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iPad 2 – Snapseed

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Heute Morgen am Frühstückstisch entdeckte ich, daß die bekannte und durchaus gut zu benutzende Applikation “Snapseed”, für Fotobearbeitung bis zum 23.09.2011 noch kostenlos im Appstore erhältlich ist.
Neugierig geworden, wollte ich mir die Software ein wenig genauer ansehen und installierte sie auf meinem iPad 2.

Ich bin, was das Austesten von Foto Applikationen betrifft inzwischen skeptisch geworden, denn nicht selten verbirgt sich hinter mancher Applikation einfach billige Effekt, die sich zumeist selbst leichter zu erstellen sind, für die man sich im Nachhinein dann doch ärgert, sein Geld ausgegeben zu haben.

Doch was bietet sich dem Benutzer mit Snapseed?

Der Aufbau der Applikation

Die Applikation öffnet sich zu einem sehr aufgeräumten Fenster. Je nach Orientierung des Bildschirms, platzieren sich die einzelnen Effektoptionen mal im unterten Bereich des Displays, mal auf der Linken Schmalseite, in einzelnen grafisch abgesetzten kastenförmigen Grafiken, die selbsterklärend, auf ihre Funktion hinweisen
Ist einmal ein Effekt aktiviert, öffnet sich das gewählte Bild in den Vollbildmodus und es lassen sich die unterschiedlichen Optionen zu dem jeweiligen Effekt durch vertikale und horizontale Wischgesten modifizieren.
Durch vertikales Wischen wählt man die unterschiedlichen Unteroptionen, durch horizontales Wischen die Stärke des jeweiligen Effektes.

Snapseed Optionen

Insgesamt lassen sich elf verschiedene Effekte auswählen:

1. Auto Correct

– Hier läßt sich zwischen Kontrast- und Farbsättigung wählen.

2. Selective Adjust

– Durch das Setzen, beliebig vieler, radialer Bezugspunkte, lassen sich sowohl Kontrast, Farbsättigung als auch die Helligkeit anpassen.

3. Tune Image

– Hier lassen sich folgende Effekte gleichmäßig auf das gesamte Bild insgesamt anwenden: Helligkeit, Farbverteilung, Kontrast, Farbsättigung, Weißabgleich.

4. Straighten & Rotate

– Verkleinerung und Rotation.

5. Crop

– Sowohl freihes, als auch Beschneiden nach festgelegten Din Normen.

6. Black & White

– Helligkeit, Kontrast und Körnung

7. Vintage Films

– Hierr lassen sich einige Texturen überlagern, die dem Bild den Effekt von Alterung geben soll. Diese Texturen lassen sich durch folgende Zusatzoptionen noch modifizieren: Helligkeit, Farbsättigung, Texturstärke und Größe jeweils vom Mittelpunkt des Bildes aus.

8. Drama

– Hier kann man durch leichte Schatteneffekte, dem Bild einen dramaturgischen Touch geben. Optional, läßt sich der Effekt durch die Filterstärke und die Farbsättigung noch verändern.

9. Grunge

– Mittels rauher Texturfilter, lassen sich interessante Effekte ins Bild holen. Diese lassen sich durch insgesammt 1500 unterschiedliche Texturstile, durch Helligkeit, Kontrast, der Texturstärke und der Farbsättigung weiter verändern.

10. Center Focus

– Dieser Filter ist ein sog. Unschärfefilter. Mit diesem lassen sich durch gezieltes Ausblenden von Objekten, andere Objekte in den Vordergrund holen. Durch setzen eines frei verschiebbaren Mittelpunktes, kann man hier im Bild interessante Effekte erzeugen. Eine weitere Option ist die Stärke des Filters, d.h. wie stark die Umgebung um das zentrierte Objekt unscharf gefiltert wird.

11. Organic Frames

– Mit diesem Effekt lassen sich unterschielich modelierte Rahmen um das Bild herum projezieren, die entweder Mit hellerem Oder dunklerem Rahmen in unterschieldicher Stärke versehen sind.

Bild 1

Fazit

Beim Arbeiten mit Snapseed habe ich überrascht feststellen können, dass die App. nicht nur überaus stabil auf dem iPad 2 läuft, sondern auch Spaß bringt. Ich war bisher nie ein Freund von Effekten, sondern habe stehts versucht durch gezieltes aussuchen bestimmter Motive, das richtige Bild zu produzieren.

Diese App. zeigte mir aber, was man alles noch aus seinen Bildern herausholen kann bzw. welch interessante Effekte einige Einstellungen in der Software haben können.

Bild 2

Da die App. noch bis zum 23. September frei im Appstore verfügbar ist, sollte sich jeder der etwas zur Bearbeitung von Fotos sucht, die App. einmal genauer ansehen. Sie ist ein echter Tipp.

Abb. links: Bild 1 und 3 – original, Bild 2 und 4 – überarbeitet

Bild 3
Bild 4
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iPad 2 – Bloggen auf dem iPad

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Vor einiger Zeit habe ich damit begonnen mein allerliebstes Hobby, meine Liebe zu technischen Geräten, quasi zu Papier zu bringen indem ich meine Gedanken und Erfahrungen in Form eines Blogs niederschreibe.

Als Werkzeug diente mir dazu natürlich ein ganz normaler Desktop PC. Anfangs bestanden die Artikel aus einfachen, durch Fotos dokumentierte kurze Artikel, wurden dann aber schnell durch in YouTube geladene, von mir erstellte Filme ergänzt. Das Thema YouTube ist eigentlich eine Geschichte für sich, hängen an der Erstellung und Bearbeitung doch unendlich viele zusätzliche Tätigkeiten, Software und auch Hardware, die es zu erlernen gilt – hat man sich zuvor noch nicht mit der Materie befaßt.
Die Möglichkeiten, die sich einem mit dieser Form des Mediums bieten, sollen hier jedoch nicht erörtert werden, sondern eine ganz andere.

Vom iPad zu Android und zurück

In der Zwischenzeit sind zahlreiche von mir gekaufte Geräte durch meine Hände gegangen, einige haben sich als besonders gut, andere als nicht geeignet entpuppt. Letztgenannte wurden in der Regel dann recht schnell wieder verkauft.

So war es auch anfangs mit dem im letzten Jahr erschienen iPad der ersten Generation, mit dem ich viel herumexperimentierte, es für zahlreiche Anwendungsszenarien versuchte zu benutzen – wofür es schlicht nicht gedacht war und ist – so das ich es schlußendlich, nach einem halben Jahr Nutzung, wieder verkaufte, um es durch ein 7″ Samsung Galaxy Tab zu ersetzten.

Leider war ich mit Android – zumindest in der vorliegenden Form auf einem Tablet – gar nicht zufrieden, da ich die vielen Einschränkungen durch den Mangel an geeigneter Software, einfach nicht für ausreichend empfand – auf einem Handy habe ich hingegen Android als recht brauchbar erfahren.
Viele Anwendungen, die es für Android gab und auch noch gibt, sind nicht, wie beim iPad, explizit für die sehr viel höhere Auflösung gedacht, so dass man nicht selten das Gefühl eines riesig großen Telefons hatte. Ob dies nun mit den Nachfolgegenerationen wie z. B. Honeycomb besser werden soll, wird sich zeigen.

…und doch ein Apfel

Hier fand ich die Lösung von Apple eleganter, explizit für das Tablet eigene Anwendungen zur Verfügung zu stellen, welche die erheblich höhere Auflösung intelligent nutzt. Zudem war die Umsetzung der gesamten Haptik auf dem Galaxy Tab, im Vergleich mit dem iPad – zumindest was meinen subjektiven Eindruck betrifft – erheblich schlechter.

Anwendungen, mit denen ich mich beispielsweise gerne beschäftige, sind Musik Applikationen wie MusicStudio oder Garage Band. Auf ihnen kann man, beinahe organisch, Klaviertasten oder andere Musikinstrumente verwenden um, aus Spaß an der Freude, zu komponieren oder laienhaft Klavierspielen zu lernen.
Derartiges ist auf einem Androidgerät, bisher zumindest, nicht denkbar.

Seit etwas mehr als einen Monat habe ich das Galaxy Tab verkauft und bin nun im Besitz eines iPad 2, in der Annahme, da ich mir nun Bewust darüber bin, dass das iPad letztlich ein Consumer Gerät ist und nicht für produktives Arbeiten seine Darseinsberechtigung hat.

Ich war Anfang des Jahres begeistert von der Vorführung der neuen Apple Software “Garage Band” und ” iMovie”, die ich beide, in erheblich umfangreicherer Form auf einem 13″ MacBook Pro erleben durfte, das allerdings auch recht bald wieder verkauft wurde. Trotz allem halte ich diese beiden Anwendungen, zuminest was die Blogger Szene betrifft, für recht brauchbare und vor allem intutiv bedienbare Werkzeuge.

Meine ersten Einkäufe im Appstore waren dann auch eben diese Applikationen, um zu testen, ob es eine Möglichkeit gibt, meine mit dem Nokia N8 erstellten HD Filme zu transferieren, zu schneiden und ins Internet zustellen.

Die so gewonnenen Erfahrungen und Ergebnisse, kann man hier im Blog nachlesen.

Nun war es aber an der Zeit, mein 17″ schweres ThinkPad Notebook, zumindest was das mobile Verfassen von Texten für meinen Blog betrifft, ein wenig ausruhen zu lassen, um mittels des iPads Texte zu erstellen und – dies war und ist mir vor allem wichtig – diese zu layoutieren sowie Bilder vernünftig integrieren zu können.
Bisher konnte ich dies nur mit einem richtigen OS, wie etwa OSX oder Windows in überzeugender Weise bewerkstelligen.

Da ich einen WordPress Blog verwende, der mir freundlicherweise von der Firma Xeneris in Heidelberg zur Verfügung gestellt wir, bin ich bezüglich der Software natürlich recht schnell auf die WordPress eigene Appliktion gestoßen, die es ja auch für Android gibt.

Blogsy

Blogsy Icon

Allerdings sind die Möglichkeiten für ein elegantes Layoutieren, wie wir es vom PC her kennen, doch sehr beschränkt, weshalb ich mich in den letzten Tagen einmal genauer im Appstore umsah. Ich entdeckte dabei “Blogsy“, eine Applikation, die man eigentlich als Kleinod bezeichnen könnte, da die App. im Prinzip genau die Ansprüche erfüllt, nach denen ich stets gesucht habe: Sie nutzt alle positiven Optionen, die einem durch das Touchdisplay des iPad zur Verfügung stehen und gibt viele Optionen für WYSIWYG frei, wie z.B. das Platzieren von Bildern und Filmen.

Die WYSWYG Ansicht

Mit Wischgesten ist es möglich einfach zwischen diesen Modi zu wechseln. Man kann die Ansichtenoption durch zwei unterschiedlich farbige Hintergründe deutlich machen oder, sofern dies bevorzugt wird, beide gleichfarbig belassen – also weiß.

Im WYSIWYG Modus, werden Bilder oder Videos in den Text platziert und können in ihrer Größe und Ausrichtung angepaßt werden.

direktes Übertragen von lokalen Bildern

Im Bearbeitungsmodus, der im Prinzip wie ein Quellcodeeditor eines HTML-Editors wirkt, wird der Text geschrieben und editiert.
Leider gibt es hier kein Syntax Highlighting, was bei komplizierterem HTML Code mitunter etwas erschwerend sein kann.
Zudem würde ich mir wünschen, über ein angepaßtes Tastaturlayout zu verfügen, mit dem es leichter wäre schnell HTML Code zu erstellen. Wer dies möchte oder komplizierteren bzw. verschachtelteren Code erstellen will, sollte sich im Bereich der HTML Editoren umsehen, um diesen dort zu erstellen und den Code anschließend, per Copy and Paste, in den Text einzufügen.

Html Editor Edhita für das iPad

Für das Formatieren des puren Textes, gibt es allerdings im oberen Bereich des Bildschirms eine Toolbar, mit der sich bequem Text editieren läßt. Die Optionen sind beschränkt, für die meisten Anwendungen aber mehr als ausreichend.
Die Formatierung erfolgt entweder über ein simples Markieren des bereits geschrieben Textes und anschließendes Anklicken der gewünschten Formatoption oder ein vorheriges Anklicken der Formatoption und anschließender Texteingabe. Es werden automatisch die Tags an die richtigen Stellen setzt und der Cursor korrekt platziert.

Direkter Onlinezugriff auf WordPress Dateien

Entlang der rechten Schmalseite sind untereinander gestaffelt verschiedene Onlinedienste, über die man bequem und sehr schnell Bilder in den Text einfügen kann. Die Vorschau ist elegant, durch eine sich öffnende Sprechblase gelöst, in der man zudem die online stehenden Bilder, bei Bedarf drehen kann.

Während meines Textlayouts fiel mir auf, das es mitunter ein wenig hakelig zur Sache ging, fügte ich mehr als drei Bilder in den Text ein. Die Funktion ist aber trotzdem, alles in allem, mehr als zufriedenstellend. Für Feinkorrekturen läßt sich der erstellte Code dann bei Bedarf im Bearbeitungsmodus ausschneiden und an der gewünschten Stelle wieder einfügen.
Ich muß sagen, dass ich selten so schnell und so stressfrei einen Text habe editieren können.

Der Bearbeitungsmodus von Blogsy, wahlweise mit hellem oder dunklem Hintergrund

Fazit

Mein Fazit während der Benutzung beim Schreiben und Layoutieren fällt hier durchaus sehr positiv aus, auch wenn es noch einige Haken Ösen im System von Blogsy gibt. Die zahlreichen Abstürze, über die ich in einigen Rezensionen im Appstore habe lesen können, konnte ich – zumindest was das iPad 2 betrifft – bisher kein einziges Mal beobachten. Die Applikation lief stabil. Ledeglich beim Einfügen von Fotos hakte es hin und wieder etwas. Ein zuzügliches Feintuning mittels Copy & Paste, konnte dies aber bisher ohne Probleme ausgleich.
Einzig das Fehlen von Syntax Highlighting und eine angepaßte Tastatur für das HTML Editing wären vielleicht Veränderungen, die ich mir für ein Update der Software wünschen würde.
Für 3,99€, die die Applikation im Appstore derzeit kostet, ist dies ein klarer Kauftipp.

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iPad 2 – MovieConverter genauer betrachtet – Teil 1: Alles was man vor der Konvertierung beachten sollte

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Das Problem mit dem Camera Connection Kit – USB-/SD-Karten Adapter

Etwa seit dem Update auf 4.2 des iOS gibt es ein sog. “Feature”, dass für einen Stromsparfunktion der iOS Geräte sorgen soll. Der Vorteil liegt auf der Hand, denn fortan verbrauchen die Apple Geräte bei Datenübertragungen weniger Strohm so dass der Akku länger hält. Dass diese Funktion aber auch mit zahlreichen Negativeffekten beschattet ist, teilt Apple den Usern nicht mit – schließlich ist alles ein Feature und letztlich führte diese Funktion dazu, dass zuvor ohne Probleme benutzte USB-Sticks, SD-Kartenlesegeräte oder Kameras nicht mehr erkannt wurden, da diese zuviel Strohm verbrauchten – ein Ärgernis für diejenigen, die auf den Dateitransfer angewiesen sind. Welche Geräte fnktionieren und welche nicht, ist auf vor lauter Verzweiflung zusammengestellten Forenseiten zu finden, die darüber informieren sollen, ob oder wie man das Camera Connection Kit (kurz CCK) verwenden kann.

Das iPad 2 mit CCK-USB und das Nokia N8

Die mit der hervorragenden Kamera des Nokia N8 gemachten Fotos können nur dann zuverlässig transferiert werden, stellt man das Handy vor dem Anschließen des N8 mittels USB-Connector auf die Einstellung “Medienübertragung“, sonnst funktioniert gar nichts.

Nun meldet iOS durch ein PopUp Menü, dass ein USB Gerät angeschlossen wurde, dass zu viel Strohm verbraucht, was aufgrund des Updates und der bedauerlichen Strohmsparfunktion nicht weiter verwundert, uns aber nicht daran hindert, die Daten zu übertragen. Darum klicken wir einfach auf den OK Button des PopUp Menüs und warten, bis die Mediendaten des Handys geladen wurden.

Selbst wenn alle Anwendungen zuvor geschlossen waren, öffnet sich im Hintergrund die Fotosoftware, deren Informationsreiter sich von “Fotos”, “Alben”, “Ereignisse” und “Orte” auf den Reiter “Kamera” erweitern um die gelesenen Daten anzuzeigen.

Bilder werden, wie dies zu erwarten ist, normal angezeigt. Was uns aber besonders interessiert sind die mit dem Handy gemachten Videos der drei unterschiedlichen Kamera Applikationen.

Video ist gleich Video..?

Die mit der Standard Kamera Software aufgenommenen Videos werden als graue Kästchen mit der Bezeichnung MP4 dargestellt ebenso die Videoaufnahmen der Applikation “CameraPlus”.

Am wenigsten Probleme gibt es offenbar mit den Aufnahmen der Applikation “CameraPro”, deren Videodateien wie Bilder dargestellt werden mit der Zusatzbezeichnung “JPG+MP4”, was anfangs dazu führte, dass ich die Videodateien nicht als solche wahrnahm. Da dann auch noch die gesamten Dateibezeichnungen fehlen, ist es vor allem bei den “grauen Kästchen” natürlich schwer, die Dateien voneinander zu trennen.

Vermutlich ist es am einfachsten prinzipell alle Videos herunterzuladen und anschließend die Videodateien auf dem Gerät zu löschen.

Das iPad 2 mit CCK-SD-Kartenleser und Nokia N8

Da ich mich anfangs ein wenig von der Pop-Up Meldung habe beeindrucken lassen, versuchte ich mich in der Benutzung der SD-Karten Einheit, da das Nokia N8 ja ebenfalls über einen Micro SD-Kartenslot verfügt und ich diese hin und wieder benutzte, überlegte ich, die Karte für den Transfer zu verwenden.

Ein Adapter der Firma “Samsung” war schnell gefunden, allerdings erkannte das CCK daraufhin die Micro-SD Karte nicht. Aus Mangel an Alternativen an Andaptern und da man mit dem Nokia N8 überaus gesegnet ist mit jeglicher Form von Anschlüssen, steckte ich einen USB-SD-Kartenlesegerät in den USB Slot des Nokia N8 und transferierte die Dateien nun auf eine ältere 1GB SD Karte.

Video ist ungleich Video..?

Man muß allerdings dabei beachten, dass auf der Karte die für Kameraformate üblichen Ordner “DCIM” und “MISC” vorhanden sind und die Dateien stets im Ordner “DCIM” gespeichert werden.

Interessanterweise wurden bei diesem Transfer die Videodateien der Applikation “CameraPlus” und der Standard Kamerasoftware beide nicht erkannt, während es mit den Dateien, die mit “CameraPro” erstellt wurden, überhaupt keine Probleme gab – für mich tröstlich, da ich aus Stabilitätsgründen ohnehin dieser Software den Vorzug gebe. Den selben Test unternahm ich dann noch mit einem 8 GB USB-Stick, der zum gleichen Ergebnis kam.

Erstes Fazit

Mein Fazit für den Dateitransfer vom Nokia N8 zum iPad lautet, dass die beste Option offenbar ein Transfer über die USB-Schnittstelle des CCK ist. Will man beim Transfer auf Nummer sicher gehen und alle Möglichkeiten aussondieren, ist die Verwendung von CameraPro zur Zeit wohl noch die beste Lösung, obgleich während der zahlreichen Updates, die es für die App in den letzen Wochen gegeben hat, leider die Option verloren gegangen ist, die Video- und Audioeinstellungen in den sog. “Experteneinstellungen” zu modifizieren. Damit kann man nur hoffen, dass der Entwickler nicht irgendwann ein Format wählt, dass nicht mehr 100%ig kompatibel ist. Nichts desto trotz klappen via direkter USB-Anbindung trotz allem die Transfers aller Kamera Applikationen. Wie dies in Hinblick auf das Ende August bevorstehende Update auf “Anna” für das Nokia N8, das ein gehöriges Update der Kamerasoftware vorsieht, ausfallen wird, werden wir dann sehen.

 

[youtube]http://youtu.be/w1bv08WRE44[/youtube]

 

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iPad 2 – MovieConverter genauer betrachtet – Teil 2: Videokonvertierung

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Sind die gewünschten Videos auf das iPad korrekt transferiert, befinden sich die Videos in der Applikation “Fotos” , im Album “Alle Importierten” oder “letzter Import”.

Unter der Rubrik “Fotos” und “Ereignisse” sind diese ein wenig schwerer zu finden, da zumindest die Rubrik bzw der Reiter “Ereignisse” nach dem Datum der Aufnahme soriert ist, was in unsehrem Fall, da wir ja gezielt nach dem letzen Import suchen wollen, weniger geeignet ist.

[youtube]http://youtu.be/M9ZPxpqWsH0[/youtube]

 

Letztlich ist es aber so, dass alle hier in der Applikation vom Nokia N8 transferierten und normal sichtbaren Videodateien, auch konvertiert werden können.

MovieConverter 1.0

Seit dem 06.08. gibt es im Appstore den MovieConverter in der Version 1.0 für 2,39 €. Da es bedauerlicherweise keine Demoversion gibt, ich die App aber unbedingt ausprobieren wollte, mußte ich in den “sauren Apfel beißen” und die App direkt kaufen. ich wurde nicht enttäuscht, denn schließlich erfüllte die sich sehr gut selbst erklärende App. hervorragend das, was sie in der Beschreibung versprach: sie konvertiert Videos, die für mich wichtig sind.

Letztlich sollte man noch beachten, dass sowohl beim Konvertieren, als auch beim Hochladen beipielsweise zu YouTube – verwendet man die HD Option – zwingend der Bildschirmschohner deaktiviert sein sollte, weil es anderweitig zu Abbrüchen beim Upload kommen kann.
Da die Konvertierung aber nicht besonders lang dauert – ich habe für einen 1,5 minütigen Film etwa 1,4 Minuten benötigt – ist dies beim Konvertieren kleinerer Filme nicht weiter tragisch.
Den Upload ins Internet sollte man aber vielleicht doch eher im Bildarchiv vornehmen, da die Funktion dort im Hintergrund ablaufen, auch bei aktiviertem Bildschirmschohner.Mein subjektiver Eindruck war, dass der Upload über das Bildarchiv erheblich stabiler und schneller als in iMovie erfolgte.

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iPad 2 – editieren eines externen Videos in iMovie

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Endlich ist es soweit, ich habe mich mit meinem neuen iPad 2 gerüstet, um die vielen neuen Applikationen auszuprobieren, die seit dem Verkauf meines iPad der ersten Generation im Januar diesen Jahres erschien sind.

Interessiert hat mich hierbei vor allem die Anwendung “GarageBand” und “iMovie”, die ich bereits von meinem alten Macbook Pro kannte.

Da ich selbst zum Fotografieren ein Nokia N8 verwende, lag mein Interesse daher auch in dem Ausprobieren der Kompatibilität meines Handys mit dem iPad bzw. der Software. Umso trauriger war ich dann natürlich ,als ich als Freund mobiler Anwendungslösungen feststellen mußte, dass mein Wunsch sich aufgrund von Einschränkungen im Videobereich nicht realisieren ließ. Egal welche Foto Software ich ausprobierte, unabhängig davon, was ich einstellte, keine Videoversion meines Gerätes ließ sich in iMovie öffnen, hingegen sehrwohl abspielen.

Daher war ich auch überaus erfreut beim gestrigen Stöbern durch den AppStore auf die Applikationen “MovieConverter” zu stoßen, von dem es leider keine Demosoftware gab. Da sich der Kaufpreis auf  2,39 € beschränkte, wagte ich den Schritt und testet gestern (siehe Video) den ganzen Tag die Kompatibilität mit dem Nokia N8, die – und dass kann ich hier jetzt bereits sagen – als überaus positiv zu bezeichnen ist.

Das beigefügte Video wurde mit dem Nokia N8 aufgenommen, mit dem “CameraConnection Kit” auf das iPad 2 übertragen, mit “MovieConverter” konvertiert und mit “iMovie” bearbeitet – alles ohne PC oder Mac.

 

Ein ausführlicher Test hierzu wird noch folgen.

 

 

 

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iPad und ePaper – Zeitung 2.0 ?

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Apple Logo

Es ist schon interessant: Da wollte ich die ganze Zeit über die in den letzten Monaten sich verbreitenden Zeitungen und Zeitschriften für das iPad schreiben und scheiterte genau an einer, wenn auch relativ primitiven, so doch besonders wichtigen Funktion: der Übermittlung und Übertragung von Bildern.

Da das iPad ein Consumer Gerät sein soll und auch vom Konzept her ausschließlich hierfür gedacht ist (am besten zu sehen am fehlenden SD-Karten Slot oder der nicht vorhandenen freien USB Schnittstelle zur einfachen Übertragung von Dateien), allerdings aufgrund seiner Größe leicht dazu verführt in ihm zumindest was das produktive Arbeiten angeht – noch mehr zu sehen, stößt man genau bei dieser Beschäftigung schnell an seine Grenzen. Daher und auch weil ich selbst es nicht eilig hatte, verschob ich die Fertigstellung des Artikels Woche um Woche – bis ich schließlich ein neues Notebook kaufte und das iPad verkaufte. Ich möchte dennoch den Artikel, der inzwischen ein wenig überholt sein mag, hier publizieren, da ich denke, dass sich nach wie vor nicht viel an der Software getan hat.

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Das Besondere an einem Tablet ist die Leichtigkeit, mit der man es in der Hand halten kann, ohne Schreibtisch, ohne Tastatur und Mouse. Das Besondere ist es, die Software einfach nur mit den Fingern bedienen zu können, aus jeder erdenklichen Lage und Perspektive.

Diese Form des Umgangs mit der eigentlich erst seit einem Jahr wirklich entdeckten Hardware, obgleich sie eigentlich nicht wirklich neu ist, öffnet uns eine Welt, die ein gänzlich anderes Bedienkonzept der Software abverlangt, aber vor allem ermöglicht.

Ist die Zeit der guten alten Zeitungen vorbei?

Bisher haben wir uns mit Bergen von Zeitungspapier herumschlagen müssen, die monatlich über den Haus- bzw. Papiermüll entsorgt werden mußten.
Wir schlugen die Seiten auf und lasen Artikel, schauten uns Fotos an und suchten zum Teil vergeblich, aber auch zum Teil erfolgreich, jedoch mit viel Aufwand – wollten wir einen zuvor gelesenen Artikel nochmals wiederfinden.
Besonders interessante Fotos waren gerastert, so daß sie zumeist nicht der Aufbewahrung wert waren. Sorgsam archivierte Exemplare von Zeitschriften mußten gepflegt werden und bedurften eines guten Archivierungskonzepts um sie für spätere Zeiten wieder auffindbar zu machen.
Das mochte dem einen liegen, der andere versank vermutlich schnell im Chaos und entledigte sich irgendwann der wild durcheinander liegenden Exemplare im Papiermüll. Dies zumeist dann, stand ein Umzug bevor und man mußte für das wervolle Papier eigens Kartons beschaffen um die gewichtige Ware von einem Punkt zum nächsten zu transportieren. Sätestens zu diesem Zeitpunkt, dachte man über Entsorgungsmöglichkeiten nach. Wievieler Zeitungsberge habe ich mich bereits während meiner zahlreichen Umzüge während des Studiums entledigt?

Das alles ist theoretisch anders, beginnt man sich vom Material “Papier” zu trennen, vorausgesetzt man hat ein gut organisiertes Bedienkonzept in der Hand, denn auch mit im PDF Format vorliegenden iPaper Exemplaren liegen einem lediglich nicht wirklich wiederverwertbare, nicht immer einfach zu durchsuchende, starre Zeitungen und Magazine vor, die beim Benutzer archiviert werden müssen. Wenn auch nicht materiell, so doch zumindest digital auf dem Computer oder einem Tablet.
Anders ist dies hingengen, steht eine Software im Vordergrund, die dem Benutzer diese Aufgabe abnimmt und eine Recherche, quer durch alle publizierten oder gekauften Exemplare ermöglicht, eine Software, die schnell und unkompliziert den Text auf das benötigte Schrift- bzw Leseformat generiert ohne all zu große Abstriche im ursprünglichen Layout vorzunehmen.
Zudem ist es von Vorteil, sind alle beigefügten Dokumentationsmöglichkeiten zugänglich und in ausreichender Qualität vorhanden, wie beispielsweise Bilder, Musikausschnitte oder sogar Videos. Das kann eine Printausgabe nicht erfüllen, ein PDF Dokument nur in Teilen. Hier liegt die theoretische Größe von digitalen Zeitungen.
Umso erstaunlicher ist es, dass bei dem zuvor durch die Printmedien so hoch gelobten iPad gerade in Bezug von ihnen publizierten Zeitungen, so wenig Wert auf gute Bedienkonzepte gelegt wurde und immer noch wird, die eine Nutzung für ausschließlich digitalen Gebrauch nicht sehr interessant macht.

ePub und PDF

Was wir in der Regel als elektronische Zeitung vorliegen haben, ist ein starres PDF Dokument das “ePaper”, welches zumeist unbequem zu durchsuchen, geschweige denn zu archivieren ist. Dadurch ist der große Vorteil, den man durch digitale Medien haben könnte, eigentlich hinfällig. Bilder sind nicht selten in mangelhafter Qualität abgespeichert, so dass der potentielle Mehrwert einer elektronischne Ausgabe nicht erfüllt wird.
Diese “ePaper” können dann in Applikationen auf dem Desktop oder Notebook oder eben dem iPad betrachtet werden, da sie im PDF Format vorliegen. Aber wirklich bequem ist die Benutzung nicht.
Ein anderer Weg sind die eigenen Applikationen, die für das iPad zur Zeit vermehrt auf den Markt kommen und in einem Apple eigenen “ePub” Format vorliegen, ein überaus mächtiges Format, bei dem zumindest der Text beliebig formatiert werden kann, um sie den eigenen Lesegewohnheiten anzupassen, wenn da nicht das “DR Management” von Apple wäre, dass es verbietet, die Exemplare auf anderen Geräten verfügbar zu machen. Das heißt, ich kann diese Exemplare ausschließlich auf dem iPad lesen, auf meinem Notebook jedoch nicht.

Zeitungshäppchen

Zudem liegen bei vielen Zeitungen, die hauseigene Applikationen anbieten, nicht die komplette Ausgabe einer Zeitung vor, sondern es wird nur ein kleiner Auszug der eigentlichen Printausgabe zur Verfügung gestellt, so dass man, will man sicher sein, auf den gesamten Inhalt zugreifen zu können, wieder auf die Printausgabe angewiesen ist – Zeitung als “Appetithäppchen” sozusagen. Für wen diese Art der Publikation interessant sein soll, entzieht sich mir, da ich zu dem Personenkreis gehöre, der schon seit vielen Jahren keine einzige Zeitung mehr gekauft hat und ich mich in erster Linie durch die öffentlichen “News” im Internet informiere. Das ist zum einen billige, zum anderen aber auch erheblich schneller, sofern man geügend Skepsis aufbringt und nicht jeder Zeitungsente hinterher rennt.
Diese Form der Informationensbeschaffung nimmt stetig zu und dürfte vermutlich mit verantwortlich für den schwindenden Absatz mancher Zeitung und Zeitungsverlage sein. Allerdings stelle ich mir dann die Frage, was mich dazu bewegen könnte, doch Geld für eine Zeitung auszugeben, wozu ich durchaus bereit wäre, sofern das Preis-Leistungsverhältnis stimmt.

Mitunter liegt der Preis der digitalen Ausgabe nur so wenig unterhalb der Printausgabe, daß ein Anreiz für das Umschwenken auf dieses Medium zumindest emptional gering ausfallen dürfte.
Eine echte Alternative ist das nicht, vor allem nicht für diejehnigen, die gänzlich auf das Papierformat verzichten wollen.

Ein kurzer Blick in die zur Zeit verfügbaren Angebote im App-Store konnten mich auch nicht dazu bewegen, das Angeboten wirklich in Anspruch zu nehmen, obgleich es gerade bei den kleineren Zeitungen durchaus interessante Ansätze gibt.

Insgesamt habe ich mir die Applikationen folgender Zeitungen etwas genauer angeschaut:

  • Frankfurter Rundschau
  • Kölner Stadtanzeiger
  • Zeit
  • Spiegel
  • Stern
  • c´t magazin

Dabei schwanken die publizierten Exemplare zwischen  relativ starrem PDF Layout (Zeit und C´t Magazin), über erschreckend rudimentären Inhalten (Spiegel) bis hin zu recht übersichtlich layoutierten Anwendungen, die allerdings mit zum größten Teil überflüssigen Inhalten gefüllt sind (Frankfurter Rundschau, Kölner Stadtanzeiger).

Alles nur Bildzeitung oder was..?

Gerade die letztgenannten Versuche, Zeitungen an den Mann oder die Frau zu bringen stößt bei mir auf Unverständnis, denn ich frage mich, ob die Zeitungsmacher allen Ernstes glauben mittels an Bildzeitungslayout erinnernde Lettern mit einer Punktgröße von vielleicht 300 Abnehmer zu finden?

Was mir insgesamt bei der Lektüre fast aller Exemplare auffiel, war der Mangel an verwertbarer Information. Ich konnte mich nicht des Eindrucks erwehren, als hätten die Macher alles ausprobiert, was es derzeit an Spielereien für das iPad geben könnte, ohne viel Fantasie aufzuwenden geschweige denn daran zu denken mit dem zu arbeiten, was des Journalisten höchstes Gut sein sollte: die Information.

Es ist sicherlich nett, dass man die Möglichkeit hat, Bilder anzuklicken um dahinter stehende Informationen zu erhalten. Was bringen dies Informationen jedoch, wenn es nur Albernheiten sind, die weder sinnvoll oder lustig noch unterhaltsam sind? Zudem ist in eigentlich fast allen Exemplaren an eigentlicher journalistischer Mehr-Information kaum etwas zu finden. Hier musste ich zumeist den Safari Browser bemühen, der mir mehr Informationen offenbarte oder sogar auf die Printversion zurückgreifen.

Mitunter wird auch darauf verwiesen, dass es sich bei dem Exemplar lediglich um einen Auszug der jeweiligen Zeitung handelt, was mich wiederum dazu veranlasst zu fragen “wozu es die Applikation eigentlich gibt” um diese Frage dann im gleichen Atemzug selbst damit zu beantworten: “um mit den anderen mitzupinkeln”.

Erfreulich sind allerdings die Versuche der Frankfurter Rundschau und des Kölner Stadtanzeiger, die beide mit nahezu identischem Layout  – vermutlich die selbe Programmierfirma damit beauftragt haben – eine Applikation für ihre Inhalte anzubieten. Das Layout ist übersichtlich und fingerfreundlich gut strukturiert. Hier haben die Programmierer ganze Arbeit geleistet und zeigen zumindest ansatzweise, was man alles mit dem iPad machen könnte. Leider ist der journalistische Inhalt der Ausgabe mindestens ebenso belanglos, wie die zahlreichen mit Werbung zugepflasterten Seiten manch anderer Zeitung.

Dass Werbung nicht immer nur nervend sein muss, zeigen allerdings einige wenige Beispiele von den selben beiden Applikationen. Dabei handelt es sich zum einen um die Werbung eines Reiseveranstalters, der intuitiv bedienbare, interessant gebotene Landschaftsbilder eines seiner Angebote mit interessant gestalten Inhalt bietet. Das andere Beispiel ist die Werbung eines bekannten Energie Unternehmens, die spielerische Information vermittelt und den potentiellen Kunden zu Interaktion einlädt.

Hier profitieren beide Parteien von intelligenter Werbung: der Werber, der mit Sicherheit guten Umsatz durch die Platzierung der Werbung erzielt und der Interessierte, der zudem auch noch den Bonus schöner Fotos und interessanter Informationen erhält.

Zeit

Eine der wohl dicksten Wochenzeitungen, Die Zeit, war eine meiner ersten neugierigen Versuche, ePaper auf dem iPad zu lesen.

Die Applikation steht im direkten Kontrast zu den beiden oben genannten, da sie relativ unmotiviert, im Webstil der 90er Jahre strukturiert ist, dafür aber mit dem vollen Informationsumfang einer echten Zeitung daherkommt. Man kann zwischen zwei verschiedenen Ansichten wechseln, einem Textlayout, ohne Bebilderung und einem PDF Format, im echten Printlayout. Wer nach Information sucht, kann hier im vollen Umfang fündig werden. Das gezielte Suchen nach Information gestaltet sich allerdings weniger erfreulich, was dem eher altbackenen Layout der Zeitung geschuldet ist.

Spiegel & Stern

Der Stern zeigte sich ähnlich dem Spiegel in einem ganz ähnlichen Gewand, relativ übersichtlich von der Programmstruktur, aber mindestens genauso übersichtlich in seinen Inhalten. Was beim Stern, aufgrund der qualitativ schönen Bebilderung noch hinnehmbar ist, lässt mich beim Spiegel allerdings arg zweifeln, denn hier findet man nicht einmal ansatzweise den Onlineinhalt, den man sich leicht über den Safari Browser zugänglich machen könnte.

Die Schrift ist insgesamt viel zu groß, der Inhalt zu mager, als dass ich auch nur ansatzweise in Versuchung geraten könnte, das genauso teuer wie die Printausgabe zu erhaltende Abo zu kaufen. Ich kann nur hoffen, dass die Testausgabe ein Auszug der eigentlichen Ausgabe war, denn für dieses Exemplar hätte ich noch nicht einmal ein paar Cent bezahlen wollen.

c´t magazin

Ernüchternd war der Ersteindruck der Publikation des c´t Magazins, Deutschlands wohl größten und bekanntestem Computer Fachmagazin, dass sich zum Teil eher an fortgeschrittenere Leser wenden will.

Das Layout verspricht auf den ersten Blick interaktiv zu sein um dann, der Ernüchterung folgend, auf integrierte PDF Dateien zu verweisen, die in die Applikation eingebaut sind. Diese sind, PDF typisch, rigide und nur unbefriedigend bedienbar, zudem – zumindest in dieser Applikation – langsam im Aufbau. Für eine iPad Applikation, zumal dies von einem Computer Magazin erstellt wurde, würde ich die Schulnote “mangelhaft” vergeben, wenn da nicht noch die Hoffnung wäre, dass es vielleicht doch noch eine richtige Applikation geben könnte.

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Die Hoffnung stirbt also zuletzt. Ich habe mich, der baldigen Ernüchterung folgend, derweil von meinem iPad wieder verabschiedet und mir ein MacBook Pro 13″ gekauft. Damit sind derartige Applikationen, zumindest momentan noch, obsolet – fragt sich nur, wie lange noch.

Es ist abzuwarten, wie sich der Zeitungsmarkt – vor allem was das Thema Tablet betrifft weiter entwickelt, vor allem im Bereich des stetig wachsenden Tablet Markts im Android Bereich. Bis dato gibt es meines Wissens hierfür noch keinen intelligenten Ansatz, obgleich doch die Zeitungsindustrie ihre Käuferzahlen schwinden sieht, scheint selbige mindestens genauso in alt hergebrachte Strukturen festgefahren zu sein, wie seinerzeit die Musikindustrie.

Das es bei intelligenten Lösungen mindestens ebenso gute Ansätze geben kann, könnte man hier lernen, wenn denn die Verlage dazu bereit wären Zeit und etwas Intelligenz zu investieren. Übrigens kann man dies genauso über die Buchindustrie sagen, deren zur Zeit noch überteuertes und mageres Angebot hier in Deutschland so manchen davon abhalten dürfte, gute Literatur zu erwerben.

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