollte oder vielleicht doch einem der jetzt neu auf den Markt ströhmenden Gadgets mit Android oder Windows Phone 7 Betriebssystem.
Mein Mann, der selbst gern ein N8 hätte, und die lockenden “MyHandy” Angebote von O2 sind mir dabei zuvor gekommen, so dass ich mich entschloss, am Montag ein Gerät in der Farbe Silber bei O2 zu bestellen, dass dann auch pünktlich gestern bei mir eintraf.

Überaus begierig, das hochwertig verarbeitete Kleinod in Händen halten zu können, okkupierte ich es zunächst, um es jetzt einige Tage nutzen zu können. Erst dann werde ich mich entweder für ein Nokia N8 oder ein Samsung Galaxy S entscheiden, dass sich heute ebenfalls neu zu uns gesellt hat.

Da ich beim Auspacken etwas überrascht war, dass der AC-Adapter, entgegen den amerikanischen Geräten, ein Standard USB – Ladegerät ist, hielt ich es für angebracht, einmal ein kleines Unboxing des Lieferumfanges des N8 Gerätes zu machen und ins Netz zu stellen.

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