Posts Tagged Apple

Incipio case für das MacBook Pro 13 (mid 2012)

Share

Als ich mir Ende 2012 mein erstes MacBook zulegte, war mir, da ich eigentlich alle die Geräte ständig im Haus mit mir herumtrage, sofort klar, dass ich für die zwar schöne und edle, so doch auch empfindliche Oberfläche des Gerätes eine Hülle bräuchte, um dieses vor unachtsamen Stößen zu schützen.

Den Schutz sollte seinerzeit ein Case der bekannten Firma Speck, in Form des Speck See Thrue Satin übernehmen. Allerdings hatte die Anbringung des Cases auch den Nachteil, dass das Gerät auf diese Weise natürlich um einiges schwerer werden würde – ein Test erbrachte seinerzeit ein Gewicht von über 500g, was auch spürbar beim Handling war.

Daher überlegte ich mir, dass ich, nach dem Kauf eines neuen MacBook Pro 13″ (kein Retina), vielleicht einfach mal einer anderen Firma vertrauen sollte und entschied mich für ein Incipio Feature Case in der Farbe Rot.

 

 

Beim Auspacken fiel mir sofort das erheblich geringere Gewicht des Cases angenehm auf, zudem ist das Plastik, im Vergleich zum Speck Case, etwas flexibler und läßt sich seitlich leicht drücken, anders als das zwar dickere und starre Plastik des Speck Cases, was aber das Gewicht des Materials erheblich erhöht. Besonders gefallen hat mir allerdings die durchgängige Farbgebung und samtige Oberfläche, die selbst später entstehnde Kratzern nahezu unsichtbar macht. Diesen Nachteil kann man im Internet in einem Vergleichstest beider Hüllen negativ beobachten, da sich die vermeintlich rauhe Oberfläche der Firma Speck, lediglich als dünne Schicht entpuppte, die Oberflächenkratzer deutlich sichtbar zeigen: ein weiterer Bonuspunkt, des Incipio Cases.

Auch die gesamte Oberfläche fühlt sich beim Darüberstreichen mit der Handfäche weich und samtig an. Insgesamt macht das Case einen sehr wertigen Eindruck, passt nahezu perfekt und auch das bei Hüllen älteren Produktionsdatums bemängelte Blockieren des Strohmanschlusses, ist inzwischen einwandfrei möglich.

Die einzige Ungleichmäßigkeit in der Verarbeitung, ist im vorderen Bereich, an beiden Flanken des Cases, da dieses hier nicht plan anliegt und Einschlüsse von Staub ermöglichen.

Bei regelmäßiger Reinigung, dürfte dieser Negativpunkt aber zu vernachlässigen sein.

Fazit

Insgesamt ist das Incipio Case das wohl best verarbeitete Case, dass ich bisher für ein MacBook gesehen habe. Die Verarbeitung ist sehr wertig, durch die dünne, aber  hohe Flexibilität des Materials, wird ein erträgliches Gewicht geschaffen, das zudem einen sehr stabilen Eindruck hinterlässt.

Share

, , ,

No Comments

Producing the Apple devices – ABC News – Nightline – Ein kleiner Einblick in die Arbeitsbedingungen des Foxconn Konzerns

Share

Leider erreichen uns hier in Europa, zumindest was den offiziellen Weg betrifft, aufgrund des Mangels an internationalen Übertragungsrechten (so die ofizielle Begründung), nicht alle Bilder des Exklusivberichts der ABC über die Arbeitsbedingungen der Taiwanesischen Firma Foxconn, insbesondere der in die Schlagzeilen geratenen, in China ansässigen Fabrik der Firma in Shenzhen.
Interessanterweise ist der Apple Konzern mitte Januar der 1999 durch Bill Clinton ins Leben gerufenen Fair Labor Association (FLA) als zahlendes Mitglied beigetreten und hat etwa einen Monat später die Untersuchungen der Arbeitsbedingungen eben jener FLA in Auftrag gegeben. Da ist es nur folgerichtig, das einer der größten Fernsehsender der USA exklusive Filmrechte erhält, um über eben jene Fabrik berichten zu können, die für so schlechte Schlagzeilen sorgte. Offenbar hat der Apple Konzern nun doch ein wenig Sorge, dass durch das anhaltend schlechte Medienecho der Umsatz irgendwann einmal sinken könnte.

Ich habe mal ein wenig auf der Seite des Senders herumgestöbert und alles zusammengetragen, was die Seite für uns Europäer hergibt:

video platform video management video solutions video player

video platform video management video solutions video player

video platform video management video solutions video player

Share

No Comments

Vom iPad zu Android und zurück

Share

Eigentlich wollte ich schon vor langer Zeit einen Artikel darüber schreiben, warum ich mein iPad, der ersten Generation verkauft und mir ein Samsung Galaxy Tab gekauft habe, doch nun sitze ich hier auf der Terasse, vor mir ein iPad 2 und ich betrachte das Fragment eines Textes, das ich vor einigen Monaten verfaßt habe und das so gar nichts mehr mit dem gemein hat, was ich ursprünglich zum Thema sagen wollte.
Entweder bin ich zu langsam im Schreiben oder die Entwicklung der verschiedenen Neuerungen auf dem Markt einfach zu schnelllebig, jedenfalls las sich der Text nicht gut und vor allem ist dieser nicht mehr aktuell, so dass ich beschloß alles neu zu schreiben.

Der Tag 0

Als Anfang letzten Jahres das erste iPad das Licht der Welt entdeckte und Steve Jobs auf dem Podium in Cupertino seine kleine Wunderflunder zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorstellte, saß ich mit meinem Notebook auf meinem Bett, kuschelte mich in meine Kissen und folgte den Text- und Bildeingaben irgendeines Bloggers von der anderen Seite des Atlantiks.
Ich war mistrauisch, denn ich selbst besaß schon seit einiger Zeit verschiedene Tablet PCs mit installiertem Windows 7 und WACOM Digitiser und träumte von der Möglichkeit einer einfacheren Bedienung der Betriebssystemumgebung mit Touchbedienung, die es zwar schon gab, nur war diese zumeist im Kleide eines kompletten OS, der Tablet PC um ein Vielfaches schwerer als ein etwa 800g schweres Tablet und daher eben doch ein etwas anderes Gerät als das iPad, das mir da präsentiert wurde. Erste Erfahrungen konnte ich bereits mit einem kleinen Android Tablet der Firma Archos sammeln, dass aber im Grunde nicht viel Gemein mit einem iPad hat.

Zudem offenbarten über den Atlantik gesendeten Bilder und später die YouTube Filme eine ähnlich fießende Bedienung, wie ich sie auf den iPhones bewundert habe. Ich nenne das immer “organische Bedienung”, denn sowohl das “Pinch-To-Zoom” als auch das Scrollen, folgte stets exakt der Bewegung des Fingers, so dass man einen direkten Bezug von der ausführenden Hand wahrnimmt, die sich über das Display bewegt, hin zur exakten Umsetzung in erkannte Gesten.
Soetwas gabe es bis dahin noch nicht und auch meine verschiedenen Android Handys wiesen alle genau in diesen Bereichen Verzögerungen auf, so dass der eigentliche Bedienungsablauf des Gerätes, hinterherhinkte. Nicht umsonnst waren die wenigen Klavier Applikationen, die es für Android- und Symbiangeräte gab und gibt alle untauglich um ein wirkliches Touch- bzw. Multitouchgefühl zu vermitteln, während die ersten Applikationen für das iPad überaus faszinierende Experimente zuließen.

Zum iPad ist in der Presselandschaft schon so vieles gesagt worden. Die Kritiken schwankten von überschwenglichen Lobpreisungen bis hin zu negativen Kritiken, die sich allerdings in erster Linie an den Apple Konzern richteten als an das Produkt selbst. Andererseits ist es zugleich schwierig das iPad entkernt von seinem Schöpfer, Verkäufer, Designer zu betrachten – wer auch immer letztlich der hauptsächliche Ideengeber war, werden wir wohl nicht so schnell erfahren – Herr Jobs wird es wohl nicht gewesen sein, denn seine Kompetenz lag in ganz anderen Bereichen. Doch er zeichnete letztlich Verantwortung für das “Produkt” iPad und dies bis zu seinem Tod letzte Woche sehr erfolgreich.

Die Entscheidung mit dem Strohm zu schwimmen

Auch ich war letztes Jahr auf den alles um sich greifenden “Hype-Zug” aufgesprungen und kaufte mir ein iPad, in der Erwartung ein intuitiv zu bedienendes Tablet zu erhalte, mit dem sich hervorragend Sofasurfing betreiben ließ.

Dies erfüllte das iPad auch tatsächlich im hohen Maße, denn erstaunlicherweise verspürte ich nur selten die Einschränkungen von iOS mit dem nicht unterstützten Flashsupport.
Auf dem Gerät gab und gibt es für fast jede Fragestellung, die sich mir stellte irgendeine “App” mit der ich mal das eine und mal das andere tun konnte. Das Nichtvorhandensein von Dateien fehlte mir anfangs nicht. Als ich jedoch das Gerät für immer zahlreichere Anwendungsszenarien benutzen wollte, merkte ich plötzlich, wo die Grenzen des Gerätes sind, denn Dateien, Ordnerstrukturen, wie wir sie von den großen Betriebssystemen kennen, sind im iPad nicht vorgesehen.
Daher ist es auch nicht einfach möglich die eine oder andere Datei einfach durch das Ankoppeln via USB auf den Computer zu schieben, wie man es von Sticks, SD Karten, Festplatten oder Android so wie Symbian Geräte kennt, sondern benötigt für alles entweder eine spezielle Applikation oder die Anbindung an das verhaßte iTunes – eine zugegebenermaßen nicht gerade elegante Lösung.

Viele Zäune um den goldenen Käfig herum

Spätestens an diesem Punkt winken gemeinhin Blogger ab, da gerade im mobilen Bereich, in dem diese Klientel ja zu Hause ist, durch die Einschränkungen, ein produktives Arbeiten nicht nur erschwert, sondern auch zum Teil unmöglich gemacht wird.
Ein schneller Transfer von Daten kann so zum Beispiel nicht einfach lokal, sondern muß in der Regel über zahlreiche “Krückenlösungen” erfolgen.
Wer nun unbedingt ein iPad haben möchte, wird sich sicherlich mit den Einschränkungen seines “goldenen Käfigs” arrangieren können, als elegante Lösung kann man das allerdings nicht bezeichnen, wenn man für den Transfer von Dateien zum Beispiel eine Email versenden muß, um diese am eigenen Computer öffnen zu können.
Sofern es sich um Dateien von nur geringer Größe handelt, mag das ja noch angehen. Hat man es allerdings mit großvolumigen Dateien, vielleicht sogar mit Filmen zu tun, überlegt man sich schon, ob die eine odere andere Tätigkeit sinnvoll am iPad umgesetzt werden sollte. Es steht und fällt zudem meist mit der Anbindung der jeweiligen App nach außen. Wird ein Export nicht vorgesehen, ist man zur Nutzung auf dem Gerät und dies ausschließlich auf dem Gerät, verdonnert – so zum Beispiel bei der Datenbanklösung Bento, die zwar übersichtlich ist und gute Funktionen bietet, aber für weitergehende Auswertungen auf einen PC, also außerhalb des Applekreises, nicht konzipiert und damit nicht wirklich zu benutzen ist.

Diese Einschränkungen sind nicht selten, so dass man mitunter gezwungen ist, abstruse Umwege zu gehen.

Selbst als der vermeintliche Rettungsschirm, das “Camera Connection Kit” (im Folgenden CCK), auf dem Markt kam, mit dem sich viele User erhofften endlich Dateien frei transferieren zu können, konnte man schnell feststellen, dass – ausser dem Transfer von Bildern und Videos – weitere Dateien einfach nicht erkannt und damit nicht übertragen werden konnten. Selbst innerhalb dieses Dateitypus gab es, glaubt man den Berichten zahlreicher Anwender in den Foren, keine Garantie dafür, dass der Transfer klappt oder die Datei erkannt werden würde.

Selbst als das iPad 2 auf dem Markt kam, änderte sich nicht viel an diesem Konzept. Das beste Beispiel ist die von Apple selbst vermarktete Applikation iMovie, die von ihrer Benutzerführung ganz “Apple like” übersichtlich und intuitiv zu bedienen ist, aber von Haus aus keine Bearbeitung von externen Videos, außer denen des iPhones und eigener erstellter Filme, vorsieht.
Auch hier muß man wieder zu Krückenlösungen greifen, wie etwa dem MovieConverter, um über das CCK transferierte Filme, sofern sie überhaupt erkannt werden, vor der Bearbeitung zu konvertieren.

Bei all den Einschränkungen fragt sich jetzt bestimmt jeder Leser, der interessiert die Überschrift dieses Artikels überflogen hat, warum um alles in der Welt der Verfasser denn nochmals einen Versuch gestartet hat, nach einem Wechsel zu einem Android System, abermals zum selben goldenen Käfig zu wechseln?

Vom Regen in die Traufe

Samsung Galaxy Tab

Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: weil nach wie vor das iPad das am besten zu bedienende Tablet auf dem Markt ist, welches zugleich auch die beste Applikationsanbindung bietet, die derzeit auf dem Markt ist.
Nach meinem relativ schnellen Verkauf des ersten iPads, kaufte ich mir das Samsung Galaxy Tab, also ein 7″ Gerät mit Android in der Version 2.X – also noch kein Honeycomb System – da diese Tablets zu dem Zeitpunkt noch nicht auf dem Markt waren.

Das Galaxy Tab ist ohne Zweifel lange Zeit das wohl am besten geeignete Tablet auf dem Markt gewesen, das alle Vorzüge der Android Community bot, inklusiver seiner Marketplace Anbindung, was vor einem Jahr sicherlich noch nicht selbstverständlich war. Es waren eben aber auch die zahlreichen Nachteile vorhanden, die sich relativ schnell offenbarten.

So gab es bis dahin keine Applikation, die den hervorragend großen Bildschirm mit seiner Hohen Auflösung sinvoll ausnutze. Alle Applikationen wurden hochgezoom und sahen quasi aus “wie ein großes Handy”. Der eigentliche Vorzug eines Tablets und die vielen Möglichkeiten, die sich einem damit bieten, wurde in keinster Weise ausgenutzt. Zudem wurden zahlreiche Anwendungen nicht unterstützt, nicht etwa weil sie von der Hardware her nicht lauffähig wären, sondern vielmehr, weil die Displayauflösung in der Programmierung schlichtweg nicht vorgesehen war. Dies konnte man nur durch einen “Hack” umgehen, zudem viele aber nicht bereit sind – sei es durch Unkenntnis oder aus Angst vor Garantieverlust. Viel User möchten aber schlichtweg, so auch die Verfasserin, die Geräte in ihrem Originalzustand bedienen.

Daher stellte sich bald einiger Frust ein, da mit dem Kauf dieses Gerätes zahlreiche Applikationen schlicht nicht zur Verfügung standen und sich die Usability auf Standardanwendungen beschränkte, von deren Vorteil man aufgrund eben dieser mangelnden Anpassung man nichts hatte.

Trotzdem erkannte ich sehr wohl den hohen Vorteil, den ein 7″ Gerät gegenüber einem 10″ Gerät hat: die hohe Portabilität, denn ein 7″ Gerät ist dann letztlich doch um ein Vielfaches einfacher im Reisegepäck unterzubringen, als ein 10″ Gerät.

Aus diesem Grund viel es mir auch sehr schwer, an den Punkt zu gelangen, der letztlich dazu führte, das Gerät wieder zu veräußern.

Erst als mir klar wurde, dass 1. ein iPad kein Ersatz zu einem Notebook darstellen kann und 2. das Androidsystem letztlich, in erster Linie aufgrund des Fehlens adäquater Software noch viel weniger zum produktiven Arbeiten geeignet ist, als es das iPad mit seinen zahlreichen Applikationslösungen ist, erfolgte die erste Einsicht, wozu so ein Tablet geeignet sein kann.

Nun wurde also Anfang des Jahres das neue iPad vorgestellt und mit ihm Applikationslösungen für Musikanwendungen wie GarageBand und Video in Form von iMovie, nur ausschließlich ab der zweiten Generation des iPads laufen sollten – durchaus interessante Zusatzsoftware, die für mich als Bloggerin durchaus Relefanz hat.
Natürlich war ich aufgrund der Erfahrungen mit dem iPad 1 zunächst vorsichtig mit meinenm Enthusiasmus und verfolgte erste Tests, um die Usability besser einschätzen zu können, da ich selbst in erster Linie mit einem Nokia N8 fotografiere und filme, war ich natürlich besonders gespannt auf Erfahrungen bezüglich der Kompatibilität.
Doch so recht wollte sich bei mir keine zufriedenstellenden Antwort im Internet zeigen, weshalb ich den Sprung ins kalte Wasser wagte und mir schlußlich ein iPad 2 kaufte.

Konvertierungs Applikation MovieConverter

Umso erfreulicher war dann die Erfahrung, die ich sammeln konnte, als ich erste Fotos zur Bearbeitung auf das iPad transferierte, was hervorragend funktionierte.
Natürlich war eine Bearbeitung des mpg4 Filmmaterials vom Nokia N8 nicht möglich, auch zuvor erstellte Konvertieren auf meinem Windows PC scheiterte, doch hatte ich Glück, denn bereits in der ersten Woche der Nuzung erschien der MovieConverter im Appstore, der genau hier eine adäquate Lösung darstellte.
Damit war, zumindest was das Bearbeiten der Mediendateien angeht, ausreichendes Lösungsmaterial gefunden. Zuzüglich stieß ich nun noch auf recht brauchbare Bloggersoftware, die – zumindest was meine Arbeitsweise angeht – für mich ausreichte.

Blogger Applikation Blogsy für iOS

Ohne es zuvor auch nur zu ahnen konnte ich mit einem Mal dieses kleine Wunderwerk der Technik für nahezu alle Belange des täglichen Gebrauchs nutzen, so dass ich kaum noch auf meinen heimischen PC angewiesen war – wohl gemerkt “nahezu”, denn letztlich gibt es dann doch immer wieder Anwendungsszenarien, die einem verdeutlichen, wo die Grenzen des Gerätes stecken. Dies ist dann der Fall, wenn man beispielsweise die neue SozialMedia Funktion von Google+ nutzen möchte, ohne dabei auf eine Applikation angewiesen zu sein.
Nicht selten ist man frustriert, wenn es für bestimmte Fragestellungen keine passende iPad Applikation gibt. Dann wird einem klar, weshalb sich ein iPad eben nicht vorbehaltlos als Notebookersatz eignet, wie eben bei den nur unzureichend abgedeckten Apps für Google+ oder in Situationen, in denen man die Kontoeinstellungen für Facebook, Google+ oder andere Sozial Network Dienste verändern möchte, für deren Nutzung beispielsweise Flash oder ein nicht unterstütztes Scripting, also ein vollständiger Browser Vorausgesetzt wird.

Ich bin daher gespannt, wie lange es dauert, bis ich erneut an einen Punkt gelange, an dem ich aufgrund der Grenzen des iPads mein Gerät wieder veräußere.
Ich werde dann darüber berichten.

Share

,

No Comments

Apple iPhone4s / iPhone4 / NokiaN86 / Nokia N8-00 – Ein Kommentar

Share

In den letzten zwei Wochen ist aus der Sicht der ambitionierten Apple Usern eine ganze Menge passiert. Nicht nur Apples neues mobiles Betriebssystem wurde vorgestellt und mit ihm, das neue iPhone, das es nun doch nicht zur Nummer 5 geschafft hat, sondern lediglich anhand eines simplen Buchstabenzusatzes als “neu” deklariert wurde, sondern die Welt trauerte auch um einen genialen Geschäftsmann Steve Jobs.

Ich denke mal, dass der Verlust, und das ist er meiner Meinung nach unbestreitbar, weltweit einen tiefen Eindruk hinterlassen hat, sei es nun aufgrund der Medienpräsenz oder weil man selbst die durch ihn vermarkteten technischen Geräte schätzte.

Das iPhone4s

Zuletzt hat es Apple, zuverlässig wie immer, pünklich geschafft, vergangene Woche sein iOS in der Version 5 auf den Markt zu bringen und mit ihm den heiß ersehnten Nachfolger des iPhone 4, das iPhone 4s.

Aufgrund der starken Überarbeitung der Handykamera war ich natürlich gespannt, was sich alles bei dem Gerät getan hatte, denn allein die Ansage, dass eine 8 MP Kamera verbaut ist, muß ja nicht zwingend für die gute Qualität der selben sprechen – halten wir uns als mahnendes Beispiel das HTC Mozart vor Augen, dessen Kamera durch beeindruckende Spezifikationen, aber nicht gerade durch gute Fotos von sich Reden machte.

Inzwischen haben zahlreiche iPhones ihren Besitzer erreicht und natürlich lassen erste Kameratests auch nicht lange auf sich warten, wie beispielsweise auf der Blogseite von Nokia-Buff.

Der Test ist daher von größerem Interesse, da der Blogger nicht einfach irgendwelche Testfotos bereitgestellt hat oder lediglich einen Vergleichstest der beiden iPhones, das iPhone4 gegen das iPhone4s, vorgenommen hat, sondern er stellte einen Vergleich der wohl bisher besten Kamerahandys an, die es derzeit auf dem Markt zu kaufen gibt, das Nokia N8-00, dass seit einem Jahr auf dem Markt ist und das Nokia N86 MP, das inzwischen zwei Jahre auf dem Buckel hat und als Vorläufer des N8 anzusehen ist.

Dies schreit geradezu nach einem Kommentar.

Gadgetkönig gegen Kamerakönig

Natürlich ist ein Vergleich von iPhone4: 5 MP, iPhone8: 8MP, Nokia N86: 8MP und schließlich Nokia N8: 12 MP nicht einfach. Wie gut sich aber selbst eine 5 MP Kamera im Vergleich zur überdimensionierten Kamera des N8 schlagen kann, haben wir bereits am Samsung Galaxy S bewundern können, dessen Test überaus positiv verlief.

Ich habe mir daher erlaubt, die über die Seite des Boggs verlinkten Originalaufnahmen der jehweiligen Handys genauer unter die Lupe zu nehmen. Sinn und Zweck war es nicht, den überaus unterschiedlich eingestellten Weißabgleich miteinander zu vergleichen, was bei derart unterschiedlichen Geräten nicht sinnvoll ist, sondern rein die Detailtiefe und -schärfe zu betrachten.

Leider hat der Tester die Fotos an unterschiedlichen Tagen aufgenommen, die auch noch komplett unterschiedliche Lichverhältnisse aufwiesen, weshalb ich von eben diesen Vergleich zwingend absehen muß. Dies ist umso bedauerlicher, als dass der Hauptunterschied leider beim Nokia N8 erfolgte, während die Aufnahme des N86, glaut man den Informationen der Rohdaten, am selben Tag und zur selben Zeit aufgenommen wurde, wie die Aufnahmen des iPhone4 und 4s.

Beim Betrachten der Originalbilder muß damit ein Bereich herangezogen werden, der die best mögliche Übereinstimmung ergibt, was die Helligkeit betrifft um zumindest ansatzweise gleiche Bedingungen zu schaffen.

Zudem mußte ich mir ein Objekt hierfür wählen, welches noch hinreichend viel Detaildarstellung zuläßt, um überhaupt eine Aussage über die Linsenqualität zu ermöglichen, weshalb ich den Bereich um das Planetarum, im Unteren Bereich der jeweiligen Bilder bevorzugte.

Originalbilder

iPhone 4

iPhone 4s

Nokia N86 8MP

Nokia N8-00

Quelle: http://nokiabuff.com/2011/10/16/apple-iphone-4s-4-nokia-n8-n86-comparison/#comment-113

Für den Vergleich nahm ich mir ein Bildbetrachtungsprogramm, das eine feste Zoomeinstellung zuließ (Microsoft Office Picture Manager 2007) um hintereinander die jeweiligen Fotos einfach öffnen zu können und den entsprechenden Bereich zu finden. Unabhängig von der Pixelstärke, die ohne Zweifel verschieden große Bereiche der Ausschnitte zeigen, läßt sich dennoch ein guter Eindruck von der Qualität der verbauten Kameralinse gewinnen (siehe unten).

Ausschnitte

iPhone 4

iPhone 4s

Nokia N86 8MP

Nokia N8-00

Fazit

Es ist erfreulicherweise zu erkenne, dass Apple mit seinem iPhone4s offenbar stark an der Verbesserung der Kamera gearbeitet hat, so ist nicht nur die Farbgebung stark verbessert worden, was im Verlgeich zum Nokia N86 deutlich wird, sondern anhand der höheren Pixeldichte eine breitere Belichtungsstärke möglich. Das kann man vor allem auf den im Blog verlinkten Bildern in der  Flicker Gallerie gut nachvollziehen, auf denen keine optimalen Lichtverhältnisse herrschten. Damit ist zumindest für diejehnigen, die sich fragten, was für die Neuanschaffung eines iPhones spricht und die gern fotografieren, diese Frage beantwortet: die Kamera ist in der Klasse der iPhones mit Sicherheit das Beste, was Apple bisher verbaut hat.

Im Vergleich zu den Kameraprotagonisten Nokia N86, erst recht im Vergleich zum Nokia N8, offenbaren sich allerdings gravierende Schwächen des iPhone4s, denn zwischen der Linse des Neuankömmlings auf dem Markt und den CarlZeiss Linsen von Nokia stehen Dimensionen.

Ich fürchte, es wird noch eine ganze Weile dauern bis wirklich so gute Kameras in Handys verbaut werden, dass sie das N8 oder das N86 vom Thron stoßen. Das iPhone4s tut es leider nicht – möglicherweise nächstes Jahr sein Nachfolger.

Vielleicht müssen wir aber auch gar nicht mehr sol lange warten, denn im Hause Nokia steht demnächst die Vorstellung der ersten Windows Phones an und vielleicht gibt es, zumindest was die 800er Serie betrifft, eine positive Überraschung.

Share

,

No Comments

iPad 2 – Snapseed

Share

Heute Morgen am Frühstückstisch entdeckte ich, daß die bekannte und durchaus gut zu benutzende Applikation “Snapseed”, für Fotobearbeitung bis zum 23.09.2011 noch kostenlos im Appstore erhältlich ist.
Neugierig geworden, wollte ich mir die Software ein wenig genauer ansehen und installierte sie auf meinem iPad 2.

Ich bin, was das Austesten von Foto Applikationen betrifft inzwischen skeptisch geworden, denn nicht selten verbirgt sich hinter mancher Applikation einfach billige Effekt, die sich zumeist selbst leichter zu erstellen sind, für die man sich im Nachhinein dann doch ärgert, sein Geld ausgegeben zu haben.

Doch was bietet sich dem Benutzer mit Snapseed?

Der Aufbau der Applikation

Die Applikation öffnet sich zu einem sehr aufgeräumten Fenster. Je nach Orientierung des Bildschirms, platzieren sich die einzelnen Effektoptionen mal im unterten Bereich des Displays, mal auf der Linken Schmalseite, in einzelnen grafisch abgesetzten kastenförmigen Grafiken, die selbsterklärend, auf ihre Funktion hinweisen
Ist einmal ein Effekt aktiviert, öffnet sich das gewählte Bild in den Vollbildmodus und es lassen sich die unterschiedlichen Optionen zu dem jeweiligen Effekt durch vertikale und horizontale Wischgesten modifizieren.
Durch vertikales Wischen wählt man die unterschiedlichen Unteroptionen, durch horizontales Wischen die Stärke des jeweiligen Effektes.

Snapseed Optionen

Insgesamt lassen sich elf verschiedene Effekte auswählen:

1. Auto Correct

– Hier läßt sich zwischen Kontrast- und Farbsättigung wählen.

2. Selective Adjust

– Durch das Setzen, beliebig vieler, radialer Bezugspunkte, lassen sich sowohl Kontrast, Farbsättigung als auch die Helligkeit anpassen.

3. Tune Image

– Hier lassen sich folgende Effekte gleichmäßig auf das gesamte Bild insgesamt anwenden: Helligkeit, Farbverteilung, Kontrast, Farbsättigung, Weißabgleich.

4. Straighten & Rotate

– Verkleinerung und Rotation.

5. Crop

– Sowohl freihes, als auch Beschneiden nach festgelegten Din Normen.

6. Black & White

– Helligkeit, Kontrast und Körnung

7. Vintage Films

– Hierr lassen sich einige Texturen überlagern, die dem Bild den Effekt von Alterung geben soll. Diese Texturen lassen sich durch folgende Zusatzoptionen noch modifizieren: Helligkeit, Farbsättigung, Texturstärke und Größe jeweils vom Mittelpunkt des Bildes aus.

8. Drama

– Hier kann man durch leichte Schatteneffekte, dem Bild einen dramaturgischen Touch geben. Optional, läßt sich der Effekt durch die Filterstärke und die Farbsättigung noch verändern.

9. Grunge

– Mittels rauher Texturfilter, lassen sich interessante Effekte ins Bild holen. Diese lassen sich durch insgesammt 1500 unterschiedliche Texturstile, durch Helligkeit, Kontrast, der Texturstärke und der Farbsättigung weiter verändern.

10. Center Focus

– Dieser Filter ist ein sog. Unschärfefilter. Mit diesem lassen sich durch gezieltes Ausblenden von Objekten, andere Objekte in den Vordergrund holen. Durch setzen eines frei verschiebbaren Mittelpunktes, kann man hier im Bild interessante Effekte erzeugen. Eine weitere Option ist die Stärke des Filters, d.h. wie stark die Umgebung um das zentrierte Objekt unscharf gefiltert wird.

11. Organic Frames

– Mit diesem Effekt lassen sich unterschielich modelierte Rahmen um das Bild herum projezieren, die entweder Mit hellerem Oder dunklerem Rahmen in unterschieldicher Stärke versehen sind.

Bild 1

Fazit

Beim Arbeiten mit Snapseed habe ich überrascht feststellen können, dass die App. nicht nur überaus stabil auf dem iPad 2 läuft, sondern auch Spaß bringt. Ich war bisher nie ein Freund von Effekten, sondern habe stehts versucht durch gezieltes aussuchen bestimmter Motive, das richtige Bild zu produzieren.

Diese App. zeigte mir aber, was man alles noch aus seinen Bildern herausholen kann bzw. welch interessante Effekte einige Einstellungen in der Software haben können.

Bild 2

Da die App. noch bis zum 23. September frei im Appstore verfügbar ist, sollte sich jeder der etwas zur Bearbeitung von Fotos sucht, die App. einmal genauer ansehen. Sie ist ein echter Tipp.

Abb. links: Bild 1 und 3 – original, Bild 2 und 4 – überarbeitet

Bild 3
Bild 4
Share

, , , ,

No Comments

iPad 2 – Bloggen auf dem iPad

Share

Vor einiger Zeit habe ich damit begonnen mein allerliebstes Hobby, meine Liebe zu technischen Geräten, quasi zu Papier zu bringen indem ich meine Gedanken und Erfahrungen in Form eines Blogs niederschreibe.

Als Werkzeug diente mir dazu natürlich ein ganz normaler Desktop PC. Anfangs bestanden die Artikel aus einfachen, durch Fotos dokumentierte kurze Artikel, wurden dann aber schnell durch in YouTube geladene, von mir erstellte Filme ergänzt. Das Thema YouTube ist eigentlich eine Geschichte für sich, hängen an der Erstellung und Bearbeitung doch unendlich viele zusätzliche Tätigkeiten, Software und auch Hardware, die es zu erlernen gilt – hat man sich zuvor noch nicht mit der Materie befaßt.
Die Möglichkeiten, die sich einem mit dieser Form des Mediums bieten, sollen hier jedoch nicht erörtert werden, sondern eine ganz andere.

Vom iPad zu Android und zurück

In der Zwischenzeit sind zahlreiche von mir gekaufte Geräte durch meine Hände gegangen, einige haben sich als besonders gut, andere als nicht geeignet entpuppt. Letztgenannte wurden in der Regel dann recht schnell wieder verkauft.

So war es auch anfangs mit dem im letzten Jahr erschienen iPad der ersten Generation, mit dem ich viel herumexperimentierte, es für zahlreiche Anwendungsszenarien versuchte zu benutzen – wofür es schlicht nicht gedacht war und ist – so das ich es schlußendlich, nach einem halben Jahr Nutzung, wieder verkaufte, um es durch ein 7″ Samsung Galaxy Tab zu ersetzten.

Leider war ich mit Android – zumindest in der vorliegenden Form auf einem Tablet – gar nicht zufrieden, da ich die vielen Einschränkungen durch den Mangel an geeigneter Software, einfach nicht für ausreichend empfand – auf einem Handy habe ich hingegen Android als recht brauchbar erfahren.
Viele Anwendungen, die es für Android gab und auch noch gibt, sind nicht, wie beim iPad, explizit für die sehr viel höhere Auflösung gedacht, so dass man nicht selten das Gefühl eines riesig großen Telefons hatte. Ob dies nun mit den Nachfolgegenerationen wie z. B. Honeycomb besser werden soll, wird sich zeigen.

…und doch ein Apfel

Hier fand ich die Lösung von Apple eleganter, explizit für das Tablet eigene Anwendungen zur Verfügung zu stellen, welche die erheblich höhere Auflösung intelligent nutzt. Zudem war die Umsetzung der gesamten Haptik auf dem Galaxy Tab, im Vergleich mit dem iPad – zumindest was meinen subjektiven Eindruck betrifft – erheblich schlechter.

Anwendungen, mit denen ich mich beispielsweise gerne beschäftige, sind Musik Applikationen wie MusicStudio oder Garage Band. Auf ihnen kann man, beinahe organisch, Klaviertasten oder andere Musikinstrumente verwenden um, aus Spaß an der Freude, zu komponieren oder laienhaft Klavierspielen zu lernen.
Derartiges ist auf einem Androidgerät, bisher zumindest, nicht denkbar.

Seit etwas mehr als einen Monat habe ich das Galaxy Tab verkauft und bin nun im Besitz eines iPad 2, in der Annahme, da ich mir nun Bewust darüber bin, dass das iPad letztlich ein Consumer Gerät ist und nicht für produktives Arbeiten seine Darseinsberechtigung hat.

Ich war Anfang des Jahres begeistert von der Vorführung der neuen Apple Software “Garage Band” und ” iMovie”, die ich beide, in erheblich umfangreicherer Form auf einem 13″ MacBook Pro erleben durfte, das allerdings auch recht bald wieder verkauft wurde. Trotz allem halte ich diese beiden Anwendungen, zuminest was die Blogger Szene betrifft, für recht brauchbare und vor allem intutiv bedienbare Werkzeuge.

Meine ersten Einkäufe im Appstore waren dann auch eben diese Applikationen, um zu testen, ob es eine Möglichkeit gibt, meine mit dem Nokia N8 erstellten HD Filme zu transferieren, zu schneiden und ins Internet zustellen.

Die so gewonnenen Erfahrungen und Ergebnisse, kann man hier im Blog nachlesen.

Nun war es aber an der Zeit, mein 17″ schweres ThinkPad Notebook, zumindest was das mobile Verfassen von Texten für meinen Blog betrifft, ein wenig ausruhen zu lassen, um mittels des iPads Texte zu erstellen und – dies war und ist mir vor allem wichtig – diese zu layoutieren sowie Bilder vernünftig integrieren zu können.
Bisher konnte ich dies nur mit einem richtigen OS, wie etwa OSX oder Windows in überzeugender Weise bewerkstelligen.

Da ich einen WordPress Blog verwende, der mir freundlicherweise von der Firma Xeneris in Heidelberg zur Verfügung gestellt wir, bin ich bezüglich der Software natürlich recht schnell auf die WordPress eigene Appliktion gestoßen, die es ja auch für Android gibt.

Blogsy

Blogsy Icon

Allerdings sind die Möglichkeiten für ein elegantes Layoutieren, wie wir es vom PC her kennen, doch sehr beschränkt, weshalb ich mich in den letzten Tagen einmal genauer im Appstore umsah. Ich entdeckte dabei “Blogsy“, eine Applikation, die man eigentlich als Kleinod bezeichnen könnte, da die App. im Prinzip genau die Ansprüche erfüllt, nach denen ich stets gesucht habe: Sie nutzt alle positiven Optionen, die einem durch das Touchdisplay des iPad zur Verfügung stehen und gibt viele Optionen für WYSIWYG frei, wie z.B. das Platzieren von Bildern und Filmen.

Die WYSWYG Ansicht

Mit Wischgesten ist es möglich einfach zwischen diesen Modi zu wechseln. Man kann die Ansichtenoption durch zwei unterschiedlich farbige Hintergründe deutlich machen oder, sofern dies bevorzugt wird, beide gleichfarbig belassen – also weiß.

Im WYSIWYG Modus, werden Bilder oder Videos in den Text platziert und können in ihrer Größe und Ausrichtung angepaßt werden.

direktes Übertragen von lokalen Bildern

Im Bearbeitungsmodus, der im Prinzip wie ein Quellcodeeditor eines HTML-Editors wirkt, wird der Text geschrieben und editiert.
Leider gibt es hier kein Syntax Highlighting, was bei komplizierterem HTML Code mitunter etwas erschwerend sein kann.
Zudem würde ich mir wünschen, über ein angepaßtes Tastaturlayout zu verfügen, mit dem es leichter wäre schnell HTML Code zu erstellen. Wer dies möchte oder komplizierteren bzw. verschachtelteren Code erstellen will, sollte sich im Bereich der HTML Editoren umsehen, um diesen dort zu erstellen und den Code anschließend, per Copy and Paste, in den Text einzufügen.

Html Editor Edhita für das iPad

Für das Formatieren des puren Textes, gibt es allerdings im oberen Bereich des Bildschirms eine Toolbar, mit der sich bequem Text editieren läßt. Die Optionen sind beschränkt, für die meisten Anwendungen aber mehr als ausreichend.
Die Formatierung erfolgt entweder über ein simples Markieren des bereits geschrieben Textes und anschließendes Anklicken der gewünschten Formatoption oder ein vorheriges Anklicken der Formatoption und anschließender Texteingabe. Es werden automatisch die Tags an die richtigen Stellen setzt und der Cursor korrekt platziert.

Direkter Onlinezugriff auf WordPress Dateien

Entlang der rechten Schmalseite sind untereinander gestaffelt verschiedene Onlinedienste, über die man bequem und sehr schnell Bilder in den Text einfügen kann. Die Vorschau ist elegant, durch eine sich öffnende Sprechblase gelöst, in der man zudem die online stehenden Bilder, bei Bedarf drehen kann.

Während meines Textlayouts fiel mir auf, das es mitunter ein wenig hakelig zur Sache ging, fügte ich mehr als drei Bilder in den Text ein. Die Funktion ist aber trotzdem, alles in allem, mehr als zufriedenstellend. Für Feinkorrekturen läßt sich der erstellte Code dann bei Bedarf im Bearbeitungsmodus ausschneiden und an der gewünschten Stelle wieder einfügen.
Ich muß sagen, dass ich selten so schnell und so stressfrei einen Text habe editieren können.

Der Bearbeitungsmodus von Blogsy, wahlweise mit hellem oder dunklem Hintergrund

Fazit

Mein Fazit während der Benutzung beim Schreiben und Layoutieren fällt hier durchaus sehr positiv aus, auch wenn es noch einige Haken Ösen im System von Blogsy gibt. Die zahlreichen Abstürze, über die ich in einigen Rezensionen im Appstore habe lesen können, konnte ich – zumindest was das iPad 2 betrifft – bisher kein einziges Mal beobachten. Die Applikation lief stabil. Ledeglich beim Einfügen von Fotos hakte es hin und wieder etwas. Ein zuzügliches Feintuning mittels Copy & Paste, konnte dies aber bisher ohne Probleme ausgleich.
Einzig das Fehlen von Syntax Highlighting und eine angepaßte Tastatur für das HTML Editing wären vielleicht Veränderungen, die ich mir für ein Update der Software wünschen würde.
Für 3,99€, die die Applikation im Appstore derzeit kostet, ist dies ein klarer Kauftipp.

Share

, , , , ,

No Comments

iPad 2 – MovieConverter genauer betrachtet – Teil 1: Alles was man vor der Konvertierung beachten sollte

Share

Das Problem mit dem Camera Connection Kit – USB-/SD-Karten Adapter

Etwa seit dem Update auf 4.2 des iOS gibt es ein sog. “Feature”, dass für einen Stromsparfunktion der iOS Geräte sorgen soll. Der Vorteil liegt auf der Hand, denn fortan verbrauchen die Apple Geräte bei Datenübertragungen weniger Strohm so dass der Akku länger hält. Dass diese Funktion aber auch mit zahlreichen Negativeffekten beschattet ist, teilt Apple den Usern nicht mit – schließlich ist alles ein Feature und letztlich führte diese Funktion dazu, dass zuvor ohne Probleme benutzte USB-Sticks, SD-Kartenlesegeräte oder Kameras nicht mehr erkannt wurden, da diese zuviel Strohm verbrauchten – ein Ärgernis für diejenigen, die auf den Dateitransfer angewiesen sind. Welche Geräte fnktionieren und welche nicht, ist auf vor lauter Verzweiflung zusammengestellten Forenseiten zu finden, die darüber informieren sollen, ob oder wie man das Camera Connection Kit (kurz CCK) verwenden kann.

Das iPad 2 mit CCK-USB und das Nokia N8

Die mit der hervorragenden Kamera des Nokia N8 gemachten Fotos können nur dann zuverlässig transferiert werden, stellt man das Handy vor dem Anschließen des N8 mittels USB-Connector auf die Einstellung “Medienübertragung“, sonnst funktioniert gar nichts.

Nun meldet iOS durch ein PopUp Menü, dass ein USB Gerät angeschlossen wurde, dass zu viel Strohm verbraucht, was aufgrund des Updates und der bedauerlichen Strohmsparfunktion nicht weiter verwundert, uns aber nicht daran hindert, die Daten zu übertragen. Darum klicken wir einfach auf den OK Button des PopUp Menüs und warten, bis die Mediendaten des Handys geladen wurden.

Selbst wenn alle Anwendungen zuvor geschlossen waren, öffnet sich im Hintergrund die Fotosoftware, deren Informationsreiter sich von “Fotos”, “Alben”, “Ereignisse” und “Orte” auf den Reiter “Kamera” erweitern um die gelesenen Daten anzuzeigen.

Bilder werden, wie dies zu erwarten ist, normal angezeigt. Was uns aber besonders interessiert sind die mit dem Handy gemachten Videos der drei unterschiedlichen Kamera Applikationen.

Video ist gleich Video..?

Die mit der Standard Kamera Software aufgenommenen Videos werden als graue Kästchen mit der Bezeichnung MP4 dargestellt ebenso die Videoaufnahmen der Applikation “CameraPlus”.

Am wenigsten Probleme gibt es offenbar mit den Aufnahmen der Applikation “CameraPro”, deren Videodateien wie Bilder dargestellt werden mit der Zusatzbezeichnung “JPG+MP4”, was anfangs dazu führte, dass ich die Videodateien nicht als solche wahrnahm. Da dann auch noch die gesamten Dateibezeichnungen fehlen, ist es vor allem bei den “grauen Kästchen” natürlich schwer, die Dateien voneinander zu trennen.

Vermutlich ist es am einfachsten prinzipell alle Videos herunterzuladen und anschließend die Videodateien auf dem Gerät zu löschen.

Das iPad 2 mit CCK-SD-Kartenleser und Nokia N8

Da ich mich anfangs ein wenig von der Pop-Up Meldung habe beeindrucken lassen, versuchte ich mich in der Benutzung der SD-Karten Einheit, da das Nokia N8 ja ebenfalls über einen Micro SD-Kartenslot verfügt und ich diese hin und wieder benutzte, überlegte ich, die Karte für den Transfer zu verwenden.

Ein Adapter der Firma “Samsung” war schnell gefunden, allerdings erkannte das CCK daraufhin die Micro-SD Karte nicht. Aus Mangel an Alternativen an Andaptern und da man mit dem Nokia N8 überaus gesegnet ist mit jeglicher Form von Anschlüssen, steckte ich einen USB-SD-Kartenlesegerät in den USB Slot des Nokia N8 und transferierte die Dateien nun auf eine ältere 1GB SD Karte.

Video ist ungleich Video..?

Man muß allerdings dabei beachten, dass auf der Karte die für Kameraformate üblichen Ordner “DCIM” und “MISC” vorhanden sind und die Dateien stets im Ordner “DCIM” gespeichert werden.

Interessanterweise wurden bei diesem Transfer die Videodateien der Applikation “CameraPlus” und der Standard Kamerasoftware beide nicht erkannt, während es mit den Dateien, die mit “CameraPro” erstellt wurden, überhaupt keine Probleme gab – für mich tröstlich, da ich aus Stabilitätsgründen ohnehin dieser Software den Vorzug gebe. Den selben Test unternahm ich dann noch mit einem 8 GB USB-Stick, der zum gleichen Ergebnis kam.

Erstes Fazit

Mein Fazit für den Dateitransfer vom Nokia N8 zum iPad lautet, dass die beste Option offenbar ein Transfer über die USB-Schnittstelle des CCK ist. Will man beim Transfer auf Nummer sicher gehen und alle Möglichkeiten aussondieren, ist die Verwendung von CameraPro zur Zeit wohl noch die beste Lösung, obgleich während der zahlreichen Updates, die es für die App in den letzen Wochen gegeben hat, leider die Option verloren gegangen ist, die Video- und Audioeinstellungen in den sog. “Experteneinstellungen” zu modifizieren. Damit kann man nur hoffen, dass der Entwickler nicht irgendwann ein Format wählt, dass nicht mehr 100%ig kompatibel ist. Nichts desto trotz klappen via direkter USB-Anbindung trotz allem die Transfers aller Kamera Applikationen. Wie dies in Hinblick auf das Ende August bevorstehende Update auf “Anna” für das Nokia N8, das ein gehöriges Update der Kamerasoftware vorsieht, ausfallen wird, werden wir dann sehen.

 

 

Share

, , , ,

No Comments

iPad 2 – MovieConverter genauer betrachtet – Teil 2: Videokonvertierung

Share

Sind die gewünschten Videos auf das iPad korrekt transferiert, befinden sich die Videos in der Applikation “Fotos” , im Album “Alle Importierten” oder “letzter Import”.

Unter der Rubrik “Fotos” und “Ereignisse” sind diese ein wenig schwerer zu finden, da zumindest die Rubrik bzw der Reiter “Ereignisse” nach dem Datum der Aufnahme soriert ist, was in unsehrem Fall, da wir ja gezielt nach dem letzen Import suchen wollen, weniger geeignet ist.

 

Letztlich ist es aber so, dass alle hier in der Applikation vom Nokia N8 transferierten und normal sichtbaren Videodateien, auch konvertiert werden können.

MovieConverter 1.0

Seit dem 06.08. gibt es im Appstore den MovieConverter in der Version 1.0 für 2,39 €. Da es bedauerlicherweise keine Demoversion gibt, ich die App aber unbedingt ausprobieren wollte, mußte ich in den “sauren Apfel beißen” und die App direkt kaufen. ich wurde nicht enttäuscht, denn schließlich erfüllte die sich sehr gut selbst erklärende App. hervorragend das, was sie in der Beschreibung versprach: sie konvertiert Videos, die für mich wichtig sind.

Letztlich sollte man noch beachten, dass sowohl beim Konvertieren, als auch beim Hochladen beipielsweise zu YouTube – verwendet man die HD Option – zwingend der Bildschirmschohner deaktiviert sein sollte, weil es anderweitig zu Abbrüchen beim Upload kommen kann.
Da die Konvertierung aber nicht besonders lang dauert – ich habe für einen 1,5 minütigen Film etwa 1,4 Minuten benötigt – ist dies beim Konvertieren kleinerer Filme nicht weiter tragisch.
Den Upload ins Internet sollte man aber vielleicht doch eher im Bildarchiv vornehmen, da die Funktion dort im Hintergrund ablaufen, auch bei aktiviertem Bildschirmschohner.Mein subjektiver Eindruck war, dass der Upload über das Bildarchiv erheblich stabiler und schneller als in iMovie erfolgte.

Share

, , ,

No Comments

iPad 2 – editieren eines externen Videos in iMovie

Share

Endlich ist es soweit, ich habe mich mit meinem neuen iPad 2 gerüstet, um die vielen neuen Applikationen auszuprobieren, die seit dem Verkauf meines iPad der ersten Generation im Januar diesen Jahres erschien sind.

Interessiert hat mich hierbei vor allem die Anwendung “GarageBand” und “iMovie”, die ich bereits von meinem alten Macbook Pro kannte.

Da ich selbst zum Fotografieren ein Nokia N8 verwende, lag mein Interesse daher auch in dem Ausprobieren der Kompatibilität meines Handys mit dem iPad bzw. der Software. Umso trauriger war ich dann natürlich ,als ich als Freund mobiler Anwendungslösungen feststellen mußte, dass mein Wunsch sich aufgrund von Einschränkungen im Videobereich nicht realisieren ließ. Egal welche Foto Software ich ausprobierte, unabhängig davon, was ich einstellte, keine Videoversion meines Gerätes ließ sich in iMovie öffnen, hingegen sehrwohl abspielen.

Daher war ich auch überaus erfreut beim gestrigen Stöbern durch den AppStore auf die Applikationen “MovieConverter” zu stoßen, von dem es leider keine Demosoftware gab. Da sich der Kaufpreis auf  2,39 € beschränkte, wagte ich den Schritt und testet gestern (siehe Video) den ganzen Tag die Kompatibilität mit dem Nokia N8, die – und dass kann ich hier jetzt bereits sagen – als überaus positiv zu bezeichnen ist.

Das beigefügte Video wurde mit dem Nokia N8 aufgenommen, mit dem “CameraConnection Kit” auf das iPad 2 übertragen, mit “MovieConverter” konvertiert und mit “iMovie” bearbeitet – alles ohne PC oder Mac.

 

Ein ausführlicher Test hierzu wird noch folgen.

 

 

 

Share

, , ,

No Comments

iPad und ePaper – Zeitung 2.0 ?

Share

Apple Logo

Es ist schon interessant: Da wollte ich die ganze Zeit über die in den letzten Monaten sich verbreitenden Zeitungen und Zeitschriften für das iPad schreiben und scheiterte genau an einer, wenn auch relativ primitiven, so doch besonders wichtigen Funktion: der Übermittlung und Übertragung von Bildern.

Da das iPad ein Consumer Gerät sein soll und auch vom Konzept her ausschließlich hierfür gedacht ist (am besten zu sehen am fehlenden SD-Karten Slot oder der nicht vorhandenen freien USB Schnittstelle zur einfachen Übertragung von Dateien), allerdings aufgrund seiner Größe leicht dazu verführt in ihm zumindest was das produktive Arbeiten angeht – noch mehr zu sehen, stößt man genau bei dieser Beschäftigung schnell an seine Grenzen. Daher und auch weil ich selbst es nicht eilig hatte, verschob ich die Fertigstellung des Artikels Woche um Woche – bis ich schließlich ein neues Notebook kaufte und das iPad verkaufte. Ich möchte dennoch den Artikel, der inzwischen ein wenig überholt sein mag, hier publizieren, da ich denke, dass sich nach wie vor nicht viel an der Software getan hat.

______________________________________

Das Besondere an einem Tablet ist die Leichtigkeit, mit der man es in der Hand halten kann, ohne Schreibtisch, ohne Tastatur und Mouse. Das Besondere ist es, die Software einfach nur mit den Fingern bedienen zu können, aus jeder erdenklichen Lage und Perspektive.

Diese Form des Umgangs mit der eigentlich erst seit einem Jahr wirklich entdeckten Hardware, obgleich sie eigentlich nicht wirklich neu ist, öffnet uns eine Welt, die ein gänzlich anderes Bedienkonzept der Software abverlangt, aber vor allem ermöglicht.

Ist die Zeit der guten alten Zeitungen vorbei?

Bisher haben wir uns mit Bergen von Zeitungspapier herumschlagen müssen, die monatlich über den Haus- bzw. Papiermüll entsorgt werden mußten.
Wir schlugen die Seiten auf und lasen Artikel, schauten uns Fotos an und suchten zum Teil vergeblich, aber auch zum Teil erfolgreich, jedoch mit viel Aufwand – wollten wir einen zuvor gelesenen Artikel nochmals wiederfinden.
Besonders interessante Fotos waren gerastert, so daß sie zumeist nicht der Aufbewahrung wert waren. Sorgsam archivierte Exemplare von Zeitschriften mußten gepflegt werden und bedurften eines guten Archivierungskonzepts um sie für spätere Zeiten wieder auffindbar zu machen.
Das mochte dem einen liegen, der andere versank vermutlich schnell im Chaos und entledigte sich irgendwann der wild durcheinander liegenden Exemplare im Papiermüll. Dies zumeist dann, stand ein Umzug bevor und man mußte für das wervolle Papier eigens Kartons beschaffen um die gewichtige Ware von einem Punkt zum nächsten zu transportieren. Sätestens zu diesem Zeitpunkt, dachte man über Entsorgungsmöglichkeiten nach. Wievieler Zeitungsberge habe ich mich bereits während meiner zahlreichen Umzüge während des Studiums entledigt?

Das alles ist theoretisch anders, beginnt man sich vom Material “Papier” zu trennen, vorausgesetzt man hat ein gut organisiertes Bedienkonzept in der Hand, denn auch mit im PDF Format vorliegenden iPaper Exemplaren liegen einem lediglich nicht wirklich wiederverwertbare, nicht immer einfach zu durchsuchende, starre Zeitungen und Magazine vor, die beim Benutzer archiviert werden müssen. Wenn auch nicht materiell, so doch zumindest digital auf dem Computer oder einem Tablet.
Anders ist dies hingengen, steht eine Software im Vordergrund, die dem Benutzer diese Aufgabe abnimmt und eine Recherche, quer durch alle publizierten oder gekauften Exemplare ermöglicht, eine Software, die schnell und unkompliziert den Text auf das benötigte Schrift- bzw Leseformat generiert ohne all zu große Abstriche im ursprünglichen Layout vorzunehmen.
Zudem ist es von Vorteil, sind alle beigefügten Dokumentationsmöglichkeiten zugänglich und in ausreichender Qualität vorhanden, wie beispielsweise Bilder, Musikausschnitte oder sogar Videos. Das kann eine Printausgabe nicht erfüllen, ein PDF Dokument nur in Teilen. Hier liegt die theoretische Größe von digitalen Zeitungen.
Umso erstaunlicher ist es, dass bei dem zuvor durch die Printmedien so hoch gelobten iPad gerade in Bezug von ihnen publizierten Zeitungen, so wenig Wert auf gute Bedienkonzepte gelegt wurde und immer noch wird, die eine Nutzung für ausschließlich digitalen Gebrauch nicht sehr interessant macht.

ePub und PDF

Was wir in der Regel als elektronische Zeitung vorliegen haben, ist ein starres PDF Dokument das “ePaper”, welches zumeist unbequem zu durchsuchen, geschweige denn zu archivieren ist. Dadurch ist der große Vorteil, den man durch digitale Medien haben könnte, eigentlich hinfällig. Bilder sind nicht selten in mangelhafter Qualität abgespeichert, so dass der potentielle Mehrwert einer elektronischne Ausgabe nicht erfüllt wird.
Diese “ePaper” können dann in Applikationen auf dem Desktop oder Notebook oder eben dem iPad betrachtet werden, da sie im PDF Format vorliegen. Aber wirklich bequem ist die Benutzung nicht.
Ein anderer Weg sind die eigenen Applikationen, die für das iPad zur Zeit vermehrt auf den Markt kommen und in einem Apple eigenen “ePub” Format vorliegen, ein überaus mächtiges Format, bei dem zumindest der Text beliebig formatiert werden kann, um sie den eigenen Lesegewohnheiten anzupassen, wenn da nicht das “DR Management” von Apple wäre, dass es verbietet, die Exemplare auf anderen Geräten verfügbar zu machen. Das heißt, ich kann diese Exemplare ausschließlich auf dem iPad lesen, auf meinem Notebook jedoch nicht.

Zeitungshäppchen

Zudem liegen bei vielen Zeitungen, die hauseigene Applikationen anbieten, nicht die komplette Ausgabe einer Zeitung vor, sondern es wird nur ein kleiner Auszug der eigentlichen Printausgabe zur Verfügung gestellt, so dass man, will man sicher sein, auf den gesamten Inhalt zugreifen zu können, wieder auf die Printausgabe angewiesen ist – Zeitung als “Appetithäppchen” sozusagen. Für wen diese Art der Publikation interessant sein soll, entzieht sich mir, da ich zu dem Personenkreis gehöre, der schon seit vielen Jahren keine einzige Zeitung mehr gekauft hat und ich mich in erster Linie durch die öffentlichen “News” im Internet informiere. Das ist zum einen billige, zum anderen aber auch erheblich schneller, sofern man geügend Skepsis aufbringt und nicht jeder Zeitungsente hinterher rennt.
Diese Form der Informationensbeschaffung nimmt stetig zu und dürfte vermutlich mit verantwortlich für den schwindenden Absatz mancher Zeitung und Zeitungsverlage sein. Allerdings stelle ich mir dann die Frage, was mich dazu bewegen könnte, doch Geld für eine Zeitung auszugeben, wozu ich durchaus bereit wäre, sofern das Preis-Leistungsverhältnis stimmt.

Mitunter liegt der Preis der digitalen Ausgabe nur so wenig unterhalb der Printausgabe, daß ein Anreiz für das Umschwenken auf dieses Medium zumindest emptional gering ausfallen dürfte.
Eine echte Alternative ist das nicht, vor allem nicht für diejehnigen, die gänzlich auf das Papierformat verzichten wollen.

Ein kurzer Blick in die zur Zeit verfügbaren Angebote im App-Store konnten mich auch nicht dazu bewegen, das Angeboten wirklich in Anspruch zu nehmen, obgleich es gerade bei den kleineren Zeitungen durchaus interessante Ansätze gibt.

Insgesamt habe ich mir die Applikationen folgender Zeitungen etwas genauer angeschaut:

  • Frankfurter Rundschau
  • Kölner Stadtanzeiger
  • Zeit
  • Spiegel
  • Stern
  • c´t magazin

Dabei schwanken die publizierten Exemplare zwischen  relativ starrem PDF Layout (Zeit und C´t Magazin), über erschreckend rudimentären Inhalten (Spiegel) bis hin zu recht übersichtlich layoutierten Anwendungen, die allerdings mit zum größten Teil überflüssigen Inhalten gefüllt sind (Frankfurter Rundschau, Kölner Stadtanzeiger).

Alles nur Bildzeitung oder was..?

Gerade die letztgenannten Versuche, Zeitungen an den Mann oder die Frau zu bringen stößt bei mir auf Unverständnis, denn ich frage mich, ob die Zeitungsmacher allen Ernstes glauben mittels an Bildzeitungslayout erinnernde Lettern mit einer Punktgröße von vielleicht 300 Abnehmer zu finden?

Was mir insgesamt bei der Lektüre fast aller Exemplare auffiel, war der Mangel an verwertbarer Information. Ich konnte mich nicht des Eindrucks erwehren, als hätten die Macher alles ausprobiert, was es derzeit an Spielereien für das iPad geben könnte, ohne viel Fantasie aufzuwenden geschweige denn daran zu denken mit dem zu arbeiten, was des Journalisten höchstes Gut sein sollte: die Information.

Es ist sicherlich nett, dass man die Möglichkeit hat, Bilder anzuklicken um dahinter stehende Informationen zu erhalten. Was bringen dies Informationen jedoch, wenn es nur Albernheiten sind, die weder sinnvoll oder lustig noch unterhaltsam sind? Zudem ist in eigentlich fast allen Exemplaren an eigentlicher journalistischer Mehr-Information kaum etwas zu finden. Hier musste ich zumeist den Safari Browser bemühen, der mir mehr Informationen offenbarte oder sogar auf die Printversion zurückgreifen.

Mitunter wird auch darauf verwiesen, dass es sich bei dem Exemplar lediglich um einen Auszug der jeweiligen Zeitung handelt, was mich wiederum dazu veranlasst zu fragen “wozu es die Applikation eigentlich gibt” um diese Frage dann im gleichen Atemzug selbst damit zu beantworten: “um mit den anderen mitzupinkeln”.

Erfreulich sind allerdings die Versuche der Frankfurter Rundschau und des Kölner Stadtanzeiger, die beide mit nahezu identischem Layout  – vermutlich die selbe Programmierfirma damit beauftragt haben – eine Applikation für ihre Inhalte anzubieten. Das Layout ist übersichtlich und fingerfreundlich gut strukturiert. Hier haben die Programmierer ganze Arbeit geleistet und zeigen zumindest ansatzweise, was man alles mit dem iPad machen könnte. Leider ist der journalistische Inhalt der Ausgabe mindestens ebenso belanglos, wie die zahlreichen mit Werbung zugepflasterten Seiten manch anderer Zeitung.

Dass Werbung nicht immer nur nervend sein muss, zeigen allerdings einige wenige Beispiele von den selben beiden Applikationen. Dabei handelt es sich zum einen um die Werbung eines Reiseveranstalters, der intuitiv bedienbare, interessant gebotene Landschaftsbilder eines seiner Angebote mit interessant gestalten Inhalt bietet. Das andere Beispiel ist die Werbung eines bekannten Energie Unternehmens, die spielerische Information vermittelt und den potentiellen Kunden zu Interaktion einlädt.

Hier profitieren beide Parteien von intelligenter Werbung: der Werber, der mit Sicherheit guten Umsatz durch die Platzierung der Werbung erzielt und der Interessierte, der zudem auch noch den Bonus schöner Fotos und interessanter Informationen erhält.

Zeit

Eine der wohl dicksten Wochenzeitungen, Die Zeit, war eine meiner ersten neugierigen Versuche, ePaper auf dem iPad zu lesen.

Die Applikation steht im direkten Kontrast zu den beiden oben genannten, da sie relativ unmotiviert, im Webstil der 90er Jahre strukturiert ist, dafür aber mit dem vollen Informationsumfang einer echten Zeitung daherkommt. Man kann zwischen zwei verschiedenen Ansichten wechseln, einem Textlayout, ohne Bebilderung und einem PDF Format, im echten Printlayout. Wer nach Information sucht, kann hier im vollen Umfang fündig werden. Das gezielte Suchen nach Information gestaltet sich allerdings weniger erfreulich, was dem eher altbackenen Layout der Zeitung geschuldet ist.

Spiegel & Stern

Der Stern zeigte sich ähnlich dem Spiegel in einem ganz ähnlichen Gewand, relativ übersichtlich von der Programmstruktur, aber mindestens genauso übersichtlich in seinen Inhalten. Was beim Stern, aufgrund der qualitativ schönen Bebilderung noch hinnehmbar ist, lässt mich beim Spiegel allerdings arg zweifeln, denn hier findet man nicht einmal ansatzweise den Onlineinhalt, den man sich leicht über den Safari Browser zugänglich machen könnte.

Die Schrift ist insgesamt viel zu groß, der Inhalt zu mager, als dass ich auch nur ansatzweise in Versuchung geraten könnte, das genauso teuer wie die Printausgabe zu erhaltende Abo zu kaufen. Ich kann nur hoffen, dass die Testausgabe ein Auszug der eigentlichen Ausgabe war, denn für dieses Exemplar hätte ich noch nicht einmal ein paar Cent bezahlen wollen.

c´t magazin

Ernüchternd war der Ersteindruck der Publikation des c´t Magazins, Deutschlands wohl größten und bekanntestem Computer Fachmagazin, dass sich zum Teil eher an fortgeschrittenere Leser wenden will.

Das Layout verspricht auf den ersten Blick interaktiv zu sein um dann, der Ernüchterung folgend, auf integrierte PDF Dateien zu verweisen, die in die Applikation eingebaut sind. Diese sind, PDF typisch, rigide und nur unbefriedigend bedienbar, zudem – zumindest in dieser Applikation – langsam im Aufbau. Für eine iPad Applikation, zumal dies von einem Computer Magazin erstellt wurde, würde ich die Schulnote “mangelhaft” vergeben, wenn da nicht noch die Hoffnung wäre, dass es vielleicht doch noch eine richtige Applikation geben könnte.

_______________________________

Die Hoffnung stirbt also zuletzt. Ich habe mich, der baldigen Ernüchterung folgend, derweil von meinem iPad wieder verabschiedet und mir ein MacBook Pro 13″ gekauft. Damit sind derartige Applikationen, zumindest momentan noch, obsolet – fragt sich nur, wie lange noch.

Es ist abzuwarten, wie sich der Zeitungsmarkt – vor allem was das Thema Tablet betrifft weiter entwickelt, vor allem im Bereich des stetig wachsenden Tablet Markts im Android Bereich. Bis dato gibt es meines Wissens hierfür noch keinen intelligenten Ansatz, obgleich doch die Zeitungsindustrie ihre Käuferzahlen schwinden sieht, scheint selbige mindestens genauso in alt hergebrachte Strukturen festgefahren zu sein, wie seinerzeit die Musikindustrie.

Das es bei intelligenten Lösungen mindestens ebenso gute Ansätze geben kann, könnte man hier lernen, wenn denn die Verlage dazu bereit wären Zeit und etwas Intelligenz zu investieren. Übrigens kann man dies genauso über die Buchindustrie sagen, deren zur Zeit noch überteuertes und mageres Angebot hier in Deutschland so manchen davon abhalten dürfte, gute Literatur zu erwerben.

Share

, ,

1 Comment