Archive for category Web OS

Von Symbian zu Windows Phone 7 und zurück

Share



Als während des MWC 2011 in Barcelona durch Stephen Elop bekannt wurde, dass Nokia seine Symbian Produktion über Kurz oder Lang einstellen würde, war für mich als Nokia N8 Nutzer klar, ich würde mein Gerät so schnell wie möglich verkaufen. Hatte ich mich noch wochenlang damit bei Laune gehalten, dass es für mein Gerät bald Updates für den Browser geben würde um endlich flüssig Surfen zu können, sank dieses Hoffnung nun auf einen absoluten Tiefpunkt. Sicherlich habe ich mir das N8 nicht gekauft, weil ich mir eine vergleichbare Performance wie bei einem iOS Gerät erträumt hatte, so doch zumindest nahe daran. Die Kamera ist gewiss das Genialste, dass ich je bei einem Handy in Händen halten konnte. Sie ersetzte meine Digitalkamera, eine Panasonic TZ5 fast komplett. Dennoch stellte sich im Laufe der Zeit gewisse Frustgefühle ein, wenn es darum ging, bequem und flüssig im System zu hantieren oder sich im Social Network zu bewegen. Das ist etwas, das man nicht gerade als Stärke der Sybian ^3 Geräte bezeichnen kann – jedenfalls noch nicht. Nachdem durch S. Elop die Bombe nun geplatzt war, wurde schnell klar, dass innerhalb einer relativ überschaubaren Zeit zahlreiche Entwickler das Feld wechseln und die Weiterentwicklung stagnieren würde – das liegt in der Natur der Sache, schließlich müssen auch diese von irgend etwas leben.

Wohl wissend, dass nach dieser Nachricht die Preise der Geräte schnell fallen würden, erstellte ich in aller Eile Fotos und setzte das Gerät, das ich in der silberfarbenen Edition besaß, bei Ebay zum Verkauf rein.

Für mich war klar, ich wollte schnell Ersatz haben, merkte allerdings zugleich, dass ich in einem Dilemma steckte, denn ich habe ganz spezielle Ansprüche an ein Gerät, deren Funktionen sich zum Teil – zumindest was die derzeit auf dem Markt befindlichen Geräte betrifft – ausschließen.

Da ich durch das Galaxy S wußte, dass Samsung recht gute Kameraobjektive verbaut und ich schon die ganze Zeit neugierig auf Windows Phone war, entschloss ich mich für das Samsung Omnia 7.

Also recherchierte ich in den gängigen Preisvegleichsseiten nach guten und günstigen Shops, bei denen ich fündig werden könnte. Schnell war ein Shop gefunden und das Omnia 7 bestellt. Noch am selben Tag wurde es auf den Weg geschickt, so dass ich es bereits am nächsten Tag in Händen halten konnte.

Da war es nun, mein erstes Windows Phone 7 Gerät. Die Verarbeitung wirkte insgesamt, im Vergleich zum Samsung Galaxy S, sehr viel hochwertiger, da neben dem üblichen Plastik, an entscheidenden Stellen Metall verwendet wurde.

Apple-Feeling

Die Benutzeroberfläche wirkte sehr aufgeräumt und aufgrund der Verwendung eines AMOLED Displays sehr edel. Zudem lief das OS bei jeder Verwendung flüssig, so dass es Spaß brachte, das Gerät zu benutzen. Schnell hatte ich mich mit der Funktion angefreundet und es entstanden kaum Fragen, wo oder wie man das eine oder andere vielleicht modifizieren könnte, denn es gibt nicht viele Optionen – wohl um den User nicht zu verwirren. Das was man allerdings an Optionen hat, funktioniert sehr gut.

Daher dauerte es auch nicht lang, bis ich den Schritt in den Marketplace machte, mein Konto eingerichtet und erste Prgramme installiert hatte. Entgegen der üblichen Informationspolitik empfand ich den Marktplatz als gut befüllt und mit ordentlichen Applikationen bestückt: für meine Bedürfnisse gab es genügend kostenlose Alternativen beispielsweise für Twitter Apps., Radioprogramme und Spiele. Was wollte man also mehr?

Insgesammt beschlich mich bei der Benutzung des Gerätes ein ganz ähnliches Gefühl, dass ich von Apple Geräten gewohnt war: es bringt Spaß sie zu bedienen – zumindest bis zu diesem Zeitpunkt.

Auch eine Verbindung zu meinem MacBook Pro war durch den nur wenige Tage zuvor publizierten “Winows Phone 7 Connector” eine meiner leichtesten Übungen. Alles wurde korrekt erkannt und funktionierte flüssig.

Da ich ohnehin alle meine Daten der Datenkrake Google anvertraut habe, war auch ein Abgleich mit dem Omnia 7 eine meiner leichtesten Übungen.

Schnell war für mich klar: Dieses OS hat das Potential zu mehr.

Dass es bis zu dem Potential reicht und bisher nicht mehr ist, wurde mir dann jedoch klar, als ich versuchte unterwegs Programme im Hintergrund laufen zu lassen, was nicht ging.

…und doch nicht perfekt?

Ich wohne in einer Region, in der eine Breitbandverbindung über das mobile Netzwerk geografisch oft nicht möglich ist. In meinem unmittelbaren Umkreis empfange ich selbst nur EDGE, was bisher für viele Belange, wie z.B. Email aber auch für kurze Tweets ausreichend war. Selbst wenn ich Fotos bei Twitter hochladen wollte, hatte ich nur selten das Problem, dass es gar nicht ging. Zumeist erstellte ich früher den Tweet, steckte dann das Handy in die Tasche, um nicht endlos lange darauf warten zu müssen, bis das Bild hochgeladen war – schließlich hat man ja noch anderes zu tun. Alles andere passierte von alleine.

Mit Windows Phone ging das allerdings nicht.

So elegant und geschmeidig die Programme sich im mobilen Breitbandnetz und Wlan bedienen lassen, im EDGE Bereich wurden sie zu einer Tortur, denn ich mußte stets aufpassen, dass das Handy auf keinen Fall in den Standby Modus fiel. Ansonnsten wurde der Upload unterbrochen und mein Tweet war verloren.

Da es noch kein “Copy&Paste” gibt, konnte ich auch nicht sicherheitshalber den Text kopieren und mir diesen zumindest zu bewahren. Diese Funktion wird erst Ende März den Weg zu den Geräten finden. Daher stand ich mitunter Minuten lang herum und tippte in regelmäßigen Abständen auf das Display, bis das mit der 5MP Kamera geschossene Bild endlich den für ihn bestimmten Server erreicht hatte – eine sehr lästige Prozedur.

Das, so wurde mir nun endlich bewußt, ist für mich ein absolutes “No-go” bei einem Handy. Das ist fehlendes Multitasking, was ich hier nun schmerzlich vermisste.

Kamera

Von der relativ guten Qualität der Kamera, trotz seiner nur als durchschnittlich zu bezeichnenden 5MP, konnte ich mich ebenfalls überzeugen. Die Bilder waren schön scharf und wiesen ein nur geringes Rauschen auf, in besonders günstigen Lichtverhältnissen waren die AUfnahmen gestochen scharf. Allerdings ist mir bei bisher allen von mir getesteten Samsung Geräten aufgefallen, dass die Kamerasoftware, einen kleinen aber doch unschönen Fehler im Weißabgleich aufweist. Belässt man die Kamera auf die Einstellung “Auto”, so erhalten die Bilder einen relativ starken, unnatürlichen Blaustich. Die Einstellung für “Tageslicht” ist leicht zu gelblich, was bei bewölkten Himmel nicht weiter auffällt, bei Sonnenlicht allerdings sehr stört. Alle anderen Einstellungen, wie die für “bewölkten Himmel” oder Kunstlicht, sind definitiv nicht verwendbar, da sie extreme Falschfarben erzeugen, die sehr unnatürlich wirken.

Das Samsung Omnia 7 wird zudem mit 720p beworben, was sie auch aufnehmen kann. Verschwiegen wird hier allerdings, dass sie dies mit lediglich 24 fps tut, was gerade bei weit entfernten Objekten mit starken Kontrastunterschieden wie z.B. Baumgruppen oder sich schnell bewegenden Objekten, zu Drop-Outs führt – eine große Enttäuschung.

Als ich am nächsten Morgen dann mitten auf dem wunderschönen Display Pixelfehler entdeckte, überlegte ich, ob ich von meinem 14tägigen Rückgaberecht Gebrauch machen sollte und musste dies aber nicht sehr lange tun: Ich schickte das Gerät zurück.

Eigentlich war für mich klar, dass ich mir das gleiche Ersatzgerät zuschicken lassen wollte, doch als ich sah, dass sich der Preis erhöht hatte und ich anfing, nochmals darüber nachzudenken, dass ich mit dem fehlenden “Multitasking” fast ein ganzes Jahr zurechtkommen müsste, schließlich ist mit einem richtigen Update frühestens Ende des Jahres zu rechnen, zögerte ich und beließ es bei der Rückerstattung des Kaufpreises.

Ich fing erneut an im Netz nach geeigneten Alternativen Ausschau zu halten, was für mich ein untrügliches Zeichen ist, dass ich mich bereits von dem Gerät verabschiedet hatte. Ich schielte nach den jetzt auf den Markt ströhmenden DualCore Geräten, die mir aber noch zu unsicher in den Funktionen (HP Pre 3), entweder zu groß und zu teuer sind (Samsung Galaxy S II) oder deren Marke (LG Optimus Speed) mir bisher nicht recht zusagte. Im Zuge dieser Recherche keimte in mir auch der Wunsch erneut auf, ein Handy mit einer guten Kamera zu benutzen, weshalb ich automatisch wieder auf Nokia Geräte schielte – hatte ich mich nicht bereits von Symbian verabschiedet?

Ein Blick auf ältere Nokia Geräte, wie das N82, das N95 8GB und das N97, konnten mich dann aber doch nicht ganz überzeugen, da ich nicht bereit war mich nochmals für das Verfassen von Texten auf das stupide mehrfache Tippen von “abc”, “def”, “ghi” einzulassen. Zudem stellte sich mir die Frage, ob es nicht gerade das N97 war, das durch seine zahlreichen Bugs sehr am Image des Nokiakonzerns gekratzt hatte. Zahlreiche Foreneinträge in der Kategorie “Kaufberatung” endeten zumeist mit den Worten “…kauf das bloß nicht…!”.

Wie es der Zufall wollte, entdeckte ich dann in einem MediaMarkt mein altes Nokia N8, allerdings in der Farbe, die ich ursprünglich gern hätte haben wollen, die aber zum damaligen Zeitpunkt noch nicht erhältlich war – in Orange. Da ich inzwischen ein Samsung Galaxy Tab mein Eigen nennen kann, also für’s im Internet Surfen und “Herumfummeln” zu Hause ein ausreichend gutes Gerät besaß, entschloß ich mich, mir einzugestehen, dass ich damals voreilig mein N8 verkauft hatte und es nun bitter bereuhte.

Bei all seinen Haken in der Benutzung, all seinen verschachtelten Menüs, konnte es doch mit Dingen aufwarten, die alle anderen Geräte nicht oder nur teilweise haben: echtes Multitasking und die wohl beste Kamera, die es derzeit auf dem Markt in einem Handy verbaut gibt. Dies in Kombination mit einem wirklich guten Design, gepaart mit hervorragender Hardware und hervorragendem Sound, ließen mich zu Symbian zurückkehren.

Ich habe nun am Wochenende ein orangefarbenes Nokia N8-00 bestellt und freue mich schon auf die vertrauten drei Homescreens, die sich mir beim EInschalten des Gerätes zeigen werden.

Share

1 Comment

HP TouchPad – webOS S/M/L – oder wie man iOS das Fürchten lehren könnte

Share

hp

Es ist schon interessant, da kündigt HP die neuen Produkte für das Jahr 2011 an, und die gesamte Blogger Gemeinde ist zutiefst beeindruckt.

Erinnern wir uns noch an die Odyssee der vergangenen zwei Jahre, in denen Palm sich mit seinem überaus gelobten webOS und den für die Software stehenden Protagonisten, dem Palm Pre und Pixi, nahe an den Ruin brachte, ist die Präsentation, die HP gestern der Öffentlichkeit zeigt ein Paukenschlag.

Eigentlich hatte niemand mehr an Palm gedacht, noch weniger an das so vielversprechend vorgestellte webOS Betriebssystem, dessen Existenz nur durch den Verkauf an HP letztes Jahr gerettet werden konnte. Obgleich also inzwischen eine finanzstarke Kraft hinter diesem Betriebssystem steht, ist webOS bzw. seine Geräte in der mobilen Welt nicht stark präsent – noch nicht, kann man jetzt vielleicht ergänzen.

Es ist nicht allein die Presse, die sehnsüchtig nach Alternativen zu einem alles dominierenden iPad in der Tablet Landschaft giert, sondern auch User, die trotz der für das iPad in kürzester Zeit wachsenden Infrastruktur, die tatsächlich ihres gleichen sucht, nach einer unabhängigen Alternative, jenseits von Apple suchen.

Seit Apple vor einem Jahr das iPad auf dem Markt gebracht hat, ist vieles geschehen, denn gerade die Geräte, die bis dato ein Schattendasein fristeten, wie Tablets oder Tablet PC´s, erfahren in diesen Tagen eine Aufmerksamkeit, die es bisher nicht gab. Seien wir ehrlich, man mag von Apple und seiner Verkaufspolitik halten was man will, aber sie haben zumindest eines geschafft, sie haben eine Form des Konsums der Allgemeinheit zugänglich gemacht.

Wer hätte sich vorstellen können, dass sonnst so inmobil lebende Menschen, wie beispielsweise meine Mutter, mit einer Selbstverständlichkeit über das iPad spricht, als wäre es bereits Synonym für eine Geräteklasse, wie seinerzeit Tempo für Papiertaschentücher.

hp_touchpad

Ein harter Weg

HP hat einen sehr steinigen Weg vor sich, denn die Konkurrenz hat in dem einen Jahr, in dem die Tablet Industrie quasi neu geschaffen wurde, nicht geschlafen. Da gibt es das von Motorola erst kürzlich vorgestellte 10″ große Xoom, auf Android 3.0 Basis, dann das äußerst vielversprechende Blackberry mit seinem 7″ großen PlayBook auf QNX Basis und Samsung mit dem 7″ großen Galaxy Tab mit Android 2.2. Samsung wird demnächst einen Nachfolger auf den Markt bringen, wie auch Apple das iPad der zweiten Generation. Bis auf das Gerät von Motorola wird die Konkurrenz also relativ leichte Geräte auf den Markt bringen. Was dem iPad immer vorgeworfen wurde, für eine längerer Benutzung in der Hand zu schwer zu sein, wird sich, glaubt man den Spekulationen der gängigen Internet Fachseiten, in der kommenden Generation im Material verschlanken, so dass wir vermutlich ein gut händelbares Gerät in den Händen halten werden, was man vom 740 g schweren TouchPad nicht gerade behaupten kann.

Allen Tablets gemein ist, dass sie einen entscheidenden Vorteil haben, sie bauen auf eine stark ausgebaute Applikations-Infrastruktur auf, die es attraktiv für User macht und damit auch variabel anpassbar. Worauf man sich bei Android einlässt weiß man, wenn man bereits ein Android Handy benutzt, erlebt damit also keine Überraschungen und kann sogar seine gekauften Applikationen weiter verwenden. Wie groß die Macht der Quantität von Applikationen in einem Shopsystem ist, davon weiß Palm ein Lied zu singen, war es doch letztes Jahr vielfach der Grund für Konsumenten sich gegen ein Palm Gerät zu entscheiden.

Damit dürfte es sehr schwer für HP werden, in den inzwischen schon gut aufgeteilten Markt Fuß zu fassen, denn auch die gleichzeitig mit dem TouchPad angebotenen beiden Smartphones, das HP Veer und das HP Pre3, die beide ebenfalls auf das neue webOS 2 Betriebssystem basieren, sind aufgrund ihrer Spezifikationen nicht gerade als herausragend  zu bezeichnen, betrachtet man sie vor dem Aspekt (siehe Spezifikation unten)  der im nächsen Monat vorgestellten neuen Phones von Samsung, HTC, LG, Motorola oder auch Apple mit seinem in den Startlöchern stehenden iPhone 5.

Termine

Neben der starken Konkurrenz auf dem Markt, könnte sich als letzte Hürde die im Frühling mit dem HP Veer und dem HP Pre3 und TouchPad, erst “Mitte Sommer” angekündigten Veröffentlichungstermine herausstellen, stehen sie dann doch inmitten eines Pools aus konkurrenzfähigen Alternativprodukten, die bereits über einen großen Markt verfügen.

Trotz allem habe ich mich gestern, als ich der Darbietung von HP folgte, unwillkürlich gefragt, warum ich das, was mir dort geboten wurde, so interessant fand, obgleich das Tablet, zumindest auf den ersten Blick, wie eine iPad-Kopie aussieht?

Es war zum einen die erfrischend professionelle Form der Präsentation, zum anderen aber auch ein Blick in die Funktion eines überaus interessanten, sympathischen, echten Multitasking fähigen Betriebssystems, dass kombiniert mit einer endlich erwachsen gewordenen Hardware, Lust auf mehr macht.

Wie weit dieser Schritt zu dem “mehr”  geht, konnte man anhand der Ankündigung “man würde webOS ebenfalls für PC Platfromen entwickeln” erahnen. Damit wäre in Kombination mit dem Druckersystemen, dem Tablet und den Smartphones von HP, ein komplettes Ökosystem konfigurierbar, dass – so vermutlich die Theorie – alle Aspekte produktiven Arbeitens abdeckt.

In wie weit sich die Ideen von HP verwirklichen lassen und ob sie von den Konsumenten angenommen werden, wird sich zeigen.

Spezifikationen:

Share

No Comments

Android 2.2 – Windows Phone 7 – Symbian ^3

Share

Zurzeit überschlagen sich die Nachrichten, wenn es um Smartphones mit hochauflösenden HD Displays geht. Offenbar hat die Smartphone Industrie erkannt, was Nutzer so attraktiv an einem Retina (iPhone 4), SLCD (HTC) oder AMOLED Display (Samsung, Nokia und zum Teil HTC) mit hoher Auflösung finden. Des Weiteren wird mit Gigaherzzahlen und RAM geprotzt, dass man sich fragt, ob denn dieses Wettrüsten für ein Handybetriebssystem wirklich nötig ist zumal es ja letztlich zum Telefonieren benutzt werden soll.

Smbian^3

Ein wenig  bescheidener tritt hier Nokia in Erscheinung, die ihr derzeit neu auf dem Markt erhältliches  N8 Gerät mit ARM 11 CPU auf 680 MHz tackten. Das wirkt in Zeiten, in denen ein Megakonzern wie Microsoft  für ihr Windows Phone 7 OS Vorgaben von mindestens 1 GHz angeben auf den ersten Blick “altbacken”. Wären da nicht das bekanntermaßen auf Stromsparen ausgerichtete OS und die hervorragende Kameraausstattung, die in Handykreisen ihresgleichen sucht. Eigentlich kann man lange suchen, bis man ein vergleichbares Handy mit einem ähnlich guten, lichtstarken Objektiv findet und dies auch nur im eigenen Konzern, der sich die Objektive seit Jahren von Karl Zeiss beliefern lässt. Nichts desto trotz wirkt Symbian^3 auf manchen Nerd irgendwie “uncool” folgt man der Meinung zahlreicher Pressemitteilungen und der Android- und Applemeute. Wer derzeit also mit der Masse mitschwimmen will, wird bei Symbian wohl nicht glücklich werden – noch nicht, denn das derzeit noch nicht auf den Markt verfügbare E7, das mit MeeGoo befeuert werden soll, ist nach Aussagen von Nokia noch nicht fertig.

Quelle: www.PhoneScoop.om

Symbian ist ein stabiles, Multitasking fähiges Betriebssystem, das allerdings nicht wirklich Überraschungen parat hält: Man weiß also, worauf man sich einlässt, entscheidet man sich für ein N8 Gerät. Nicht umsonnst sind gerade in Firmen, in denen es auf Akkulaufzeiten und Zuverlässigkeit ankommt, Nokiageräte nicht wegzudenken.

Windows Phone 7

Zu diesen erlauchten “schicken”  und neuen Betriebssystemen gesellt sich demnächst noch Windows Phone 7, dass wie  Phönix aus der Asche des Windows Mobile Betriebssystems, dem Konzern zu neuen Ruhm verhelfen soll. Interessant ist der Ansatz der Bedienung allemal. Zeigt es doch ein gänzlich neues Bedienkonzept, das endlich einmal nicht versucht hinter der guten Usability des iOS hinterher zu hechten, sondern eigene Wege geht. Ob dieses neue Konzept von den Usern angenommen wird, wird sich dann ab dem 3. November 2010 zeigen – ab dann sind die ersten Windows Phone 7 Geräte bei T-Mobile Deutschland erhältlich.

Quelle: Solo Palmari

 

Share

No Comments

Palm Übernahme von HP

Share

hp

Nun scheint es tatsächlich amtlich und das Ergebnis ist überaus überraschend. Offenbar hatten nicht einmal Insider mit dem Ausgang der Offerte seitens Palm Inc. gerechnet: HP – Hewlett Packard – wird das Unternehmen für 1,2 Milliarden US-Dollar kaufen. Die Verwaltungsräte teilten dies gestern Abend nach Börsenschluss in einer gemeinsamen Erklärung mit.

Offenbar hat HP es vor allem auf das von vielen Seiten besonders gelobte Betriebsystem WebOS abgesehen. Nicht auszudenken, was alles möglich werden könnte, mit einer derart starken Finanzkraft im Hintergrund – einer Firma, die starkes Interesse an der Produktion eines iPad Konkurrenten hat. Dass sich gerade WebOS in diesem Bereich als besonders interessant zeigt, ist schon lange kein Geheimnis.

Todd Bradley, Verantwortlicher von HP, kündigte offenbar eine ganze Reihe neuer Geräte an. Das wird vor allem diejenigen freuen, die schon lang nach einem Tablet-Gerät suchen, an Apples rigider Firmenpolitik der letzten Jahre jedoch Anstoss genommen haben.

Quelle: www.boerse.de

Share

No Comments

Palms Übernahme von…?

Share

Es ist schon tragisch. Das 1992 von Jeff Hawkins und Donna Dubinsky gegründete Unternehmen, das während seines inzwischen 18 jährigen Bestehens  mehrfach verkauft wurde, wird ab sofort – so Meldung von Bloomberg – zum Verkauf angeboten.

Die Gerüchte über einen potentiellen Verkauf sind nicht erst seit gestern im Umlauf, sondern eigentlich schon seit mehreren Monaten, was dem Wert der Aktie von Palm mit Sicherheit nicht besonders gut getan haben dürfte. So hat beispielsweise auch die Meldung, dass sich die Firma Lenovo ernsthaft für die Übernahme von Palm interessieren soll, sofort dazu geführt, das die bereits sich im Keller befindenden Aktien, um 20% anstiegen – so aereamobile.de.

Es dürfte diesem wirklich sehr innovativen und benutzerfreundlichem OS sicherlich gut tun, endlich eine große finanzielle Kraft hinter sich zu wissen, um endlich Freiraum für neue Produkte zu schaffen, die durch den Nachfolger des Palm Pre, das Palm Pre+, mit Sicherheit bei den Fans für einige Enttäuschung gesorgt haben dürfte, ist es doch letztlich lediglich eine Ausbesserung des Palm Pre, wie er hätte sein sollen, als er 2009 vorgestellt wurde.

Hinzu kommt, dass es vermtulich nicht wenige gibt, die in dem sehr mächtigen Betriebssystem eine potentielle Plattform für die inwischen wie Pilze aus dem Boden schießenden tablet devices sehen, die damit dem Erzfeind Apple mit seinem iPad auf Augenhöhe begegnen könnten.

Das hier Lenovo natürlich auf ein großes Erfahrungspotential zurückgreifen kann, spricht zweifels ohne für das  1984 gegründete Unternehmen in China.

Doch offenbar sieht dies die Community anders, denn im Internet kursiert bereits eine Umfrage bei engadget.com, die eindeutige Sympatien für HTC bekunden:

http://www.engadget.com/2010/04/12/who-should-buy-palm/

Die Zukunft wird zeigen, wem von Seiten der Palm Inc. der Zuschlag zukommt. Klar ist aber, egal für wen sich Palm auch entscheiden mag, es kann eigentlich nur bergauf gehen und nicht, wie bereits gemunkelt, der Untergang eines noch 2009 hoch gelobten neuen mobilen OS bedeuten.

Share

, ,

No Comments