Archive for category iPad

Good bye Symbian!

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Nun ist es also soweit, das zuletzt in Gebrauch verbliebene Symbian Gerät wird in Rente geschickt. Dies nicht etwa von mir, denn ich habe mich bereits im Januar von meinem Nokia N8-00 verabschiedet, sondern vielmehr von meinem überaus Symbian begeisterten Mann, der es – mal Hand auf´s Herz – eigentlich ja immer noch ist. Oder kann man ihn vielmehr als Nokia Fanboy bezeichnen? Das ist schwer zu sagen, denn nicht immer hat er sich in seiner Mobilfunkkarriere mit Nokia Geräten umgeben, deren Konkurrenz zugegebenermaßen nie besonders lang bei ihm verweilt hat, aber dennoch beim Kauf auch Mal einem anderen Gerät, so auch einem Nokia, vorgezogen wurde. Trotzdem würde ich ihn wohl schon als Nokia Fan bezeichnen, auch wenn es einem der Konzern nicht immer leicht macht.

v.l. Lumia 710, E6-00, E52

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als er sich aus Kostengründen für ein Nokia E52 entschied, in Zeiten, in denen andere schon längst angefangen hatten dem System den Rücken zuzukehren. Er ist kein “Touchfreund”, sondern gehört zu der Spezies Mensch, die es vorziehen auf echte Knöpfe zu drücken. Und er gehört auch zu der Klientel, die ihr Gerät intensiv zur Texterfassung benutzen, weshalb er beim E52 natürlich schnell an seine Grenzen stieß. Daher entschied er sich, eigentlich ehr aus dem Bauch heraus, es vielleicht einmal mit einem gebrauchten Nokia E71 zu versuchen, da er sich zu dem Zeitpunkt kein neues Gerät, das währe dann damals das E72 gewesen, leisten konnte und wollte.

Problematisch wurde es dann allerdings sehr schnell, als das E71 zum Surfen verwendet werden sollte, was – das kann man dem Konzern hier wirklich mal ankreiden, auch wenn es sich um ein älteres Gerät handelt – mit dem E71 einfach nicht komfortabel funktionierte und mit dem E52 auch nicht wirklich befriedigend war, vor allem nicht, da die meisten Internetseiten heut zu Tage für iOS und Android Geräte optimiert sind und S60 nicht wirklich zufriedenstellend funktionierte, weil viele Funktionen nicht mehr unterstützt werden, die es eigentlich unterstützen könnte – theoretisch zumindest.

Ich hantierte zu diesem Zeitpunkt längst mit meinem Nokia N8-00 herum, nachdem ich mich durch eine Odyssee von Android Geräten gearbeitet hatte, die mich aber nicht wirklich zufrieden stellten, sogar ein Windows Phone Gerät von Samsung war dabei, allerdings noch ohne jegliche Updates. Umso glücklicher war ich daher für meinen Mann, als sich Nokia anschickte endlich Ersatz für das Business Gerät meines Mannes zu schaffen und das E6-00 mit moderner Oberfläche und Betriebssystem auf den Markt brachte.

Endlich gab es einen Grund zu wechseln und so traf recht schnell nach dem Release ein Gerät bei uns ein, mit dem mein Mann nun – so dachte ich zu dem Zeitpunkt zumindest – endlich glücklich werden würde. Es war zwar klar, dass die Unterstützung für ein Gerät mit dem Betriebssystem nicht mehr viele Jahre existent wäre, aber für jemanden, der das Gerät zum größten Teil beruflich nutzt, ist die Möglichkeit stets das Neueste auf dem Gerät zu installieren oder andauernd neue Updates zu erhalten ohnehin nicht von Belang.

Problematisch wird es dann jedoch, wenn die Software fehlerhaft ist und man auf Updates angewiesen ist, damit der eine oder andere Bug endlich beseitigt wird. So war es auch mit dem nicht selten bei wichtigen Kundengesprächen plötzlichen selbständigen Auflegen, dass ich im Übrigen auch auf meinem N8-00 des öfteren bemerkt hatte, allerdings nicht bei Kundengesprächen, da ich das Handy privat nutzte.

Als dann endlich das heiß ersehnte Update auf “Belle” heraus kam, von dem viele Nutzer der Betaversion bereits geschwärmt hatten, stellte sich schnell heraus, dass das Update zwar einige Nettigkeiten zur Verfügung stellte, das E6-00 aufgrund seines Bildschirms mit hoher Auflösung allerdings fast nicht berücksichtigt wurde (diesbezüglich habe ich in meinem Blog bereits an früherer Stelle geschrieben).

Nun stellte sich die Frage, welche der Bugs, die im Laufe der Benutzung zu Tage traten einen Nutzer am meisten ärgern und über welche man hinwegsehen kann. Problematisch wurde es dann, als sich die Benutzung durch weitere Updates so sehr verschlechterte, dass selbst ein Abrufen der Emails über Exchange nicht mehr ohne Fehler funktionierte. Ein mehrfaches Reseten des Geräts, vollständiges Löschen des Massenspeichers und erneutes Aufspielen des OS brachte hier keine Lösung. Es handelte sich definitiv nicht um einen Hardware- sondern um einen Softwarefehler.

Ein Apfel als Notanker?

Letztlich, es war inzwischen Februar diesen Jahres, landete das Gerät wieder auf meinem Schreibtisch und mein Mann, ein absoluter Apple Gegner, teilte mir in einem Akt der Verzweiflung mit, dass er sich entschlossen hatte das “wohl beste und tollste Handy“, das es auf dem Markt gibt, zu kaufen: ein iPhone. Ich wußte sofort, dass er das Gerät nicht lange würde nutzen wollen, da ich ebenso wußte, dass es einfach zu viele Dinge gibt, die ihn massiv an iOS, insbesondere am Apple Konzern, stören würden, schließlich hatte ich mich schon lange vorher erkundigt, welche Neuerungen beim 4s zu verzeichnen waren, doch ich war zu diesem Zeitpunkt gerade selbst meines N8-00 überdrüssig, da auch ich von diversen Bugs nicht verschohnt geblieben war und suchte einen Grund, mich des Gerätes zu entledigen.

Also ging ich auf seinen Wunsch ein und fuhr mit ihm zum nächsten Vodafone Shop um ein nagelneues Gerät in Händen halten zu können und wartete lediglich ab.

Es dauerte sage und schreibe zwei Tage, da lag auch das iPhone auf meinem Schreibtisch, denn Apple hatte es zu diesem Zeitpunkt noch nicht geschafft, das Umschalten von 3G auf EDGE vernünftig zu lösen, so dass mein Mann nun zwar ein wunderschön gestyltes Gerät in Händen hielt, aber nicht telefonieren konnte, da er über seinen Provider regelmässig nicht erreichbar war. Nun muss ich sagen, dass wir hier auf dem Lande leben und die Verbindung zwar recht gut ist, aber eben aufgrund der geografischen Gegebenheiten recht häufig schwankt, was mit der damaligen Firmware des Gerätes einfach nicht zu lösen war.

Back to the Roots

Ich erfreute mich also eines neuen Handys  und sein altes Nokia E52 wurde nun erneut aus der Schublade gezogen, denn inzwischen gab es erneute Updates, die ihn hoffen liessen, dass die Fehler in der Software damit beseitigt sein würden – nunja, ein Irrtum wie sich früher oder später herausstellte.

Inzwischen habe ich mich schon lange von meinem Symbian Gerät verabschiedet und benutze nun zufrieden das iPhone 4s, muss aber gestehen, dass ich mitunter die hervorragende Kamera vermisse, da ich sehr gerne fotografiere. Mein Mann kaufte sich ein Sony Tablet S, dass er zum Surfen benutze – das Nokia E52 sollte zum Telefonieren verwendet werden.

Einzig problematisch war lediglich das Abrufen der Emails, was ich als iPhone und iPad Benutzerin nur mit Schulterzucken beobachten konnte, denn inzwischen gab es für iOS die entsprechenden Updates, so dass das Umschalten zwischen 3G und EDGE nun reibungslos funktionierte, dafür gab und gibt es andere “Nettigkeiten”, die manchen stören können.

Nun ertönte, wenn wir beide gerade im selben Raum arbeiteten, bei jeder an mich gerichteten Emailankunft ein dreifach klangvolles “Ping” aus meinem iPhone, meinem iPad und meinem Mac – quasi Dolby Surround, während mein Mann dies mitunter durch leises Grunzen kommentierte, weil entweder sein Android Tablet, trotz OS 4, sich nicht erneut mit dem Wlan verbunden hatte oder der Exchange Server sich dem Nokia E52 verweigerte.

Schlimm wurde es dann nach dem letzten Update vor wenigen Wochen, da er während der Arbeit mehrere wichtige Emails nicht signalisiert bekam und diese stattdessen durch eine große, auf dem Display abzulesende Fehlermeldung quittiert wurde, an Stelle die Emails abzurufen.

Langsam macht sich Verzweiflung breit

Gut, es wurde also nochmals das Nokia E6-00 aus der Schublade gekramt, alle inzwischen erhältlichen Updates installiert und das Gerät konfiguriert, als es mehrere Male während eines Gespräches erneut zu Gesprächsabbrüchen kam. Zuletzt öffnete sich ein Popup Fenster, das den auf dem E52 bereits beobachteten Fehler des Google Exchange Kontos meldete. Als er mir kommentarlos das Handy hinhielt und mir die Fehlermeldung zeigte, wußte ich, dass es mal wieder an der Zeit war, Im Internet nach günstigen Angeboten zu surfen.

Ich hatte meinem Mann schon öfters von den Vor- und Nachteilen von Windows Phone berichtet, war bisher aber nur auf taube Ohren gestossen. Doch nun wusste ich, würde der richtige Zeitpunkt sein, sich mit der Materie auseinanderzusetzen. Allerdings wusste ich auch, dass vermutlich Anfang September die ersten Windows Phone 8 Geräte vorgestellt würden und dachte mir, dass man diese Zeit vielleicht mit irgend einem Altgerät, das hier herumliegt, würde überbrücken müssen.

Windows Phone

Allerdings wollte das mein Mann nicht. Geistig hatte er sich wohl schon eine ganze Weile von dem System verabschiedet, weshalb ein gutes Angebot für ein weisses Lumia 710 auch begeistert zur Kenntnis genommen wurde. Der Vorteil dieser inzwischen nicht mehr ganz neuen Geräte ist, dass sie derzeit stark im Preis fallen ob der zu erwartenden Neugeräte.

Wir fuhren also zum nahe gelegenen Technikmarkt und kauften eines. Die Installation der Updates und Einrichtung des Gerätes lief wirklich schnell.

Interessanterweise ist es seither still im Raum geworden, nur hin und wieder unterbrochen von einem klangvollen, dreidimensionalen Glockensound, der eintreffende Emails signalisiert.

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Computerbetriebssysteme und ihre Philosophie – Senioren am Computer

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Silversurfer

Mir ist schon das eine oder andere Mal beim Umgang mit Menschen, die noch nie zuvor mit einem Computer gearbeitet haben oder dies zumindest sehr selten tun, aufgefallen, um wieviel anders sie die für Computerenthusiasten inzwischen gängige Benutzeroberfläche der jeweiligen Betriebssysteme wahrnehmen. Viele Dinge, die wir sofort erkennen, stellen für sie geradezu unüberwindbare Hürden dar. Gemeint ist hier vor allem die Altersgruppe unserer Eltern und Großeltern, die nicht unbedingt mit einem Computer im Kinderzimmer aufgewachsen sind und auch im Laufe ihres Lebens keinerlei Umgang mit diesen pflegten.

…und hinter allem steckt eine Philosophie

Das A und O eines jeden Computers, ist nicht allein die Hardware, aus der das System besteht, sondern vielmehr das Zusammenspiel von Hard- und Software. Die die Art der Software, als Schnittstelle zwischen Benutzer und digital anzusprechenden Schaltkreisen ist daher auch enorm wichtig. Als erstes ist hier natürlich das Betriebssystem zu nennen, welches in erster Linie bestimmt, welcher Benutzerphilodophie ich angehöre: ob nun einem frei verfügbaren System wie Linux oder einem kommerziellem wie MS WIndows oder Apples OSX, um nur einige zu nennen. Die Benutzerphilosophie bestimmt letztlich, welchen Userkreis ich an meinem System erwarte und auch dementsprechende Rechte zur Veränderung einräume. Linux, das beispielsweise von jeher damit wirbt, besonders offen zu sein, ist für absolute Layen vermutlich nicht gerade als geeignetes Einsteigersystem zu bezeichnen, das sich durch einfache Benutzerführung selbsterklärt – auch wenn dies gern immer mal wieder von Linux Enthusiasten behauptet wird.

Mit den Systemen von Apple und Microsoft sieht dies hingegen schon viel einfacher aus, da sie sich auf die Fahnen geschrieben haben, einem möglichst großen Benutzerkreis offen zu stehen. Vor allem der Apple Konzern wirbt oft und gern damit intuitiv bedienbar und transparent zu sein. Ob dieser Anspruch auch erfüllt wird, steht auf einem anderen Blatt Papier und muss sicherlich individuell entschieden werden. Wie sieht es aber tatsächlich mit dem Personenkreis der über 60 Jährigen aus – also all jenen, die nicht unbedingt mit Computern in ihren Wohn- oder Schlafzimmern aufgewachsen sind, sich wohlmöglich das erste Mal an solch ein Ungetüm setzen?

Wie kann man diesem Personenkreis so etwas wie Microsoft Windows oder Apples OSX erklären, wie verdeutlichen, wo die Stärken und wo die Schwächen des Betriebssystems liegen? Es wird umso schwieriger, je später der Entschluss zum Zugang zu dieser für sie neuen Form der Medien gefast wird, da auch mit dem zunehmenden Alter das Lernen schwieriger wird – wir wissen alle, dass es weiß Gott nicht bei allen so ist, aber zumindest bei sehr vielen.

Silver Surver

Umso erfreulicher ist es daher, wenn diese vermeintliche Hürde einmal überwunden wird, die Neugierde der anfänglichen Angst vor neuem obsiegt und Vater, Mutter, Oma oder Opa sich plötzlich ein iPad, einen PC oder Mac kaufen und einen Sprung in das Abenteuer “Computer” bzw.  “Internet” wagen.

Wie groß diese Hürde sein kann, habe ich oft selbst in meinem Familienkreis beobachtet – stellen hier sogar schon einfache Peripheriegeräte wie eine Maus oder das Keyboard eine ernste Hürde da, weil für sie diese fremde Form der indirekten Bedienung, nicht sofort verständlich ist. Oft sieht man, dass sie komplett absorbiert von der Fülle der neuen Eindrücke, die Übersicht verlieren und viele Dinge nicht  sofort verstehen, wodurch nicht selten Frust aufkeimt, wenn der Enkel plötzlich mehr weiß, als man selbst. Wo bleibt hier die Vorbildfunktion, wo die Autorität? Ich verstehe auch nicht immer alles sofort, aber sitzt Oma einmal vor dem PC, möchte sie nicht selten, dass sich die digitale Welt genauso einfach erschließt, wie beispielsweise das Anschalten des Fernsehers oder der Waschmaschine, da dies von dem entspannt auf dem Sofa mit dem iPad surfenden jungen Mann in der Werbung so suggeriert wird. Dass die heutige Form der PC´s oftmals schon sehr nah an diese Vorstellungen heranreichen, können diejenigen naturgemäß noch nicht begreifen, die das erste Mal davor sitzen. Sie dürfen nur am Anfang nicht zuviel von sich erwarten.

Spannend wird es aber dann, wenn Oma oder Opa sich tatsächlich auf das Abenteuer einlassen, dies also nicht als kurzes Intermezzo betrachten.

Erst dann kann etwas wirklich spannendes passieren, was die “Silversurfer” dann, die im allgemeinen einen ganz anderen Zugang zur Materie haben, zu sehr guten Testpersonen mutieren lässt. Nicht selten sind es gerade diejenigen, die einen wachen Blick für das Wesentlich behalten, die Problematiken von einer ganz anderen Perspektive aus betrachten. Vor allem, wenn es im weiteren Verlauf darum geht, herauszufinden, ob ein Computerprogramm benutzerfreundlich oder es übersichtlich ist und ob es andere, bisher nicht erkannte Hürden gibt, die es zu korrigieren gilt.

Der Blick für das wesentliche

Es geht nicht darum zu demonstrieren, dass schon ein Baby ein iPad bedienen kann, sondern vielmehr darum, durch den Blick eines Aussenstehenden auf das uns umgebende alltägliche Chaos, das Gefühl für wesentlich Fragen zu erhalten – wir vergessen das mitunter.

Es ist nicht selten von Vorteil, sich in aller Ruhe einmal hinter sie zu setzen und ihnen bei ihren ersten Schritten in die digitale Welt über die Schulter zu schauen. Spannend wird es vor allen in Situationen, in denen Fragen oder Probleme auftauchen, mit denen sie, aufgrund mangelnden Wissens hadern.

Das hat auch der Blogger Chris Pirillo erkannt und sich mit seinem Vater zusammengesetzt, um ihn mit verschiedenen, derzeit sehr aktuellen Fragen zu konfrontieren.

Er hat ihn das erste Mal in seinem Leben vor einen Apple und einen Windows PC mit Windows 8 gesetzt. Sein Vater, der – ganz im Gegenteil zu manch vergleichbaren Silversurfer, immerhin schon mit dem Betriebssystemen Windows XP und Windows 7 vertraut ist und auch einige Erfahrungen mit einem iPad so wie einem iPhone aufweisen kann, sollte dabei ganz offen über Eindrücke, im Umgang mit dem System berichten, was er auf umwerfende Art und Weise getan hat. Interessant ist nicht nur was er sagt, sondern auch die Beobachtung seiner sich verändernden Mimik während der Nutzung, stößt er beispielsweise auf Schwierigkeiten.

Noch bevor er überhaupt über seine eignen Eindrücke referiert, kann man so bereits gut ablesen, wo eventuelle Schwierigkeiten im System liegen, Unklarheiten oder echte Hürden vorkommen. Zudem ist er nicht verleitet, durch zuviel Vorkenntnisse, die eine oder andere Schwierigkeit zu übergehen – er tappt vielmehr voll hinein – da er um die Schwierigkeiten nicht weiss.

Wie die Leute Windows 8 benutzen werden

 

Fazit: Pro und Contra zur Benutzung von WIndows 8

 

Sichtweise eines Anfängers: Erste Benutzung von Mac OSX

 

Vergleich: Mac OSX und MS Windows 8

 


Quelle: Silver SurferLockerGnome.com

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iPad 2 – Snapseed

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Heute Morgen am Frühstückstisch entdeckte ich, daß die bekannte und durchaus gut zu benutzende Applikation “Snapseed”, für Fotobearbeitung bis zum 23.09.2011 noch kostenlos im Appstore erhältlich ist.
Neugierig geworden, wollte ich mir die Software ein wenig genauer ansehen und installierte sie auf meinem iPad 2.

Ich bin, was das Austesten von Foto Applikationen betrifft inzwischen skeptisch geworden, denn nicht selten verbirgt sich hinter mancher Applikation einfach billige Effekt, die sich zumeist selbst leichter zu erstellen sind, für die man sich im Nachhinein dann doch ärgert, sein Geld ausgegeben zu haben.

Doch was bietet sich dem Benutzer mit Snapseed?

Der Aufbau der Applikation

Die Applikation öffnet sich zu einem sehr aufgeräumten Fenster. Je nach Orientierung des Bildschirms, platzieren sich die einzelnen Effektoptionen mal im unterten Bereich des Displays, mal auf der Linken Schmalseite, in einzelnen grafisch abgesetzten kastenförmigen Grafiken, die selbsterklärend, auf ihre Funktion hinweisen
Ist einmal ein Effekt aktiviert, öffnet sich das gewählte Bild in den Vollbildmodus und es lassen sich die unterschiedlichen Optionen zu dem jeweiligen Effekt durch vertikale und horizontale Wischgesten modifizieren.
Durch vertikales Wischen wählt man die unterschiedlichen Unteroptionen, durch horizontales Wischen die Stärke des jeweiligen Effektes.

Snapseed Optionen

Insgesamt lassen sich elf verschiedene Effekte auswählen:

1. Auto Correct

– Hier läßt sich zwischen Kontrast- und Farbsättigung wählen.

2. Selective Adjust

– Durch das Setzen, beliebig vieler, radialer Bezugspunkte, lassen sich sowohl Kontrast, Farbsättigung als auch die Helligkeit anpassen.

3. Tune Image

– Hier lassen sich folgende Effekte gleichmäßig auf das gesamte Bild insgesamt anwenden: Helligkeit, Farbverteilung, Kontrast, Farbsättigung, Weißabgleich.

4. Straighten & Rotate

– Verkleinerung und Rotation.

5. Crop

– Sowohl freihes, als auch Beschneiden nach festgelegten Din Normen.

6. Black & White

– Helligkeit, Kontrast und Körnung

7. Vintage Films

– Hierr lassen sich einige Texturen überlagern, die dem Bild den Effekt von Alterung geben soll. Diese Texturen lassen sich durch folgende Zusatzoptionen noch modifizieren: Helligkeit, Farbsättigung, Texturstärke und Größe jeweils vom Mittelpunkt des Bildes aus.

8. Drama

– Hier kann man durch leichte Schatteneffekte, dem Bild einen dramaturgischen Touch geben. Optional, läßt sich der Effekt durch die Filterstärke und die Farbsättigung noch verändern.

9. Grunge

– Mittels rauher Texturfilter, lassen sich interessante Effekte ins Bild holen. Diese lassen sich durch insgesammt 1500 unterschiedliche Texturstile, durch Helligkeit, Kontrast, der Texturstärke und der Farbsättigung weiter verändern.

10. Center Focus

– Dieser Filter ist ein sog. Unschärfefilter. Mit diesem lassen sich durch gezieltes Ausblenden von Objekten, andere Objekte in den Vordergrund holen. Durch setzen eines frei verschiebbaren Mittelpunktes, kann man hier im Bild interessante Effekte erzeugen. Eine weitere Option ist die Stärke des Filters, d.h. wie stark die Umgebung um das zentrierte Objekt unscharf gefiltert wird.

11. Organic Frames

– Mit diesem Effekt lassen sich unterschielich modelierte Rahmen um das Bild herum projezieren, die entweder Mit hellerem Oder dunklerem Rahmen in unterschieldicher Stärke versehen sind.

Bild 1

Fazit

Beim Arbeiten mit Snapseed habe ich überrascht feststellen können, dass die App. nicht nur überaus stabil auf dem iPad 2 läuft, sondern auch Spaß bringt. Ich war bisher nie ein Freund von Effekten, sondern habe stehts versucht durch gezieltes aussuchen bestimmter Motive, das richtige Bild zu produzieren.

Diese App. zeigte mir aber, was man alles noch aus seinen Bildern herausholen kann bzw. welch interessante Effekte einige Einstellungen in der Software haben können.

Bild 2

Da die App. noch bis zum 23. September frei im Appstore verfügbar ist, sollte sich jeder der etwas zur Bearbeitung von Fotos sucht, die App. einmal genauer ansehen. Sie ist ein echter Tipp.

Abb. links: Bild 1 und 3 – original, Bild 2 und 4 – überarbeitet

Bild 3
Bild 4
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iPad 2 – Bloggen auf dem iPad

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Vor einiger Zeit habe ich damit begonnen mein allerliebstes Hobby, meine Liebe zu technischen Geräten, quasi zu Papier zu bringen indem ich meine Gedanken und Erfahrungen in Form eines Blogs niederschreibe.

Als Werkzeug diente mir dazu natürlich ein ganz normaler Desktop PC. Anfangs bestanden die Artikel aus einfachen, durch Fotos dokumentierte kurze Artikel, wurden dann aber schnell durch in YouTube geladene, von mir erstellte Filme ergänzt. Das Thema YouTube ist eigentlich eine Geschichte für sich, hängen an der Erstellung und Bearbeitung doch unendlich viele zusätzliche Tätigkeiten, Software und auch Hardware, die es zu erlernen gilt – hat man sich zuvor noch nicht mit der Materie befaßt.
Die Möglichkeiten, die sich einem mit dieser Form des Mediums bieten, sollen hier jedoch nicht erörtert werden, sondern eine ganz andere.

Vom iPad zu Android und zurück

In der Zwischenzeit sind zahlreiche von mir gekaufte Geräte durch meine Hände gegangen, einige haben sich als besonders gut, andere als nicht geeignet entpuppt. Letztgenannte wurden in der Regel dann recht schnell wieder verkauft.

So war es auch anfangs mit dem im letzten Jahr erschienen iPad der ersten Generation, mit dem ich viel herumexperimentierte, es für zahlreiche Anwendungsszenarien versuchte zu benutzen – wofür es schlicht nicht gedacht war und ist – so das ich es schlußendlich, nach einem halben Jahr Nutzung, wieder verkaufte, um es durch ein 7″ Samsung Galaxy Tab zu ersetzten.

Leider war ich mit Android – zumindest in der vorliegenden Form auf einem Tablet – gar nicht zufrieden, da ich die vielen Einschränkungen durch den Mangel an geeigneter Software, einfach nicht für ausreichend empfand – auf einem Handy habe ich hingegen Android als recht brauchbar erfahren.
Viele Anwendungen, die es für Android gab und auch noch gibt, sind nicht, wie beim iPad, explizit für die sehr viel höhere Auflösung gedacht, so dass man nicht selten das Gefühl eines riesig großen Telefons hatte. Ob dies nun mit den Nachfolgegenerationen wie z. B. Honeycomb besser werden soll, wird sich zeigen.

…und doch ein Apfel

Hier fand ich die Lösung von Apple eleganter, explizit für das Tablet eigene Anwendungen zur Verfügung zu stellen, welche die erheblich höhere Auflösung intelligent nutzt. Zudem war die Umsetzung der gesamten Haptik auf dem Galaxy Tab, im Vergleich mit dem iPad – zumindest was meinen subjektiven Eindruck betrifft – erheblich schlechter.

Anwendungen, mit denen ich mich beispielsweise gerne beschäftige, sind Musik Applikationen wie MusicStudio oder Garage Band. Auf ihnen kann man, beinahe organisch, Klaviertasten oder andere Musikinstrumente verwenden um, aus Spaß an der Freude, zu komponieren oder laienhaft Klavierspielen zu lernen.
Derartiges ist auf einem Androidgerät, bisher zumindest, nicht denkbar.

Seit etwas mehr als einen Monat habe ich das Galaxy Tab verkauft und bin nun im Besitz eines iPad 2, in der Annahme, da ich mir nun Bewust darüber bin, dass das iPad letztlich ein Consumer Gerät ist und nicht für produktives Arbeiten seine Darseinsberechtigung hat.

Ich war Anfang des Jahres begeistert von der Vorführung der neuen Apple Software “Garage Band” und ” iMovie”, die ich beide, in erheblich umfangreicherer Form auf einem 13″ MacBook Pro erleben durfte, das allerdings auch recht bald wieder verkauft wurde. Trotz allem halte ich diese beiden Anwendungen, zuminest was die Blogger Szene betrifft, für recht brauchbare und vor allem intutiv bedienbare Werkzeuge.

Meine ersten Einkäufe im Appstore waren dann auch eben diese Applikationen, um zu testen, ob es eine Möglichkeit gibt, meine mit dem Nokia N8 erstellten HD Filme zu transferieren, zu schneiden und ins Internet zustellen.

Die so gewonnenen Erfahrungen und Ergebnisse, kann man hier im Blog nachlesen.

Nun war es aber an der Zeit, mein 17″ schweres ThinkPad Notebook, zumindest was das mobile Verfassen von Texten für meinen Blog betrifft, ein wenig ausruhen zu lassen, um mittels des iPads Texte zu erstellen und – dies war und ist mir vor allem wichtig – diese zu layoutieren sowie Bilder vernünftig integrieren zu können.
Bisher konnte ich dies nur mit einem richtigen OS, wie etwa OSX oder Windows in überzeugender Weise bewerkstelligen.

Da ich einen WordPress Blog verwende, der mir freundlicherweise von der Firma Xeneris in Heidelberg zur Verfügung gestellt wir, bin ich bezüglich der Software natürlich recht schnell auf die WordPress eigene Appliktion gestoßen, die es ja auch für Android gibt.

Blogsy

Blogsy Icon

Allerdings sind die Möglichkeiten für ein elegantes Layoutieren, wie wir es vom PC her kennen, doch sehr beschränkt, weshalb ich mich in den letzten Tagen einmal genauer im Appstore umsah. Ich entdeckte dabei “Blogsy“, eine Applikation, die man eigentlich als Kleinod bezeichnen könnte, da die App. im Prinzip genau die Ansprüche erfüllt, nach denen ich stets gesucht habe: Sie nutzt alle positiven Optionen, die einem durch das Touchdisplay des iPad zur Verfügung stehen und gibt viele Optionen für WYSIWYG frei, wie z.B. das Platzieren von Bildern und Filmen.

Die WYSWYG Ansicht

Mit Wischgesten ist es möglich einfach zwischen diesen Modi zu wechseln. Man kann die Ansichtenoption durch zwei unterschiedlich farbige Hintergründe deutlich machen oder, sofern dies bevorzugt wird, beide gleichfarbig belassen – also weiß.

Im WYSIWYG Modus, werden Bilder oder Videos in den Text platziert und können in ihrer Größe und Ausrichtung angepaßt werden.

direktes Übertragen von lokalen Bildern

Im Bearbeitungsmodus, der im Prinzip wie ein Quellcodeeditor eines HTML-Editors wirkt, wird der Text geschrieben und editiert.
Leider gibt es hier kein Syntax Highlighting, was bei komplizierterem HTML Code mitunter etwas erschwerend sein kann.
Zudem würde ich mir wünschen, über ein angepaßtes Tastaturlayout zu verfügen, mit dem es leichter wäre schnell HTML Code zu erstellen. Wer dies möchte oder komplizierteren bzw. verschachtelteren Code erstellen will, sollte sich im Bereich der HTML Editoren umsehen, um diesen dort zu erstellen und den Code anschließend, per Copy and Paste, in den Text einzufügen.

Html Editor Edhita für das iPad

Für das Formatieren des puren Textes, gibt es allerdings im oberen Bereich des Bildschirms eine Toolbar, mit der sich bequem Text editieren läßt. Die Optionen sind beschränkt, für die meisten Anwendungen aber mehr als ausreichend.
Die Formatierung erfolgt entweder über ein simples Markieren des bereits geschrieben Textes und anschließendes Anklicken der gewünschten Formatoption oder ein vorheriges Anklicken der Formatoption und anschließender Texteingabe. Es werden automatisch die Tags an die richtigen Stellen setzt und der Cursor korrekt platziert.

Direkter Onlinezugriff auf WordPress Dateien

Entlang der rechten Schmalseite sind untereinander gestaffelt verschiedene Onlinedienste, über die man bequem und sehr schnell Bilder in den Text einfügen kann. Die Vorschau ist elegant, durch eine sich öffnende Sprechblase gelöst, in der man zudem die online stehenden Bilder, bei Bedarf drehen kann.

Während meines Textlayouts fiel mir auf, das es mitunter ein wenig hakelig zur Sache ging, fügte ich mehr als drei Bilder in den Text ein. Die Funktion ist aber trotzdem, alles in allem, mehr als zufriedenstellend. Für Feinkorrekturen läßt sich der erstellte Code dann bei Bedarf im Bearbeitungsmodus ausschneiden und an der gewünschten Stelle wieder einfügen.
Ich muß sagen, dass ich selten so schnell und so stressfrei einen Text habe editieren können.

Der Bearbeitungsmodus von Blogsy, wahlweise mit hellem oder dunklem Hintergrund

Fazit

Mein Fazit während der Benutzung beim Schreiben und Layoutieren fällt hier durchaus sehr positiv aus, auch wenn es noch einige Haken Ösen im System von Blogsy gibt. Die zahlreichen Abstürze, über die ich in einigen Rezensionen im Appstore habe lesen können, konnte ich – zumindest was das iPad 2 betrifft – bisher kein einziges Mal beobachten. Die Applikation lief stabil. Ledeglich beim Einfügen von Fotos hakte es hin und wieder etwas. Ein zuzügliches Feintuning mittels Copy & Paste, konnte dies aber bisher ohne Probleme ausgleich.
Einzig das Fehlen von Syntax Highlighting und eine angepaßte Tastatur für das HTML Editing wären vielleicht Veränderungen, die ich mir für ein Update der Software wünschen würde.
Für 3,99€, die die Applikation im Appstore derzeit kostet, ist dies ein klarer Kauftipp.

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iPad 2 – MovieConverter genauer betrachtet – Teil 1: Alles was man vor der Konvertierung beachten sollte

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Das Problem mit dem Camera Connection Kit – USB-/SD-Karten Adapter

Etwa seit dem Update auf 4.2 des iOS gibt es ein sog. “Feature”, dass für einen Stromsparfunktion der iOS Geräte sorgen soll. Der Vorteil liegt auf der Hand, denn fortan verbrauchen die Apple Geräte bei Datenübertragungen weniger Strohm so dass der Akku länger hält. Dass diese Funktion aber auch mit zahlreichen Negativeffekten beschattet ist, teilt Apple den Usern nicht mit – schließlich ist alles ein Feature und letztlich führte diese Funktion dazu, dass zuvor ohne Probleme benutzte USB-Sticks, SD-Kartenlesegeräte oder Kameras nicht mehr erkannt wurden, da diese zuviel Strohm verbrauchten – ein Ärgernis für diejenigen, die auf den Dateitransfer angewiesen sind. Welche Geräte fnktionieren und welche nicht, ist auf vor lauter Verzweiflung zusammengestellten Forenseiten zu finden, die darüber informieren sollen, ob oder wie man das Camera Connection Kit (kurz CCK) verwenden kann.

Das iPad 2 mit CCK-USB und das Nokia N8

Die mit der hervorragenden Kamera des Nokia N8 gemachten Fotos können nur dann zuverlässig transferiert werden, stellt man das Handy vor dem Anschließen des N8 mittels USB-Connector auf die Einstellung “Medienübertragung“, sonnst funktioniert gar nichts.

Nun meldet iOS durch ein PopUp Menü, dass ein USB Gerät angeschlossen wurde, dass zu viel Strohm verbraucht, was aufgrund des Updates und der bedauerlichen Strohmsparfunktion nicht weiter verwundert, uns aber nicht daran hindert, die Daten zu übertragen. Darum klicken wir einfach auf den OK Button des PopUp Menüs und warten, bis die Mediendaten des Handys geladen wurden.

Selbst wenn alle Anwendungen zuvor geschlossen waren, öffnet sich im Hintergrund die Fotosoftware, deren Informationsreiter sich von “Fotos”, “Alben”, “Ereignisse” und “Orte” auf den Reiter “Kamera” erweitern um die gelesenen Daten anzuzeigen.

Bilder werden, wie dies zu erwarten ist, normal angezeigt. Was uns aber besonders interessiert sind die mit dem Handy gemachten Videos der drei unterschiedlichen Kamera Applikationen.

Video ist gleich Video..?

Die mit der Standard Kamera Software aufgenommenen Videos werden als graue Kästchen mit der Bezeichnung MP4 dargestellt ebenso die Videoaufnahmen der Applikation “CameraPlus”.

Am wenigsten Probleme gibt es offenbar mit den Aufnahmen der Applikation “CameraPro”, deren Videodateien wie Bilder dargestellt werden mit der Zusatzbezeichnung “JPG+MP4”, was anfangs dazu führte, dass ich die Videodateien nicht als solche wahrnahm. Da dann auch noch die gesamten Dateibezeichnungen fehlen, ist es vor allem bei den “grauen Kästchen” natürlich schwer, die Dateien voneinander zu trennen.

Vermutlich ist es am einfachsten prinzipell alle Videos herunterzuladen und anschließend die Videodateien auf dem Gerät zu löschen.

Das iPad 2 mit CCK-SD-Kartenleser und Nokia N8

Da ich mich anfangs ein wenig von der Pop-Up Meldung habe beeindrucken lassen, versuchte ich mich in der Benutzung der SD-Karten Einheit, da das Nokia N8 ja ebenfalls über einen Micro SD-Kartenslot verfügt und ich diese hin und wieder benutzte, überlegte ich, die Karte für den Transfer zu verwenden.

Ein Adapter der Firma “Samsung” war schnell gefunden, allerdings erkannte das CCK daraufhin die Micro-SD Karte nicht. Aus Mangel an Alternativen an Andaptern und da man mit dem Nokia N8 überaus gesegnet ist mit jeglicher Form von Anschlüssen, steckte ich einen USB-SD-Kartenlesegerät in den USB Slot des Nokia N8 und transferierte die Dateien nun auf eine ältere 1GB SD Karte.

Video ist ungleich Video..?

Man muß allerdings dabei beachten, dass auf der Karte die für Kameraformate üblichen Ordner “DCIM” und “MISC” vorhanden sind und die Dateien stets im Ordner “DCIM” gespeichert werden.

Interessanterweise wurden bei diesem Transfer die Videodateien der Applikation “CameraPlus” und der Standard Kamerasoftware beide nicht erkannt, während es mit den Dateien, die mit “CameraPro” erstellt wurden, überhaupt keine Probleme gab – für mich tröstlich, da ich aus Stabilitätsgründen ohnehin dieser Software den Vorzug gebe. Den selben Test unternahm ich dann noch mit einem 8 GB USB-Stick, der zum gleichen Ergebnis kam.

Erstes Fazit

Mein Fazit für den Dateitransfer vom Nokia N8 zum iPad lautet, dass die beste Option offenbar ein Transfer über die USB-Schnittstelle des CCK ist. Will man beim Transfer auf Nummer sicher gehen und alle Möglichkeiten aussondieren, ist die Verwendung von CameraPro zur Zeit wohl noch die beste Lösung, obgleich während der zahlreichen Updates, die es für die App in den letzen Wochen gegeben hat, leider die Option verloren gegangen ist, die Video- und Audioeinstellungen in den sog. “Experteneinstellungen” zu modifizieren. Damit kann man nur hoffen, dass der Entwickler nicht irgendwann ein Format wählt, dass nicht mehr 100%ig kompatibel ist. Nichts desto trotz klappen via direkter USB-Anbindung trotz allem die Transfers aller Kamera Applikationen. Wie dies in Hinblick auf das Ende August bevorstehende Update auf “Anna” für das Nokia N8, das ein gehöriges Update der Kamerasoftware vorsieht, ausfallen wird, werden wir dann sehen.

 

 

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iPad 2 – MovieConverter genauer betrachtet – Teil 2: Videokonvertierung

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Sind die gewünschten Videos auf das iPad korrekt transferiert, befinden sich die Videos in der Applikation “Fotos” , im Album “Alle Importierten” oder “letzter Import”.

Unter der Rubrik “Fotos” und “Ereignisse” sind diese ein wenig schwerer zu finden, da zumindest die Rubrik bzw der Reiter “Ereignisse” nach dem Datum der Aufnahme soriert ist, was in unsehrem Fall, da wir ja gezielt nach dem letzen Import suchen wollen, weniger geeignet ist.

 

Letztlich ist es aber so, dass alle hier in der Applikation vom Nokia N8 transferierten und normal sichtbaren Videodateien, auch konvertiert werden können.

MovieConverter 1.0

Seit dem 06.08. gibt es im Appstore den MovieConverter in der Version 1.0 für 2,39 €. Da es bedauerlicherweise keine Demoversion gibt, ich die App aber unbedingt ausprobieren wollte, mußte ich in den “sauren Apfel beißen” und die App direkt kaufen. ich wurde nicht enttäuscht, denn schließlich erfüllte die sich sehr gut selbst erklärende App. hervorragend das, was sie in der Beschreibung versprach: sie konvertiert Videos, die für mich wichtig sind.

Letztlich sollte man noch beachten, dass sowohl beim Konvertieren, als auch beim Hochladen beipielsweise zu YouTube – verwendet man die HD Option – zwingend der Bildschirmschohner deaktiviert sein sollte, weil es anderweitig zu Abbrüchen beim Upload kommen kann.
Da die Konvertierung aber nicht besonders lang dauert – ich habe für einen 1,5 minütigen Film etwa 1,4 Minuten benötigt – ist dies beim Konvertieren kleinerer Filme nicht weiter tragisch.
Den Upload ins Internet sollte man aber vielleicht doch eher im Bildarchiv vornehmen, da die Funktion dort im Hintergrund ablaufen, auch bei aktiviertem Bildschirmschohner.Mein subjektiver Eindruck war, dass der Upload über das Bildarchiv erheblich stabiler und schneller als in iMovie erfolgte.

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iPad 2 – editieren eines externen Videos in iMovie

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Endlich ist es soweit, ich habe mich mit meinem neuen iPad 2 gerüstet, um die vielen neuen Applikationen auszuprobieren, die seit dem Verkauf meines iPad der ersten Generation im Januar diesen Jahres erschien sind.

Interessiert hat mich hierbei vor allem die Anwendung “GarageBand” und “iMovie”, die ich bereits von meinem alten Macbook Pro kannte.

Da ich selbst zum Fotografieren ein Nokia N8 verwende, lag mein Interesse daher auch in dem Ausprobieren der Kompatibilität meines Handys mit dem iPad bzw. der Software. Umso trauriger war ich dann natürlich ,als ich als Freund mobiler Anwendungslösungen feststellen mußte, dass mein Wunsch sich aufgrund von Einschränkungen im Videobereich nicht realisieren ließ. Egal welche Foto Software ich ausprobierte, unabhängig davon, was ich einstellte, keine Videoversion meines Gerätes ließ sich in iMovie öffnen, hingegen sehrwohl abspielen.

Daher war ich auch überaus erfreut beim gestrigen Stöbern durch den AppStore auf die Applikationen “MovieConverter” zu stoßen, von dem es leider keine Demosoftware gab. Da sich der Kaufpreis auf  2,39 € beschränkte, wagte ich den Schritt und testet gestern (siehe Video) den ganzen Tag die Kompatibilität mit dem Nokia N8, die – und dass kann ich hier jetzt bereits sagen – als überaus positiv zu bezeichnen ist.

Das beigefügte Video wurde mit dem Nokia N8 aufgenommen, mit dem “CameraConnection Kit” auf das iPad 2 übertragen, mit “MovieConverter” konvertiert und mit “iMovie” bearbeitet – alles ohne PC oder Mac.

 

Ein ausführlicher Test hierzu wird noch folgen.

 

 

 

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iPad und ePaper – Zeitung 2.0 ?

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Apple Logo

Es ist schon interessant: Da wollte ich die ganze Zeit über die in den letzten Monaten sich verbreitenden Zeitungen und Zeitschriften für das iPad schreiben und scheiterte genau an einer, wenn auch relativ primitiven, so doch besonders wichtigen Funktion: der Übermittlung und Übertragung von Bildern.

Da das iPad ein Consumer Gerät sein soll und auch vom Konzept her ausschließlich hierfür gedacht ist (am besten zu sehen am fehlenden SD-Karten Slot oder der nicht vorhandenen freien USB Schnittstelle zur einfachen Übertragung von Dateien), allerdings aufgrund seiner Größe leicht dazu verführt in ihm zumindest was das produktive Arbeiten angeht – noch mehr zu sehen, stößt man genau bei dieser Beschäftigung schnell an seine Grenzen. Daher und auch weil ich selbst es nicht eilig hatte, verschob ich die Fertigstellung des Artikels Woche um Woche – bis ich schließlich ein neues Notebook kaufte und das iPad verkaufte. Ich möchte dennoch den Artikel, der inzwischen ein wenig überholt sein mag, hier publizieren, da ich denke, dass sich nach wie vor nicht viel an der Software getan hat.

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Das Besondere an einem Tablet ist die Leichtigkeit, mit der man es in der Hand halten kann, ohne Schreibtisch, ohne Tastatur und Mouse. Das Besondere ist es, die Software einfach nur mit den Fingern bedienen zu können, aus jeder erdenklichen Lage und Perspektive.

Diese Form des Umgangs mit der eigentlich erst seit einem Jahr wirklich entdeckten Hardware, obgleich sie eigentlich nicht wirklich neu ist, öffnet uns eine Welt, die ein gänzlich anderes Bedienkonzept der Software abverlangt, aber vor allem ermöglicht.

Ist die Zeit der guten alten Zeitungen vorbei?

Bisher haben wir uns mit Bergen von Zeitungspapier herumschlagen müssen, die monatlich über den Haus- bzw. Papiermüll entsorgt werden mußten.
Wir schlugen die Seiten auf und lasen Artikel, schauten uns Fotos an und suchten zum Teil vergeblich, aber auch zum Teil erfolgreich, jedoch mit viel Aufwand – wollten wir einen zuvor gelesenen Artikel nochmals wiederfinden.
Besonders interessante Fotos waren gerastert, so daß sie zumeist nicht der Aufbewahrung wert waren. Sorgsam archivierte Exemplare von Zeitschriften mußten gepflegt werden und bedurften eines guten Archivierungskonzepts um sie für spätere Zeiten wieder auffindbar zu machen.
Das mochte dem einen liegen, der andere versank vermutlich schnell im Chaos und entledigte sich irgendwann der wild durcheinander liegenden Exemplare im Papiermüll. Dies zumeist dann, stand ein Umzug bevor und man mußte für das wervolle Papier eigens Kartons beschaffen um die gewichtige Ware von einem Punkt zum nächsten zu transportieren. Sätestens zu diesem Zeitpunkt, dachte man über Entsorgungsmöglichkeiten nach. Wievieler Zeitungsberge habe ich mich bereits während meiner zahlreichen Umzüge während des Studiums entledigt?

Das alles ist theoretisch anders, beginnt man sich vom Material “Papier” zu trennen, vorausgesetzt man hat ein gut organisiertes Bedienkonzept in der Hand, denn auch mit im PDF Format vorliegenden iPaper Exemplaren liegen einem lediglich nicht wirklich wiederverwertbare, nicht immer einfach zu durchsuchende, starre Zeitungen und Magazine vor, die beim Benutzer archiviert werden müssen. Wenn auch nicht materiell, so doch zumindest digital auf dem Computer oder einem Tablet.
Anders ist dies hingengen, steht eine Software im Vordergrund, die dem Benutzer diese Aufgabe abnimmt und eine Recherche, quer durch alle publizierten oder gekauften Exemplare ermöglicht, eine Software, die schnell und unkompliziert den Text auf das benötigte Schrift- bzw Leseformat generiert ohne all zu große Abstriche im ursprünglichen Layout vorzunehmen.
Zudem ist es von Vorteil, sind alle beigefügten Dokumentationsmöglichkeiten zugänglich und in ausreichender Qualität vorhanden, wie beispielsweise Bilder, Musikausschnitte oder sogar Videos. Das kann eine Printausgabe nicht erfüllen, ein PDF Dokument nur in Teilen. Hier liegt die theoretische Größe von digitalen Zeitungen.
Umso erstaunlicher ist es, dass bei dem zuvor durch die Printmedien so hoch gelobten iPad gerade in Bezug von ihnen publizierten Zeitungen, so wenig Wert auf gute Bedienkonzepte gelegt wurde und immer noch wird, die eine Nutzung für ausschließlich digitalen Gebrauch nicht sehr interessant macht.

ePub und PDF

Was wir in der Regel als elektronische Zeitung vorliegen haben, ist ein starres PDF Dokument das “ePaper”, welches zumeist unbequem zu durchsuchen, geschweige denn zu archivieren ist. Dadurch ist der große Vorteil, den man durch digitale Medien haben könnte, eigentlich hinfällig. Bilder sind nicht selten in mangelhafter Qualität abgespeichert, so dass der potentielle Mehrwert einer elektronischne Ausgabe nicht erfüllt wird.
Diese “ePaper” können dann in Applikationen auf dem Desktop oder Notebook oder eben dem iPad betrachtet werden, da sie im PDF Format vorliegen. Aber wirklich bequem ist die Benutzung nicht.
Ein anderer Weg sind die eigenen Applikationen, die für das iPad zur Zeit vermehrt auf den Markt kommen und in einem Apple eigenen “ePub” Format vorliegen, ein überaus mächtiges Format, bei dem zumindest der Text beliebig formatiert werden kann, um sie den eigenen Lesegewohnheiten anzupassen, wenn da nicht das “DR Management” von Apple wäre, dass es verbietet, die Exemplare auf anderen Geräten verfügbar zu machen. Das heißt, ich kann diese Exemplare ausschließlich auf dem iPad lesen, auf meinem Notebook jedoch nicht.

Zeitungshäppchen

Zudem liegen bei vielen Zeitungen, die hauseigene Applikationen anbieten, nicht die komplette Ausgabe einer Zeitung vor, sondern es wird nur ein kleiner Auszug der eigentlichen Printausgabe zur Verfügung gestellt, so dass man, will man sicher sein, auf den gesamten Inhalt zugreifen zu können, wieder auf die Printausgabe angewiesen ist – Zeitung als “Appetithäppchen” sozusagen. Für wen diese Art der Publikation interessant sein soll, entzieht sich mir, da ich zu dem Personenkreis gehöre, der schon seit vielen Jahren keine einzige Zeitung mehr gekauft hat und ich mich in erster Linie durch die öffentlichen “News” im Internet informiere. Das ist zum einen billige, zum anderen aber auch erheblich schneller, sofern man geügend Skepsis aufbringt und nicht jeder Zeitungsente hinterher rennt.
Diese Form der Informationensbeschaffung nimmt stetig zu und dürfte vermutlich mit verantwortlich für den schwindenden Absatz mancher Zeitung und Zeitungsverlage sein. Allerdings stelle ich mir dann die Frage, was mich dazu bewegen könnte, doch Geld für eine Zeitung auszugeben, wozu ich durchaus bereit wäre, sofern das Preis-Leistungsverhältnis stimmt.

Mitunter liegt der Preis der digitalen Ausgabe nur so wenig unterhalb der Printausgabe, daß ein Anreiz für das Umschwenken auf dieses Medium zumindest emptional gering ausfallen dürfte.
Eine echte Alternative ist das nicht, vor allem nicht für diejehnigen, die gänzlich auf das Papierformat verzichten wollen.

Ein kurzer Blick in die zur Zeit verfügbaren Angebote im App-Store konnten mich auch nicht dazu bewegen, das Angeboten wirklich in Anspruch zu nehmen, obgleich es gerade bei den kleineren Zeitungen durchaus interessante Ansätze gibt.

Insgesamt habe ich mir die Applikationen folgender Zeitungen etwas genauer angeschaut:

  • Frankfurter Rundschau
  • Kölner Stadtanzeiger
  • Zeit
  • Spiegel
  • Stern
  • c´t magazin

Dabei schwanken die publizierten Exemplare zwischen  relativ starrem PDF Layout (Zeit und C´t Magazin), über erschreckend rudimentären Inhalten (Spiegel) bis hin zu recht übersichtlich layoutierten Anwendungen, die allerdings mit zum größten Teil überflüssigen Inhalten gefüllt sind (Frankfurter Rundschau, Kölner Stadtanzeiger).

Alles nur Bildzeitung oder was..?

Gerade die letztgenannten Versuche, Zeitungen an den Mann oder die Frau zu bringen stößt bei mir auf Unverständnis, denn ich frage mich, ob die Zeitungsmacher allen Ernstes glauben mittels an Bildzeitungslayout erinnernde Lettern mit einer Punktgröße von vielleicht 300 Abnehmer zu finden?

Was mir insgesamt bei der Lektüre fast aller Exemplare auffiel, war der Mangel an verwertbarer Information. Ich konnte mich nicht des Eindrucks erwehren, als hätten die Macher alles ausprobiert, was es derzeit an Spielereien für das iPad geben könnte, ohne viel Fantasie aufzuwenden geschweige denn daran zu denken mit dem zu arbeiten, was des Journalisten höchstes Gut sein sollte: die Information.

Es ist sicherlich nett, dass man die Möglichkeit hat, Bilder anzuklicken um dahinter stehende Informationen zu erhalten. Was bringen dies Informationen jedoch, wenn es nur Albernheiten sind, die weder sinnvoll oder lustig noch unterhaltsam sind? Zudem ist in eigentlich fast allen Exemplaren an eigentlicher journalistischer Mehr-Information kaum etwas zu finden. Hier musste ich zumeist den Safari Browser bemühen, der mir mehr Informationen offenbarte oder sogar auf die Printversion zurückgreifen.

Mitunter wird auch darauf verwiesen, dass es sich bei dem Exemplar lediglich um einen Auszug der jeweiligen Zeitung handelt, was mich wiederum dazu veranlasst zu fragen “wozu es die Applikation eigentlich gibt” um diese Frage dann im gleichen Atemzug selbst damit zu beantworten: “um mit den anderen mitzupinkeln”.

Erfreulich sind allerdings die Versuche der Frankfurter Rundschau und des Kölner Stadtanzeiger, die beide mit nahezu identischem Layout  – vermutlich die selbe Programmierfirma damit beauftragt haben – eine Applikation für ihre Inhalte anzubieten. Das Layout ist übersichtlich und fingerfreundlich gut strukturiert. Hier haben die Programmierer ganze Arbeit geleistet und zeigen zumindest ansatzweise, was man alles mit dem iPad machen könnte. Leider ist der journalistische Inhalt der Ausgabe mindestens ebenso belanglos, wie die zahlreichen mit Werbung zugepflasterten Seiten manch anderer Zeitung.

Dass Werbung nicht immer nur nervend sein muss, zeigen allerdings einige wenige Beispiele von den selben beiden Applikationen. Dabei handelt es sich zum einen um die Werbung eines Reiseveranstalters, der intuitiv bedienbare, interessant gebotene Landschaftsbilder eines seiner Angebote mit interessant gestalten Inhalt bietet. Das andere Beispiel ist die Werbung eines bekannten Energie Unternehmens, die spielerische Information vermittelt und den potentiellen Kunden zu Interaktion einlädt.

Hier profitieren beide Parteien von intelligenter Werbung: der Werber, der mit Sicherheit guten Umsatz durch die Platzierung der Werbung erzielt und der Interessierte, der zudem auch noch den Bonus schöner Fotos und interessanter Informationen erhält.

Zeit

Eine der wohl dicksten Wochenzeitungen, Die Zeit, war eine meiner ersten neugierigen Versuche, ePaper auf dem iPad zu lesen.

Die Applikation steht im direkten Kontrast zu den beiden oben genannten, da sie relativ unmotiviert, im Webstil der 90er Jahre strukturiert ist, dafür aber mit dem vollen Informationsumfang einer echten Zeitung daherkommt. Man kann zwischen zwei verschiedenen Ansichten wechseln, einem Textlayout, ohne Bebilderung und einem PDF Format, im echten Printlayout. Wer nach Information sucht, kann hier im vollen Umfang fündig werden. Das gezielte Suchen nach Information gestaltet sich allerdings weniger erfreulich, was dem eher altbackenen Layout der Zeitung geschuldet ist.

Spiegel & Stern

Der Stern zeigte sich ähnlich dem Spiegel in einem ganz ähnlichen Gewand, relativ übersichtlich von der Programmstruktur, aber mindestens genauso übersichtlich in seinen Inhalten. Was beim Stern, aufgrund der qualitativ schönen Bebilderung noch hinnehmbar ist, lässt mich beim Spiegel allerdings arg zweifeln, denn hier findet man nicht einmal ansatzweise den Onlineinhalt, den man sich leicht über den Safari Browser zugänglich machen könnte.

Die Schrift ist insgesamt viel zu groß, der Inhalt zu mager, als dass ich auch nur ansatzweise in Versuchung geraten könnte, das genauso teuer wie die Printausgabe zu erhaltende Abo zu kaufen. Ich kann nur hoffen, dass die Testausgabe ein Auszug der eigentlichen Ausgabe war, denn für dieses Exemplar hätte ich noch nicht einmal ein paar Cent bezahlen wollen.

c´t magazin

Ernüchternd war der Ersteindruck der Publikation des c´t Magazins, Deutschlands wohl größten und bekanntestem Computer Fachmagazin, dass sich zum Teil eher an fortgeschrittenere Leser wenden will.

Das Layout verspricht auf den ersten Blick interaktiv zu sein um dann, der Ernüchterung folgend, auf integrierte PDF Dateien zu verweisen, die in die Applikation eingebaut sind. Diese sind, PDF typisch, rigide und nur unbefriedigend bedienbar, zudem – zumindest in dieser Applikation – langsam im Aufbau. Für eine iPad Applikation, zumal dies von einem Computer Magazin erstellt wurde, würde ich die Schulnote “mangelhaft” vergeben, wenn da nicht noch die Hoffnung wäre, dass es vielleicht doch noch eine richtige Applikation geben könnte.

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Die Hoffnung stirbt also zuletzt. Ich habe mich, der baldigen Ernüchterung folgend, derweil von meinem iPad wieder verabschiedet und mir ein MacBook Pro 13″ gekauft. Damit sind derartige Applikationen, zumindest momentan noch, obsolet – fragt sich nur, wie lange noch.

Es ist abzuwarten, wie sich der Zeitungsmarkt – vor allem was das Thema Tablet betrifft weiter entwickelt, vor allem im Bereich des stetig wachsenden Tablet Markts im Android Bereich. Bis dato gibt es meines Wissens hierfür noch keinen intelligenten Ansatz, obgleich doch die Zeitungsindustrie ihre Käuferzahlen schwinden sieht, scheint selbige mindestens genauso in alt hergebrachte Strukturen festgefahren zu sein, wie seinerzeit die Musikindustrie.

Das es bei intelligenten Lösungen mindestens ebenso gute Ansätze geben kann, könnte man hier lernen, wenn denn die Verlage dazu bereit wären Zeit und etwas Intelligenz zu investieren. Übrigens kann man dies genauso über die Buchindustrie sagen, deren zur Zeit noch überteuertes und mageres Angebot hier in Deutschland so manchen davon abhalten dürfte, gute Literatur zu erwerben.

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Das iPad, Tablets und c/o

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Als letztes Jahr im Frühjahr das iPad das Licht der Weltpresse erblickte wußte innerhalb kürzester Zeit eigentlich fast jeder, was mit dem aus vier Buchstaben bestehenden Begriff “iPad” gemeint ist. Sogar meine fast 70 jährige Mutter wußte sofort vovon ich sprach, als ich ihr vor zwei Monaten am Telefon erzählte, dass ich mir überlegte ein iPad zu kaufen. Ich mußte nicht viel erklären: “Ja!” tönte es aus dem Höhrer “das hatte ich vor ein paar Wochen auch schon in der Hand – ist ganz toll!” entfuhr es ihr, als ich Ansätze machte ihr, wie gewohnt, weit ausgreifend, von meinen skurilen Errungenschaften der mobilen Technologie zu erzählen. Jeder weiß wie es aussieht, schließlich sieht man Werbeplakate an jeder zweiten oder dritten Bushaltestelle – man muß also nichts mehr erklären. Der Begriff “iPad” ist also selbsterklärend. Wie seinerzeit “Tempo” als Sinonym für Taschentücher galt, steht das iPad, nach Meinung vieler als Sinonym für das “Tablet”, was das iPad ja in erster Line ist.

Alles nichts Neues

Dabei ist der Begriff “Tablet” so neu eigentlich nicht, gibt es doch schon seit Jahren, bereits vor dem 2007 einsetzenden Netbook Boom, relativ kleine Notebooks bzw. Subnotebooks mit drehbarem Display, die man mit einem Stift bedienen muß. Hierzu gehören beispielsweise Geräte der ThinkPad Reihe wie das X60t, X61t und X200t der Firma Lenovo, aber auch Dell und HP haben Geräte dieser Bauweise in ihrem Portfolio.

Diese Gattung nannte man bis vor kurzem noch “Tablet” oder “Tablet PC”. Um aber eine Verwechslung mit den inzwischen auf dem Markt erhältlichen “Tablets” zu vermeiden, spricht man inzwischen gemeinhin nur noch von “Tablet-PC Convertibles”.
Auch die zahlreichen “Handhelds” oder auch “Palmsize PC´s”, die seit Ende der 90er Jahre auf dem Markt zu finden sind und zumindest bereits das Konzept der Displaybedienung aufweisen, auch wenn dieses aufgrund der veralteten Oberfläche von Windows Mobile (damals noch Windows CE) beispielsweise nur mit einem Stift richtig bedient werden konnten, was alles andere als benutzerfreundlich war.
Es gab sogar eine mit den Fingern zu bedienende Softwaretastatur und eine Art Schrifterkennung, die aber nie wirklich zufriedenstellend funktionierte.

Zudem kam 2007, bereits in 6. Generation, kleine 5″ große Tablets von der französischen Firma ARCHOS auf den Markt, die den heutigen schon sehr nah verwandt waren. Allerdings liefen diese mit einem eigenem auf Linux basiertem Betriebssystem (ARCHOS 5 Internet Media Tablet), das sich aber nicht wirklich am Markt behaupten konnten. Anders sah dies mit seinem auf Android 1.6 basierten 5″ Internet Tablet aus, das Ende 2009 auf dem Markt erhältlich war und ein beträchtliches Potential, gerade im Medienbereich offenbarte.

eBooks

Zudem bildete sich in dieser Zeit parallel ein zumindest in Deutschland allmählich entwickelnder eBook Markt aus, der aber schon seit langem wegen der hier zu Lande hohen Buchpreise – aufgrund der Buchpreisbindung – stagniert: Das Herunterladen von eigenen eBooks aus dem Internet war und ist mühsam, die Software schlecht zu bedienen und langsam, so dass beim eBook lesen bisher nicht wirklich Freude aufkommt, vor allem dann nicht, wenn es um farbige Zeitschriften geht, Bilder und Interaktion.
Das, was heruntergeladen wurde, hat man sich bis dato lieber auf den heimischen PC geladen und am Schreibtisch betrachtet – es ist also nicht wirklich bequem. Wer einen Tablet PC sein Eigen nennen konnte, hatte damit zumindest die Möglichkeit “Sofasurfing” zu betreiben, auch wenn das Gerät zum Teil ganze 1,5 kg und mehr schwer ist. Zudem wurden die Geräte, vor der Aera der Dualcore Rechner, recht heiß und laut, so dass ein Benutzen im Bett abends, neben dem sich bereits im Schlummer befindlichen Partner, nicht wirklich schön war. Hinzu kommt die bis vor einem Jahr relativ schlechte Akkuperfomance, die zumeist über eine Benutzen von bis zu maximal drei oder vier Stunden nicht hinausreichte. Mit dem Aufkommen modernerer Chips, wie sie dann Ende letzten Jahres im ThinkPad T400s beispielsweise eingesetzt wurden, waren mit einem Mal interessane Nutzungszeiten möglich. Allerdings waren die Gerät nicht wirklich zum Lesen von eBooks geeignet und dann begann der Tablet Hype.

…einfach nur bessere Werbung…?

Es ist also alles nichts wirklich Neues, was uns da die Firma Apple Anfang des Jahres präsentierte.
Und trotzdem kennt inzwischen jedes Kind den Begriff “iPad” und weiß – zumindest rudimentär – was sich dahinter verbirgt. Woran liegt das? Hat Apple einfach nur besser Werbung gemacht oder gibt es doch etwas, daß dieses Gerät so besonders macht?

Ich kann mich noch gut an den besagten Tag erinnern, an dem das iPad der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, denn ich saß mit meinem Tablet PC auf dem Bett und versuchte dem leicht überlasteten Livestream der Veranstaltung zu folgen. Als ich das Gerät sah, war ich zunächst enttäuscht, denn ich hatte mir eigentlich etwas anderes vorgestellt. Aber warum eigentlich?
Wer die Apple Politik der letzen Jahre verfolgt hat, sollte zumindest wissen, worauf er sich einläß und wäre, gerade was das iPad betrifft, nicht enttäuscht gewesen. Aber ich bin kein Apple Nerd und habe bisher alle Neuprodukte nur aus der Ferne betrachtet, da sie mir 1. viel zu teuer und 2. zu wenig offen für Modifikationen sind. Zudem wurde ich zu diesem Zeitpunkt von der allgemeinen Androidbegeisterung angesteckt, die Ende 2008 mit dem ersten Gerät, dem G1 der Firma HTC und den Nachfolgemodellen wie dem HTC Hero und T-Mobile G2 Touch begann.

Man erwartete beim sog. Apple Tablet also ein modernes Gerät, mit einer modernen Oberfläche und guter Bedienbarkeit – etwas anderes als das iPhone also. Stattdessen erhielt man genau dies, den Eindruck eines gigantisch großen iPhones.

Das gewisse Etwas des iPad: die Applikationen

Welches Potential tatsächlich durch das Gerät eröffnet würde, wirde erst deutlich wenn man das anstrengungslose Navigieren durch die Anwendungen, auch einfach “Apps” genannt, erlebt. Sie werden gezielt für das iPad hergestellt und können somit das mehr an Platz auf dem Display wirklich ausfüllten, wie etwa eBooks, Zeitschriften und Games, doch auch die native Twitteranwendungen in Kombination mit einer nahezu normal großen Softwaretastatur, ist wirklich gut zu bedienen.

Damit ist das iPad nicht bloß ein großes iPhone, sondern weit mehr als das.
Es gibt Anwendungen, die sich mühelos in mehrere Spalten aufgliedern, drehte man das Display in die Horizontale und dies so annimiert, das man den Eindruck echter Mechanik erhält. Das Betrachten von Bildern wird zu einem Augenschmaus, durch einfaches Anfassen der Bilder, die ein echtes, haptisches Benutzungsgefühl hinterlassen. Ist es das, was Apple 2007 so besonderes machte, als es sein erstes und doch so erfolgreiches iPhone auf den Markt brachte: das Gefühl von Chick beim Bedienen? All dies tröstete damals viele Anwender darüber hinweg, das ihr Gadget viele, eigentlich als Standard bei Smartphones anzusehende Funktionen noch nicht hatte. Sie wurden teilweise Stück für Stück, in Häppchen nachgereicht, zum Teil aber auch gar nicht. Doch das stört die eingefleischten Applefans selbst heute nicht, denn sie hatten etwas, dass ihnen keiner nehmen konnte, etwas das einfach nur “tres chick” war. Genau dies zeigte Apple mit seinem iPad, wenn da nicht der gesamte Balast der Firmenpolitik  im Hintergrund wäre.

Viele bunte Tablets

Doch all diese Verlockungen brachten mich noch lange nicht dazu das iPad zu kaufen, denn ich hatte zumindest eine Vorahnung bezüglich der zahlreichen Beschränkungen, die dem User von und durch Apple auferlegt werden. Es ist ein Käfig, den Steve Jobs seinen Kunden auferlegt, auch wenn es ein optisch schöner goldener ist, so ist es doch ein Käfig.

Ausschlaggebend waren die weltweit zahlreichen Messen im Sommer diesen Jahres, in der zahlreiche neue Tablets vorgestellt werden sollten. Das iPad hatte inzwischen seinen Marktstart in vielen Ländern gehabt womit die Meßlatte als namenhafter Hersteller durch das iPad vorgegeben wurde und somit recht hoch, was die Qualität des Displays, seine Winkelstabilität und das Format anging.

Die einzig interessanten Konkurrenten sind zum jetzigen Zeitpunkt mit Android OS laufende Geräte. Schließlich dürfen wir nicht vergessen: Es geht hier nicht darum, einen kompletten Rechner aufs Tableau zu bringen, sondern vielmehr um eine bis ins Äußerste auf Mobilität hin ausgelegte Form für den Konsum zu schaffen. Tablets sollen daher auch in erster Linie diejehnigen ansprechen, die bereits einen Rechner zu Hause haben und zuzüglich ein auf Betriebsdauer, Stabilität und geringe Geräuschemissionen hin ausgelegtes System benötigen – das kann und will Windows OS gar nicht sein und das ist auch gut so.
Schnell wurde deutlich, dass neben den bereits auf dem Markt zur Verfügung st

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