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Motorola Milestone – Das Handling

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Die Tastatur

Es gibt sicherlich Handys mit gut voneinander abgesetzen Tasten, die man, wenn nötig, sogar im Dunklen gut ertasten kann. Zu diesem Typ zählt diese Tastatur gewiß nicht, denn schließlich wurde eine Folientastatur verbaut, die einen gezielten Druck bedarf um eine Aktion hervorzurufen. Von Vorteil ist allerdings, dass man auf diese Weise das Handy bequem, bei Verwendung des Landscapemodus, an der Tastatur halten kann, ohne versehentlich die Tasten zu betätigt – ein wirklicher Pluspunkt denk ich. Blind ertasten, kann man die Tasten, trotz gesondert markierter F- und J-Taste aber trotz allem nicht. Es bedarf schon eines bewußten und käftigen Tippens, um eine Aktion hervorzurufen. Damit ist ein flüssiges Tippen, wie man es vielleicht auf einem Net- oder Notebook händelt, nicht wirklich möglich. Die eigentliche Handhabung ist eher beidhändig, bei Verwendung der beiden Daumen. Das ermöglicht mir zumindest schneller zu tippen, als ich es bei einer Softwaretastatur, wie z.B. einem HTC HD2 oder einem Hero vermag.

Auch das Steurkreuz rechtsseitig ist, wie man vielleicht anhand der Bilder vermuten könnte, nicht etwa eine Sensortaste, sondern wie die Tastatur gefertigt und bedarf eines ebensolchen Drucks. Der mittlere Bereich aus kupferfarbenen Material entspricht dabei der Entertaste.

Die Tasten

Insgesamt verfügt das Milestone, neben der eigentlichen Tastatur hardwareseitig über weitere drei Bedienknöpfe: Den an der Schmalseite rechts versteckten Powerbutton, eine rechts oben, an der Längsseite des Gerätes befindliche Laut- und Leisetaste, so wie einen auf der selben Seite befindlichen Kameraknopf, der weiter unten plaziert wurde. Alle drei Knöpfe sind gut zu erreichen und können in der Regel auch nicht versehentlich gedrückt werden.

Im unteren Bereich des Displays befinden sich vier unterschiedliche Tasten, die sich, von links nach rechts betrachtet, als “Zurück-“, “Menü-“, “Homescreen-” und “Suchentaste” entpuppen. Alle vier Tasten sind, wie auch das Display, sehr gut anzusprechen und durch die Beleuchtung auch im Dunkeln einfach zu finden.

Zwei Tasten für das Annehmen und Auflegen eines Gespräches, wie man es von einem herkömmlichen Handy vielleicht gewohnt ist, sucht man hingegen vergeblich. Das kann mitunter, wenn man im Stress ist oder gerade nur eine Hand zur Verfügung hat, die Bedienung recht schwer gestalten, da man die Telefonfunktion nur softwareseitig und nicht durch einen einfachen Knopfdruck nutzen kann.

Das Display

Das transflektive Display des Motorola Milestone ist mit seiner Auflösung von 854×480 dpi überaus brilliant und läßt sich, je nach Einstellung der Helligkeit, auch unter direkter Sonneneinstrahlung sehr gut ablesen. Der kapazitive Multitouchscreen reagiert direkt und äußerst präzise, besser als die Displays des HD2 und des Hero, bei denen für meinen Geschmack ein äußerst exaktes Antippen der Displayoberfläche nötig ist. Zumeist muss ich, wie beim Hero, mehrmals die Tasten tippen, oder die Tastatur selbst regelmäßig kalibrieren, wie dies beispielsweise recht häufig beim HD2 der Fall ist. Zudem ist die Oberfläche des HD2 für mich derart sensibel konfiguriert, dass es nicht selten zu ungewollten Vertippern kommt, so dass für mich, nach einiger Zeit der Nutzung, eine  Hardwaretastatur geboten war.

….demnächst geht es weiter

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Motorola Milestone – Erste Eindrücke

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Anfang des Jahres wollte ich mir eigentlich einen Palm Pre kaufen, da ich vom Design und vor allem von dem OS derart neugierig geworden war, dass ich – trotz zahlreicher Berichte bezüglich der etwas minderen Verarbeitung und fehlender Applikationen  in gängigen Handyforen – dem Gesamtsystem eine Chance geben wollte.
Da ich nicht das nötige Geld für ein Neugerät hatte und auch mein Vertrag noch etwa ein dreiviertel Jahr Bestand haben würde, wollte ich mir ein gebrauchtes Gerät über ein Forum beschaffen – einen interessanten Handelspartner hatte ich bereits.
Eigentlich eher durch Zufall wurde mir dann ein erst wenige Wochen altes Milestone angeboten, das ich – aufgrund des guten Preises – für meinen Mann kaufte.
Mir selbst gefiel das Design des Milestone, das ich zuvor nur durch Bildern gesehen hatte, zunächst überhaupt nicht. Als dieses jedoch mit der Post bei uns ankam und ich es in meinen Händen halten konnte, sah ich die gute Verarbeitung und fühlte die Haptik in meinen Händen, weshalb es für mich nun wieder interessant zu sein schien.
Nun kam es, wie es mitunter im Internet offenbar recht offt geschieht, der Kauf des Palm pre Gerätes scheiterte.

Da mir das Milstone, auf Anhieb gefiel, der geplatzte Deal mit dem Palm einen enttäuschten Blick in mein Gesicht zauberte und mein Mann mit dem Milestone aus verschiedenen Gründen nicht zufrieden war, konnte ich mich schon bald eines “neuen” eigenen Milestones erfreuen. Mein Mann kaufte sich stattdessen ein Nokia E52.

Der Wechsel ist nun inzwischen zwei Monate her und ich kann mir meinen Lebensalltag ohne mein Milestone irgendwie nicht mehr so recht vorstellen, beginnend mit dem morgendlichen Wecken, den regelmäßigen Tweets bis zum abendlichen Solitärspiel um die ausreichende Bettmüdigkeit zu erreichen trage ich das Gerät ständig mit mir herum, plane meine Termine, schreibe Emails und surfe im Interent.

Es ist nicht besonders schwer zu erraten, dass der Akku, bei meinem Nutzungsprofil, nicht besonders lang hält und so habe ich mir schon Gedanken über die Anschaffung eines Zweitakkus gemacht. Doch bis dato kann ich noch gut damit leben, ihn mit etwa 20-30% Restkapazität abends, neben meinem Bett, an das Aufladegerät zu hängen.

Interessant ist, dass ich mein Dell Mini 9, welches ich eigentlich für Aktivitäten im Garten gekauft hatte, aus Bequemlichkeit gar nicht mehr oder nur selten mit mir mitnehme, da mir das Milestone zum Surfen eigentlich reicht. Das Display ist ausreichend hell um bequem auch im Sonnenlicht noch etwas lesen zu können, ausreichend groß um ohne große Probleme zu navigieren und der Prozessor schnell genug, um ohne große Anstrengung durchs Internet zu gleiten. Ja an ein Gleiten erinnert es mich tatsächlich, wenn ich da an die Smartphones denke, die ich zuvor verwendet hatte. Dazu gehören u.a. auch ein Nokia 5800 MX und eine HTC HD2 und ein T-Mobile G2 Touch. Doch der eigentliche Grund, der mich bewogen hatte, von meinem zuletzt verwendeten T-Mobile G2 Touch, also einem HTC Hero in der Farbvariante Schwarz, auf ein anderes zu wechseln, war die vorhandene Tastatur des Milestone.

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Test des Motorola Milestone

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Ich nutze jetzt seit etwa zwei Monaten das Motorola Milestone – dies mehr aus Zufall, als dass ich es unbedingt hätte haben wollen. Eigentlich wollte ich sogar ein ganz anderes Handy mein Eigen nennen, doch nun ist es das Milestone geworden und ich beginne das Gerät richtig gern zu haben.
Es ist nicht etwa so, dass es mein erstes Android device ist, denn zuvor habe ich bereits Erfahrungen mit dem T-Mobile G2 Touch sammeln dürfen, also einem Gerät, auf dem Android 1.5 werksseitig läuft. Dennoch gibt mir das Gerät und das gesamte Equipment ein gänzlich anderes Gefühl in der Benutzung, als dies beim T-Mobile G2 Touch der Fall war – ein Handy, dass ich nach einem halben Jahr wieder verkauft habe. Doch hierzu werde ich in einem späteren Post noch etwas schreiben.
Daher ist es an der Zeit über meine Erfahrungen mit einem Android Handy zu berichten, das inzwischen in der Version 2.1 auf meinem Gerät läuft. Selbiges ist komplett ungebrandet, eine sog. DACH Version, die ich mit einer O2 Sim Karte betreibe.

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