Archive for category Samsung

Samsung ATIVsmart PC – Erstes Clover Trail Tablet im Videotest

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Teil I / 1

[youtube]http://youtu.be/QvNGGjB4bfk[/youtube]

 

Teil I / 2

[youtube]http://youtu.be/MHdG-5JTl14[/youtube]

 

Teil II / 1

[youtube]http://youtu.be/eyM5i2Tharw[/youtube]

 

Teil II / 2

[youtube]http://youtu.be/S_w6U2O-0Y8[/youtube]

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Samsung ATIVsmart PC – Erstes Clover Trail Tablet im Schnelltest

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 Mitunter ist es so, dass man in die Stadt fährt, um eigentlich nur ein billiges Handy zu kaufen. Je entspannter man bei der Sache ist, desto eher lässt man dann den Blick schweifen und entdeckt Geräte, die einen zu finanziellen Unartigkeiten verführen.

Eben so erging es mir gestern, als mein Mann und ich zusammen den MadiaMarkt betraten, um für ihn ein kleines, billiges Android Handy zu kaufen.

Gesagt, getan, aber wir verließen den Laden nicht mit einem Handy, sondern mit einem Windows 8 Tablet – das Samsung ATIVsmart PC mit dem aller ersten Atom Clover Trail Prozessor.

Die Spezifikationen des Gerätes sind schon mal eine Hausmarke, denn das Gerät läuft nicht wie seine ARM Kollegen mit Windows RT, sondern mit einem vollwertigem Windows 8, so dass auch der Benutzung nativer Desktopanwendungen nichts mehr im Weg steht.

Die 64 GB eMMC Festplatte ist im Vergleich zu einer SSD zwar nicht so zügig, was man vor allem bei gleichzeitigem Schreiben zweier Prozesse auf die Festplatte merkt, für die Herkömmliche Nutzung, wie etwa Office, Surfen und Programmieren, reicht das kleine Tablet aber allemal aus – wobei man bei dem 11,6″ großen Tablet, das mit einer Auflösung von 1366 x 768 dpi daher kommt und 400 Nit ausreichend hell strahlt, eigentlich nicht wirklich von klein sprechen kann, denn in beiden Händen haltend fühlt es sich durch seine schmale Form genau richtig dimensioniert an um entspanntes Arbeiten zu ermöglichen.

Mobile OS oder Windows OS

Dem gegenüber steht ein Gewicht, das Samsung mit 750g (ohne Tastatur) angibt, was nur wenig über dem des iPad3 liegt. Und damit wären wir auch schon bei einem Vergleich der beiden Protagonisten, die sich so ohne weiteres eigentlich nicht vergleichen lassen, denn es wäre quasi Äpfel mit Birnen zu vergleichen: das auf dem  iPad laufende mobile Betriebssystem iOS und das vollwertige Windows OS, das natürlich erheblich mehr Möglichkeiten offeriert.

Das merkt man schon an der Vielzahl an möglichen Anschlüssen, wie beispielsweise ein normal dimensionierter USB2 oder ein Micro-HDMI-Anschluss. Interessant ist, dass sich beide Geräte, zumindest was die Dicke des Gerätes betrifft, nicht markant unterscheiden, womit ein neuer Aspekt hinzutritt. Bis dato war es so, dass man für den Gebrauch eines Gerätes mit der Leichtigkeit stets auf ein Gerät mit mobilen Betriebssystem zurückgreifen musste. Das ATIVsmart, vor allem aber das Betriebssystem in Kombination mit der Hardware, offenbaren einem aber mit einem Mal Möglichkeiten, die erst deutlich werden, wenn man es in Händen hat und munter durch die Anwendungen wischt – denn Windows verlangt nach Gesten und die kann man mit dem Tablet nach Herzenslust ausführen.

Active Standby mit Clover Trail

Überrascht sein könnten einige Benutzer, schalten sie das Gerät an der Seite in den Active Standby, denn dieser vom neuen Clover Trail unterstützte Modus, der auch Anwendungen im Standby aktiv lässt, ermöglicht zum Beispiel das Abrufen von Emails oder das Hören von Musik, wie wir es von unseren Handys gewohnt sind, auch wenn das Gerät ausgeschaltet zu sein scheint. Ob alle Anwendungen in dieser Option laufen, muss ich allerdings noch testen. Die App´s der Modern UI scheinen diese Option allerdings uneingeschränkt zu unterstützen.

Energiesparwunder

Alles fühlt sich leicht und flüssig an, was nicht zuletzt dem neuen Atom Prozessor geschuldet wird, der hier auf dem Gerät einen hervorragenden Dienst verrichtet. Videos in HD und FullHD sind für das kleine Tablet kein Problem und auch Flash-Filme lassen sich über das WLan-Netz locker in 1080p abspielen. Amüsant wird es dann, wenn man sich dabei die Verbrauchswerte der Batterie anschaut, die selbst beim Abspielen eines FullHD-Film selten über 3 Watt gehen. Da der Akku eine Kapazität von 31 Wattstunden aufweist, ergeben sich so Benutzungszeiten von lockeren 10 Stunden und das nicht im Idle sondern im normalen Betrieb.

Obgleich die Plattform nach wie vor nur USB2 ansprechen kann und man damit auf den FullSpeed von USB3 verzichten muss, lassen sich durch den USB-Anschluss leicht externe Festplatten an das Gerät anschliessen, um beispielsweise auf Foto-, Film- oder Musik-Archive zugreifen zu können. Wie der Verbrauch bei derartigen Szenarien aussieht, konnte ich bisher allerdings noch nicht testen.

Ein erster Test des Verbrauchs in verschiedene Anwendungs-Szenarien erbrachte folgende Werte:

  • 1.9 Watt im Idle minimaler Helligkeit
  • 2.4 Watt im Idle bei 25% Helligkeit
  • 2.9 Watt im Idle bei 50% Helligkeit
  • 3.7 Watt im Idle bei maximaler Helligkeit

 

Kleine Flunder mit Stift

Besonders reizend ist jedoch der Einbau eines WACOM Digitizers, den ich bereits von meinen ThinkPad tablet kenne. Wem der mitgelieferte Stift also zu klein ist, steht die Benutzung von Alternativprodukten nichts im Weg. Ich selbst konnte das Tablet beispielsweise mit dem zum ThinkPad W700 mitgelieferten Digitizer ohne Probleme verwenden.

Zudem ist die Erkennung und Umsetzung des Stiftes sehr präzise. Abweichungen, wie ich dies von einigen ThinkPad Tablets früherer Generationen kenne, sind nur in Form von einer weniger als 1mm großen Abweichung, ganz am Rand der Schmalseiten zu beobachten – was durchaus zu verschmerzen ist. das zeichnen bringt daher mit dem ATIVsmart richtig Spass und dürfte für manchen Studenten im Höhrsaal zum Vergnügen werden.

Das Display

Etwas weniger gut, da “glossy” ist das Display im Outdoorbetrieb. Hier spiegelt sich das Umfeld schon recht stark. Wer allerdings einen Mac oder das iPad gewohnt ist, sollte damit allerdings keinerlei Probleme haben. Die mit 400 Nit angegebene Helligkeit erscheint mir allerdings ein wenig weit gegriffen, was allerdings an der Digitizerschicht liegen kann, die beispielsweise auch bei den ThinkPad Tablets die Helligkeit von ehemals 400 Nit beim Outdoor-Display auf 300 Nit für die Touchversion reduziert hat. Auch bei diesen Tablets konnte man bei direkter Sonneneinstrahlung fast nichts mehr auf dem Gerät ablesen. Aber wofür hat man ein mobiles Gerät, wenn es nicht möglich ist, den Einfallswinkel leicht zu verstellen?

Kommen wir zur Auflösung, denn mit seinen 1366×768 dpi gehört das 11,6″ Tablet nicht gerade in den Highendbereich. Es ist in der Tat so, dass die Schrift mitunter ein wenig kantig wirkt, vor allem, wenn man den Text in kurzem Anstand lesen möchte. Das halte ich bei einigen Anwendungen auch für ein wenig problematisch, beispielsweise, wenn man das Gerät zum eBook Lesen missbrauchen möchte. Allerdings wirkt das Tablet mit seiner Auflösung insgesamt keinesfalls unterdimensioniert, vor allem wenn man sich vor Augen führt, dass die Auflösung ja auch dargestellt werden will. Vergleicht man dies mit einem iPad2, das eine geringer Auflösung in der Breite hat, so kommt man einer ungefähren Vorstellung, wie es um das Display bestellt ist, schon näher. Aufgrund der andersartigen Fonts,  beim ATIV, kann man die Textdarstellung aber nur mäßig miteinander vergleichen. Ich denke, dass die von Samsung gewählte Auflösung durchaus gut gewählt ist um ein flüssiges Navigieren durch das OS zu ermöglichen. Anderweitig, kann man sich dann für das kleinere 10″ ATIV Tab entscheiden, wenn es denn endlich auf den Markt kommt. Zuletzt wird ja sogar einem Anschließen an einen externen Monitor durch den HDMI Anschluss zumindest diesbezüglich keine Grenzen gesetzt.

 

Sound

Samsung hat sein Tablet mit zwei Lautsprechern bestückt um so in den Genuss von Stereo-Sound zu kommen. Die beiden an den Schmalseiten, entlang des Displays verlaufenden Lautsprecher verrichten so auch recht ordentlich ihren Dienst. Allerdings könnten sie ein wenig mehr Bässe vertragen und klingen daher etwas dünn – vor allem für Klassik- oder Rockfans.

Besonders empfindliche Ohren sollten daher zu Kopfhörern greifen, wenn sie anspruchsvolle Musik hören möchten.

Erster Eindruck und Fazit

Mein erster Eindruck, wohl gemerkt nach nur kurzer Nutzung, fällt daher sehr positiv aus, so dass ich schon geneigt bin, mein iPad zu verkaufen und mich an dem Gerät zu versuchen. Microsoft hat da mit seinem Windows 8 einiges zu beigetragen und Intel mit dem Bau des Clover Trail Prozessors einen richtigen Schritt in Richtung leistungsstarker Mobileprozessoren getan – Rechner, die im Active Standby sein können, wie man es vom Handy gewohnt ist. Samsung hat hier letztlich ein ordentliches Stück Hardware hervorgebracht, dass nicht nur gut in der Hand liegt, sondern auch das erste Mal so etwas wie “Spass” in Verbindung mit Windows aufkommen lässt.

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Von Symbian zu Windows Phone 7 und zurück

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Als während des MWC 2011 in Barcelona durch Stephen Elop bekannt wurde, dass Nokia seine Symbian Produktion über Kurz oder Lang einstellen würde, war für mich als Nokia N8 Nutzer klar, ich würde mein Gerät so schnell wie möglich verkaufen. Hatte ich mich noch wochenlang damit bei Laune gehalten, dass es für mein Gerät bald Updates für den Browser geben würde um endlich flüssig Surfen zu können, sank dieses Hoffnung nun auf einen absoluten Tiefpunkt. Sicherlich habe ich mir das N8 nicht gekauft, weil ich mir eine vergleichbare Performance wie bei einem iOS Gerät erträumt hatte, so doch zumindest nahe daran. Die Kamera ist gewiss das Genialste, dass ich je bei einem Handy in Händen halten konnte. Sie ersetzte meine Digitalkamera, eine Panasonic TZ5 fast komplett. Dennoch stellte sich im Laufe der Zeit gewisse Frustgefühle ein, wenn es darum ging, bequem und flüssig im System zu hantieren oder sich im Social Network zu bewegen. Das ist etwas, das man nicht gerade als Stärke der Sybian ^3 Geräte bezeichnen kann – jedenfalls noch nicht. Nachdem durch S. Elop die Bombe nun geplatzt war, wurde schnell klar, dass innerhalb einer relativ überschaubaren Zeit zahlreiche Entwickler das Feld wechseln und die Weiterentwicklung stagnieren würde – das liegt in der Natur der Sache, schließlich müssen auch diese von irgend etwas leben.

Wohl wissend, dass nach dieser Nachricht die Preise der Geräte schnell fallen würden, erstellte ich in aller Eile Fotos und setzte das Gerät, das ich in der silberfarbenen Edition besaß, bei Ebay zum Verkauf rein.

Für mich war klar, ich wollte schnell Ersatz haben, merkte allerdings zugleich, dass ich in einem Dilemma steckte, denn ich habe ganz spezielle Ansprüche an ein Gerät, deren Funktionen sich zum Teil – zumindest was die derzeit auf dem Markt befindlichen Geräte betrifft – ausschließen.

Da ich durch das Galaxy S wußte, dass Samsung recht gute Kameraobjektive verbaut und ich schon die ganze Zeit neugierig auf Windows Phone war, entschloss ich mich für das Samsung Omnia 7.

Also recherchierte ich in den gängigen Preisvegleichsseiten nach guten und günstigen Shops, bei denen ich fündig werden könnte. Schnell war ein Shop gefunden und das Omnia 7 bestellt. Noch am selben Tag wurde es auf den Weg geschickt, so dass ich es bereits am nächsten Tag in Händen halten konnte.

Da war es nun, mein erstes Windows Phone 7 Gerät. Die Verarbeitung wirkte insgesamt, im Vergleich zum Samsung Galaxy S, sehr viel hochwertiger, da neben dem üblichen Plastik, an entscheidenden Stellen Metall verwendet wurde.

Apple-Feeling

Die Benutzeroberfläche wirkte sehr aufgeräumt und aufgrund der Verwendung eines AMOLED Displays sehr edel. Zudem lief das OS bei jeder Verwendung flüssig, so dass es Spaß brachte, das Gerät zu benutzen. Schnell hatte ich mich mit der Funktion angefreundet und es entstanden kaum Fragen, wo oder wie man das eine oder andere vielleicht modifizieren könnte, denn es gibt nicht viele Optionen – wohl um den User nicht zu verwirren. Das was man allerdings an Optionen hat, funktioniert sehr gut.

Daher dauerte es auch nicht lang, bis ich den Schritt in den Marketplace machte, mein Konto eingerichtet und erste Prgramme installiert hatte. Entgegen der üblichen Informationspolitik empfand ich den Marktplatz als gut befüllt und mit ordentlichen Applikationen bestückt: für meine Bedürfnisse gab es genügend kostenlose Alternativen beispielsweise für Twitter Apps., Radioprogramme und Spiele. Was wollte man also mehr?

Insgesammt beschlich mich bei der Benutzung des Gerätes ein ganz ähnliches Gefühl, dass ich von Apple Geräten gewohnt war: es bringt Spaß sie zu bedienen – zumindest bis zu diesem Zeitpunkt.

Auch eine Verbindung zu meinem MacBook Pro war durch den nur wenige Tage zuvor publizierten “Winows Phone 7 Connector” eine meiner leichtesten Übungen. Alles wurde korrekt erkannt und funktionierte flüssig.

Da ich ohnehin alle meine Daten der Datenkrake Google anvertraut habe, war auch ein Abgleich mit dem Omnia 7 eine meiner leichtesten Übungen.

Schnell war für mich klar: Dieses OS hat das Potential zu mehr.

Dass es bis zu dem Potential reicht und bisher nicht mehr ist, wurde mir dann jedoch klar, als ich versuchte unterwegs Programme im Hintergrund laufen zu lassen, was nicht ging.

…und doch nicht perfekt?

Ich wohne in einer Region, in der eine Breitbandverbindung über das mobile Netzwerk geografisch oft nicht möglich ist. In meinem unmittelbaren Umkreis empfange ich selbst nur EDGE, was bisher für viele Belange, wie z.B. Email aber auch für kurze Tweets ausreichend war. Selbst wenn ich Fotos bei Twitter hochladen wollte, hatte ich nur selten das Problem, dass es gar nicht ging. Zumeist erstellte ich früher den Tweet, steckte dann das Handy in die Tasche, um nicht endlos lange darauf warten zu müssen, bis das Bild hochgeladen war – schließlich hat man ja noch anderes zu tun. Alles andere passierte von alleine.

Mit Windows Phone ging das allerdings nicht.

So elegant und geschmeidig die Programme sich im mobilen Breitbandnetz und Wlan bedienen lassen, im EDGE Bereich wurden sie zu einer Tortur, denn ich mußte stets aufpassen, dass das Handy auf keinen Fall in den Standby Modus fiel. Ansonnsten wurde der Upload unterbrochen und mein Tweet war verloren.

Da es noch kein “Copy&Paste” gibt, konnte ich auch nicht sicherheitshalber den Text kopieren und mir diesen zumindest zu bewahren. Diese Funktion wird erst Ende März den Weg zu den Geräten finden. Daher stand ich mitunter Minuten lang herum und tippte in regelmäßigen Abständen auf das Display, bis das mit der 5MP Kamera geschossene Bild endlich den für ihn bestimmten Server erreicht hatte – eine sehr lästige Prozedur.

Das, so wurde mir nun endlich bewußt, ist für mich ein absolutes “No-go” bei einem Handy. Das ist fehlendes Multitasking, was ich hier nun schmerzlich vermisste.

Kamera

Von der relativ guten Qualität der Kamera, trotz seiner nur als durchschnittlich zu bezeichnenden 5MP, konnte ich mich ebenfalls überzeugen. Die Bilder waren schön scharf und wiesen ein nur geringes Rauschen auf, in besonders günstigen Lichtverhältnissen waren die AUfnahmen gestochen scharf. Allerdings ist mir bei bisher allen von mir getesteten Samsung Geräten aufgefallen, dass die Kamerasoftware, einen kleinen aber doch unschönen Fehler im Weißabgleich aufweist. Belässt man die Kamera auf die Einstellung “Auto”, so erhalten die Bilder einen relativ starken, unnatürlichen Blaustich. Die Einstellung für “Tageslicht” ist leicht zu gelblich, was bei bewölkten Himmel nicht weiter auffällt, bei Sonnenlicht allerdings sehr stört. Alle anderen Einstellungen, wie die für “bewölkten Himmel” oder Kunstlicht, sind definitiv nicht verwendbar, da sie extreme Falschfarben erzeugen, die sehr unnatürlich wirken.

Das Samsung Omnia 7 wird zudem mit 720p beworben, was sie auch aufnehmen kann. Verschwiegen wird hier allerdings, dass sie dies mit lediglich 24 fps tut, was gerade bei weit entfernten Objekten mit starken Kontrastunterschieden wie z.B. Baumgruppen oder sich schnell bewegenden Objekten, zu Drop-Outs führt – eine große Enttäuschung.

Als ich am nächsten Morgen dann mitten auf dem wunderschönen Display Pixelfehler entdeckte, überlegte ich, ob ich von meinem 14tägigen Rückgaberecht Gebrauch machen sollte und musste dies aber nicht sehr lange tun: Ich schickte das Gerät zurück.

Eigentlich war für mich klar, dass ich mir das gleiche Ersatzgerät zuschicken lassen wollte, doch als ich sah, dass sich der Preis erhöht hatte und ich anfing, nochmals darüber nachzudenken, dass ich mit dem fehlenden “Multitasking” fast ein ganzes Jahr zurechtkommen müsste, schließlich ist mit einem richtigen Update frühestens Ende des Jahres zu rechnen, zögerte ich und beließ es bei der Rückerstattung des Kaufpreises.

Ich fing erneut an im Netz nach geeigneten Alternativen Ausschau zu halten, was für mich ein untrügliches Zeichen ist, dass ich mich bereits von dem Gerät verabschiedet hatte. Ich schielte nach den jetzt auf den Markt ströhmenden DualCore Geräten, die mir aber noch zu unsicher in den Funktionen (HP Pre 3), entweder zu groß und zu teuer sind (Samsung Galaxy S II) oder deren Marke (LG Optimus Speed) mir bisher nicht recht zusagte. Im Zuge dieser Recherche keimte in mir auch der Wunsch erneut auf, ein Handy mit einer guten Kamera zu benutzen, weshalb ich automatisch wieder auf Nokia Geräte schielte – hatte ich mich nicht bereits von Symbian verabschiedet?

Ein Blick auf ältere Nokia Geräte, wie das N82, das N95 8GB und das N97, konnten mich dann aber doch nicht ganz überzeugen, da ich nicht bereit war mich nochmals für das Verfassen von Texten auf das stupide mehrfache Tippen von “abc”, “def”, “ghi” einzulassen. Zudem stellte sich mir die Frage, ob es nicht gerade das N97 war, das durch seine zahlreichen Bugs sehr am Image des Nokiakonzerns gekratzt hatte. Zahlreiche Foreneinträge in der Kategorie “Kaufberatung” endeten zumeist mit den Worten “…kauf das bloß nicht…!”.

Wie es der Zufall wollte, entdeckte ich dann in einem MediaMarkt mein altes Nokia N8, allerdings in der Farbe, die ich ursprünglich gern hätte haben wollen, die aber zum damaligen Zeitpunkt noch nicht erhältlich war – in Orange. Da ich inzwischen ein Samsung Galaxy Tab mein Eigen nennen kann, also für’s im Internet Surfen und “Herumfummeln” zu Hause ein ausreichend gutes Gerät besaß, entschloß ich mich, mir einzugestehen, dass ich damals voreilig mein N8 verkauft hatte und es nun bitter bereuhte.

Bei all seinen Haken in der Benutzung, all seinen verschachtelten Menüs, konnte es doch mit Dingen aufwarten, die alle anderen Geräte nicht oder nur teilweise haben: echtes Multitasking und die wohl beste Kamera, die es derzeit auf dem Markt in einem Handy verbaut gibt. Dies in Kombination mit einem wirklich guten Design, gepaart mit hervorragender Hardware und hervorragendem Sound, ließen mich zu Symbian zurückkehren.

Ich habe nun am Wochenende ein orangefarbenes Nokia N8-00 bestellt und freue mich schon auf die vertrauten drei Homescreens, die sich mir beim EInschalten des Gerätes zeigen werden.

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