Archive for category Mobil

Windows Phone – Ein Handy für Senioren

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 Ich habe mich schon einmal mit der Thematik der sog. “Silversurfer” beschäftigt, also den Benutzerkreis von Computern und mobilen Geräten, die ein eher fortgeschritteneres Alter mitbringen, also einer Generation angehören, die nicht selbstverständlich mit Computern im Haushalt aufgewachsen sind und auch nicht in jungen Jahren damit konfrontiert wurden.

Zu diesen Personenkreis würde ich beispielsweise meine Mutter zählen, die schon nahe an die 70 heranreicht und gewiss nicht als technikaffin bezeichnet werden kann. Im Gegenteil, denn sie war diejenige, die man erst vor einem oder zwei Jahren behutsam an ein altes Nokia Handy gewöhnen mußte, damit man sie zumindest telefonisch einfacher erreichen konnte.

Da die Kinder und Verwandten ja nun überall auf der Welt verstreut sind, die Kommunikation damit nicht durch täglichen Kontakt erfolgen kann und ein Telefonat nun irgendwann auch nicht mehr über das Gefühl von Abwesenheit der jeweiligen Menschen hinwegtrösten kann, überlegte ich mir, wie man es bewerkstelligen könnte, meiner Mutter das Internet nahe zu bringen ohne sie zu überfordern.

Im Zuge des Netbook-Hypes der letzten Jahre hatte meine Mutter sich von einer Freundin ein Netbook aufschwatzen lassen, dessen Funktionalität sie jedoch überhaupt nicht überblickte und daher auch nicht weiter nutze. Die Benutzung von Maus und Keyboard waren ihr so fremd und obskur, dass es daher weiterhin im Schrank sein Dasein fristete. Aus der Entfernung war eine Einführung in die Materie auch nicht einfach, so dass wir es schließlich aufgaben, die Sache wirklich in Angriff zu nehmen.

Als nun vor wenigen Wochen das alte Klapphandy seinen Geist aufgab, war daher das Klagen groß, mit welchem neuen Gerät man sie denn konfrontieren sollte oder wollte, denn die Möglichkeiten für reine Tastenhandys sind inzwischen sehr begrenzt. zudem empfand ich die als Seniorenhandys gepriesenen Geräte für meinen Geschmack mehr als dürftig, da sie im Prinzip einem älteren und nicht technikbegabetem Menschen quasi die Intelligenz absprechen vernünftige Fotos zu machen und diese auch in hinreichender Qualität zu übermitteln – von Internet und dem Thema Email mal ganz abgesehen. Ich stellte mir unwillkürlich die Frage, warum um alles in der Welt man ältere Menschen, die nicht gerade an Demenz erkrankt sind, mit derart schlecht designten Geräten konfrontieren muss, die weder MMS verschicken können, noch die Möglichkeit offerieren hinreichend gute Bilder fotografieren zu können, denn das wollte ich meiner Mutter nun schon zugestehen, dass sie dies mit Sicherheit schaffen könnte.

Inzwischen hatte sich mein Mann eines der günstigen Windows 7.5 Handys, das Nokia Lumia 710 angeschafft und war mit der Bedienung und der Verarbeitung sehr zufrieden. Als nun meine Mutter zu Besuch kam, gab ich ihr zu Testzwecken sowohl mein iPhone 4s als auch das Lumia Gerät in Händen, um zu sehen, wie ihre Reaktion sein würde. Erstaunlicherweise reagierte sie nicht negativ, denn sie bemerkte einen Punkt im Smartphonesystem, dass ich bis dato, da ich keine Brillenträgerin bin, gänzlich ausser Acht gelassen hatte: die Schrift der Windows Phones ist, im Gegensatz zu den iPhones mit der überaus hohen Auflösung groß und gut lesbar. Zwar hatte sie anfangs ein wenig Schwierigkeiten, den Bildschirm in der Horizontalen hin und her zu wischen, aber die Bedienung der Kacheln schien alles andere als schwierig zu sein.

Daher überlegte ich mir, welchen Vorzug das System bieten könnte, wenn man in Betracht zieht, es einem älteren Menschen in die Hand zu geben?

Das logische System ist entscheidend

Die Aufteilung des Windows Phone Systems ist überschaubar, da man – entgegen dem iOS System – eigentlich zwei Ebenen hat

a) Die Ebene aller Programme und Einstellungen und

b) das Fronten, also die Benutzerebene oder Startseite.

Anders als bei iOS, dessen Vorzüge mir häufig in so manchen Handy-Laden gerade für ältere Benutzer angepriesen wird und wurde, kann man durch diese Zweiteilung den Startschirm übersichtlich und nach eigenem Geschmack gestalten ohne die installierten Apps zu tangieren.

Zudem sind die Schriften und Tiles größer als bei iOS und somit leichter zu bedienen.

Das gesamte Schriftbild des Systems ist erheblich größer und dadurch sehr überschaubar, alles erklärt sich fast von selbst. Dass eine Benutzerführung horizontal weiter verläuft, ist anhand der weiterführenden Beschriftung gut zu erkennen. Zudem ist es auf eine flüssige Bedienung ausgelegt so dass man nie ins Stocken geraten kann.

Besonders einfach ist die Bedienung der Kamera, da das Systems hierfür standardmäßig mit einem eigens dafür vorgesehenen Button versehen ist, weshalb ich mir überlegte, dass man einfach mal einen Sprung ins kalte Wasser wagen sollte.

Seit dem ist nun einige Zeit vergangen und ich kann mich kaum noch retten vor lauter Emails und Fotos, die bei mir eintrudeln. Ich lese das erste Mal, dass meine Mutter den Satz “das bringt Spaß” in Zusammenhang mit der Benutzung eines Handys benutzt: Insgesamt erstaunlich.

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Samsung ATIVsmart PC – Erstes Clover Trail Tablet im Videotest

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Teil I / 1

 

Teil I / 2

 

Teil II / 1

 

Teil II / 2

Hier geht´s zum Schnelltest

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Good bye Symbian!

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Nun ist es also soweit, das zuletzt in Gebrauch verbliebene Symbian Gerät wird in Rente geschickt. Dies nicht etwa von mir, denn ich habe mich bereits im Januar von meinem Nokia N8-00 verabschiedet, sondern vielmehr von meinem überaus Symbian begeisterten Mann, der es – mal Hand auf´s Herz – eigentlich ja immer noch ist. Oder kann man ihn vielmehr als Nokia Fanboy bezeichnen? Das ist schwer zu sagen, denn nicht immer hat er sich in seiner Mobilfunkkarriere mit Nokia Geräten umgeben, deren Konkurrenz zugegebenermaßen nie besonders lang bei ihm verweilt hat, aber dennoch beim Kauf auch Mal einem anderen Gerät, so auch einem Nokia, vorgezogen wurde. Trotzdem würde ich ihn wohl schon als Nokia Fan bezeichnen, auch wenn es einem der Konzern nicht immer leicht macht.

v.l. Lumia 710, E6-00, E52

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als er sich aus Kostengründen für ein Nokia E52 entschied, in Zeiten, in denen andere schon längst angefangen hatten dem System den Rücken zuzukehren. Er ist kein “Touchfreund”, sondern gehört zu der Spezies Mensch, die es vorziehen auf echte Knöpfe zu drücken. Und er gehört auch zu der Klientel, die ihr Gerät intensiv zur Texterfassung benutzen, weshalb er beim E52 natürlich schnell an seine Grenzen stieß. Daher entschied er sich, eigentlich ehr aus dem Bauch heraus, es vielleicht einmal mit einem gebrauchten Nokia E71 zu versuchen, da er sich zu dem Zeitpunkt kein neues Gerät, das währe dann damals das E72 gewesen, leisten konnte und wollte.

Problematisch wurde es dann allerdings sehr schnell, als das E71 zum Surfen verwendet werden sollte, was – das kann man dem Konzern hier wirklich mal ankreiden, auch wenn es sich um ein älteres Gerät handelt – mit dem E71 einfach nicht komfortabel funktionierte und mit dem E52 auch nicht wirklich befriedigend war, vor allem nicht, da die meisten Internetseiten heut zu Tage für iOS und Android Geräte optimiert sind und S60 nicht wirklich zufriedenstellend funktionierte, weil viele Funktionen nicht mehr unterstützt werden, die es eigentlich unterstützen könnte – theoretisch zumindest.

Ich hantierte zu diesem Zeitpunkt längst mit meinem Nokia N8-00 herum, nachdem ich mich durch eine Odyssee von Android Geräten gearbeitet hatte, die mich aber nicht wirklich zufrieden stellten, sogar ein Windows Phone Gerät von Samsung war dabei, allerdings noch ohne jegliche Updates. Umso glücklicher war ich daher für meinen Mann, als sich Nokia anschickte endlich Ersatz für das Business Gerät meines Mannes zu schaffen und das E6-00 mit moderner Oberfläche und Betriebssystem auf den Markt brachte.

Endlich gab es einen Grund zu wechseln und so traf recht schnell nach dem Release ein Gerät bei uns ein, mit dem mein Mann nun – so dachte ich zu dem Zeitpunkt zumindest – endlich glücklich werden würde. Es war zwar klar, dass die Unterstützung für ein Gerät mit dem Betriebssystem nicht mehr viele Jahre existent wäre, aber für jemanden, der das Gerät zum größten Teil beruflich nutzt, ist die Möglichkeit stets das Neueste auf dem Gerät zu installieren oder andauernd neue Updates zu erhalten ohnehin nicht von Belang.

Problematisch wird es dann jedoch, wenn die Software fehlerhaft ist und man auf Updates angewiesen ist, damit der eine oder andere Bug endlich beseitigt wird. So war es auch mit dem nicht selten bei wichtigen Kundengesprächen plötzlichen selbständigen Auflegen, dass ich im Übrigen auch auf meinem N8-00 des öfteren bemerkt hatte, allerdings nicht bei Kundengesprächen, da ich das Handy privat nutzte.

Als dann endlich das heiß ersehnte Update auf “Belle” heraus kam, von dem viele Nutzer der Betaversion bereits geschwärmt hatten, stellte sich schnell heraus, dass das Update zwar einige Nettigkeiten zur Verfügung stellte, das E6-00 aufgrund seines Bildschirms mit hoher Auflösung allerdings fast nicht berücksichtigt wurde (diesbezüglich habe ich in meinem Blog bereits an früherer Stelle geschrieben).

Nun stellte sich die Frage, welche der Bugs, die im Laufe der Benutzung zu Tage traten einen Nutzer am meisten ärgern und über welche man hinwegsehen kann. Problematisch wurde es dann, als sich die Benutzung durch weitere Updates so sehr verschlechterte, dass selbst ein Abrufen der Emails über Exchange nicht mehr ohne Fehler funktionierte. Ein mehrfaches Reseten des Geräts, vollständiges Löschen des Massenspeichers und erneutes Aufspielen des OS brachte hier keine Lösung. Es handelte sich definitiv nicht um einen Hardware- sondern um einen Softwarefehler.

Ein Apfel als Notanker?

Letztlich, es war inzwischen Februar diesen Jahres, landete das Gerät wieder auf meinem Schreibtisch und mein Mann, ein absoluter Apple Gegner, teilte mir in einem Akt der Verzweiflung mit, dass er sich entschlossen hatte das “wohl beste und tollste Handy“, das es auf dem Markt gibt, zu kaufen: ein iPhone. Ich wußte sofort, dass er das Gerät nicht lange würde nutzen wollen, da ich ebenso wußte, dass es einfach zu viele Dinge gibt, die ihn massiv an iOS, insbesondere am Apple Konzern, stören würden, schließlich hatte ich mich schon lange vorher erkundigt, welche Neuerungen beim 4s zu verzeichnen waren, doch ich war zu diesem Zeitpunkt gerade selbst meines N8-00 überdrüssig, da auch ich von diversen Bugs nicht verschohnt geblieben war und suchte einen Grund, mich des Gerätes zu entledigen.

Also ging ich auf seinen Wunsch ein und fuhr mit ihm zum nächsten Vodafone Shop um ein nagelneues Gerät in Händen halten zu können und wartete lediglich ab.

Es dauerte sage und schreibe zwei Tage, da lag auch das iPhone auf meinem Schreibtisch, denn Apple hatte es zu diesem Zeitpunkt noch nicht geschafft, das Umschalten von 3G auf EDGE vernünftig zu lösen, so dass mein Mann nun zwar ein wunderschön gestyltes Gerät in Händen hielt, aber nicht telefonieren konnte, da er über seinen Provider regelmässig nicht erreichbar war. Nun muss ich sagen, dass wir hier auf dem Lande leben und die Verbindung zwar recht gut ist, aber eben aufgrund der geografischen Gegebenheiten recht häufig schwankt, was mit der damaligen Firmware des Gerätes einfach nicht zu lösen war.

Back to the Roots

Ich erfreute mich also eines neuen Handys  und sein altes Nokia E52 wurde nun erneut aus der Schublade gezogen, denn inzwischen gab es erneute Updates, die ihn hoffen liessen, dass die Fehler in der Software damit beseitigt sein würden – nunja, ein Irrtum wie sich früher oder später herausstellte.

Inzwischen habe ich mich schon lange von meinem Symbian Gerät verabschiedet und benutze nun zufrieden das iPhone 4s, muss aber gestehen, dass ich mitunter die hervorragende Kamera vermisse, da ich sehr gerne fotografiere. Mein Mann kaufte sich ein Sony Tablet S, dass er zum Surfen benutze – das Nokia E52 sollte zum Telefonieren verwendet werden.

Einzig problematisch war lediglich das Abrufen der Emails, was ich als iPhone und iPad Benutzerin nur mit Schulterzucken beobachten konnte, denn inzwischen gab es für iOS die entsprechenden Updates, so dass das Umschalten zwischen 3G und EDGE nun reibungslos funktionierte, dafür gab und gibt es andere “Nettigkeiten”, die manchen stören können.

Nun ertönte, wenn wir beide gerade im selben Raum arbeiteten, bei jeder an mich gerichteten Emailankunft ein dreifach klangvolles “Ping” aus meinem iPhone, meinem iPad und meinem Mac – quasi Dolby Surround, während mein Mann dies mitunter durch leises Grunzen kommentierte, weil entweder sein Android Tablet, trotz OS 4, sich nicht erneut mit dem Wlan verbunden hatte oder der Exchange Server sich dem Nokia E52 verweigerte.

Schlimm wurde es dann nach dem letzten Update vor wenigen Wochen, da er während der Arbeit mehrere wichtige Emails nicht signalisiert bekam und diese stattdessen durch eine große, auf dem Display abzulesende Fehlermeldung quittiert wurde, an Stelle die Emails abzurufen.

Langsam macht sich Verzweiflung breit

Gut, es wurde also nochmals das Nokia E6-00 aus der Schublade gekramt, alle inzwischen erhältlichen Updates installiert und das Gerät konfiguriert, als es mehrere Male während eines Gespräches erneut zu Gesprächsabbrüchen kam. Zuletzt öffnete sich ein Popup Fenster, das den auf dem E52 bereits beobachteten Fehler des Google Exchange Kontos meldete. Als er mir kommentarlos das Handy hinhielt und mir die Fehlermeldung zeigte, wußte ich, dass es mal wieder an der Zeit war, Im Internet nach günstigen Angeboten zu surfen.

Ich hatte meinem Mann schon öfters von den Vor- und Nachteilen von Windows Phone berichtet, war bisher aber nur auf taube Ohren gestossen. Doch nun wusste ich, würde der richtige Zeitpunkt sein, sich mit der Materie auseinanderzusetzen. Allerdings wusste ich auch, dass vermutlich Anfang September die ersten Windows Phone 8 Geräte vorgestellt würden und dachte mir, dass man diese Zeit vielleicht mit irgend einem Altgerät, das hier herumliegt, würde überbrücken müssen.

Windows Phone

Allerdings wollte das mein Mann nicht. Geistig hatte er sich wohl schon eine ganze Weile von dem System verabschiedet, weshalb ein gutes Angebot für ein weisses Lumia 710 auch begeistert zur Kenntnis genommen wurde. Der Vorteil dieser inzwischen nicht mehr ganz neuen Geräte ist, dass sie derzeit stark im Preis fallen ob der zu erwartenden Neugeräte.

Wir fuhren also zum nahe gelegenen Technikmarkt und kauften eines. Die Installation der Updates und Einrichtung des Gerätes lief wirklich schnell.

Interessanterweise ist es seither still im Raum geworden, nur hin und wieder unterbrochen von einem klangvollen, dreidimensionalen Glockensound, der eintreffende Emails signalisiert.

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Nokia E6-00 – das vergessene Symbian Phone – was es heißt, ein Symbian Gerät zu benutzen

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Nach all den Aufregungen des letzen Jahres über den Plan des Nokia Konzerns, sich zukünftig besser auf Windows Phones zu konzentrieren, wurde es, wenn man nicht zufällig zu der begeisterten Symbian Klientel gehörte, um die ehemaligen Flaggschiffe, die sich zuvor aus den Serien der Mediengeräten, auch N-Series genannt und den Businessgeräten, E-Series genannt, zusammensetzten, um die Nachfolger relativ ruhig – vor allem wenn man sich die Resonanz in der Presse genauer betrachtet.

Man hatte beinahe das Gefühl einer eingeschworenen Gemeinde von Ablehnung, da Android und iOS einfach nur “hipp” waren und sind und “Symbian” ja “so uncool”. Eigentlich war es schon egal, dass Nokia mit dem N8-00 bereits 2010 als erster Hersteller einen USB-OTG Anschluss standardmäßig verbaute, also einen Anschluss, mit dem man ganz normale PC-Mäuse und Tastaturen anschließen konnte, dass ein HDMI-Anschluss und zugehörige Stecker im Paket dabei waren – weil es nicht Android oder iOS war – so kann man mutmaßen, mal abgesehen von der allgemein überaus hochwertigen Verarbeitung der Geräte.

In Europa konnte man bis vor kurzem dann noch auf einen überaus breit gefächerten Service eingeschlossen einer standardmäßig vorgesehenen dreijährigen Garantie (keine Gewährleistung, sondern echte Garantie) für die Geräte, so dass dies in der Vergangenheit nicht selten ein weiterer Grund für den Kauf eines Nokiagerätes war.

Doch dieser Service ist in den letzen zwei Jahren spürbar geschrumpft, viele ServicePoints wurden geschlossen und es wird mindestens genauso schwierig einen technischen Ansprechpartner für eine Nokia Gerät zu erreichen, wie für alle anderen Smartphones auch.

…die Letzten verlassen das sinkende Schiff

Gleichzeitig bekamen eingefleischte Symbian Nutzer recht schnell ein Gefühl dafür, was es heisst, Fan einer Gerätegeneration zu sein, die es bald nicht mehr geben wird. Denn die zuvor stark vertretene Entwicklergemeinde für Symbian schien sich recht schnell zu dezimieren und sich andere Bereiche für neue Projekte zu suchen – wen wundert dies? Daher bekam man auch, vor allem wenn man bisher den stetig wachsenden Markt an Applikationen für Mobilfunkgeräte insgesamt beobachtete, den Eindruck, dass sich die im Markt erhältlichen Applikationen und ihre Entwickler mehr und mehr zurückzogen und auf die zwei großen Protagonisten iOS und Android konzentrierten: wer sitzt schon gern auf einem sinkendes Schiff?
Dies ist vor allem deshalb schade, weil ich im Umgang mit Symbian, sei es nun mit dem N8-00 oder dem E6-00 endlich das Gefühl hatte, dass eine Software – zumindest was ihre Entwicklung betrifft – auf dem richtigen Weg ist. Das Gefühl hatte ich seinerzeit nicht, als ich mein erstes S60v5 Phone, also ein Symbian^1 Gerät, das Nokia 5800 MX, in Händen hielt und mich fragte, wozu ich beim Scrollen mit dem Finger denn eine Scrollleiste auf der rechten Seite benötige, wenn ich doch den ganzen Bildschirm dazu verwenden kann, wie beim iPhone.

Jetzt fehlt es an innovativen Entwicklern, die die Massen der User dazu bewegen, sich für ein Nokia Handy zu entscheiden, da sie die eine oder andere Applikation unbedingt benutzen möchten.

Und genau hier liegt das Problem, da sich Nokia selbst, durch seine vorschnelle Aktion im Frühjahr 2011 in Abseits manöveriert hat. Denn durch die Ankündigung von Steven Elopp, während des Mobile World Congress, “sich zukünftig nur noch auf eine nicht selbst entwickelte Plattform wie Windows Phone konzentrieren zu wollen und die bis dahin als Zugpferde verwendeten, hoch gelobten Betriebssysteme wie MeeGo und Symbian entweder gar nicht mehr oder nur noch zeitlich begrenzt zu unterstützen”, ist denkbar ungünstig als Kaufsargument anzubringen. Wer wird sich als App Entwickler auf solch ein sinkendes Schiff begeben? Wohl niemand.

Zudem wurden in den letzten Tagen die schlechten Verkaufszahlen des Konzerns veröffentlicht, die als geradezu desaströs zu bezeichnen sind – eine logische Konsequenz, wie ich finde.

So konnte man im Verlauf des letzten Jahres dann auch vernehmen, dass zahlreiche Abteilungen, mehrere 1000 Mitarbeiter, von Nokia entlassen wurden. Dass eine Veränderung vorgenommen werden musste, war späteste ersichtlich, als erste Zahlen zu Entwicklungskosten publik gemacht wurden. Als deutlich wurde, dass Nokia im vergleich zum Apple Konzern, der schon seit einigen Jahren die Mobilfunkszene erfolgreich aufmischt, mit erheblich geringeren Mitteln, einen erheblich größeren Erfolg verbuchen konnte.

Mit Symbian Belle wurde alles besser

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Trotzdem brachte Nokia nach dieser ganzen Aufregung noch einige Symbian Geräte und auch Updates auf den Markt. Das im Frühjahr angekündigte erste Gerät mit Windows Phone als Betriebssystem in Form des Lumia 800 kam pünktlich im Herbst. In dieser Zeit wurde der lang ersehnte Symbian Nachfolger des erfolgreichen E72, das E6-00, in Deutschland auf den Markt gebracht.
Interessant an dem Gerät ist vor allem die konsequente Umsetzung des Symbian Anna Betriebssystem auf dem, wenn auch kleinen, so doch hoch auflösenden Retina Bildschirm, des E6-00 in Kombination mit einer vollen QWERTZ-Tastatur im Candybar Format à là Blackberry. Die bekannten Feature wie z.B. die Einbindung eines USB-On-The-Go, ist hier nur ein Beispiel für Inovation.
Die Begeisterung für das Gerät und seine Funktionalität lief soweit gut, bis es schließlich das lang ersehnte Update auf Symbian Belle gab: das System, von dem sich viele Nutzer mehr Usability versprachen.
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Letztlich entsprachen die Änderungen aber vermutlich eher dem Wunsch, sich der überaus erfolgreichen Android Benutzeroberfläche anzugleichen, was anhand zahlreicher Features ersichtlich ist, die im Zuge des Updates Einzug in das Symbian System hielten.
Mit dem Update, das meistenteils auf den klassischen Touchgeräten Anwendung findet, mag die Neuerung ein Segen sein, auf dem ohnehin schon kaum promoteten E6-00 Gerät wurde hingegen deutlich, dass die Benutzeroberfläche des Systems alles andere als flexibel ist. Anders, als vielleicht vermutet, ist sie für ein System mit fester Auflösung gedacht und lässt keinerlei Spielraum zu.
Was auf dem Nokia N8-00 oder E7-00 interessant aussieht, ist auf einem Gerät mit extrem hoher Auflösung alles andere als symetrisch: da werden Widgets nicht auf das Display angepasst oder Schriften sind unproportional klein.
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So gut der allgemeine Eindruck im Verkaufszustand mit Symbian Anna war, so schlecht ist dieser mit Symbian Belle. Insgesamt hinterläßt Symbian Belle einen schalen Beigeschmack auf dem Gerät und man ist hin und her gerissen, ob nicht doch lieber ein Schritt wieder zurück zu Symbian Anna getan werden sollte.

Woran es hapert

Trotz des nur mit 680 MHz bestückten ARM11 Prozessors, fühlt sich die Benutzung des Gerätes überaus flüssig an, was dem OS geschuldet ist, dass für Prozessoren mit geringer Leistung ausgelegt ist.

Wie wenig aber Nokia an die Integrierung des Systems in ein Candybar Format gedacht hat, wird schnell klar, wenn man sich den Browser genauer betrachtet, dessen Menü- und Statusleiste sich überhaupt nicht oder nur zum Teil ausblenden lassen, wie dies zuvor unter Anna der Fall war. Zudem werden die Leisten nicht skaliert, sondern verbleiben in dem selben Format wie bei den großen Brüdern.

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Die Konsequenz ist, dass faktisch nur noch 1/3 oder die Hälfte des hoch auflösenden Retinadisplays zur Verfügung steht um zu Surfen, der Rest wird von lästigen, im Vordergrund befindlichen Leisten verdeckt – was soll das? Ähnlich verhält es sich mit der Standardapplikation “SozialesNetz”. Die Umsetzung, die an sich schon von Anfang an etwas ruckelig auf den Geräten lief, ist auf dem E6-00 derart zusammengestaucht, dass man nur noch einen einzigen Tweet auf dem gesamten Display sieht. der Rest wird durch schwulstig übereinander staffierte Button versperrt – das ist alles andere als elegant.

 

Servicewüste

Vor allem der früher als hervorragend empfundene Service von Nokia scheint gefühlt um ein Vielfaches schlechter geworden zu sein, als man es gewöhnt ist: Software, die vor Jahren im Ovi-Store gekauft wurde, wird nicht immer als gekauft erkannt, was bei einigen Usern zu Frust führen dürfte, so wie es nicht allein bei mir nach dem Kauf der Applikation “Gravity” der Fall war. Eine Anfrage bei Nokia selbst, unter Vorlage des Kaufbelegs, verlief erfolglos, mit dem Verweis, “dass der Kauf zwei Jahre zurück liege”. Worin hier die Logik liegt, mag sich mir nicht erschließen, denn andere, ebenfalls vor zwei Jahren gekaufte Applikationen, werden sehr wohl als gekauft erkannt.
Bei derlei Geschäftsgebaren ist die Freude am Gerät leider sehr beschränkt, allein aus der Tatsache heraus, um das Wissen, dass hinter den Applikationen keine dauerhaft vorhandene Dienstleistung mehr steht. Hierbei wird der sonnst auch bei anderen Smartphones übliche Enthusiasmus über die Errungenschaft von Marketplaces der jeweiligen OS Plattformen ad absurdum geführt, denn einem wird schnell klar, dass beim Wegfall dieser Dienste, keinerlei Support für die Software vorhanden ist. Damit dürfte das Gerät dann recht schnell unbrauchbar werden. Mit dem Problem sind aber eigentlich alle Smartphone Benutzer konfrontiert, nur eben nicht so offenkundig.

Licht im Dunkel

Trotz dieses Makels ist das Nokia E6-00 ein interessantes Gerät für all diejenigen, die ein handliches Smartphone mit hervorragender Hardware ihr Eigen nennen möchten und weniger Wert auf eine unendlich hohe Anzahl an Applikationen legen. Die Verarbeitung ist nokiatypisch hervorragend und sucht Seinesgleichen. Die Kombination von hochauflösendem Display, eingefasst in Corning ® GorillaGlas und einer vollwertigen QWERTZ-Tastatur ist eine eher ungewöhnliche Kombination, die nur einen Vergleich mit dem Blakberry Bold 9900 stand hält. Das E6-00 hat eine Breite von 59 mm, ist also 7mm schmaler als das Blackberry Bold und liegt dabei in meiner eher als mittelgroß zu bezeichnenden Frauenhand hervorragend in der Hand: Man kann das gesamte Gerät quasi mit einem Daumen bedienen, was durchaus seinen Reiz hat.
Im Vergleich zum Blackberry Bold 9900 mit seinem 1230 mAh Akku trumpft das Nokia E6-00 zudem durch seinen größeren 1500 mAh Akku (BP-4L) auf, der bereits im Nokia E71, E72 und E52 zum Einsatz kam.
Aufgrund des Touchscreens ist der Verbrauch aber, trotz Symbian OS, um einiges höher als zuvor, weshalb zahlreiche Altuser, die auf das E6-00 umgesattelt haben, von der Laufzeit der Batterie enttäuscht sind. Für ein Smartphone ist diese aber durchaus sehr gut, auf jeden Fall erheblich besser als beim Blackberry Bold.
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Fazit

Insgesamt ist die Kombination aus “Touch and Type” sehr gelungen und dürfte all jene begeistern, die nicht unbedingt Wert auf ein großes Display legen, sondern deren Fokus in erster Linie auf die Integration der Tastatur, der Akkukapazität und der guten Hardware liegt. Also all jene, die nur mal “so nebenbei” im Internet surfen wollen, sich an einem Tablet oder Notebook für diesen Zweck aber sehr viel wohler fühlen.
Umso bedauerlicher ist es daher, dass dieses Stiefkind von Nokia nicht weiter unterstützt werden wird, denn es ist absehbar, dass wohl spätestens in einem Jahr hochwertige Symbian Geräte der Vergangenheit angehören dürften.
Die jetzt auf den Markt erscheinenden Protagonisten wie das Nokia 808 PureView, welches wiedereinmal mit überaus interessanten Innovationen, wie beispielsweise einer 41 MP Kamera glänzt, ist damit ein um so bedauerlicher Kandidat, der vom allgemeinen Verfall der Plattform betroffen sein dürfte.
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Computerbetriebssysteme und ihre Philosophie – Senioren am Computer

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Silversurfer

Mir ist schon das eine oder andere Mal beim Umgang mit Menschen, die noch nie zuvor mit einem Computer gearbeitet haben oder dies zumindest sehr selten tun, aufgefallen, um wieviel anders sie die für Computerenthusiasten inzwischen gängige Benutzeroberfläche der jeweiligen Betriebssysteme wahrnehmen. Viele Dinge, die wir sofort erkennen, stellen für sie geradezu unüberwindbare Hürden dar. Gemeint ist hier vor allem die Altersgruppe unserer Eltern und Großeltern, die nicht unbedingt mit einem Computer im Kinderzimmer aufgewachsen sind und auch im Laufe ihres Lebens keinerlei Umgang mit diesen pflegten.

…und hinter allem steckt eine Philosophie

Das A und O eines jeden Computers, ist nicht allein die Hardware, aus der das System besteht, sondern vielmehr das Zusammenspiel von Hard- und Software. Die die Art der Software, als Schnittstelle zwischen Benutzer und digital anzusprechenden Schaltkreisen ist daher auch enorm wichtig. Als erstes ist hier natürlich das Betriebssystem zu nennen, welches in erster Linie bestimmt, welcher Benutzerphilodophie ich angehöre: ob nun einem frei verfügbaren System wie Linux oder einem kommerziellem wie MS WIndows oder Apples OSX, um nur einige zu nennen. Die Benutzerphilosophie bestimmt letztlich, welchen Userkreis ich an meinem System erwarte und auch dementsprechende Rechte zur Veränderung einräume. Linux, das beispielsweise von jeher damit wirbt, besonders offen zu sein, ist für absolute Layen vermutlich nicht gerade als geeignetes Einsteigersystem zu bezeichnen, das sich durch einfache Benutzerführung selbsterklärt – auch wenn dies gern immer mal wieder von Linux Enthusiasten behauptet wird.

Mit den Systemen von Apple und Microsoft sieht dies hingegen schon viel einfacher aus, da sie sich auf die Fahnen geschrieben haben, einem möglichst großen Benutzerkreis offen zu stehen. Vor allem der Apple Konzern wirbt oft und gern damit intuitiv bedienbar und transparent zu sein. Ob dieser Anspruch auch erfüllt wird, steht auf einem anderen Blatt Papier und muss sicherlich individuell entschieden werden. Wie sieht es aber tatsächlich mit dem Personenkreis der über 60 Jährigen aus – also all jenen, die nicht unbedingt mit Computern in ihren Wohn- oder Schlafzimmern aufgewachsen sind, sich wohlmöglich das erste Mal an solch ein Ungetüm setzen?

Wie kann man diesem Personenkreis so etwas wie Microsoft Windows oder Apples OSX erklären, wie verdeutlichen, wo die Stärken und wo die Schwächen des Betriebssystems liegen? Es wird umso schwieriger, je später der Entschluss zum Zugang zu dieser für sie neuen Form der Medien gefast wird, da auch mit dem zunehmenden Alter das Lernen schwieriger wird – wir wissen alle, dass es weiß Gott nicht bei allen so ist, aber zumindest bei sehr vielen.

Silver Surver

Umso erfreulicher ist es daher, wenn diese vermeintliche Hürde einmal überwunden wird, die Neugierde der anfänglichen Angst vor neuem obsiegt und Vater, Mutter, Oma oder Opa sich plötzlich ein iPad, einen PC oder Mac kaufen und einen Sprung in das Abenteuer “Computer” bzw.  “Internet” wagen.

Wie groß diese Hürde sein kann, habe ich oft selbst in meinem Familienkreis beobachtet – stellen hier sogar schon einfache Peripheriegeräte wie eine Maus oder das Keyboard eine ernste Hürde da, weil für sie diese fremde Form der indirekten Bedienung, nicht sofort verständlich ist. Oft sieht man, dass sie komplett absorbiert von der Fülle der neuen Eindrücke, die Übersicht verlieren und viele Dinge nicht  sofort verstehen, wodurch nicht selten Frust aufkeimt, wenn der Enkel plötzlich mehr weiß, als man selbst. Wo bleibt hier die Vorbildfunktion, wo die Autorität? Ich verstehe auch nicht immer alles sofort, aber sitzt Oma einmal vor dem PC, möchte sie nicht selten, dass sich die digitale Welt genauso einfach erschließt, wie beispielsweise das Anschalten des Fernsehers oder der Waschmaschine, da dies von dem entspannt auf dem Sofa mit dem iPad surfenden jungen Mann in der Werbung so suggeriert wird. Dass die heutige Form der PC´s oftmals schon sehr nah an diese Vorstellungen heranreichen, können diejenigen naturgemäß noch nicht begreifen, die das erste Mal davor sitzen. Sie dürfen nur am Anfang nicht zuviel von sich erwarten.

Spannend wird es aber dann, wenn Oma oder Opa sich tatsächlich auf das Abenteuer einlassen, dies also nicht als kurzes Intermezzo betrachten.

Erst dann kann etwas wirklich spannendes passieren, was die “Silversurfer” dann, die im allgemeinen einen ganz anderen Zugang zur Materie haben, zu sehr guten Testpersonen mutieren lässt. Nicht selten sind es gerade diejenigen, die einen wachen Blick für das Wesentlich behalten, die Problematiken von einer ganz anderen Perspektive aus betrachten. Vor allem, wenn es im weiteren Verlauf darum geht, herauszufinden, ob ein Computerprogramm benutzerfreundlich oder es übersichtlich ist und ob es andere, bisher nicht erkannte Hürden gibt, die es zu korrigieren gilt.

Der Blick für das wesentliche

Es geht nicht darum zu demonstrieren, dass schon ein Baby ein iPad bedienen kann, sondern vielmehr darum, durch den Blick eines Aussenstehenden auf das uns umgebende alltägliche Chaos, das Gefühl für wesentlich Fragen zu erhalten – wir vergessen das mitunter.

Es ist nicht selten von Vorteil, sich in aller Ruhe einmal hinter sie zu setzen und ihnen bei ihren ersten Schritten in die digitale Welt über die Schulter zu schauen. Spannend wird es vor allen in Situationen, in denen Fragen oder Probleme auftauchen, mit denen sie, aufgrund mangelnden Wissens hadern.

Das hat auch der Blogger Chris Pirillo erkannt und sich mit seinem Vater zusammengesetzt, um ihn mit verschiedenen, derzeit sehr aktuellen Fragen zu konfrontieren.

Er hat ihn das erste Mal in seinem Leben vor einen Apple und einen Windows PC mit Windows 8 gesetzt. Sein Vater, der – ganz im Gegenteil zu manch vergleichbaren Silversurfer, immerhin schon mit dem Betriebssystemen Windows XP und Windows 7 vertraut ist und auch einige Erfahrungen mit einem iPad so wie einem iPhone aufweisen kann, sollte dabei ganz offen über Eindrücke, im Umgang mit dem System berichten, was er auf umwerfende Art und Weise getan hat. Interessant ist nicht nur was er sagt, sondern auch die Beobachtung seiner sich verändernden Mimik während der Nutzung, stößt er beispielsweise auf Schwierigkeiten.

Noch bevor er überhaupt über seine eignen Eindrücke referiert, kann man so bereits gut ablesen, wo eventuelle Schwierigkeiten im System liegen, Unklarheiten oder echte Hürden vorkommen. Zudem ist er nicht verleitet, durch zuviel Vorkenntnisse, die eine oder andere Schwierigkeit zu übergehen – er tappt vielmehr voll hinein – da er um die Schwierigkeiten nicht weiss.

Wie die Leute Windows 8 benutzen werden

 

Fazit: Pro und Contra zur Benutzung von WIndows 8

 

Sichtweise eines Anfängers: Erste Benutzung von Mac OSX

 

Vergleich: Mac OSX und MS Windows 8

 


Quelle: Silver SurferLockerGnome.com

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Mobile Word Congress 2012 Highlight – Nokia 808 PureView

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Es war einmal ein Symbian…

Ich hätte nicht gedacht, dass man von Nokia, insbesondere einem Symbian Gerät, nochmal ein solch großes Medienecho erhält, wie es in diesem Jahr auf dem Mobile World Congress erfolgte.
Die Rede ist dabei von dem Nachfolger des bereits im Herbst 2010 erschienen Kamerahandy N8-00, das Nokia 808 Pure View. Interessant dabei ist nicht etwa eine Besonderheit des Betriebssystems oder der Kameradesigns, sondern eine Eigenschaft, für die Nokia schon seit Jahren berühmt ist, seit sie die Firma Carl Zeiss beauftragt haben für die Ausstattung ihrer HighEnd Geräte, hervorragende Kamerasysteme zu schaffen. Dieses Vorhaben, begonnen 2005 mit Einführung ihrer N-Series Geräte, dem N90, dem ersten HighEndgerät mit dieser besonderen Optik, ist ihnen auch jetzt wieder gelungen und diesbezüglich besondere Akzente zu setzten.
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Schön ist diese Tatsache vor allem vor dem traurigen Hintergrund, dass Nokia 2011 beschlossen hat, in Zukunft auf Symbian zu verzichten und seine HighEnd Geräte demnächst nur noch mit  WindowsPhone OS zu bestücken.
Wie wenig weitsichtig die damalige Offerte von S. Elop im Januar 2011 war, zeigte sich in den daraus resultierenden schlechteren Verkaufszahlen und stetigen Preisverfall der Geräte in Europa – da in ihnen keiner mehr eine Zukunft sah – unabhängig davon, welche Qualität die Geräte tatsächlich hatten. Trotz allem, waren die Verkaufszahlen weltweit immer noch besser, als die der WindowsPhone Geräte. Aber so ist nun einmal der Markt.
Schließlich waren es die Symbian Begeisterten, die die Geräte weiterhin benutzten, was das damalige Kamerahandy von Nokia betrifft, das Nokia N8-00, welches zumeist von Kamerabegeisterten genutzt wurde, die sich auf Seiten wie Facebook und Flickr weiterhin austauschten und dies auch immer noch tun.
Umso seltsamer scheint es, dass ausgerechnet ein Jahr nach dem Beschluss, das neue HighEnd Produkt der Firma kein Windows Phone Gerät ist, sondern weiterhin unter Symbian Belle, hier mit  Feature Pack 1, läuft – es vermutlich sein muss – aus Mangel an Effektivität des so hoch gelobten Betriebssystems Windows Phone 7.5. Das – sind wir mal ehrlich – für einen gewissen Benutzerkreis durchaus interessant ist, aber zahlreiche von Nokia bekannte Features wie echtes Multitasking, freie Erweiterbarkeit des Speichers, HDMI, USB-On-the-Go und vieles mehr, einfach noch nicht unterstützt – dies vielleicht niemals wird unterstützen können.

Das 808 Pure View wird vermutlich das letzte seiner Art sein und das ist traurig, denn – so hakelig das System auch ist, es ist zuverlässig und bietet und bot sensationelle Neuerungen, die über die Jahre gesehen Maßstäbe setzte, angefangen mit dem 2005 veröffentlichten ersten Kamerahandy mit Carl Zeiss Objektiv.
Der Nachfolger des 808 wird dann vermutlich, sofern Microsoft es schafft ein echtes Betriebssystem zu erschaffen, ein Windows Phone Gerät werden.
Vielleicht erschafft Nokia aber auch tatsächlich eine gänzlich neue Form mobiler Kamera Geräte, mit direktem Internetzugriff, wie ihn sich so manch Blogger oder Journalist wünschen würde, das dann unter Symbian läuft – ein System, das Nokia nach eigenen Aussagen beherrscht. Allerdings müssten dann die Schnittstellen zu den verschiedenen Social Network Diensten erweitert werden – was wohl die geringste Schwierigkeit sein dürfte. Hier dürfte Nokia mal wieder, und das wohl für lange Zeit, unerreicht, einsam an der Spitze stehen.

Doch dass sind vermutlich Träume einer Bloggerin, die viel und gern fotografiert, die viele Jahre Nokia Geräte benutzt hat und zur Zeit, nach dem dem Nokia N8-00, ein iPhone4s benutzt.

Nokia 808 PureView – Spezifikationen
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Der Sensor

Super-High-Resolution Sensor, der theoretisch Aufnahmen mit einer Pixeldichte von 7728 x 5368, somit 41 MP ermöglicht. Aufgrund unserers Bild Aspektratios von 16:9 oder 4:3 kommen so Aufnahmen von maximal 38 MP zustande, d.h. je nach benutzen Aspektratio von 16:9 oder 4:3, können damit Bilder oder Videos mit einer Pixeldichte von 7728 x 4354 (16:9) oder 7152 x 5368 (4:3) erreicht werden. Je nach Wahl der zu produzierenden MP Anzahl, die wahlweise zwischen 8, 5 und 3 variiert, sind verschiedene digitale Zoomstufen ohne großen optischen Verlust möglich.

Beim Nokia N8 gab es noch zwei echte Zoomstufen, die allerdings beschränkt waren, um einen zu hohen Verlust der Bildqualität zu vermeiden. Aufgrund der hohen Kapazität des Sensors beim 808, ist es nun möglich, den anzuzoomenden Bildausschnitt anzuwählen und zu selektieren.

 

Pixel Oversampling

Die von Nokia als Pixel-Oversampling genannte Funktion, beruht in erster Linie auf eine Kombination mehrerer Pixel, die der Sensor aufnimmt, und bei der Erfassung des Bildes zu einem “Superpixel” zusammenfasst, wodurch gerade bei schlechten Lichtverhältnissen ein zu hohes Rauschen minimiert wird. Dieser Vorgang des Oversampling ist je nach gewählter MP Auflösung mal stärker, mal schwächer. Bei einem gewählten Output von 3MP und einer vierfachen Zoomstufe, wird dann ein Oversampling von 14:1 verwendet, bei 5MP und einer dreifachen zoomstufe ist dies 8:1, bei 8 MP letztlich 5:1. D.h.  Bei Videoaufnahmen in einer Auflösung von 1080p ist beispielsweise ein vierfacher Zoom ohne größere Verluste möglich, bei 720p sind dies ein sechsfacher Zoom und bei nHD, also einer Auflösung von 640 x 360 Pixel, 12 Zoomstufen, die mit 30fps im H.264 Format aufgenommen werden können.

Aufgrund dieser immens hohen Auflösung des Sensors können damit softwareseitig selbst bei starkem Zoom keinerlei Verluste verzeichnet werden, die zumindest mit dem bloßen Auge nicht mehr wahrgenommen werden können.

Audio

Die Aufnahmen des Nokia 808 PureView werden, genau wie dies schon beim Nokia N8-00 der Fall war, alle in Stereo Dolby Surround aufgenommen, die Aufnahmen in CD Qualität ermöglichen. Wie gut diese Audioqualität sein kann, habe ich selbst durch zahlreiche Tests des Nokia N8-00 erfahren dürfen, das seinesgleichen sucht.



Daten:

  • Maße – 123,9×60,2×13,9mm
  • Nokia_808_PureView_white_specifications_338x465.jpg
  • Gewicht – 169g
  • Display – 4″ 2,5D curved AMOLED (Corning Gorilla Glass)
  • Auflösung – 640×360 Pixel
  • Speicher – 16 GB intern
  • Micro SD – bis zu 48 GB
  • Micro-USB On-the-Go
  • Micro-HDMI
  • Bluetooth 3.0
  • WLAN b/g/n
  • A-GPS
  • NFC Sensor
  • FM-Transmitter
  • Hardwarekeys – Home, Gesprächsannahme, Auflegen, Power, Sperre, Volume+/-, Kamera
  • Gesprächszeit – GSM bis 11 Stdn., WCDMA bis zu 6,5 Stdn.
  • Standbyzeit – GSM bis zu 465 Stdn., WVDMA bis zu 540 Stdn.
  • herausnehmbare Battery – Typus BL-4D (1400 mAh)
  • Kameradaten – 41 MP Sensor, 1 Xenon Blitz, 1 LED für Videoaufnahmen, Carl Zeiss Optik: Länge des Fokus 8,02 mm
  • Farben – Weiß, Schwarz, Rot



Verfügbarkeit – Voraussichtlich Mai 2012
Preis – etwa 450,-€


Quelle: Nokia

Links

Interessante erste Vorabtests gibt es auf den Seite von Steve Litchfield wie etwa All about Symbian
und auf im Blog von Steve Chippy Paine´s Spezialseite, die sich u.a. mit Kamerahandys auseinandersetzt Chippy´s Hiblue Lab

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Apple iPhone4s / iPhone4 / NokiaN86 / Nokia N8-00 – Ein Kommentar

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In den letzten zwei Wochen ist aus der Sicht der ambitionierten Apple Usern eine ganze Menge passiert. Nicht nur Apples neues mobiles Betriebssystem wurde vorgestellt und mit ihm, das neue iPhone, das es nun doch nicht zur Nummer 5 geschafft hat, sondern lediglich anhand eines simplen Buchstabenzusatzes als “neu” deklariert wurde, sondern die Welt trauerte auch um einen genialen Geschäftsmann Steve Jobs.

Ich denke mal, dass der Verlust, und das ist er meiner Meinung nach unbestreitbar, weltweit einen tiefen Eindruk hinterlassen hat, sei es nun aufgrund der Medienpräsenz oder weil man selbst die durch ihn vermarkteten technischen Geräte schätzte.

Das iPhone4s

Zuletzt hat es Apple, zuverlässig wie immer, pünklich geschafft, vergangene Woche sein iOS in der Version 5 auf den Markt zu bringen und mit ihm den heiß ersehnten Nachfolger des iPhone 4, das iPhone 4s.

Aufgrund der starken Überarbeitung der Handykamera war ich natürlich gespannt, was sich alles bei dem Gerät getan hatte, denn allein die Ansage, dass eine 8 MP Kamera verbaut ist, muß ja nicht zwingend für die gute Qualität der selben sprechen – halten wir uns als mahnendes Beispiel das HTC Mozart vor Augen, dessen Kamera durch beeindruckende Spezifikationen, aber nicht gerade durch gute Fotos von sich Reden machte.

Inzwischen haben zahlreiche iPhones ihren Besitzer erreicht und natürlich lassen erste Kameratests auch nicht lange auf sich warten, wie beispielsweise auf der Blogseite von Nokia-Buff.

Der Test ist daher von größerem Interesse, da der Blogger nicht einfach irgendwelche Testfotos bereitgestellt hat oder lediglich einen Vergleichstest der beiden iPhones, das iPhone4 gegen das iPhone4s, vorgenommen hat, sondern er stellte einen Vergleich der wohl bisher besten Kamerahandys an, die es derzeit auf dem Markt zu kaufen gibt, das Nokia N8-00, dass seit einem Jahr auf dem Markt ist und das Nokia N86 MP, das inzwischen zwei Jahre auf dem Buckel hat und als Vorläufer des N8 anzusehen ist.

Dies schreit geradezu nach einem Kommentar.

Gadgetkönig gegen Kamerakönig

Natürlich ist ein Vergleich von iPhone4: 5 MP, iPhone8: 8MP, Nokia N86: 8MP und schließlich Nokia N8: 12 MP nicht einfach. Wie gut sich aber selbst eine 5 MP Kamera im Vergleich zur überdimensionierten Kamera des N8 schlagen kann, haben wir bereits am Samsung Galaxy S bewundern können, dessen Test überaus positiv verlief.

Ich habe mir daher erlaubt, die über die Seite des Boggs verlinkten Originalaufnahmen der jehweiligen Handys genauer unter die Lupe zu nehmen. Sinn und Zweck war es nicht, den überaus unterschiedlich eingestellten Weißabgleich miteinander zu vergleichen, was bei derart unterschiedlichen Geräten nicht sinnvoll ist, sondern rein die Detailtiefe und -schärfe zu betrachten.

Leider hat der Tester die Fotos an unterschiedlichen Tagen aufgenommen, die auch noch komplett unterschiedliche Lichverhältnisse aufwiesen, weshalb ich von eben diesen Vergleich zwingend absehen muß. Dies ist umso bedauerlicher, als dass der Hauptunterschied leider beim Nokia N8 erfolgte, während die Aufnahme des N86, glaut man den Informationen der Rohdaten, am selben Tag und zur selben Zeit aufgenommen wurde, wie die Aufnahmen des iPhone4 und 4s.

Beim Betrachten der Originalbilder muß damit ein Bereich herangezogen werden, der die best mögliche Übereinstimmung ergibt, was die Helligkeit betrifft um zumindest ansatzweise gleiche Bedingungen zu schaffen.

Zudem mußte ich mir ein Objekt hierfür wählen, welches noch hinreichend viel Detaildarstellung zuläßt, um überhaupt eine Aussage über die Linsenqualität zu ermöglichen, weshalb ich den Bereich um das Planetarum, im Unteren Bereich der jeweiligen Bilder bevorzugte.

Originalbilder

iPhone 4

iPhone 4s

Nokia N86 8MP

Nokia N8-00

Quelle: http://nokiabuff.com/2011/10/16/apple-iphone-4s-4-nokia-n8-n86-comparison/#comment-113

Für den Vergleich nahm ich mir ein Bildbetrachtungsprogramm, das eine feste Zoomeinstellung zuließ (Microsoft Office Picture Manager 2007) um hintereinander die jeweiligen Fotos einfach öffnen zu können und den entsprechenden Bereich zu finden. Unabhängig von der Pixelstärke, die ohne Zweifel verschieden große Bereiche der Ausschnitte zeigen, läßt sich dennoch ein guter Eindruck von der Qualität der verbauten Kameralinse gewinnen (siehe unten).

Ausschnitte

iPhone 4

iPhone 4s

Nokia N86 8MP

Nokia N8-00

Fazit

Es ist erfreulicherweise zu erkenne, dass Apple mit seinem iPhone4s offenbar stark an der Verbesserung der Kamera gearbeitet hat, so ist nicht nur die Farbgebung stark verbessert worden, was im Verlgeich zum Nokia N86 deutlich wird, sondern anhand der höheren Pixeldichte eine breitere Belichtungsstärke möglich. Das kann man vor allem auf den im Blog verlinkten Bildern in der  Flicker Gallerie gut nachvollziehen, auf denen keine optimalen Lichtverhältnisse herrschten. Damit ist zumindest für diejehnigen, die sich fragten, was für die Neuanschaffung eines iPhones spricht und die gern fotografieren, diese Frage beantwortet: die Kamera ist in der Klasse der iPhones mit Sicherheit das Beste, was Apple bisher verbaut hat.

Im Vergleich zu den Kameraprotagonisten Nokia N86, erst recht im Vergleich zum Nokia N8, offenbaren sich allerdings gravierende Schwächen des iPhone4s, denn zwischen der Linse des Neuankömmlings auf dem Markt und den CarlZeiss Linsen von Nokia stehen Dimensionen.

Ich fürchte, es wird noch eine ganze Weile dauern bis wirklich so gute Kameras in Handys verbaut werden, dass sie das N8 oder das N86 vom Thron stoßen. Das iPhone4s tut es leider nicht – möglicherweise nächstes Jahr sein Nachfolger.

Vielleicht müssen wir aber auch gar nicht mehr sol lange warten, denn im Hause Nokia steht demnächst die Vorstellung der ersten Windows Phones an und vielleicht gibt es, zumindest was die 800er Serie betrifft, eine positive Überraschung.

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Nokia N8 – CameraPro | CameraPlus versus Anna Kamera App.

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CameraPro Interface

Seit einigen Monaten gibt es im Ovi Store von Nokia eine ganz hervorragende Kamera Applikation für die neue Generation der Symbia^3 Nokia Handys mit dem wohlklingenden Namen “CameraPro” und seit neuestem “Camera Plus”, das für QT fähige Geräte gedacht ist.

Da die Standard Kamerasoftware von Sybian^3 Geräten bis vor kurzem noch zahlreiche Beschränkungen aufwies, die seit Kurzem durch das inzwischen zur Verfügung stehende Kamera Update größtenteils der Vergangenheit angehören und in Hinblick auf das vor wenigen Wochen endlich erschiene Anna Update, ist es nun an der Zeit, sich die Software in Relation zur Standardsoftware ein wenig genauer anzusehen.

CameraPro - Einstellungen

Bisher hatten wir bei Verwendung der Standard Software zwar die Möglichkeit Filme in HD aufzunehmen, allerdings beschränkte sich die Framerate dabei auf lediglich 24,9 fps. In normalen Situationen mag dies zwar ausreichend sein, bei komplizierten Situationen oder Lichtverhältnissen konnte man hingegen ein leichtes Ruckeln im Film wahrnehmen. Daher war für diejehnigen, die unbedingt die höhere Framerate ausnutzen wollten, bisher unbedingt erforderlich, CameraPro zu benutzen. Zudem konnte man sowohl Fotos als auch Videos endlos zoomen, was mit der Standard Software leider sehr eingeschränkt war.

CameraPro - Einstellungen

Zuzügglich bot einem das Interface der Alternativsoftware mit seinen schnell zugänglichen Buttons und dem aufgeräumten Menü eine große Vielfalt an Einstellmöglichkeiten.

Der Entwickler Harald Meyer veröffentlichte auf “TechUnique.com” zuzüglich zur Kamerasoftware ein durchaus brauchbares Uploadprogramm namens “PicUpR”, welches, nachdem Pixelview es vorzog, sich aus dem Symbian^3 Geschäft zurückzuziehen, seither eine passable Alternative bietet, um Bilder zügig in die Cloud zu stellen.

CameraPro - Einstellungen

Relativ neu in diesem Bündel an Software, mutet hier die auf QT basierende Applikation CameraPlus an, die mir vom Oberflächendesign her erheblich besser gefällt als CameraPro. Das mag zum größten Teil daran liegen, dass die Oberfläche, und dies bringt QT nun einmal mit sich, modulierbar d.h. anpaßbar ist und daher mehr Möglichkeiten bietet.
Zudem wirkt das gesamte Design erheblich chicker und besser zum eigentlich modernen Symbian^3 System passend.

CameraPro - Einstellungen

Trotdem merkt man CameraPlus seinen Entwicklungsstatus an, vor allem, wenn man vorher CameraPlus benutzt hat und aufgrund der zahlreichen Einstellungsoptionen verwöhnt ist.
Doch der Programmierer gibt auf seiner Homepage auch eindeutige Hinweise darauf, für wen die Applikation gedacht ist, für den weniger ambitionierten Fotografen, während CameraPro eher die Profivariante darstellt.

Nicht zuletzt deshalb wirkt letztgenannte auch erheblich ausgereifter und läuft inzwischen stabiler, als sein QT Pendant.

…und dann kam Anna…

Doch inzwischen gab es das Anna Update, auf das alle Sybian^3 Nutzer sehnlichst gewartet haben. Zu diesem Update seperat, erschien, nur wenige Tage später, eine erste Beta Variante des in Bell folgenden Kamera Updates, was sich inzwischen wirklich sehen lassen kann.

Nokia N8 - Standard Kamera Software

Vorbei ist es mit dem läßtigen Hin- und Herklicken in verschachtelten Menüs, weshalb ich bis zum Update zumeist CameraPro benutzt habe, da das Wechseln z.B. allein zwischen dem Landschafts- und dem Makromodus erheblich einfach zu bewerkstelligen war als in der Standardsoftware.
Offenbar haben die Entwickler bei Nokia nicht geschlafen, denn das Menü wirkt sehr aufgeräumt und selbsterklärend. Das Wechseln zwischen den einzelnen Modi ist nun mit 1, 2 Klicks, einfach möglich.

Nokia N8 - Standard Kamera Software

Zudem können HD Videos nun endlich mit 30 fps aufgenommen werden und Videos, sowie auch Fotos sind nicht mehr dazu verdonnert, sich auf einen Abstand von 30 cm zu beschränken, sondern lassen endlich einen breiteren Entfernungsradius zu bis sie unscharf werden – alles Optionen, die es zuvor nur mit CameraPro und CameraPlus gab.

Daher wird es jetzt sicherlich schwierig für den Programmiere, die richtige Balance zu finden, um seine Software im OVI store weiterhin an den Mann bzw die Frau zu bringen.

Was ist denn nun besser?

Aber was ist nun besser? Die Standard Software oder die Applikationen? Ich muß gestehen, dass ich in letzer zeit vermehrt die Standardsoftware verwendet habe, was aber eher der Tatsache geschuldet ist, dass ich in letzter Zeit nicht mehr so viele Videos aufgenommen habe, denn eines wurde beim test schnell deutlich:

Das Update eröffnet einem, gerade in den Fällen, in denen man beim Filmen gerne nah an Objekte heranfahren möchte zwar eine erheblich bessere Performance, als zuvor, allerdings konnte ich gerade in Fällen, in denen es um schnelle Szenenwechsel im Zusammenhang mit kleinformatigen Objekten ging feststellen, dass die Kamera bzw. die Software Schwierigkeiten hat, schnell scharf zu stellen. Dieses “Laggen” taucht sicherlich bei beiden Applikationen gleichermaßen auf, bei der Standard Software ist dies hingegen besonders auffällig, so dass ich bei Videoaufnahmen CameraPro bevorzugte.

Bei Fotoaufnahmen habe ich andere Unterschiede feststellen können. So hatte ich den Eindruck, dass das Zoomspektrum bei CameraPro erheblich höher ist, als bei der Standardsoftware. Allerdings empfand ich, subjektiv gesehen die Aufnahmen der Standardsoftware etwas schärfer.
In den meisten Situationen reicht die Standardsoftware auf jeden Fall aus, möchte man jedoch das letzte aus seiner kamera herauskitzeln, sollte man auf CameraPro zurückgreifen.

Videotest – Part 1
Videotest – Part 2

Quelle:

  • Mehr Informationen zur Software kann man auf der Homepage der Entwicklerfirma unter tequnique.com einsehen.
  • Einen hervorragenden Überblick zur Software selbst bietet AllaboutSymbian.com
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iPad 2 – Snapseed

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Heute Morgen am Frühstückstisch entdeckte ich, daß die bekannte und durchaus gut zu benutzende Applikation “Snapseed”, für Fotobearbeitung bis zum 23.09.2011 noch kostenlos im Appstore erhältlich ist.
Neugierig geworden, wollte ich mir die Software ein wenig genauer ansehen und installierte sie auf meinem iPad 2.

Ich bin, was das Austesten von Foto Applikationen betrifft inzwischen skeptisch geworden, denn nicht selten verbirgt sich hinter mancher Applikation einfach billige Effekt, die sich zumeist selbst leichter zu erstellen sind, für die man sich im Nachhinein dann doch ärgert, sein Geld ausgegeben zu haben.

Doch was bietet sich dem Benutzer mit Snapseed?

Der Aufbau der Applikation

Die Applikation öffnet sich zu einem sehr aufgeräumten Fenster. Je nach Orientierung des Bildschirms, platzieren sich die einzelnen Effektoptionen mal im unterten Bereich des Displays, mal auf der Linken Schmalseite, in einzelnen grafisch abgesetzten kastenförmigen Grafiken, die selbsterklärend, auf ihre Funktion hinweisen
Ist einmal ein Effekt aktiviert, öffnet sich das gewählte Bild in den Vollbildmodus und es lassen sich die unterschiedlichen Optionen zu dem jeweiligen Effekt durch vertikale und horizontale Wischgesten modifizieren.
Durch vertikales Wischen wählt man die unterschiedlichen Unteroptionen, durch horizontales Wischen die Stärke des jeweiligen Effektes.

Snapseed Optionen

Insgesamt lassen sich elf verschiedene Effekte auswählen:

1. Auto Correct

– Hier läßt sich zwischen Kontrast- und Farbsättigung wählen.

2. Selective Adjust

– Durch das Setzen, beliebig vieler, radialer Bezugspunkte, lassen sich sowohl Kontrast, Farbsättigung als auch die Helligkeit anpassen.

3. Tune Image

– Hier lassen sich folgende Effekte gleichmäßig auf das gesamte Bild insgesamt anwenden: Helligkeit, Farbverteilung, Kontrast, Farbsättigung, Weißabgleich.

4. Straighten & Rotate

– Verkleinerung und Rotation.

5. Crop

– Sowohl freihes, als auch Beschneiden nach festgelegten Din Normen.

6. Black & White

– Helligkeit, Kontrast und Körnung

7. Vintage Films

– Hierr lassen sich einige Texturen überlagern, die dem Bild den Effekt von Alterung geben soll. Diese Texturen lassen sich durch folgende Zusatzoptionen noch modifizieren: Helligkeit, Farbsättigung, Texturstärke und Größe jeweils vom Mittelpunkt des Bildes aus.

8. Drama

– Hier kann man durch leichte Schatteneffekte, dem Bild einen dramaturgischen Touch geben. Optional, läßt sich der Effekt durch die Filterstärke und die Farbsättigung noch verändern.

9. Grunge

– Mittels rauher Texturfilter, lassen sich interessante Effekte ins Bild holen. Diese lassen sich durch insgesammt 1500 unterschiedliche Texturstile, durch Helligkeit, Kontrast, der Texturstärke und der Farbsättigung weiter verändern.

10. Center Focus

– Dieser Filter ist ein sog. Unschärfefilter. Mit diesem lassen sich durch gezieltes Ausblenden von Objekten, andere Objekte in den Vordergrund holen. Durch setzen eines frei verschiebbaren Mittelpunktes, kann man hier im Bild interessante Effekte erzeugen. Eine weitere Option ist die Stärke des Filters, d.h. wie stark die Umgebung um das zentrierte Objekt unscharf gefiltert wird.

11. Organic Frames

– Mit diesem Effekt lassen sich unterschielich modelierte Rahmen um das Bild herum projezieren, die entweder Mit hellerem Oder dunklerem Rahmen in unterschieldicher Stärke versehen sind.

Bild 1

Fazit

Beim Arbeiten mit Snapseed habe ich überrascht feststellen können, dass die App. nicht nur überaus stabil auf dem iPad 2 läuft, sondern auch Spaß bringt. Ich war bisher nie ein Freund von Effekten, sondern habe stehts versucht durch gezieltes aussuchen bestimmter Motive, das richtige Bild zu produzieren.

Diese App. zeigte mir aber, was man alles noch aus seinen Bildern herausholen kann bzw. welch interessante Effekte einige Einstellungen in der Software haben können.

Bild 2

Da die App. noch bis zum 23. September frei im Appstore verfügbar ist, sollte sich jeder der etwas zur Bearbeitung von Fotos sucht, die App. einmal genauer ansehen. Sie ist ein echter Tipp.

Abb. links: Bild 1 und 3 – original, Bild 2 und 4 – überarbeitet

Bild 3
Bild 4
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iPad 2 – Bloggen auf dem iPad

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Vor einiger Zeit habe ich damit begonnen mein allerliebstes Hobby, meine Liebe zu technischen Geräten, quasi zu Papier zu bringen indem ich meine Gedanken und Erfahrungen in Form eines Blogs niederschreibe.

Als Werkzeug diente mir dazu natürlich ein ganz normaler Desktop PC. Anfangs bestanden die Artikel aus einfachen, durch Fotos dokumentierte kurze Artikel, wurden dann aber schnell durch in YouTube geladene, von mir erstellte Filme ergänzt. Das Thema YouTube ist eigentlich eine Geschichte für sich, hängen an der Erstellung und Bearbeitung doch unendlich viele zusätzliche Tätigkeiten, Software und auch Hardware, die es zu erlernen gilt – hat man sich zuvor noch nicht mit der Materie befaßt.
Die Möglichkeiten, die sich einem mit dieser Form des Mediums bieten, sollen hier jedoch nicht erörtert werden, sondern eine ganz andere.

Vom iPad zu Android und zurück

In der Zwischenzeit sind zahlreiche von mir gekaufte Geräte durch meine Hände gegangen, einige haben sich als besonders gut, andere als nicht geeignet entpuppt. Letztgenannte wurden in der Regel dann recht schnell wieder verkauft.

So war es auch anfangs mit dem im letzten Jahr erschienen iPad der ersten Generation, mit dem ich viel herumexperimentierte, es für zahlreiche Anwendungsszenarien versuchte zu benutzen – wofür es schlicht nicht gedacht war und ist – so das ich es schlußendlich, nach einem halben Jahr Nutzung, wieder verkaufte, um es durch ein 7″ Samsung Galaxy Tab zu ersetzten.

Leider war ich mit Android – zumindest in der vorliegenden Form auf einem Tablet – gar nicht zufrieden, da ich die vielen Einschränkungen durch den Mangel an geeigneter Software, einfach nicht für ausreichend empfand – auf einem Handy habe ich hingegen Android als recht brauchbar erfahren.
Viele Anwendungen, die es für Android gab und auch noch gibt, sind nicht, wie beim iPad, explizit für die sehr viel höhere Auflösung gedacht, so dass man nicht selten das Gefühl eines riesig großen Telefons hatte. Ob dies nun mit den Nachfolgegenerationen wie z. B. Honeycomb besser werden soll, wird sich zeigen.

…und doch ein Apfel

Hier fand ich die Lösung von Apple eleganter, explizit für das Tablet eigene Anwendungen zur Verfügung zu stellen, welche die erheblich höhere Auflösung intelligent nutzt. Zudem war die Umsetzung der gesamten Haptik auf dem Galaxy Tab, im Vergleich mit dem iPad – zumindest was meinen subjektiven Eindruck betrifft – erheblich schlechter.

Anwendungen, mit denen ich mich beispielsweise gerne beschäftige, sind Musik Applikationen wie MusicStudio oder Garage Band. Auf ihnen kann man, beinahe organisch, Klaviertasten oder andere Musikinstrumente verwenden um, aus Spaß an der Freude, zu komponieren oder laienhaft Klavierspielen zu lernen.
Derartiges ist auf einem Androidgerät, bisher zumindest, nicht denkbar.

Seit etwas mehr als einen Monat habe ich das Galaxy Tab verkauft und bin nun im Besitz eines iPad 2, in der Annahme, da ich mir nun Bewust darüber bin, dass das iPad letztlich ein Consumer Gerät ist und nicht für produktives Arbeiten seine Darseinsberechtigung hat.

Ich war Anfang des Jahres begeistert von der Vorführung der neuen Apple Software “Garage Band” und ” iMovie”, die ich beide, in erheblich umfangreicherer Form auf einem 13″ MacBook Pro erleben durfte, das allerdings auch recht bald wieder verkauft wurde. Trotz allem halte ich diese beiden Anwendungen, zuminest was die Blogger Szene betrifft, für recht brauchbare und vor allem intutiv bedienbare Werkzeuge.

Meine ersten Einkäufe im Appstore waren dann auch eben diese Applikationen, um zu testen, ob es eine Möglichkeit gibt, meine mit dem Nokia N8 erstellten HD Filme zu transferieren, zu schneiden und ins Internet zustellen.

Die so gewonnenen Erfahrungen und Ergebnisse, kann man hier im Blog nachlesen.

Nun war es aber an der Zeit, mein 17″ schweres ThinkPad Notebook, zumindest was das mobile Verfassen von Texten für meinen Blog betrifft, ein wenig ausruhen zu lassen, um mittels des iPads Texte zu erstellen und – dies war und ist mir vor allem wichtig – diese zu layoutieren sowie Bilder vernünftig integrieren zu können.
Bisher konnte ich dies nur mit einem richtigen OS, wie etwa OSX oder Windows in überzeugender Weise bewerkstelligen.

Da ich einen WordPress Blog verwende, der mir freundlicherweise von der Firma Xeneris in Heidelberg zur Verfügung gestellt wir, bin ich bezüglich der Software natürlich recht schnell auf die WordPress eigene Appliktion gestoßen, die es ja auch für Android gibt.

Blogsy

Blogsy Icon

Allerdings sind die Möglichkeiten für ein elegantes Layoutieren, wie wir es vom PC her kennen, doch sehr beschränkt, weshalb ich mich in den letzten Tagen einmal genauer im Appstore umsah. Ich entdeckte dabei “Blogsy“, eine Applikation, die man eigentlich als Kleinod bezeichnen könnte, da die App. im Prinzip genau die Ansprüche erfüllt, nach denen ich stets gesucht habe: Sie nutzt alle positiven Optionen, die einem durch das Touchdisplay des iPad zur Verfügung stehen und gibt viele Optionen für WYSIWYG frei, wie z.B. das Platzieren von Bildern und Filmen.

Die WYSWYG Ansicht

Mit Wischgesten ist es möglich einfach zwischen diesen Modi zu wechseln. Man kann die Ansichtenoption durch zwei unterschiedlich farbige Hintergründe deutlich machen oder, sofern dies bevorzugt wird, beide gleichfarbig belassen – also weiß.

Im WYSIWYG Modus, werden Bilder oder Videos in den Text platziert und können in ihrer Größe und Ausrichtung angepaßt werden.

direktes Übertragen von lokalen Bildern

Im Bearbeitungsmodus, der im Prinzip wie ein Quellcodeeditor eines HTML-Editors wirkt, wird der Text geschrieben und editiert.
Leider gibt es hier kein Syntax Highlighting, was bei komplizierterem HTML Code mitunter etwas erschwerend sein kann.
Zudem würde ich mir wünschen, über ein angepaßtes Tastaturlayout zu verfügen, mit dem es leichter wäre schnell HTML Code zu erstellen. Wer dies möchte oder komplizierteren bzw. verschachtelteren Code erstellen will, sollte sich im Bereich der HTML Editoren umsehen, um diesen dort zu erstellen und den Code anschließend, per Copy and Paste, in den Text einzufügen.

Html Editor Edhita für das iPad

Für das Formatieren des puren Textes, gibt es allerdings im oberen Bereich des Bildschirms eine Toolbar, mit der sich bequem Text editieren läßt. Die Optionen sind beschränkt, für die meisten Anwendungen aber mehr als ausreichend.
Die Formatierung erfolgt entweder über ein simples Markieren des bereits geschrieben Textes und anschließendes Anklicken der gewünschten Formatoption oder ein vorheriges Anklicken der Formatoption und anschließender Texteingabe. Es werden automatisch die Tags an die richtigen Stellen setzt und der Cursor korrekt platziert.

Direkter Onlinezugriff auf WordPress Dateien

Entlang der rechten Schmalseite sind untereinander gestaffelt verschiedene Onlinedienste, über die man bequem und sehr schnell Bilder in den Text einfügen kann. Die Vorschau ist elegant, durch eine sich öffnende Sprechblase gelöst, in der man zudem die online stehenden Bilder, bei Bedarf drehen kann.

Während meines Textlayouts fiel mir auf, das es mitunter ein wenig hakelig zur Sache ging, fügte ich mehr als drei Bilder in den Text ein. Die Funktion ist aber trotzdem, alles in allem, mehr als zufriedenstellend. Für Feinkorrekturen läßt sich der erstellte Code dann bei Bedarf im Bearbeitungsmodus ausschneiden und an der gewünschten Stelle wieder einfügen.
Ich muß sagen, dass ich selten so schnell und so stressfrei einen Text habe editieren können.

Der Bearbeitungsmodus von Blogsy, wahlweise mit hellem oder dunklem Hintergrund

Fazit

Mein Fazit während der Benutzung beim Schreiben und Layoutieren fällt hier durchaus sehr positiv aus, auch wenn es noch einige Haken Ösen im System von Blogsy gibt. Die zahlreichen Abstürze, über die ich in einigen Rezensionen im Appstore habe lesen können, konnte ich – zumindest was das iPad 2 betrifft – bisher kein einziges Mal beobachten. Die Applikation lief stabil. Ledeglich beim Einfügen von Fotos hakte es hin und wieder etwas. Ein zuzügliches Feintuning mittels Copy & Paste, konnte dies aber bisher ohne Probleme ausgleich.
Einzig das Fehlen von Syntax Highlighting und eine angepaßte Tastatur für das HTML Editing wären vielleicht Veränderungen, die ich mir für ein Update der Software wünschen würde.
Für 3,99€, die die Applikation im Appstore derzeit kostet, ist dies ein klarer Kauftipp.

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