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Sony Ericsson X10 Mini Pro – Das Menü

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Die Softwareoberfläche von Sony Ericsson

Sony Ericsson hat über das eigentliche Android System der Version 1.6 beim Xperia X10 Mini und dem Mini Pro eine eigene Oberfläche gelegt, die aufgrund der geringen Größe und Auflösung des Displays, sehr zur Übersichtlichkeit beiträgt.

So ist es nicht, wie es alle Android Systeme gemeinsam haben, dass auf den zumeist 7 waagerecht angeordneten Screens eine Vielzahl unterschiedlicher Symbole und Widgets platziert werden können, sondern diese sind lediglich nur für jeweils ein Widget vorgesehen. Entgegen meiner ersten Annahme, dass nur insgesamt 7 Widgets auf dem Handy Platz finden, konnte ich noch zahlreiche weitere hinzufügen. Wie weit man diesen Screen erweitern kann, werde ich dann im Laufe der Benutzung versuchen herauszufinden. Zuzüglich wurden in allen vier Ecken des Screens Schnellwahlbereiche angelegt, die, wie auch die Programmfelder, nach Belieben verändert werden können.

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Sony Ericsson X10 Mini Pro – erster Eindruck

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Ich bin etwas gespalten was die Meinung zu diesem Handy ausmacht, ich hatte anfangs sogar überlegt es zurück zu schicken und mich dann doch anders entschieden.
Der Slider zur Tastatur ist sehr weich und wackelt im geschlossenen Zustand ein wenig. Ist er aber mit einem satten Schnapplaut ausgeklappt, fühlt sich alles fest und solide an. Das hat den Vorteil, dass man das Handy mit einer Hand bedienen kann, führt aber eben auch zu besagter leichten Instabilität im geschlossenen Zustand. Das macht sich vor allem beim Fotografieren bemerkbar.
Die Oberfläche besteht bekanntermaßen aus Klavierlack, was ich nicht wirklich mag, da alles schnell verschmiert, allerdings ist die Rückseite aus mattem – in meinem Fall schwarzem – gummiertem Plastik. Die Säuberung der Lackoberfläche ist aber relativ einfach, wenn man ein gutes Mikrofasertuch verwendet. Zudem habe ich heute eine Brando Displayschutzfolie angebracht. Eine Tasche der Marke Fitbag zum Schutz, habe ich bereits bestellt.

Verpackung: Das Gerät, das mir vorliegt, habe ich bei Amazon gekauft, ohne Branding. Im Paket enthalten sind

1 Akku

1 USB Kabel

1 Netzteiladapter

1 InearHeadset

1 2GB Micro SD Karte

Handling: Die Größe ist, trotz der Tastatur recht gut, aufgrund des Formfaktors und der etwas rutschigen Oberfläche sollte man aber wirklich aufpassen. Mir ist das Ding direkt am Anfang aus der Hand geflutscht. Trotz allem finde ich das Gewicht in Relation zur Größe aber etwas zu hoch. Aufgrund des Formfaktors lässt es sich aber sehr einfach in einer Hosen- oder Handtasche transportieren – ohne große Ausbuchtungen.

Display: Das Display ist entgegen anderer Beschreibungen nicht so dunkel, wie ich befürchtet habe. Im Sonnenlicht kann ich immer noch ausreichend gut sehen. Die Auflösung ist gut, wenn auch nicht genial. Ein bissle mehr hätte dem Display gut getan. Entgegen den anderen Android Handys, kann man auf den 7 Screens nur ein Widget platzieren. Mich persönlich stört es nicht, denn es gibt in allen vier Ecken des Displays modifizierbare Schnellstarticons, die man nach Belieben anpassen kann.
Zudem sollte man bedenken, dass man, aufgrund der geringen Auflösung, nicht zu allen Applikationen auf dem Google Marketplace Zugriff hat. das ist mir aufgefallen, als ich Robo Defense nicht im Market finden konnte. An anderer Stelle konnte ich es dann aber herunterladen und musste feststellen, dass es von der Auflösung her nicht ganz angepasst ist. Aber es läuft.

Tastatur: Die Tastatur lässt sich mit mittelgroßen und kleinen Fingern gut bedienen, große Finger dürften hier leichte Probleme haben. Zudem ist ist die Anordnung der Tasten mitunter etwas ungünstig, da die Hochstelltaste sehr nah an den übrigen Tasten platziert ist, was mitunter zu Fingerverrenkungen führt, wenn man große Buchstaben tippen will. Alles in allem aber immer noch gut zu bedienen. Selbst die Beleuchtung und Farbe der Tasten finde ich, entgegen mancher Meinung im Internet – ausreichend hell und gut zu erkennen.

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Kamera: Die Kamera ist mit 5 MP bestückt und wird von einem kleinen LED Blitz unterstützt. Das reicht für Aufnahmen in heller und mittelheller Umgebung, alles andere wäre aber zu viel verlangt. Für die meisten Schnappschüsse reicht es aber allemal aus, auch die Videofunktion. Die Makroaufnahmen sind bei gutem Licht sogar ordentlich.
Die Software ist sehr gut und übersichtlich – ähnlich den Schnellstartleisten des Displays aufgebaut. So lässt sich leicht durch das Menü navigieren.

Dieses ermöglicht einen Wechsel zwischen vier Kameramodi: 1. Automatik, 2. Makro, 3. Sport und 4. einen Nachtmodus. Es wäre wünschenswert, noch einen Landschaftsmodus hinzuzufügen, um so bessere Aufnahmen erzielen zu können.

Batterie: Hier hat sich Sony Ericsson irgendwie einen kleinen Schnitzer geleistet. Denn sie haben nur einen, wenn auch LiPolymer, so doch nur einen 970 mAh Akku verbaut, der ganze 3,6 Wh auf die Waage bringt.
Ich habe innerhalb der ersten 1 1/2 Tage zwei Ladezyklen hinter mich gebracht und konnte jeweils mit dem Gerät zunächst 5, dann 6 volle Stunden arbeiten. Dabei sah mein Arbeitsprofil folgendermaßen aus: Wlan und Datenverbindung waren komplett an, es wurde in dieser Zeit rund um die Uhr gesurft, fotografiert und Bilder hochgeladen,, getwittert, Emails abgeholt, mehrere SMS verschickt – also würde ich mal sagen: das Profil entspricht einer Intensivnutzung.
Trotzdem habe ich mir aufgrund des kleinen Displays doch etwas mehr versprochen, aber ich warte ab, bis die Batterie mehrfach auf- und entladen wurde.
Ich werde schauen, ob ich ein Programm mit Battery Dischargerates finden kann. Es würde mich interessieren, wie viel der Verbrauch hier, bei meinem endgültigen Arbeits-Profil letztlich ist.

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Android Software: Ausgeliefert wird das X10 Mini Pro mit Android 1.6, das mir hier recht schnell erscheint. Ein Update auf 2.1 und wohl auch ein zweites, Ende des Jahres, ist ja bereits angekündigt und man darf gespannt sein, wie es dann läuft.
Der Browser ist recht schnell – ausreichend schnell – um flüssig im Internet zu surfen (normale nicht mobile Spiegel Homepage), auch die Größe ist für das Frühstückstisch-Surfen ausreichend groß.
Die Startseite des Browsers schien sich zu Beginn nicht verändern zu lassen, bis ich darauf kam, die Softwaretastatur zu deaktivieren, was bei meinem Pro Gerät funktioniert. Daraufhin ließ sich in den Sony Ericsson Einstellungen sehr wohl die Startseite verändern – gut zu wissen.

Sony Ericsson Software: Sony Ericsson hat eine hauseigene Software auf die Android Oberfläche gepackt, die ich als durchaus gelungen bezeichnen würde. Auf jeden Fall passt sie sehr gut zum kleinen Display – so auch die vier Schnelltasten der Displayecken, die ich sehr zu schätzen weiß. Zudem gibt es zahlreiche Zusatzsoftware, von der ich vermutlich nur ein Drittel selbst verwende. Richtig toll finde ich, dass man hier überhaupt kein APNDroid benötigt, da alles bereits vorkonfiguriert ist. Das Hinzufügen eines internen Widgets auf den Desktop und De- oder Aktivieren der Datenfunktion läuft absolut zuverlässig. Daher muss man sich auch keine Gedanken mehr machen, wenn man nicht über eine Flatrate verfügen kann. Das finde ich sehr gut, obgleich ich eine Flatrate habe.

Performance: Ich habe bei dem kleinen Gerät bisher nie das Gefühl gehabt, es wäre mit irgendetwas überfordert: alles läuft flüssig und sauber. Lediglich die Kamerasoftware habe ich einmal zu Absturz gebracht, was ich aber nicht reproduzieren konnte.

FAZIT: Insgesamt hat Sony Ericsson hier ein solides Handy gebaut, das gute und durchaus sinnvolle Software aufzuweisen hat. Die Performance ist bisher, trotz des leicht veralteten Android 1.6 Systems, das aber wohl im September diesen Jahres noch ein Update auf Android 2.1 erhält, sehr gut. Die Kamera fotografiert ordentliche Bilder, aber auch nicht mehr. Der Preis für das Gerät ist für meinen Geschmack ein wenig überhöht, aber noch im vertretbaren Bereich.
Aufgrund der Größe könnte ich mir gut vorstellen, dass es bei vielen Frauen, die ja offenbar so kleine Geräte mögen, ein absoluter Verkaufsschlager werden könnte. Aufgrund der insgesamt guten Performance und ordentlichen Verarbeitung erhält das Handy von mir 4 von insgesammt 5 Sternen.


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Sony Ericsson X10 Mini Pro

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Logo of Sony Ericsson

Ein neues Handy muß her

Es ist mal wieder so weit. Gefahr laufend, dass ich mich in meinem Haushalt sehr unbeliebt mache, muß ein neues Handy her.

Natürlich habe ich, da ich gern Geräte mit guten Kameras benutze, bereits ein Auge auf die neueste Schöpfung der Motorola Handy Schmiede geworfen, das Motorola XT720. Allein das finanzielle Buget weist mich beim Blick auf mein Bankkonto in die Schranken und ich überlege mir, was denn dieses Mal als Vorwand gelten soll, einen Grund für einen Handywechsel zu rechtfertigen, denn es ist wohl schon das vierte oder fünfte in nur einem Jahr.

Lag der letzte Wechsel noch in der mageren Akkuperformance begründet, läßt sich beim Nokia N86, eines der Hochleistungs Handys aus dem Hause Nokia, auf den ersten Blick nicht viel kritisieren.

So erging es mir auch in den esten Wochen der Nutzung, da ich mich schon sehr freute, das Gerät nicht jeden Abend zwingend an das Netzteil anschließen zu müssen. Auch die Verarbeitung ließ, entgegen der Meinung manchen anderer User, keinerlei Wünsche offen.

Dennoch merkte ich im Laufe der Nutzung auch während der Konfiguration des Gerätes, wo es beim System hakte.

Ich bin das, was man mit Fug und Recht als “Google Chick” bezeichnen könnte. Ich nutze, bis auf wenige Ausnahmen, alle zentralen Angebote, die uns die Datenkrake Google zur Verfügung stellt. So verwende ich ausnahmslos Google Mail, für meine täglichen Emails, versuchte mich in Google Buzz, als es in Deutschland endlich frei verfügbar war, pflege alle Kontakte über Google und verwalte alle mein Termine online. Sogar einige Dokumente werden über Google Docs eingepflegt. Warum sollte ich also nicht die Konsequenz ziehen und ein Android phone verwenden?

Ich muß gestehen, während meiner Nutzung des Nokia N86 genoß ich es, Anwendungen mit einem einfachen “Klick” auf einen Button schließen zu können – einfach nur die Programme im Hintergrund laufen lassen zu können, die ich laufen lassen wollte, nicht das OS.

Trotzdem: Ich vermisse Android, seit dem ich mein Archos 5 vor einigen Wochen in der Badewanne versenkt habe.

Nokia N86 – Höhen und Tiefen

Es ist nicht eine bestimmte Sache, die mich veranlaßt, das Nokia N86 wieder zu verkaufen, es ist vielmehr die Summe aller Dinge, die mich veranlaßt zu Android zurück zu kehren.

Nachdem ich zwei Konten (ein Exchange und ein Gmail Konto) erstellen mußte um meine Googel Kontakte und meine Emails zu synchronisieren, mich mühsam durch einen hakeligen Ovi Store gekämpft habe um an passable Software Apps zu gelangen oder diese zu kaufen, um zumindest Twittern zu können, lief mein Handy eigentlich ganz gut und ich dachte, ich könnte damit leben.

Als mir während der Nutzung dann zum Xten Mal die Kamerasoftware des N86 abgestürzt ist, Ovi Maps mich zum 100ten Mal dazu zwang mein Handy zu rebooten, GPS lange benötigte um sich zu lokalisieren und sich beim Schließen der Anwendung nicht ebenfalls schloß sondern munter weiter lief bis der Akku merklich heiß wurde, ertappte ich mich dabei, wie ich unbewußt Amazonseiten durchstöberte, um mir die inzwischen neu auf dem Markt erhältlichen  Handys anzuschauen. Ich schielte fortwährend auf die zahlreich vorhandenen, gut funktionierenden Twitter Apps des Androidsystems, die zahlreichen Gadges um sich die Zeit  tot zu schlagen. Vor allem mein über alles geliebtes “RMaps”, mit dem man sich online topographische Karten auf dem Handy anzeigen lassen kann, vermißte ich vor kurzem, als ich mich mal wieder hoffnungslos im westerwälder Dickicht verirrt hatte. Diese Applikation ist etwas, das mein Mann als sog. “Killer Applikation” bezeichnen würde.

Daher habe ich mich, nach langem Hin und Her für ein Grät enschieden, dass ich, als ich das erste Mal in Händen hielt, fasziniert bestaunte, weil es – so würde ich ganz frech behaupten – das vermutlich kleinste oder zumindest zweit kleinste Android Handy neben seinem kleinen Bruder ist, das es bis dato auf dem Markt gibt, das X10 Mini Pro aus dem Hause Sony Ericsson.

Ich bin schon sehr gespannt, wie sich das kleine “Fingerhandy” im Alltag bewärt.

…demnächst mehr über das Sony Ericsson X10 Mini Pro

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