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Acer Aspire One 532 – Technische Daten

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Demnächst werde ich darüber berichten, wie es sich bei dem Acer Netbook mit Windows 7 Starter arbeitet, dass so rudimentär, wie es immer behauptet wird, gar nicht ist.

Acer Aspire One 532 – mit beachtlichen Akkulaufzeiten

Das Acer Aspire One 532 wird mit dem neuen Pineview Atom Prozessor der neuen Generation ausgeliefert, einem N450, der mit 1,66 GHz getaktet ist und 512 KB Cache aufweist.

Standardmäßig ist eine 250 GB große Festplatte der Marke Toshiba verbaut, die während des Arbeitens, für meinen Geschmack hervorragende Zugriffszeiten aufweist. Da ich zuvor durch meinen Dell Mini 9 ein System mit einer RunCor SSD gewohnt war, hätte mich ein Geschwindigkeitsverlust bei der Inbetriebnahme oder anderweitige Einschränkungen nicht weiter verwundert. Meine Erfahrung ging jedoch eher in die entgegengesetzte Richtung, so dass ich von der gefühlten Schnelligkeit und Performance überrascht war.

Da nun weder die Geschwindigkeit, noch die Größe der Festplatte Beschränkungen auf ein “Rudimentärsystem” abverlangen, wie ich dies von den mageren 32 GB einer SSD her kenne, wuchs schnell in mir der Wunsch, auszuprobieren, ob mit dem kleinen Rechner nicht ein normales Arbeiten möglich wäre und dass mit Batterielaufzeiten, die weit über dem liegen, was man bisher gewohnt ist.

Deshalb übertrug ich kurzerhand meine üblicherweise genutzte Software von meinem ThinkPad T500, wie Mikrosoft Office und Adobe Grafikanwendungen auf das System. Ich teste derzeit, wie das System mit dieser Konstellation läuft.

Gleichzeitig möchte ich sehen, ob bei der Nutzung des Rechners ebenfalls erhebliche Einbußen beim Akkuverbrauch beobachtet werden können, da es ja sinnlos wäre, ein solches System zu nutzen, wenn nicht wenigstens der Vorteil von langen Akkulaufzeiten möglich wäre.

Beide Geräte erhalten als Energieoption “Ausgeglichen”. Zuzüglich wird überprüft, dass die Festplatte bei Nichtbenutzung in den Ruhezustand fahren kann, also aus geht, was sich bei einigen Nutzungsprofilen als günstiger herausstellt.

So kann es beispielsweise von Vorteil sein, die mobile Version des Firefox zu verwenden, da der Firefox, im Gegensatz zum Internet Explorer, beim Surfen stets im Hintergrund aktiv ist und auf die Festplatte schreibt. Bei Verwendung der mobilen Version oder der Auslagerung des Firefoxprofils auf eine SD Karte, kann sich die Festplatte beim Surfen dann komplett ausschalten, womit viel Strohm gespart wird. Diese Einstellung wurde beispielsweise beim weißen Acer (2Ds) vorgenommen, beim blauen (2Db) hingegen nicht.

Leistungsmessung

Zur Messung verwende ich die von Haus aus bei Windows 7 mitgelieferte “Leistungsüberwachung“, die für meine eigene Messung im Hintergrund natürlich angepasst werden sollte:

Zunächst muss als Anzeigenoption die standardmäßig angewählte Option gelöscht und die “Discharge Rate” ausgewählt werden. Zur besseren Skalierung verwende ich als Einstellungswert entweder “0,01” oder “0,001” für einen einstelligen Wert. Anschließend gehe ich in die Option “Allgemein” um dort die Einstellungselemente grafisch ein wenig anzupassen. Ich stelle die genommenen Stichproben auf “5 Sekunden” und die Dauer der Stichprobensammlung auf “2000 Sekunden” um einen für mich gut nachvollziehbaren Kurvenverlauf im Hintergrund zu erzielen. Bei kurzzeitigen Messungen bieten sich “1000 Sekunden” oder sogar noch niedrigere Werte an. Zu kurz sollte der Wert jedoch nicht sein um deutliche Graphen zu erhalten.

Maximale Belastung

Normale und minimale Belastung

Blau – Acer Aspire One 532h-2Db – verwendeter Akku 4400 mAh / 48 Wh und 5600 mAh / 63 Wh

Einstellungen

Benutzung

Verbrauch

Akku 48 Wh

Akku 63 Wh

Display ist auf geringste Helligkeitsstufe, Wlan wurde deaktiviert Microsoft Word und Adobe Photoshop werden gleichermaßen verwendet zwischen 5 und 6 Watt 8 bis max. 9,6 Std. 10,5 bis max. 12,6 Std.
Idle, Festplatte und Wlan sind aus Microsoft Word und Adobe Photoshop laufen, werden aber nicht benutzt < 3 Watt mind. 16 Std. mind. 21 Std.
Display ist auf geringster Helligkeitsstufe, Wlan ist an Microsoft Word und Adobe Photoshop werden gleichermaßen verwendet zwischen 6 und 7 Watt 6,8 bis 8 Std. 9 bis max. 10,5 Std.
Das Display ist auf voller Helligkeit, Wlan ist aktiviert Microsoft Word und Adobe Photoshop werden gleichermaßen verwendet zwischen 9 und 10 Watt 4,8 bis 5,3 Std. 6,3 bis max. 7 Std.
Das Display ist auf voller Helligkeit, Wlan ist aktiviert Abspielen von DivX Filmen, gestreamt über Wlan, Abspielen von Flashvideo von Youtube (360 und 480p) zwischen 11 und 13 Watt 3,6 bis 4 Std. 4,8 bis 5,7 Std.

Weiß – Acer Aspire One 532h-2Ds

Einstellungen

Benutzung

Verbrauch

Akku 63 Wh.

Akku 48 Wh.

Idle, Display, Festplatte und Wlan sind aus keine 2,6 Watt 24 Std. 18,5 Std.
Idle, Display ist auf minimaler Helligkeit eigestellt, Wlan ist aus keine 4 Watt 15,7 Std. 12 Std.
Idle, Festplatte ist an keine 3,3 Watt 19 Std. 14,5 Std.
Idle, Display ist auf minimaler Helligkeit, Festplatte und Wlan sind aus keine 3,5 Watt 18 Std. 13,7 Std.
Idle, Display auf minimaler Helligkeit, Festplatte ist aus, Wlan ist an keine 4,2 Watt 15 Std. 11 Std.

Wohlgemerkt dies sind theoretische Werte beim 2Db Gerät, bei denen ich versucht habe eine maximale Belastung unter Verwendung gängiger Programme zu erzielen und nicht künstlich laufende Tools, die Prozesse simulieren. Das Netbook wurde nicht getunt oder besondere Dienste deaktiviert. Die Werte des 2Ds Gerätes hat mir freundlicherweise mein Mann zur Verfügung gestellt, der sehr gern Feintuning an seinen verwendeten Geräten vornimmt und sich bei den Messungen überwiegend auf Idlewerte konzentriert.

Den maximal besten Idlewert konnten wir allerdings bei dem weißen Acer (532h-2Ds) mit maximal 24 Std. Laufzeit feststellen, das ist wirklich enorm.

Insgesamt ist mein Eindruck, dass dieses Netbook etwas sparsamer zu sein scheint, als das 2Ds mit hoher Auflösung. Ein Vergleich beider Geräte mit den Idlewerten bei ausgeschaltetem Display zeigt jedoch, dass die Divergenz in erster Linie auf das Display zurückzuführen ist, was aber nicht weiter verwundert. Spannend ist, wie empfindlich die Einstellungen bei diesen hochgradig auf Akkulaufzeit ausgelegten Netbooks ist, jede falsche Einstellung, jedes im Hintergrund bzw. versteckt laufende Programm kann darüber entscheiden, ob ein Gerät ein bis zwei Stunden länger läuft oder nicht.

Doch es ist schon ein tolles Gefühl sich morgens an den Tisch zu setzen und bei diesen sehr handlichen Geräten Laufzeit von mindestens 7 bis 8 Std. angezeigt zu bekommen. Damit lässt sich theoretisch auch ein kompletter Arbeitstag überbrücken.

Acer Aspire One 532 vorgestellt

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Acer Aspire One 532 – Erste Eindrücke

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Das Acer Aspire One fühlt sich im ersten Moment recht kompakt an. Ich benutze schon seit etwas mehr als einem halben Jahr ein Dell Mini 9 und empfinde dieses im Vergleich als erheblich schwerer und weniger schlank in der Hand.

Der Gesamteindruck beim Aufklappen des Netbooks ist erstaunlich wertig für 299,-€, mit dem das Gerät in seiner Standardausstattung derzeit auf dem Markt gehandelt wird.  Andere Varianten gibt es mit UMTS Ausstattung, mit besserem Akku oder höher auflösendem Display. Dies lässt den Preis dann bis zu 399,-€ schwanken.

Die mir vorliegenden beiden Modelle sind ein Acer in der Farbe Weiß/Silber in der Standardausstattung und eines in Blau/Schwarz mit hochauflösendem Display und einem Akku mit höherer Kapazität. Das weiße Gerät wurde mit einem silber-metallic farbenem, matten Displaydeckel, das blaue mit einem hoch glänzendem blau-schwarzem Deckel versehen, auf dem dann leider recht schnell die Fingerabdrücke sichtbar werden. Das weiße Gerät erweiß sich hier als überaus Fingerabdruckfreundliche, da der Deckel hier absolut keine Empfindlichkeiten aufweist. Im Gegenteil: die Oberfläche fühlt sich beinahe metallisch an. Der blau-schwarze Deckel gefällt mir persönlich sehr gut. Dafür ist man bei dem Gerät dann häufiger mit dem Putzen beschäftigt, wofür Acer extra bei beiden ein Mikrofasertuch mit beigefügt hat.

Das blaue Acer Gerät habe ich, da ich nun doch ein wenig mehr Software auf dem Gerät testen wollte, zuzüglich mit einem 2 GB Ram Modul ausgestattet und meine üblicherweise  verwendete Software installiert. Dazu gehört u.a. sowohl Microsoft Office, als auch die Adobe Creative Suite CS3. Die Standardaustattung der Geräte wird mit 1 GB Ram ausgeliefert, was für das normales Surfen mehr als ausreichend ist.

Insgesamt laufen die Programme erstaunlich flüssig, die CS3 Suite dauert beim ersten Anstarten aber natürlich ein wenig länger als auf meinem nativen Core2 Duo ThinkPad (T500). Doch insgesamt hält sich die Wartezeit immer noch in Grenzen, so dass man sie durchweg als gut benutzbar bezeichnen kann. Leider verlangt die Suite bei der Installation eine Minimalauflösung von 1024 x 768 Pixel, weshalb man das Gerät an einen externen Monitor anschließen muss um die Installation erfolgreich durchführen zu können. Danach ist die Nutzung der Programme aber normal auf dem Gerät möglich. Office 2007 zickt hier nicht so herum und auch die Benutzung ist überaus flüssig. Die hohe Auflösung ist dabei sehr angenehm.

Die Tastatur

Das Tastaturlayout wirkt geradezu riesig im Vergleich zu der eher spartanisch anmutenden Tastatur des Dell Mini 9, die dort sogar auf einige für meine Begriffe wirklich wichtige Tasten wie die F11 Taste verzichtet haben. Das ist vor allem für gering auflösende Displays wichtig, wie es bei Netbooks nun einmal der Fall ist.

Das Layout zeigt sich aufgeräumt, die Funktionstasten befinden sich, wie man es von Notebook Standardtasten her kennt, im oberen Bereich aufgereiht, rechts daneben die Tasten für Druck, Pause, Einfügen und Entfernen. Eigentlich muß man keine Taste beim Tippvorgang suchen, alles ist intuitiv bedienbar, ebenso die Page Up und Down Tasten, obgleich diese sich leider nicht, wie in manch anderem Layout, vom übrigen Layout absetzen. Gewöhnungsbedürftig ist allerdings die Floating Point Tastatur, deren Grenzen sich beim schnellen Tippen nicht auf Anhieb voneinander unterscheiden lassen. Zum Glück sind die einzelnen Tasten aber so groß, dass man auch diese Aufgabe gut bewältigen kann, ohne allzu großes Vertippen. Der Tastenhub ist sehr kurz und es bedarf schon eines konkreten Klicks, um diese zu betätigen. Zwischen den Tastaturen der beiden Geräte konnte ich einen minimalen Unterschied im Druckpunkt der einzelnen Tasten feststellen, die wohl nicht Gerätebedingt sind, da ich dies auch bei anderen Geräten dieses Typus  mit schwarzer Tastatur in verschiedenen Geschäften in der Stadt feststellen konnte. Dieser Unterschied ist jedoch marginal.

Das Touchpad

Das Touchpad ist für Netbook Verhältnisse sehr groß und setzt sich aufgrund seiner geriffelten Oberfläche gut von der übrigen Oberfläche ab. Dennoch ist das Gefühl bei Berührung gewöhnungsbedürftig, da das Material letztlich, trotz der Oberflächengestaltung,  aus glattem Plastik besteht und sich auch dementsprechend anfühlt. Positiv zu bemerken sei hier, dass es sich bei der Hardware um ein Alps Gerät handelt, das ich bereits vom Dell Studio 1737 her kannte. Die Multitouch Funktion und das Scrollen bei längeren Dokumenten oder Seiten im Internet ist durch eine einfache Kreisbewegung eines oder mehrerer Finger sehr bequem handhabbar. Auf Internetseiten kann durch zwei Fingergesten bequem hinein- oder heraus gezoomt werden. Zudem wird man zum Glück dadurch nicht mit dem seit langer Zeit bekannten Flashbug der Synaptics Treiber konfrontiert.

Insgesamt reagiert die Mouse etwas weniger direkt als die eines Synaptics Touchpads, aber die zahlreichen Zusatzfunktionen, gleichen dies in jedem Fall wieder aus, so dass man bequem beim Sofasurfen  entspannt durch die Internetseiten navigieren kann. Der linke und rechte Mouse Button wurde durch eine durchgehende Chrom farbene Leiste ersetzt, die gut anspricht.

Das Display

Das weiße Acer hat die eigentliche Standardauflösung, wie man sie für Netbooks gewohnt ist, also eine Auflösung von 1024 x 600 Pixel, das blaue Acer eine Auflösung  von 1280 x 720 Pixel.  Insgesamt gibt es mindestens drei verschiedene Varianten dieses Displays:  eine Version mit geringerer Auflösung und mattem, sowie eine mit glare Display und eine Version mit einer höheren Auflösung von 1280 x 720 Pixel . Letztgenannte Version, habe ich bis dato nur in der glare Variante im Handel finden können. Insgesamt ist es aber sehr schwierig, diese Versionen auf Anhieb unterscheiden zu können, da Acer es leider versäumt hat, diese durch unterschiedliche Modellnamen zu kennzeichnen. Lediglich durch die Acer internen Kürzel kann ermittelt werden, um welches Gerät es sich handelt. Zudem variieren die Preise für die Varianten, die sich lediglich anhand der Auflösung unterscheiden von 299,- bis 329,-€.

Positiv fällt zunächst auf, dass sich das Display recht weit in seinem Neigungswinkel verstellen lassen kann. Das ist offenbar bei Netbook nicht üblich. Die meisten von mir in Augenschein genommenen Geräte haben, ähnlich dem Dell Mini 9 einen nur geringen Einstellungswinkel. Da ich das Netbook aber in allen Lebenslagen benutze, was vom einfachen an einem Tisch sitzen bis hin zur Badewanne oder dem Bett reicht, ist ein möglichst großer Einstellwinkel sehr wichtig um optimale Sicht zu haben.

Das Display mit geringerer Auflösung ist insgesamt heller als das hochauflösende Display. Als Vergleich bietet sich hierbei recht gut das mit 250 Nits gemessene Display des Dell Mini 9 an. Im Vergleich zu diesem sind allerdings beide Displays heller.

Beide Displayvarianten – ob nun matt oder glänzend –  haben ihre Vor und Nachteile. Interessanterweise hält sich im Internet und auch bei vielen Tests hartnäckig das Vorurteil, dass sich Glanzdisplays nicht im Outdoor Bereich nutzen lassen, matte Display hingegen sehr gut geeignet sind. Ich kann mir dies nur dadurch erklären, dass die Tester möglicherweise nur Display getestet haben, die eine zu geringe Luminanz aufwiesen, was eigentlich insgesamt nicht besonders gut ist um beispielsweise  im Garten arbeiten zu können, egal ob die Displays matt oder glänzend sind.

Erfahrungsgemäß konnte ich bei einer Luminanz von mindestens 200 Nits bereits gut im Garten, auch im strahlenden Sonnenlicht, surfen. Für ein produktives Arbeiten, benötigt man hingegen etwas mehr. Hierbei sollte das Display eine minimale Luminanz von mindestens 250 Nits aufweisen. Interessanterweise konnte ich dabei mit einem Glanzdisplay gerade bei direkter Sonneneinstrahlung, erheblich besser arbeiten, als mit einem matten Display. Der Grund hierfür liegt vermutlich in dem starken sich verteilenden Reflexionen, die ein mattes Display bei direkter Sonneneinstrahlung aufweist. Während ein glänzendes Display diese Reflexionen nicht verteilt sondern direkt zurückwirft. Ich habe einmal eine fünf Zoll große Glanzfolie, die ich noch von meinem Archos 5 hatte,  in einen Teilbereich des matten Displays befestigt und musste feststellen, dass ich genau diesen Bereich erheblich besser sehen konnte, als den übrigen. Zudem waren die Farben hier erheblich brillanter.

Denselben Effekt musste ich beim direkten Vergleich mit dem hochauflösenden Display beobachten. Obgleich das Display des weißen Gerätes um ein vielfaches heller ist, konnte ich bei direkter Sonneneinstrahlung mit dem blauen Acer Gerät erheblich besser arbeiten, auch waren die Farben brillanter.

Dennoch lassen sich beide Geräte hervorragend im Aussenbereich verwenden und dies nicht nur zum Surfen und Texte verfassen, sondern auch zum Filmegucken oder für Grafikanwendungen.

Der Akku

Standardmäßig ist bei der für 299,-€ erhältlichen Version des Acer ein Sechszell Akku mit einer Kapazität von 4400 mAh Akku verbaut. Ein alternativer Akku, ebenfalls sechszellig, weist eine Kapazität von 5600 mAh auf.  Auch das mir vorliegende Gerät mit der hohen Auflösung ist standardmäßig mit dem „größeren“ Akku bestückt. Allerdings kursieren im Internet offenbar auch einige Exemplare dieser Geräte mit geringerer Akkukapazität. Dies ist insofern von Interesse, als dass die unterschiedlichen Kapazitäten der Akkuzeiten von angegebenen 8 Stunden oder 10 Stunden erlauben.

Direkt nach dem ersten Einschalten des Gerätes zeigte mir das weiße Gerät eine Akkulaufzeit von mehr als 10 Stunden an, das ist bereits iPad Niveau.

Dabei muss berücksichtigt werden, dass sich Windows 7 bereits beim Updaten des Systems befand und Unmengen an zuzüglich installierter, im Hintergrund laufender Software sein Unwesen trieb. Nach der Deinstallation derselben und rudimentärer Optimierung des Systems ist ein Verbrauch von  ungefähr 4 Watt locker möglich. Je nach Akkukapazität  sind das Laufzeiten von zwischen 12 (Akku mit 4400 mAh, 48 Wh) und knapp 16 Stunden (Akku mit 5600 mAh, 63 Wh). Das sind die bisher besten Werte, die ich je bei einem Gerät dieser Klasse gesehen habe. Es könnte interessant werden, welche Verbrauchswerte sich bei dem Gerät noch heraus kitzeln lassen, wenn das System besser konfiguriert wurde. Genauere Verbrauchswerte werde ich aber noch nachreichen.

Fazit

Insgesamt bin ich von dem kleinen Netbook sehr beeindruckt. In Anbetracht des geringen Preises, der überaus guten Akkulaufzeit und des insgesamt sehr hellen Displays eignet es sich ausgezeichnet um selbst in strahlendem Sonnenlicht noch alle Details auf dem Display gut erkennen zu können. Hierbei entpuppt sich das glossy Display vielleicht doch als die etwas bessere Wahl. Im Schatten oder auch indoor, entfaltet hingegen das Gerät mit mattem Display durch seine höhere Luminanz seine Stärken. Das Netbook mit der höheren Auflösung lässt ein bequemes Surfen zu, ohne viel Scrollen zu müssen und eröffnet damit Möglichkeiten, das Netbook als weit mehr zu verwenden, als vielleicht ursprünglich gedacht.

Gallerie

Acer Aspire 532 – white/silver

Acer Aspire One 532 – blue/black

Zur Gallerie

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Acer Aspire One 532

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Als mein Mann und ich unterweg waren, um für den Betrieb ein günstiges 17”  Notebook zu kaufen, schweifte mein Blick über die inzwischen zahlreichen Netbooks.

Ich selbst besitze seit über einem Jahr ein DELL Mini 9 und bin über die Verarbeitung recht glücklich, über die Performance und einige Details hingegen nicht. Doch damit kann ich bei einem Zweitnotebook leben, benutze ich es doch fast ausschließlich zum Surfen oder hin und wieder mal dazu Texte zu verfassen. Allerdings kam ich mit der Tastatur des Dell nie wirklich klar, da sie recht klein und ein flüssiges Tippen nicht wirklich möglich ist.

Bei meiner Suche nach dem besagten Notebook, stieß mein Mann auf das Acer Aspire One 532, ein Netbook mit einer Tastatur, deren Format nahe an die Größe einer herkömmlichen Tastatur heranreicht. Zudem gibt es gerade beim hiesigen MediaMarkt das Gerät im Angebot für 299,- €, egal in welcher Farbe.

Aus diesem Grund haben wir heute zugeschlagen und es uns in der Farbe Weiß/Silber gekauft.

In Kürze werde ich also etwas über dieses schnuckelige kleine Teil berichten.

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