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Neu entdeckt: Kamerahandys oder Handys mit Kamera?

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Handys mit Kamera

Momentan ist auf dem Handymarkt eine interessante Entwicklung zu beobachten, die in ihrer Tragweite eigentlich erst in diesem Jahr ihren Anfang nahm: die Entdeckung von Kamerahandys bzw. Handys mit guter Kamera. Es ist nicht etwa so, dass es zuvor keine Handys mit guter Kamera, wie z. B. das Nokia N82 und das N95 gegeben hätte, aber die Entwicklung hin zu einem Potentiellen Ersatz der einfachen Digitalkamera ist erst dieses Jahr wirklich deutlich geworden.
Schade ist allerdings, dass die bei den Digitalkameras inzwischen zum Glück nicht mehr aktuelle Entwicklung des Megapixelwahn nicht auch bei den Kamerahandys Halt gemacht hat. So werden von der Presse und den Medien nicht selten nur diejenigen Handys als “Handys mit sehr guter Fotofunktion” bezeichnet, die eine hohe Megapixelzahl aufweisen – was tatsächlich aber nur dann interessant ist, wenn man diese tatsächlich im Printbereich einsetzten möchte und kann.


Nokia N86

Was ist beispielsweise mit all den zuvor schon auf dem Markt erhältlichen Digitalkameras mit “nur” 5 MP (Megapixel), die man vor wenigen Jahren im Handel kaufen konnte und die sehrwohl gute Resultate im Druck erzeugten, wenn man nicht gerade Abzüge in Postergröße haben wollte.
Für Abbildungen, wie wir sie zumeist im Netz haben, reichen vermutlich noch weniger MP aus, da wir hier zumeist mit Größen im Format von 800 x 600 dpi, maximal 1024 x 768 dpi hantieren, um diese optimal in den Bildschirm einfügen zu können und sie für mobile Anwender auch noch verfügbar zu halten – vorausgesetzt, man hat ein Objektiv von guter Qualität.

Daher war es in der Digitalkamera Brange vor wenigen Jahren auch nur konsequent, den Blick nicht mehr ausschließlich auf diese MP Zahl zu fokusieren, sondern den Blick in Richtung besserer und leistungsstärkerer Objektive zu schweifen.

Wie wichtig wirklich gute Objektive hierbei sind, wird einem dann klar, versucht man mit einer mit 5 MP bestückten Kamera des HTC Hero zumindest hinreichend gute Bilder zu produzieren, was schlichtweg nicht möglich ist. Insgesamt sind die Kameras, die ich bei HTC Geräten wie dem Hero oder dem HTC HD2 testen konnte, nicht wirklich gut, da HTC es leider bisher versäumt hat, hier einen namenhaften oder zumindest guten Hersteller für seine Objektive mit ins Boot zu nehmen. Das wird einem dann klar, vergleicht man diese Aufnahmen mit denen einer echten Digitalkamera – nicht unbedingt einer SLR Kamera, aber doch zumindest einer etwas höher preisigen wie die mir vorliegende Panasonic TZ5.

Ein Betrachten zahlreicher im Netz zu findenden Bilder des stets gelobten und mit 5 Megapixel bestückten iPhone zeigt zudem, wie subjektiv viele Tests verlaufen, sieht man in dem vermeindlichen Protagonisten den stets voranschreitenden Sieger in allen Hardwarebereichen. Dass dies für einige Bereich sicherlich der Fall ist, mag stimmen, geht es um die Qualität der Kamera sicherlich nicht. Dies sieht man sehr deutlich an den im Netz kursierenden Testfotos des iPhone 4, daß starke Farbverfälschungen und künstliche Überschärfungen aufweist. Das mag vielleicht Laien gefallen, für die kurze Dokumentation der Twitteraktivität auch, aber für das eigene Bildarchiv oder ambitionierte Fotografen mit Sicherheit nicht.


Quelle: BesteProduct

Wie schlecht diese Objektive wirklich sind, wird besonders deutlich in Situationen, in denen schlechte Lichtverhältnisse herrschen.
Dies war auch der Grund, weshalb ich mich nach einiger Zeit von meinem Motorola Milstone getrennt hatte, da diese Kamera leider genau hier seine größte Schwäche aufweist. Statt desse produziete die Kamera ein derart starkes Rauschen, das die Bilder schlicht nicht mehr brauchbar waren. Zudem wirkten die Farben der Bilder, bis auf die unter guten Lichtverhältnissen produzierten, alle leicht milchig.


Motorola Milestone

Xenon Blitz

Für die meisten Fotos des Sozial Network mag die Qualität dieser Kameras auf jeden Fall ausreichen, für semiprofessionelle Fotos hingegen nicht. Zudem ist bei Verwendung eines Blitzes, der Einsatz eines Xenongerätes unabdingbar, möchte man ungleichmäßige Ausleuchtungen und Farbverfälschungen vermeiden.

Diese Ausstattung ist aber, reduzieren wir die Kamera zunächst auf das Minimum, den Xenonblitz, bisher nur bei drei momentan neu auf dem Markt erhältlichen Geräten zu finden: dem Motorola XT720, dem Nokia N8 und dem demnächst im Handel erhältlichen HTC Mozart.

So unterschiedlich die Betriebssysteme der drei Handys sind, so verschieden sind die Funktionen der Kameras und das Ergebnis der Fotos, die – zumindest vom Nokia N8 und dem XT720 – reichlich im Netz zu finden sind. Wie dabei das neue Windows Phone 7 Handy abschneidet, wird sich dann hoffentlich ab Anfang November zeigen. Erste kurze Tests zeigen zwar die Funktion der Kamera, die Aussagen bezüglich der Qualität der Kamera sind aber bisher noch bescheiden.
Einziger Anhaltspunkt meinerseits sind die HTC Geräte, die ich selbst schon einmal für kurze Zeit benutzt habe, wie das HTC Hero und das HD2. Beim Hero war die Qualität der aufgenommenen Fotos mit der 5 MP Kamera sehr bescheiden, beim HD2 hinreichend gut, für gelegendliche Schnappschüsse ok. Sollte HTC also nicht gerade im Punkt Kameraobjektiv gehörig nachgerüstet haben, sind selbst Geräte wie das HTC Mozart oder das Desire HD bzw. 7 HD nicht als wirkliche Kamerahandys zu bezeichnen. Doch hierrüber schweigt sich der Konzern bedauerlicherweise aus, weshalb die Geräte vorerst mit einem Fragezeichen bewertet werden müssen.

Damit reduziert sich die Anzahl der ernsthaft als Kamerahandy zu bezeichnenden Geräte enorm. Zudem sind bisher nur drei auf dem europäischen Markt erhältliche Geräte mit Xenonflash erhältlich:

1. das Nokia N8,

2. das Motoroloa XT720 und

3. und das unter Vorbehalt, das HTC Mozart.

Streng genommen müßte man nun noch einwenden, daß man eigentlich nur jenes Handy als hinreichend gut bezeichnen dürfte, daß über ein Markenobjektiv verfügt, womit wir aber die ohnehin schon geringe Auswahl auf nur eines reduzieren würden. Seien wir also nicht zu streng und schauen wir uns in den nächsten Tagen die Geräte an.

Motorola XT720

Motorola XT720

Das HTC XT720 tauchte bereits Mitte des Jahres auf dem Europäischen Markt auf und warb mit multimedia tauglichen Funktionen, wie etwa einer 8 MP Kamera und einem Xenonblitz.
Allerdings wurde das XT720 zu Beginn mit so geringem RAM ausgestattet, dass man in zahlreichen Handyforen von Problemen lesen konnte, in denen Anwender von überfülltem Speicher während der Kameranutzung berichteten. Warum Motorola gerade bei diesem auf Android 2.1 basierenden Gerät an RAM und CPU Geschwindigkeit gespart hat, ist mir bis dato unverständlich, zumal Android bekanntermaßen am flüssigsten mit großzügig ausgestatteter Hardware läuft.

HTC Mozart

Das erste mit dem neuen Betriebssystem Windows Phone 7 bestückte Gerät aus dem Hause HTC läßt aufgrund seiner Spezifikation Hoffnungen aufkommen, interessiert man sich nicht nur für ein aktuelles OS auf einem Handy, sondern auch für eines mit einer guten Kameraausstattung. Das mit einer 8 MP Kamera und Xenonblitz ausgestattete Gerät zeigt auch bezüglich der zentralen Hardwareausstattung – der CPU und des RAMs – eine beachtliche Zusammenstellung, wäre da nicht die bisherige Erfahrung mit HTC Geräten bezüglich ihrer Kameraoptik, die als “gerade noch gut” bezeichnet werden könnte, mehr aber auch nicht.
Es mag verfrüht sein, sich noch vor den ersten Test ein Urteil erlauben zu wollen, zumal das Gerät erst Anfang November 2010 in Europa in den Handel kommen soll.
Die wenigen Vorabtest beschränkten sich dann auch mehr auf die allgemeine Vorstellung des natürlich mindestens ebenso interessanten OS, Windows Phone 7, als der Analyse der Hardware. Zudem würde ich mir, anhand von Originalfotos, gern selbst ein Urteil darüber bilden.
Ich bin gespannt auf erste Tests, aber nach wie vor skeptisch.

Nokia N8-00

nokian8_0010

Wer sich heut zu Tage für eine Symbian Betriebssystem interessiert wird eher als altbacken oder rückwärts gewannt bezeichnet, denn eines ist in der von zumeist jungen Leuten dominierten Mobilen Welt Konsenz: “Nokia ist total uncool”. Dabei wird allerdings vergessen, welch langen und zum größten Teil auch erfolgreichen Weg Nokia mit dem Multitasking Betriebssystem zurückgelegt hat.
Am erstaunlichsten ist, dass die zumeist eher positiven Reviews in den Internetblogs ihrer Tests zumeist damit einleiten, wie “uncool und alt” das System ist, sich sogar dafür entschuldigen, dass sie dem Gerät eine gute Bewertung erteilen. Wobei sie ganz vergessen, dass es neben Android das das einzige OS ist, das echtes Multitasking unterstützt und einen direkten Zugriff auf das Dateisystem ad hoc unterstützt.

Mit dem Nokia N8 kommen noch weitere Features hinzu, wie etwa ein USB Host, für das Anschließen von USB Geräten wie etwa eine kabelgebundene oder kabellose Maus oder Tastatur so wie diverse in FAT32 formatierte Festplatten, eine HDMI Schnittstelle die sogar Dolby Surround übertragen kann, in Stereo die Videos aufnimmt und dies mit einer 12 MP Kamera mit einem hochwertigen Objektiv von Carl Zeiss. Zudem ist ein Xenonblitz standardmäßig verbaut. Wie gut diese Carl Zeiss Objektive wirklich sind, ist anhand der guten Verkaufszahlen der damaligen Kamerahighlights Nokia N95, N96, N82 und N86 deutlich geworden. Viele User hielten jahrelang an ihren Geräten fest, weil es für eben diese Funktion, die für sie besonders wichtig war, einfach keinen Ersatz gab: die gute Kamera.

Doch der beste Test ist immer der, bei dem man sich selbst entscheiden kann, was für einem selbst wichtig ist, und was gerade ausreicht, weil man auf andere Dinge mehr Wert setzt.

Aus diesem Grund habe ich einmal meine Panasonic DMT TZ5 aus dem Regal geholt und ein paar Testfotos und Videos mit beiden Geräten, der TZ5 und dem N8 gemacht.

<< Bildvergleich: Nokia N8-00/Panasonic TZ5 >>

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Android 2.2 – Windows Phone 7 – Symbian ^3

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Zurzeit überschlagen sich die Nachrichten, wenn es um Smartphones mit hochauflösenden HD Displays geht. Offenbar hat die Smartphone Industrie erkannt, was Nutzer so attraktiv an einem Retina (iPhone 4), SLCD (HTC) oder AMOLED Display (Samsung, Nokia und zum Teil HTC) mit hoher Auflösung finden. Des Weiteren wird mit Gigaherzzahlen und RAM geprotzt, dass man sich fragt, ob denn dieses Wettrüsten für ein Handybetriebssystem wirklich nötig ist zumal es ja letztlich zum Telefonieren benutzt werden soll.

Smbian^3

Ein wenig  bescheidener tritt hier Nokia in Erscheinung, die ihr derzeit neu auf dem Markt erhältliches  N8 Gerät mit ARM 11 CPU auf 680 MHz tackten. Das wirkt in Zeiten, in denen ein Megakonzern wie Microsoft  für ihr Windows Phone 7 OS Vorgaben von mindestens 1 GHz angeben auf den ersten Blick “altbacken”. Wären da nicht das bekanntermaßen auf Stromsparen ausgerichtete OS und die hervorragende Kameraausstattung, die in Handykreisen ihresgleichen sucht. Eigentlich kann man lange suchen, bis man ein vergleichbares Handy mit einem ähnlich guten, lichtstarken Objektiv findet und dies auch nur im eigenen Konzern, der sich die Objektive seit Jahren von Karl Zeiss beliefern lässt. Nichts desto trotz wirkt Symbian^3 auf manchen Nerd irgendwie “uncool” folgt man der Meinung zahlreicher Pressemitteilungen und der Android- und Applemeute. Wer derzeit also mit der Masse mitschwimmen will, wird bei Symbian wohl nicht glücklich werden – noch nicht, denn das derzeit noch nicht auf den Markt verfügbare E7, das mit MeeGoo befeuert werden soll, ist nach Aussagen von Nokia noch nicht fertig.

Quelle: www.PhoneScoop.om

Symbian ist ein stabiles, Multitasking fähiges Betriebssystem, das allerdings nicht wirklich Überraschungen parat hält: Man weiß also, worauf man sich einlässt, entscheidet man sich für ein N8 Gerät. Nicht umsonnst sind gerade in Firmen, in denen es auf Akkulaufzeiten und Zuverlässigkeit ankommt, Nokiageräte nicht wegzudenken.

Windows Phone 7

Zu diesen erlauchten “schicken”  und neuen Betriebssystemen gesellt sich demnächst noch Windows Phone 7, dass wie  Phönix aus der Asche des Windows Mobile Betriebssystems, dem Konzern zu neuen Ruhm verhelfen soll. Interessant ist der Ansatz der Bedienung allemal. Zeigt es doch ein gänzlich neues Bedienkonzept, das endlich einmal nicht versucht hinter der guten Usability des iOS hinterher zu hechten, sondern eigene Wege geht. Ob dieses neue Konzept von den Usern angenommen wird, wird sich dann ab dem 3. November 2010 zeigen – ab dann sind die ersten Windows Phone 7 Geräte bei T-Mobile Deutschland erhältlich.

Quelle: Solo Palmari

 

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