Archive for category Mobilfunk

Good bye Symbian!

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Nun ist es also soweit, das zuletzt in Gebrauch verbliebene Symbian Gerät wird in Rente geschickt. Dies nicht etwa von mir, denn ich habe mich bereits im Januar von meinem Nokia N8-00 verabschiedet, sondern vielmehr von meinem überaus Symbian begeisterten Mann, der es – mal Hand auf´s Herz – eigentlich ja immer noch ist. Oder kann man ihn vielmehr als Nokia Fanboy bezeichnen? Das ist schwer zu sagen, denn nicht immer hat er sich in seiner Mobilfunkkarriere mit Nokia Geräten umgeben, deren Konkurrenz zugegebenermaßen nie besonders lang bei ihm verweilt hat, aber dennoch beim Kauf auch Mal einem anderen Gerät, so auch einem Nokia, vorgezogen wurde. Trotzdem würde ich ihn wohl schon als Nokia Fan bezeichnen, auch wenn es einem der Konzern nicht immer leicht macht.

v.l. Lumia 710, E6-00, E52

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als er sich aus Kostengründen für ein Nokia E52 entschied, in Zeiten, in denen andere schon längst angefangen hatten dem System den Rücken zuzukehren. Er ist kein “Touchfreund”, sondern gehört zu der Spezies Mensch, die es vorziehen auf echte Knöpfe zu drücken. Und er gehört auch zu der Klientel, die ihr Gerät intensiv zur Texterfassung benutzen, weshalb er beim E52 natürlich schnell an seine Grenzen stieß. Daher entschied er sich, eigentlich ehr aus dem Bauch heraus, es vielleicht einmal mit einem gebrauchten Nokia E71 zu versuchen, da er sich zu dem Zeitpunkt kein neues Gerät, das währe dann damals das E72 gewesen, leisten konnte und wollte.

Problematisch wurde es dann allerdings sehr schnell, als das E71 zum Surfen verwendet werden sollte, was – das kann man dem Konzern hier wirklich mal ankreiden, auch wenn es sich um ein älteres Gerät handelt – mit dem E71 einfach nicht komfortabel funktionierte und mit dem E52 auch nicht wirklich befriedigend war, vor allem nicht, da die meisten Internetseiten heut zu Tage für iOS und Android Geräte optimiert sind und S60 nicht wirklich zufriedenstellend funktionierte, weil viele Funktionen nicht mehr unterstützt werden, die es eigentlich unterstützen könnte – theoretisch zumindest.

Ich hantierte zu diesem Zeitpunkt längst mit meinem Nokia N8-00 herum, nachdem ich mich durch eine Odyssee von Android Geräten gearbeitet hatte, die mich aber nicht wirklich zufrieden stellten, sogar ein Windows Phone Gerät von Samsung war dabei, allerdings noch ohne jegliche Updates. Umso glücklicher war ich daher für meinen Mann, als sich Nokia anschickte endlich Ersatz für das Business Gerät meines Mannes zu schaffen und das E6-00 mit moderner Oberfläche und Betriebssystem auf den Markt brachte.

Endlich gab es einen Grund zu wechseln und so traf recht schnell nach dem Release ein Gerät bei uns ein, mit dem mein Mann nun – so dachte ich zu dem Zeitpunkt zumindest – endlich glücklich werden würde. Es war zwar klar, dass die Unterstützung für ein Gerät mit dem Betriebssystem nicht mehr viele Jahre existent wäre, aber für jemanden, der das Gerät zum größten Teil beruflich nutzt, ist die Möglichkeit stets das Neueste auf dem Gerät zu installieren oder andauernd neue Updates zu erhalten ohnehin nicht von Belang.

Problematisch wird es dann jedoch, wenn die Software fehlerhaft ist und man auf Updates angewiesen ist, damit der eine oder andere Bug endlich beseitigt wird. So war es auch mit dem nicht selten bei wichtigen Kundengesprächen plötzlichen selbständigen Auflegen, dass ich im Übrigen auch auf meinem N8-00 des öfteren bemerkt hatte, allerdings nicht bei Kundengesprächen, da ich das Handy privat nutzte.

Als dann endlich das heiß ersehnte Update auf “Belle” heraus kam, von dem viele Nutzer der Betaversion bereits geschwärmt hatten, stellte sich schnell heraus, dass das Update zwar einige Nettigkeiten zur Verfügung stellte, das E6-00 aufgrund seines Bildschirms mit hoher Auflösung allerdings fast nicht berücksichtigt wurde (diesbezüglich habe ich in meinem Blog bereits an früherer Stelle geschrieben).

Nun stellte sich die Frage, welche der Bugs, die im Laufe der Benutzung zu Tage traten einen Nutzer am meisten ärgern und über welche man hinwegsehen kann. Problematisch wurde es dann, als sich die Benutzung durch weitere Updates so sehr verschlechterte, dass selbst ein Abrufen der Emails über Exchange nicht mehr ohne Fehler funktionierte. Ein mehrfaches Reseten des Geräts, vollständiges Löschen des Massenspeichers und erneutes Aufspielen des OS brachte hier keine Lösung. Es handelte sich definitiv nicht um einen Hardware- sondern um einen Softwarefehler.

Ein Apfel als Notanker?

Letztlich, es war inzwischen Februar diesen Jahres, landete das Gerät wieder auf meinem Schreibtisch und mein Mann, ein absoluter Apple Gegner, teilte mir in einem Akt der Verzweiflung mit, dass er sich entschlossen hatte das “wohl beste und tollste Handy“, das es auf dem Markt gibt, zu kaufen: ein iPhone. Ich wußte sofort, dass er das Gerät nicht lange würde nutzen wollen, da ich ebenso wußte, dass es einfach zu viele Dinge gibt, die ihn massiv an iOS, insbesondere am Apple Konzern, stören würden, schließlich hatte ich mich schon lange vorher erkundigt, welche Neuerungen beim 4s zu verzeichnen waren, doch ich war zu diesem Zeitpunkt gerade selbst meines N8-00 überdrüssig, da auch ich von diversen Bugs nicht verschohnt geblieben war und suchte einen Grund, mich des Gerätes zu entledigen.

Also ging ich auf seinen Wunsch ein und fuhr mit ihm zum nächsten Vodafone Shop um ein nagelneues Gerät in Händen halten zu können und wartete lediglich ab.

Es dauerte sage und schreibe zwei Tage, da lag auch das iPhone auf meinem Schreibtisch, denn Apple hatte es zu diesem Zeitpunkt noch nicht geschafft, das Umschalten von 3G auf EDGE vernünftig zu lösen, so dass mein Mann nun zwar ein wunderschön gestyltes Gerät in Händen hielt, aber nicht telefonieren konnte, da er über seinen Provider regelmässig nicht erreichbar war. Nun muss ich sagen, dass wir hier auf dem Lande leben und die Verbindung zwar recht gut ist, aber eben aufgrund der geografischen Gegebenheiten recht häufig schwankt, was mit der damaligen Firmware des Gerätes einfach nicht zu lösen war.

Back to the Roots

Ich erfreute mich also eines neuen Handys  und sein altes Nokia E52 wurde nun erneut aus der Schublade gezogen, denn inzwischen gab es erneute Updates, die ihn hoffen liessen, dass die Fehler in der Software damit beseitigt sein würden – nunja, ein Irrtum wie sich früher oder später herausstellte.

Inzwischen habe ich mich schon lange von meinem Symbian Gerät verabschiedet und benutze nun zufrieden das iPhone 4s, muss aber gestehen, dass ich mitunter die hervorragende Kamera vermisse, da ich sehr gerne fotografiere. Mein Mann kaufte sich ein Sony Tablet S, dass er zum Surfen benutze – das Nokia E52 sollte zum Telefonieren verwendet werden.

Einzig problematisch war lediglich das Abrufen der Emails, was ich als iPhone und iPad Benutzerin nur mit Schulterzucken beobachten konnte, denn inzwischen gab es für iOS die entsprechenden Updates, so dass das Umschalten zwischen 3G und EDGE nun reibungslos funktionierte, dafür gab und gibt es andere “Nettigkeiten”, die manchen stören können.

Nun ertönte, wenn wir beide gerade im selben Raum arbeiteten, bei jeder an mich gerichteten Emailankunft ein dreifach klangvolles “Ping” aus meinem iPhone, meinem iPad und meinem Mac – quasi Dolby Surround, während mein Mann dies mitunter durch leises Grunzen kommentierte, weil entweder sein Android Tablet, trotz OS 4, sich nicht erneut mit dem Wlan verbunden hatte oder der Exchange Server sich dem Nokia E52 verweigerte.

Schlimm wurde es dann nach dem letzten Update vor wenigen Wochen, da er während der Arbeit mehrere wichtige Emails nicht signalisiert bekam und diese stattdessen durch eine große, auf dem Display abzulesende Fehlermeldung quittiert wurde, an Stelle die Emails abzurufen.

Langsam macht sich Verzweiflung breit

Gut, es wurde also nochmals das Nokia E6-00 aus der Schublade gekramt, alle inzwischen erhältlichen Updates installiert und das Gerät konfiguriert, als es mehrere Male während eines Gespräches erneut zu Gesprächsabbrüchen kam. Zuletzt öffnete sich ein Popup Fenster, das den auf dem E52 bereits beobachteten Fehler des Google Exchange Kontos meldete. Als er mir kommentarlos das Handy hinhielt und mir die Fehlermeldung zeigte, wußte ich, dass es mal wieder an der Zeit war, Im Internet nach günstigen Angeboten zu surfen.

Ich hatte meinem Mann schon öfters von den Vor- und Nachteilen von Windows Phone berichtet, war bisher aber nur auf taube Ohren gestossen. Doch nun wusste ich, würde der richtige Zeitpunkt sein, sich mit der Materie auseinanderzusetzen. Allerdings wusste ich auch, dass vermutlich Anfang September die ersten Windows Phone 8 Geräte vorgestellt würden und dachte mir, dass man diese Zeit vielleicht mit irgend einem Altgerät, das hier herumliegt, würde überbrücken müssen.

Windows Phone

Allerdings wollte das mein Mann nicht. Geistig hatte er sich wohl schon eine ganze Weile von dem System verabschiedet, weshalb ein gutes Angebot für ein weisses Lumia 710 auch begeistert zur Kenntnis genommen wurde. Der Vorteil dieser inzwischen nicht mehr ganz neuen Geräte ist, dass sie derzeit stark im Preis fallen ob der zu erwartenden Neugeräte.

Wir fuhren also zum nahe gelegenen Technikmarkt und kauften eines. Die Installation der Updates und Einrichtung des Gerätes lief wirklich schnell.

Interessanterweise ist es seither still im Raum geworden, nur hin und wieder unterbrochen von einem klangvollen, dreidimensionalen Glockensound, der eintreffende Emails signalisiert.

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Nokia N8 – Unboxing

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Nokia Logo
Ich habe lange mit mir gerungen, da ich mich nicht entscheiden konnte, ob ich als “Mobile Device” einem “echten Smartphone”, wie das Nokia, mit nachweislich hervorragender Kamera, den Vorzug geben sollte oder vielleicht doch einem der jetzt neu auf den Markt ströhmenden Gadgets mit Android oder Windows Phone 7 Betriebssystem.
Mein Mann, der selbst gern ein N8 hätte, und die lockenden “MyHandy” Angebote von O2 sind mir dabei zuvor gekommen, so dass ich mich entschloss, am Montag ein Gerät in der Farbe Silber bei O2 zu bestellen, dass dann auch pünktlich gestern bei mir eintraf.

Überaus begierig, das hochwertig verarbeitete Kleinod in Händen halten zu können, okkupierte ich es zunächst, um es jetzt einige Tage nutzen zu können. Erst dann werde ich mich entweder für ein Nokia N8 oder ein Samsung Galaxy S entscheiden, dass sich heute ebenfalls neu zu uns gesellt hat.

Da ich beim Auspacken etwas überrascht war, dass der AC-Adapter, entgegen den amerikanischen Geräten, ein Standard USB – Ladegerät ist, hielt ich es für angebracht, einmal ein kleines Unboxing des Lieferumfanges des N8 Gerätes zu machen und ins Netz zu stellen.

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Sony Ericsson X10 Mini Pro – erster Eindruck

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Ich bin etwas gespalten was die Meinung zu diesem Handy ausmacht, ich hatte anfangs sogar überlegt es zurück zu schicken und mich dann doch anders entschieden.
Der Slider zur Tastatur ist sehr weich und wackelt im geschlossenen Zustand ein wenig. Ist er aber mit einem satten Schnapplaut ausgeklappt, fühlt sich alles fest und solide an. Das hat den Vorteil, dass man das Handy mit einer Hand bedienen kann, führt aber eben auch zu besagter leichten Instabilität im geschlossenen Zustand. Das macht sich vor allem beim Fotografieren bemerkbar.
Die Oberfläche besteht bekanntermaßen aus Klavierlack, was ich nicht wirklich mag, da alles schnell verschmiert, allerdings ist die Rückseite aus mattem – in meinem Fall schwarzem – gummiertem Plastik. Die Säuberung der Lackoberfläche ist aber relativ einfach, wenn man ein gutes Mikrofasertuch verwendet. Zudem habe ich heute eine Brando Displayschutzfolie angebracht. Eine Tasche der Marke Fitbag zum Schutz, habe ich bereits bestellt.

Verpackung: Das Gerät, das mir vorliegt, habe ich bei Amazon gekauft, ohne Branding. Im Paket enthalten sind

1 Akku

1 USB Kabel

1 Netzteiladapter

1 InearHeadset

1 2GB Micro SD Karte

Handling: Die Größe ist, trotz der Tastatur recht gut, aufgrund des Formfaktors und der etwas rutschigen Oberfläche sollte man aber wirklich aufpassen. Mir ist das Ding direkt am Anfang aus der Hand geflutscht. Trotz allem finde ich das Gewicht in Relation zur Größe aber etwas zu hoch. Aufgrund des Formfaktors lässt es sich aber sehr einfach in einer Hosen- oder Handtasche transportieren – ohne große Ausbuchtungen.

Display: Das Display ist entgegen anderer Beschreibungen nicht so dunkel, wie ich befürchtet habe. Im Sonnenlicht kann ich immer noch ausreichend gut sehen. Die Auflösung ist gut, wenn auch nicht genial. Ein bissle mehr hätte dem Display gut getan. Entgegen den anderen Android Handys, kann man auf den 7 Screens nur ein Widget platzieren. Mich persönlich stört es nicht, denn es gibt in allen vier Ecken des Displays modifizierbare Schnellstarticons, die man nach Belieben anpassen kann.
Zudem sollte man bedenken, dass man, aufgrund der geringen Auflösung, nicht zu allen Applikationen auf dem Google Marketplace Zugriff hat. das ist mir aufgefallen, als ich Robo Defense nicht im Market finden konnte. An anderer Stelle konnte ich es dann aber herunterladen und musste feststellen, dass es von der Auflösung her nicht ganz angepasst ist. Aber es läuft.

Tastatur: Die Tastatur lässt sich mit mittelgroßen und kleinen Fingern gut bedienen, große Finger dürften hier leichte Probleme haben. Zudem ist ist die Anordnung der Tasten mitunter etwas ungünstig, da die Hochstelltaste sehr nah an den übrigen Tasten platziert ist, was mitunter zu Fingerverrenkungen führt, wenn man große Buchstaben tippen will. Alles in allem aber immer noch gut zu bedienen. Selbst die Beleuchtung und Farbe der Tasten finde ich, entgegen mancher Meinung im Internet – ausreichend hell und gut zu erkennen.

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Kamera: Die Kamera ist mit 5 MP bestückt und wird von einem kleinen LED Blitz unterstützt. Das reicht für Aufnahmen in heller und mittelheller Umgebung, alles andere wäre aber zu viel verlangt. Für die meisten Schnappschüsse reicht es aber allemal aus, auch die Videofunktion. Die Makroaufnahmen sind bei gutem Licht sogar ordentlich.
Die Software ist sehr gut und übersichtlich – ähnlich den Schnellstartleisten des Displays aufgebaut. So lässt sich leicht durch das Menü navigieren.

Dieses ermöglicht einen Wechsel zwischen vier Kameramodi: 1. Automatik, 2. Makro, 3. Sport und 4. einen Nachtmodus. Es wäre wünschenswert, noch einen Landschaftsmodus hinzuzufügen, um so bessere Aufnahmen erzielen zu können.

Batterie: Hier hat sich Sony Ericsson irgendwie einen kleinen Schnitzer geleistet. Denn sie haben nur einen, wenn auch LiPolymer, so doch nur einen 970 mAh Akku verbaut, der ganze 3,6 Wh auf die Waage bringt.
Ich habe innerhalb der ersten 1 1/2 Tage zwei Ladezyklen hinter mich gebracht und konnte jeweils mit dem Gerät zunächst 5, dann 6 volle Stunden arbeiten. Dabei sah mein Arbeitsprofil folgendermaßen aus: Wlan und Datenverbindung waren komplett an, es wurde in dieser Zeit rund um die Uhr gesurft, fotografiert und Bilder hochgeladen,, getwittert, Emails abgeholt, mehrere SMS verschickt – also würde ich mal sagen: das Profil entspricht einer Intensivnutzung.
Trotzdem habe ich mir aufgrund des kleinen Displays doch etwas mehr versprochen, aber ich warte ab, bis die Batterie mehrfach auf- und entladen wurde.
Ich werde schauen, ob ich ein Programm mit Battery Dischargerates finden kann. Es würde mich interessieren, wie viel der Verbrauch hier, bei meinem endgültigen Arbeits-Profil letztlich ist.

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Android Software: Ausgeliefert wird das X10 Mini Pro mit Android 1.6, das mir hier recht schnell erscheint. Ein Update auf 2.1 und wohl auch ein zweites, Ende des Jahres, ist ja bereits angekündigt und man darf gespannt sein, wie es dann läuft.
Der Browser ist recht schnell – ausreichend schnell – um flüssig im Internet zu surfen (normale nicht mobile Spiegel Homepage), auch die Größe ist für das Frühstückstisch-Surfen ausreichend groß.
Die Startseite des Browsers schien sich zu Beginn nicht verändern zu lassen, bis ich darauf kam, die Softwaretastatur zu deaktivieren, was bei meinem Pro Gerät funktioniert. Daraufhin ließ sich in den Sony Ericsson Einstellungen sehr wohl die Startseite verändern – gut zu wissen.

Sony Ericsson Software: Sony Ericsson hat eine hauseigene Software auf die Android Oberfläche gepackt, die ich als durchaus gelungen bezeichnen würde. Auf jeden Fall passt sie sehr gut zum kleinen Display – so auch die vier Schnelltasten der Displayecken, die ich sehr zu schätzen weiß. Zudem gibt es zahlreiche Zusatzsoftware, von der ich vermutlich nur ein Drittel selbst verwende. Richtig toll finde ich, dass man hier überhaupt kein APNDroid benötigt, da alles bereits vorkonfiguriert ist. Das Hinzufügen eines internen Widgets auf den Desktop und De- oder Aktivieren der Datenfunktion läuft absolut zuverlässig. Daher muss man sich auch keine Gedanken mehr machen, wenn man nicht über eine Flatrate verfügen kann. Das finde ich sehr gut, obgleich ich eine Flatrate habe.

Performance: Ich habe bei dem kleinen Gerät bisher nie das Gefühl gehabt, es wäre mit irgendetwas überfordert: alles läuft flüssig und sauber. Lediglich die Kamerasoftware habe ich einmal zu Absturz gebracht, was ich aber nicht reproduzieren konnte.

FAZIT: Insgesamt hat Sony Ericsson hier ein solides Handy gebaut, das gute und durchaus sinnvolle Software aufzuweisen hat. Die Performance ist bisher, trotz des leicht veralteten Android 1.6 Systems, das aber wohl im September diesen Jahres noch ein Update auf Android 2.1 erhält, sehr gut. Die Kamera fotografiert ordentliche Bilder, aber auch nicht mehr. Der Preis für das Gerät ist für meinen Geschmack ein wenig überhöht, aber noch im vertretbaren Bereich.
Aufgrund der Größe könnte ich mir gut vorstellen, dass es bei vielen Frauen, die ja offenbar so kleine Geräte mögen, ein absoluter Verkaufsschlager werden könnte. Aufgrund der insgesamt guten Performance und ordentlichen Verarbeitung erhält das Handy von mir 4 von insgesammt 5 Sternen.


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NetzClub – Werbeunterstütztes Surfen mit dem Handy

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Ich bin seit über einem Jahr O2 Kunde, habe allerdings bis vor einigen Monaten kaum das mobile Internet verwendet, obgleich ich seit vielen Jahren Smartphones nutze. Als ich allerdings Anfang des Jahres ein Milestone mein Eigen nennen konnte, entstand in mir automatisch der Wunsch, auch unterwegs all die schönen Anwendungen auszuprobieren, die ich bis dato immer über mein hauseigenes Wlan-Netz genutzt habe. Daher nahm ich eine Fahrt nach Hamburg zum Anlasse, endlich einmal das Internet Flat M Paket zu buchen, das genau zu diesem Zeitpunkt für etwa 8,-€ bei O2 im Angebot war.

Hat man erst einmal die vielen Freiheiten entdeckt, die einem das mobile Internet bietet, will man es eigentlich nicht mehr missen, da sich allein durch die Möglichkeiten, die sich dann bieten, wie beispielsweise das direkte Navigieren mit Satelliten oder topografischen Karten (rMaps oder Google Maps) sowie das Vergleichen von Preisen beim Shoppen eine derart große Erleichterung darstellt, das man – hat man sie nicht – plötzlich merkt, was einem unterwegs alles fehlt.

Vor einigen Wochen erfuhr ich durch Twitter über die Existenz einer Tochterfima von O2, NetzClub, die seit Mai diesen Jahres PrePaid Konditionen anbietet, welche sich allein durch Werbung finanzieren.

Man hat die Wahl zwischen drei verschiedenen Prepaid Optionen, zwischen denen man wählen kann:

  1. Einer Internetflat (HSDPA bis 200 MB, danach Herunterstufung auf GPRS Geschwindigkeit), also vergleichbar dem Flat M Paket von O2
  2. 100 Freiminuten in alle Netzte und
  3. Einer Kombination von 30 Inklusivminuten, 30 SMS und 30 MB Inklusivvolumen für das Internet.

Alle weiteren Kosten außerhalb dieser Freioptionen, sofern das Konto aufgeladen wurde, sind jeweils 24 Cent pro MB Datenvolumen, 11 Cent pro Gesprächsminute und 11 Cent pro SMS.

Das Werbungsprofil

Zusätzlich muss man bei der Anmeldung in einem Profil mindestens drei Interessensbereiche anwählen, um gezielt auf das eigene Interesse abgestimmte Werbung zu erhalten. Von diesen erhält man dann, so die Aussage der Firma, maximal 30 Werbebotschaften im Monat, mittels SMS, MMS oder per Email, auf das Handy geschickt. Einziger Zwang ist es, auf mindestens eine dieser Botschaften innerhalb eines Monats zu reagieren um weiterhin in den Genuss der kostenlosen Option zu gelangen. Die Reaktion – so der bisherige Kanon aller User, die sich diesbezüglich bisher im Internet geäußert haben – ist lediglich eine Bestätigung, dass die Werbung betrachtet wurde bzw. das Akzeptieren der Zusendung von Gutscheinen. Diese müssen aber nicht eingelöst werden. Kosten sollen dabei, so die Informationsseite der Firma, nicht entstehen.

Ein Abstellen der Werbung ist ebenfalls möglich, allerdings entfallen dann die oben erwähnten Sonderkonditionen. Trotz allem, hat man dennoch eine Sim Karte mit durchaus interessanten Konditionen im O2 Netz.

Für jeden Kunden steht lediglich eine Karte zur Verfügung, mehrere Karten sind nicht vorgesehen. So ist auch ein Wechseln zwischen den verschiedenen Konditionen – bis auf wenige Aktionstage an denen dies möglich zu sein scheint – ebenfalls nicht standardmäßig vorgesehen, so dass man sich schon gut überlegen sollte, für welche Karte man sich entscheidet. Überhaupt scheint mir dies bisher der einzige noch verbesserungswürdige Punkt, der mir auf den ersten Blick ins Auge springt.

Ich habe mir überlegt, da ich mich eher als “Wenigtelefonierer” bezeichnen würde, es mit der ersten, also der Internetflat zu probieren und dem neuen Konzept “Webefinanzierung” eine Chance zu geben. Daher habe ich mich gestern angemeldet und warte nun auf das Eintreffen der Sim Karte.

Es wird sich in den nächsten Tagen zeigen, wie sich das noch neue Konzept bewährt und wie nervend, die maximal 30 Werbebotschaften im Alltag tatsächlich sind.

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