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iPad 2 – Bloggen auf dem iPad

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Vor einiger Zeit habe ich damit begonnen mein allerliebstes Hobby, meine Liebe zu technischen Geräten, quasi zu Papier zu bringen indem ich meine Gedanken und Erfahrungen in Form eines Blogs niederschreibe.

Als Werkzeug diente mir dazu natürlich ein ganz normaler Desktop PC. Anfangs bestanden die Artikel aus einfachen, durch Fotos dokumentierte kurze Artikel, wurden dann aber schnell durch in YouTube geladene, von mir erstellte Filme ergänzt. Das Thema YouTube ist eigentlich eine Geschichte für sich, hängen an der Erstellung und Bearbeitung doch unendlich viele zusätzliche Tätigkeiten, Software und auch Hardware, die es zu erlernen gilt – hat man sich zuvor noch nicht mit der Materie befaßt.
Die Möglichkeiten, die sich einem mit dieser Form des Mediums bieten, sollen hier jedoch nicht erörtert werden, sondern eine ganz andere.

Vom iPad zu Android und zurück

In der Zwischenzeit sind zahlreiche von mir gekaufte Geräte durch meine Hände gegangen, einige haben sich als besonders gut, andere als nicht geeignet entpuppt. Letztgenannte wurden in der Regel dann recht schnell wieder verkauft.

So war es auch anfangs mit dem im letzten Jahr erschienen iPad der ersten Generation, mit dem ich viel herumexperimentierte, es für zahlreiche Anwendungsszenarien versuchte zu benutzen – wofür es schlicht nicht gedacht war und ist – so das ich es schlußendlich, nach einem halben Jahr Nutzung, wieder verkaufte, um es durch ein 7″ Samsung Galaxy Tab zu ersetzten.

Leider war ich mit Android – zumindest in der vorliegenden Form auf einem Tablet – gar nicht zufrieden, da ich die vielen Einschränkungen durch den Mangel an geeigneter Software, einfach nicht für ausreichend empfand – auf einem Handy habe ich hingegen Android als recht brauchbar erfahren.
Viele Anwendungen, die es für Android gab und auch noch gibt, sind nicht, wie beim iPad, explizit für die sehr viel höhere Auflösung gedacht, so dass man nicht selten das Gefühl eines riesig großen Telefons hatte. Ob dies nun mit den Nachfolgegenerationen wie z. B. Honeycomb besser werden soll, wird sich zeigen.

…und doch ein Apfel

Hier fand ich die Lösung von Apple eleganter, explizit für das Tablet eigene Anwendungen zur Verfügung zu stellen, welche die erheblich höhere Auflösung intelligent nutzt. Zudem war die Umsetzung der gesamten Haptik auf dem Galaxy Tab, im Vergleich mit dem iPad – zumindest was meinen subjektiven Eindruck betrifft – erheblich schlechter.

Anwendungen, mit denen ich mich beispielsweise gerne beschäftige, sind Musik Applikationen wie MusicStudio oder Garage Band. Auf ihnen kann man, beinahe organisch, Klaviertasten oder andere Musikinstrumente verwenden um, aus Spaß an der Freude, zu komponieren oder laienhaft Klavierspielen zu lernen.
Derartiges ist auf einem Androidgerät, bisher zumindest, nicht denkbar.

Seit etwas mehr als einen Monat habe ich das Galaxy Tab verkauft und bin nun im Besitz eines iPad 2, in der Annahme, da ich mir nun Bewust darüber bin, dass das iPad letztlich ein Consumer Gerät ist und nicht für produktives Arbeiten seine Darseinsberechtigung hat.

Ich war Anfang des Jahres begeistert von der Vorführung der neuen Apple Software “Garage Band” und ” iMovie”, die ich beide, in erheblich umfangreicherer Form auf einem 13″ MacBook Pro erleben durfte, das allerdings auch recht bald wieder verkauft wurde. Trotz allem halte ich diese beiden Anwendungen, zuminest was die Blogger Szene betrifft, für recht brauchbare und vor allem intutiv bedienbare Werkzeuge.

Meine ersten Einkäufe im Appstore waren dann auch eben diese Applikationen, um zu testen, ob es eine Möglichkeit gibt, meine mit dem Nokia N8 erstellten HD Filme zu transferieren, zu schneiden und ins Internet zustellen.

Die so gewonnenen Erfahrungen und Ergebnisse, kann man hier im Blog nachlesen.

Nun war es aber an der Zeit, mein 17″ schweres ThinkPad Notebook, zumindest was das mobile Verfassen von Texten für meinen Blog betrifft, ein wenig ausruhen zu lassen, um mittels des iPads Texte zu erstellen und – dies war und ist mir vor allem wichtig – diese zu layoutieren sowie Bilder vernünftig integrieren zu können.
Bisher konnte ich dies nur mit einem richtigen OS, wie etwa OSX oder Windows in überzeugender Weise bewerkstelligen.

Da ich einen WordPress Blog verwende, der mir freundlicherweise von der Firma Xeneris in Heidelberg zur Verfügung gestellt wir, bin ich bezüglich der Software natürlich recht schnell auf die WordPress eigene Appliktion gestoßen, die es ja auch für Android gibt.

Blogsy

Blogsy Icon

Allerdings sind die Möglichkeiten für ein elegantes Layoutieren, wie wir es vom PC her kennen, doch sehr beschränkt, weshalb ich mich in den letzten Tagen einmal genauer im Appstore umsah. Ich entdeckte dabei “Blogsy“, eine Applikation, die man eigentlich als Kleinod bezeichnen könnte, da die App. im Prinzip genau die Ansprüche erfüllt, nach denen ich stets gesucht habe: Sie nutzt alle positiven Optionen, die einem durch das Touchdisplay des iPad zur Verfügung stehen und gibt viele Optionen für WYSIWYG frei, wie z.B. das Platzieren von Bildern und Filmen.

Die WYSWYG Ansicht

Mit Wischgesten ist es möglich einfach zwischen diesen Modi zu wechseln. Man kann die Ansichtenoption durch zwei unterschiedlich farbige Hintergründe deutlich machen oder, sofern dies bevorzugt wird, beide gleichfarbig belassen – also weiß.

Im WYSIWYG Modus, werden Bilder oder Videos in den Text platziert und können in ihrer Größe und Ausrichtung angepaßt werden.

direktes Übertragen von lokalen Bildern

Im Bearbeitungsmodus, der im Prinzip wie ein Quellcodeeditor eines HTML-Editors wirkt, wird der Text geschrieben und editiert.
Leider gibt es hier kein Syntax Highlighting, was bei komplizierterem HTML Code mitunter etwas erschwerend sein kann.
Zudem würde ich mir wünschen, über ein angepaßtes Tastaturlayout zu verfügen, mit dem es leichter wäre schnell HTML Code zu erstellen. Wer dies möchte oder komplizierteren bzw. verschachtelteren Code erstellen will, sollte sich im Bereich der HTML Editoren umsehen, um diesen dort zu erstellen und den Code anschließend, per Copy and Paste, in den Text einzufügen.

Html Editor Edhita für das iPad

Für das Formatieren des puren Textes, gibt es allerdings im oberen Bereich des Bildschirms eine Toolbar, mit der sich bequem Text editieren läßt. Die Optionen sind beschränkt, für die meisten Anwendungen aber mehr als ausreichend.
Die Formatierung erfolgt entweder über ein simples Markieren des bereits geschrieben Textes und anschließendes Anklicken der gewünschten Formatoption oder ein vorheriges Anklicken der Formatoption und anschließender Texteingabe. Es werden automatisch die Tags an die richtigen Stellen setzt und der Cursor korrekt platziert.

Direkter Onlinezugriff auf WordPress Dateien

Entlang der rechten Schmalseite sind untereinander gestaffelt verschiedene Onlinedienste, über die man bequem und sehr schnell Bilder in den Text einfügen kann. Die Vorschau ist elegant, durch eine sich öffnende Sprechblase gelöst, in der man zudem die online stehenden Bilder, bei Bedarf drehen kann.

Während meines Textlayouts fiel mir auf, das es mitunter ein wenig hakelig zur Sache ging, fügte ich mehr als drei Bilder in den Text ein. Die Funktion ist aber trotzdem, alles in allem, mehr als zufriedenstellend. Für Feinkorrekturen läßt sich der erstellte Code dann bei Bedarf im Bearbeitungsmodus ausschneiden und an der gewünschten Stelle wieder einfügen.
Ich muß sagen, dass ich selten so schnell und so stressfrei einen Text habe editieren können.

Der Bearbeitungsmodus von Blogsy, wahlweise mit hellem oder dunklem Hintergrund

Fazit

Mein Fazit während der Benutzung beim Schreiben und Layoutieren fällt hier durchaus sehr positiv aus, auch wenn es noch einige Haken Ösen im System von Blogsy gibt. Die zahlreichen Abstürze, über die ich in einigen Rezensionen im Appstore habe lesen können, konnte ich – zumindest was das iPad 2 betrifft – bisher kein einziges Mal beobachten. Die Applikation lief stabil. Ledeglich beim Einfügen von Fotos hakte es hin und wieder etwas. Ein zuzügliches Feintuning mittels Copy & Paste, konnte dies aber bisher ohne Probleme ausgleich.
Einzig das Fehlen von Syntax Highlighting und eine angepaßte Tastatur für das HTML Editing wären vielleicht Veränderungen, die ich mir für ein Update der Software wünschen würde.
Für 3,99€, die die Applikation im Appstore derzeit kostet, ist dies ein klarer Kauftipp.

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Blogger Software für Android – auf dem X10MiniPro

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PostBot versus WordPress

Screen201008241316Um auch unterwegs Blogeinträge bearbeiten zu können, kann man sich für das X10MiniPro im Marketplace bei überaus sinnvoller Software bedienen.

Bisher kannte ich nur die WordPress eigene Software. PostBot war mir bis dato unbekannt und daher wollte ich die App. als allererstes einmal testen um den vorliegenden Blogeintrag zu gestalten. Allerdings nehme ich schon einmal vorweg, dass ich dieses Vorhaben in der Mitte der Texterstellung aufgegeben habe.

Was mich direkt zu Beginn positiv stimmt ist, dass beide Anwendungen sehr intuitiv funktionieren und alle Gestaltungsmöglichkeiten sich dem Anwender sofort erschließen. Positiv zu verezichnen  ist zudem bei beiden Apps. die Möglichkeit Drafts speichern zu können – eine gerade für mich sehr sinnvolle Funktion um den erstellten Text zumindest vor der Veröffentlichung nochmals auf Fehler untersuchen zu können. Allerdings erfolgt das Abspeichern bei PostBot nur offline so dass ein weiteres Bearbeiten mit anderen Geräten nicht möglich ist. 1282577711-picsayDas ist insgesamt sehr schade, denn damit ist man natürlich bis zur Veröffentlichung immer an ein Gerät gebunden. Daher überlegte ich mir, den Blogeintrag nicht auf das simple Vorstellen einer einzelnen Applikation zu beschränken, sondern diese mit der von mir bereits bekannten Applikation WordPress zu vergleichen.

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Archos 5 – Android auf 5 Zoll

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Seit ein paar Monaten liegt bei uns das Archos 5 herum, dass ich – weil ich glücklich mit meinem Milestone herumhantieren konnte- bisher nie ernsthaft benutzt habe.
Jetzt ist das Milestone verkauft, ich nutze wieder ein klassisches Nokia Telefon und nun will ich mich diesem “Tablet-Ungetüm” widmen, das lange Zeit einzigartig auf dem deutschen Markt war, denn man konnte es tatsächlich kaufen – ganz im Gegenteil zu manch anderem Tablet, dass wieder in der Versenkung des chaotischen Technikmarktes verschwand.
Hier nun einige Eindrücke, die ich inzwischen sammeln konnte.

Das Archos 5 – kurz vorgestellt

Das Archos 5 – Android 1.6

Das Archos 5 – Medienfunktion

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Android ist nicht gleich Android

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android logo

Allgemeines zu Android und dem Umfeld

Natürlich gehöre ich auch zu den Usern, die es als  absolute Bereicherung ansehen, ihre Software über einen Maketplaces zu erhalten – eine inzwischen gängige Praxis, sinnvolle Softwareerweiterungen für Handys über einen fest installierten Softwarepool zugänglich zu machen. War dies vor einem Jahr mit meinem Nokia 5800 MX noch recht rudimentär über den Nokia internen Ovi Store zu handhaben, entwickelte sich selbiger bereits innerhalb weniger Monate zu einem recht ansehnlichen Softwarekonsortium, welches ich aufgrund meiner zahlreichen Firmware Updates seitens Nokia recht schnell zu schätzen wusste.

Daher hatte ich natürlich von Anfang an auch keinerlei Probleme mich zügig in dem als “Google Maketplace” bezeichneten Softwarestore eines Android Handys zurecht zu finden. Schnell waren sowohl kostenfreie Applikationen (zumeist kurz als “Apps.” bezeichnet) gefunden und installiert. Natürlich gibt es auch Software, für die man Geld bezahlen muss, was sich zumeist aber – bis auf einige Ausnahmen – auf nur wenige Euro beschränkt.

Nach Hinterlegung der Kreditkartennummer, ist das “Shoppen” in diesem Bereich recht komfortabel handhabbar, da man die Software  – so die allgemeine Regel – über 24 Stunden lang testen und bei Bedarf, den Kauf stornieren kann. Bei all dieser Vielfalt, liegt es in der Natur der Sache, dass man mitunter lange suchen muss, um an das geeignete Tool heran zu kommen. Mitunter ist auch sehr verbuggte Software darunter. Für all die Experimentierfreudigen sei aber gesagt, wer sich gern mit solchen Dingen beschäftigt, wird mit einem Androidsystem sicherlich glücklich werden. All diejenigen jedoch, die ein Handy einfach nur zum Telefonieren benutzen möchten, sei es um beruflich jederzeit, verlässlich erreichbar zu sein oder schlicht um die Emails stets ohne viele Komplikationen, ohne Googlemail, dabei zu haben, dem kann ich ein Androidsystem nur bedingt empfehlen.

Zudem kursieren nach wie vor sehr unterschiedliche Versionen des Systems (derzeit, Mai 2010: 1.5, 1.6, 2.0.1 und 2.1), die unter dem Strich gesehen und je nach Einstellung des Herstellers oder des Providers mit weiteren unterschiedlichen Zusatzfunktionen oder sogar Einschränkungen wie beim Motorola Milestone versehen sind.

Zuzüglich ist der Maketplace nur für offiziell durch Google unterstützte Geräte wirklich nutzbar. Hierbei gibt es dann von Google vorgegebene Hardwarekriterien, die schlussendlich als Gerät eigentlich ein Handy voraussetzen. All jene inzwischen in den Startlöchern stehenden Gerätetypen, wie Tablets, die mit dem OS demnächst den Markt überfluten werden, stehen derzeit noch außen vor.

Die wenigen bereits auf dem Markt in Deutschland erhältlichen Geräte, wie beispielsweise das Archos 5, erhalten nur einen Zugang durch inoffizielle Hacks, die nachträglich einen Zugang verschaffen. Es wäre wünschenswert, dass es diese Beschränkung bald nicht mehr gibt um ein “Zweiklassen-Android” zu verhindern. Zur Zeit gibt es die Systeme, die Zugang haben und für die ich Software kaufen kann und Systeme, die Android haben, auf denen ich aber offiziell keine Software installieren kann, die ausschließlich über den Google Marketplace vertrieben wird.

Bei dem Android-System basiert alles auf den Marketplace. Da die Geräte in der Regel nur mit “Grundsoftware” ausgeliefert werden, deren eigentliche Konfiguration, wie z. B. die Unterbindung von APN Zugängen oder Tethering Funktionen und vieles mehr aber von eben diesem Zugang abhängt, steht und fällt das System mit der Offenheit die der Google-Konzern zulässt. Eine fatale Entwicklung.

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Test des Motorola Milestone

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Ich nutze jetzt seit etwa zwei Monaten das Motorola Milestone – dies mehr aus Zufall, als dass ich es unbedingt hätte haben wollen. Eigentlich wollte ich sogar ein ganz anderes Handy mein Eigen nennen, doch nun ist es das Milestone geworden und ich beginne das Gerät richtig gern zu haben.
Es ist nicht etwa so, dass es mein erstes Android device ist, denn zuvor habe ich bereits Erfahrungen mit dem T-Mobile G2 Touch sammeln dürfen, also einem Gerät, auf dem Android 1.5 werksseitig läuft. Dennoch gibt mir das Gerät und das gesamte Equipment ein gänzlich anderes Gefühl in der Benutzung, als dies beim T-Mobile G2 Touch der Fall war – ein Handy, dass ich nach einem halben Jahr wieder verkauft habe. Doch hierzu werde ich in einem späteren Post noch etwas schreiben.
Daher ist es an der Zeit über meine Erfahrungen mit einem Android Handy zu berichten, das inzwischen in der Version 2.1 auf meinem Gerät läuft. Selbiges ist komplett ungebrandet, eine sog. DACH Version, die ich mit einer O2 Sim Karte betreibe.

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WePad in Aktion

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Nach der eher unrühmlichen Pressekonferenz  der Firma Neofonie vor einigen Tagen, ist nun bei YouTube ein Video mit zwei WePads in Aktion aufgetaucht.

Zum einen wird das neue Gerät mit installiertem OS und angeschlossener USB Mouse demonstriert, zum anderen die Funktionalität des System mit Touchfunktion auf dem Prototyp, was auf dem Endgerät offenbar noch nicht zu funktionieren scheint:

Quelle: WePadChannel

Was bei der Vorführung des Gerätes allerdings nirgens Erwähnung fand, ist die Tatsache, dass in dem Gerät offenbar kein IPS-Pannel verbaut worden ist.

Damit dürfte es, im Vergleich zum iPad, dass standardmäßig mit einem IPS-Pannel bestückt wurde, einen erheblich schlechteren Blickwinkel haben und weniger Farbstabil sein.

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