Archive for category Mobiles Internet

Windows Phone – Ein Handy für Senioren

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 Ich habe mich schon einmal mit der Thematik der sog. “Silversurfer” beschäftigt, also den Benutzerkreis von Computern und mobilen Geräten, die ein eher fortgeschritteneres Alter mitbringen, also einer Generation angehören, die nicht selbstverständlich mit Computern im Haushalt aufgewachsen sind und auch nicht in jungen Jahren damit konfrontiert wurden.

Zu diesen Personenkreis würde ich beispielsweise meine Mutter zählen, die schon nahe an die 70 heranreicht und gewiss nicht als technikaffin bezeichnet werden kann. Im Gegenteil, denn sie war diejenige, die man erst vor einem oder zwei Jahren behutsam an ein altes Nokia Handy gewöhnen mußte, damit man sie zumindest telefonisch einfacher erreichen konnte.

Da die Kinder und Verwandten ja nun überall auf der Welt verstreut sind, die Kommunikation damit nicht durch täglichen Kontakt erfolgen kann und ein Telefonat nun irgendwann auch nicht mehr über das Gefühl von Abwesenheit der jeweiligen Menschen hinwegtrösten kann, überlegte ich mir, wie man es bewerkstelligen könnte, meiner Mutter das Internet nahe zu bringen ohne sie zu überfordern.

Im Zuge des Netbook-Hypes der letzten Jahre hatte meine Mutter sich von einer Freundin ein Netbook aufschwatzen lassen, dessen Funktionalität sie jedoch überhaupt nicht überblickte und daher auch nicht weiter nutze. Die Benutzung von Maus und Keyboard waren ihr so fremd und obskur, dass es daher weiterhin im Schrank sein Dasein fristete. Aus der Entfernung war eine Einführung in die Materie auch nicht einfach, so dass wir es schließlich aufgaben, die Sache wirklich in Angriff zu nehmen.

Als nun vor wenigen Wochen das alte Klapphandy seinen Geist aufgab, war daher das Klagen groß, mit welchem neuen Gerät man sie denn konfrontieren sollte oder wollte, denn die Möglichkeiten für reine Tastenhandys sind inzwischen sehr begrenzt. zudem empfand ich die als Seniorenhandys gepriesenen Geräte für meinen Geschmack mehr als dürftig, da sie im Prinzip einem älteren und nicht technikbegabetem Menschen quasi die Intelligenz absprechen vernünftige Fotos zu machen und diese auch in hinreichender Qualität zu übermitteln – von Internet und dem Thema Email mal ganz abgesehen. Ich stellte mir unwillkürlich die Frage, warum um alles in der Welt man ältere Menschen, die nicht gerade an Demenz erkrankt sind, mit derart schlecht designten Geräten konfrontieren muss, die weder MMS verschicken können, noch die Möglichkeit offerieren hinreichend gute Bilder fotografieren zu können, denn das wollte ich meiner Mutter nun schon zugestehen, dass sie dies mit Sicherheit schaffen könnte.

Inzwischen hatte sich mein Mann eines der günstigen Windows 7.5 Handys, das Nokia Lumia 710 angeschafft und war mit der Bedienung und der Verarbeitung sehr zufrieden. Als nun meine Mutter zu Besuch kam, gab ich ihr zu Testzwecken sowohl mein iPhone 4s als auch das Lumia Gerät in Händen, um zu sehen, wie ihre Reaktion sein würde. Erstaunlicherweise reagierte sie nicht negativ, denn sie bemerkte einen Punkt im Smartphonesystem, dass ich bis dato, da ich keine Brillenträgerin bin, gänzlich ausser Acht gelassen hatte: die Schrift der Windows Phones ist, im Gegensatz zu den iPhones mit der überaus hohen Auflösung groß und gut lesbar. Zwar hatte sie anfangs ein wenig Schwierigkeiten, den Bildschirm in der Horizontalen hin und her zu wischen, aber die Bedienung der Kacheln schien alles andere als schwierig zu sein.

Daher überlegte ich mir, welchen Vorzug das System bieten könnte, wenn man in Betracht zieht, es einem älteren Menschen in die Hand zu geben?

Das logische System ist entscheidend

Die Aufteilung des Windows Phone Systems ist überschaubar, da man – entgegen dem iOS System – eigentlich zwei Ebenen hat

a) Die Ebene aller Programme und Einstellungen und

b) das Fronten, also die Benutzerebene oder Startseite.

Anders als bei iOS, dessen Vorzüge mir häufig in so manchen Handy-Laden gerade für ältere Benutzer angepriesen wird und wurde, kann man durch diese Zweiteilung den Startschirm übersichtlich und nach eigenem Geschmack gestalten ohne die installierten Apps zu tangieren.

Zudem sind die Schriften und Tiles größer als bei iOS und somit leichter zu bedienen.

Das gesamte Schriftbild des Systems ist erheblich größer und dadurch sehr überschaubar, alles erklärt sich fast von selbst. Dass eine Benutzerführung horizontal weiter verläuft, ist anhand der weiterführenden Beschriftung gut zu erkennen. Zudem ist es auf eine flüssige Bedienung ausgelegt so dass man nie ins Stocken geraten kann.

Besonders einfach ist die Bedienung der Kamera, da das Systems hierfür standardmäßig mit einem eigens dafür vorgesehenen Button versehen ist, weshalb ich mir überlegte, dass man einfach mal einen Sprung ins kalte Wasser wagen sollte.

Seit dem ist nun einige Zeit vergangen und ich kann mich kaum noch retten vor lauter Emails und Fotos, die bei mir eintrudeln. Ich lese das erste Mal, dass meine Mutter den Satz “das bringt Spaß” in Zusammenhang mit der Benutzung eines Handys benutzt: Insgesamt erstaunlich.

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iPad 2 – Bloggen auf dem iPad

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Vor einiger Zeit habe ich damit begonnen mein allerliebstes Hobby, meine Liebe zu technischen Geräten, quasi zu Papier zu bringen indem ich meine Gedanken und Erfahrungen in Form eines Blogs niederschreibe.

Als Werkzeug diente mir dazu natürlich ein ganz normaler Desktop PC. Anfangs bestanden die Artikel aus einfachen, durch Fotos dokumentierte kurze Artikel, wurden dann aber schnell durch in YouTube geladene, von mir erstellte Filme ergänzt. Das Thema YouTube ist eigentlich eine Geschichte für sich, hängen an der Erstellung und Bearbeitung doch unendlich viele zusätzliche Tätigkeiten, Software und auch Hardware, die es zu erlernen gilt – hat man sich zuvor noch nicht mit der Materie befaßt.
Die Möglichkeiten, die sich einem mit dieser Form des Mediums bieten, sollen hier jedoch nicht erörtert werden, sondern eine ganz andere.

Vom iPad zu Android und zurück

In der Zwischenzeit sind zahlreiche von mir gekaufte Geräte durch meine Hände gegangen, einige haben sich als besonders gut, andere als nicht geeignet entpuppt. Letztgenannte wurden in der Regel dann recht schnell wieder verkauft.

So war es auch anfangs mit dem im letzten Jahr erschienen iPad der ersten Generation, mit dem ich viel herumexperimentierte, es für zahlreiche Anwendungsszenarien versuchte zu benutzen – wofür es schlicht nicht gedacht war und ist – so das ich es schlußendlich, nach einem halben Jahr Nutzung, wieder verkaufte, um es durch ein 7″ Samsung Galaxy Tab zu ersetzten.

Leider war ich mit Android – zumindest in der vorliegenden Form auf einem Tablet – gar nicht zufrieden, da ich die vielen Einschränkungen durch den Mangel an geeigneter Software, einfach nicht für ausreichend empfand – auf einem Handy habe ich hingegen Android als recht brauchbar erfahren.
Viele Anwendungen, die es für Android gab und auch noch gibt, sind nicht, wie beim iPad, explizit für die sehr viel höhere Auflösung gedacht, so dass man nicht selten das Gefühl eines riesig großen Telefons hatte. Ob dies nun mit den Nachfolgegenerationen wie z. B. Honeycomb besser werden soll, wird sich zeigen.

…und doch ein Apfel

Hier fand ich die Lösung von Apple eleganter, explizit für das Tablet eigene Anwendungen zur Verfügung zu stellen, welche die erheblich höhere Auflösung intelligent nutzt. Zudem war die Umsetzung der gesamten Haptik auf dem Galaxy Tab, im Vergleich mit dem iPad – zumindest was meinen subjektiven Eindruck betrifft – erheblich schlechter.

Anwendungen, mit denen ich mich beispielsweise gerne beschäftige, sind Musik Applikationen wie MusicStudio oder Garage Band. Auf ihnen kann man, beinahe organisch, Klaviertasten oder andere Musikinstrumente verwenden um, aus Spaß an der Freude, zu komponieren oder laienhaft Klavierspielen zu lernen.
Derartiges ist auf einem Androidgerät, bisher zumindest, nicht denkbar.

Seit etwas mehr als einen Monat habe ich das Galaxy Tab verkauft und bin nun im Besitz eines iPad 2, in der Annahme, da ich mir nun Bewust darüber bin, dass das iPad letztlich ein Consumer Gerät ist und nicht für produktives Arbeiten seine Darseinsberechtigung hat.

Ich war Anfang des Jahres begeistert von der Vorführung der neuen Apple Software “Garage Band” und ” iMovie”, die ich beide, in erheblich umfangreicherer Form auf einem 13″ MacBook Pro erleben durfte, das allerdings auch recht bald wieder verkauft wurde. Trotz allem halte ich diese beiden Anwendungen, zuminest was die Blogger Szene betrifft, für recht brauchbare und vor allem intutiv bedienbare Werkzeuge.

Meine ersten Einkäufe im Appstore waren dann auch eben diese Applikationen, um zu testen, ob es eine Möglichkeit gibt, meine mit dem Nokia N8 erstellten HD Filme zu transferieren, zu schneiden und ins Internet zustellen.

Die so gewonnenen Erfahrungen und Ergebnisse, kann man hier im Blog nachlesen.

Nun war es aber an der Zeit, mein 17″ schweres ThinkPad Notebook, zumindest was das mobile Verfassen von Texten für meinen Blog betrifft, ein wenig ausruhen zu lassen, um mittels des iPads Texte zu erstellen und – dies war und ist mir vor allem wichtig – diese zu layoutieren sowie Bilder vernünftig integrieren zu können.
Bisher konnte ich dies nur mit einem richtigen OS, wie etwa OSX oder Windows in überzeugender Weise bewerkstelligen.

Da ich einen WordPress Blog verwende, der mir freundlicherweise von der Firma Xeneris in Heidelberg zur Verfügung gestellt wir, bin ich bezüglich der Software natürlich recht schnell auf die WordPress eigene Appliktion gestoßen, die es ja auch für Android gibt.

Blogsy

Blogsy Icon

Allerdings sind die Möglichkeiten für ein elegantes Layoutieren, wie wir es vom PC her kennen, doch sehr beschränkt, weshalb ich mich in den letzten Tagen einmal genauer im Appstore umsah. Ich entdeckte dabei “Blogsy“, eine Applikation, die man eigentlich als Kleinod bezeichnen könnte, da die App. im Prinzip genau die Ansprüche erfüllt, nach denen ich stets gesucht habe: Sie nutzt alle positiven Optionen, die einem durch das Touchdisplay des iPad zur Verfügung stehen und gibt viele Optionen für WYSIWYG frei, wie z.B. das Platzieren von Bildern und Filmen.

Die WYSWYG Ansicht

Mit Wischgesten ist es möglich einfach zwischen diesen Modi zu wechseln. Man kann die Ansichtenoption durch zwei unterschiedlich farbige Hintergründe deutlich machen oder, sofern dies bevorzugt wird, beide gleichfarbig belassen – also weiß.

Im WYSIWYG Modus, werden Bilder oder Videos in den Text platziert und können in ihrer Größe und Ausrichtung angepaßt werden.

direktes Übertragen von lokalen Bildern

Im Bearbeitungsmodus, der im Prinzip wie ein Quellcodeeditor eines HTML-Editors wirkt, wird der Text geschrieben und editiert.
Leider gibt es hier kein Syntax Highlighting, was bei komplizierterem HTML Code mitunter etwas erschwerend sein kann.
Zudem würde ich mir wünschen, über ein angepaßtes Tastaturlayout zu verfügen, mit dem es leichter wäre schnell HTML Code zu erstellen. Wer dies möchte oder komplizierteren bzw. verschachtelteren Code erstellen will, sollte sich im Bereich der HTML Editoren umsehen, um diesen dort zu erstellen und den Code anschließend, per Copy and Paste, in den Text einzufügen.

Html Editor Edhita für das iPad

Für das Formatieren des puren Textes, gibt es allerdings im oberen Bereich des Bildschirms eine Toolbar, mit der sich bequem Text editieren läßt. Die Optionen sind beschränkt, für die meisten Anwendungen aber mehr als ausreichend.
Die Formatierung erfolgt entweder über ein simples Markieren des bereits geschrieben Textes und anschließendes Anklicken der gewünschten Formatoption oder ein vorheriges Anklicken der Formatoption und anschließender Texteingabe. Es werden automatisch die Tags an die richtigen Stellen setzt und der Cursor korrekt platziert.

Direkter Onlinezugriff auf WordPress Dateien

Entlang der rechten Schmalseite sind untereinander gestaffelt verschiedene Onlinedienste, über die man bequem und sehr schnell Bilder in den Text einfügen kann. Die Vorschau ist elegant, durch eine sich öffnende Sprechblase gelöst, in der man zudem die online stehenden Bilder, bei Bedarf drehen kann.

Während meines Textlayouts fiel mir auf, das es mitunter ein wenig hakelig zur Sache ging, fügte ich mehr als drei Bilder in den Text ein. Die Funktion ist aber trotzdem, alles in allem, mehr als zufriedenstellend. Für Feinkorrekturen läßt sich der erstellte Code dann bei Bedarf im Bearbeitungsmodus ausschneiden und an der gewünschten Stelle wieder einfügen.
Ich muß sagen, dass ich selten so schnell und so stressfrei einen Text habe editieren können.

Der Bearbeitungsmodus von Blogsy, wahlweise mit hellem oder dunklem Hintergrund

Fazit

Mein Fazit während der Benutzung beim Schreiben und Layoutieren fällt hier durchaus sehr positiv aus, auch wenn es noch einige Haken Ösen im System von Blogsy gibt. Die zahlreichen Abstürze, über die ich in einigen Rezensionen im Appstore habe lesen können, konnte ich – zumindest was das iPad 2 betrifft – bisher kein einziges Mal beobachten. Die Applikation lief stabil. Ledeglich beim Einfügen von Fotos hakte es hin und wieder etwas. Ein zuzügliches Feintuning mittels Copy & Paste, konnte dies aber bisher ohne Probleme ausgleich.
Einzig das Fehlen von Syntax Highlighting und eine angepaßte Tastatur für das HTML Editing wären vielleicht Veränderungen, die ich mir für ein Update der Software wünschen würde.
Für 3,99€, die die Applikation im Appstore derzeit kostet, ist dies ein klarer Kauftipp.

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iPad 2 – editieren eines externen Videos in iMovie

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Endlich ist es soweit, ich habe mich mit meinem neuen iPad 2 gerüstet, um die vielen neuen Applikationen auszuprobieren, die seit dem Verkauf meines iPad der ersten Generation im Januar diesen Jahres erschien sind.

Interessiert hat mich hierbei vor allem die Anwendung “GarageBand” und “iMovie”, die ich bereits von meinem alten Macbook Pro kannte.

Da ich selbst zum Fotografieren ein Nokia N8 verwende, lag mein Interesse daher auch in dem Ausprobieren der Kompatibilität meines Handys mit dem iPad bzw. der Software. Umso trauriger war ich dann natürlich ,als ich als Freund mobiler Anwendungslösungen feststellen mußte, dass mein Wunsch sich aufgrund von Einschränkungen im Videobereich nicht realisieren ließ. Egal welche Foto Software ich ausprobierte, unabhängig davon, was ich einstellte, keine Videoversion meines Gerätes ließ sich in iMovie öffnen, hingegen sehrwohl abspielen.

Daher war ich auch überaus erfreut beim gestrigen Stöbern durch den AppStore auf die Applikationen “MovieConverter” zu stoßen, von dem es leider keine Demosoftware gab. Da sich der Kaufpreis auf  2,39 € beschränkte, wagte ich den Schritt und testet gestern (siehe Video) den ganzen Tag die Kompatibilität mit dem Nokia N8, die – und dass kann ich hier jetzt bereits sagen – als überaus positiv zu bezeichnen ist.

Das beigefügte Video wurde mit dem Nokia N8 aufgenommen, mit dem “CameraConnection Kit” auf das iPad 2 übertragen, mit “MovieConverter” konvertiert und mit “iMovie” bearbeitet – alles ohne PC oder Mac.

 

Ein ausführlicher Test hierzu wird noch folgen.

 

 

 

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Blogger Software für Android – auf dem X10MiniPro

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PostBot versus WordPress

Screen201008241316Um auch unterwegs Blogeinträge bearbeiten zu können, kann man sich für das X10MiniPro im Marketplace bei überaus sinnvoller Software bedienen.

Bisher kannte ich nur die WordPress eigene Software. PostBot war mir bis dato unbekannt und daher wollte ich die App. als allererstes einmal testen um den vorliegenden Blogeintrag zu gestalten. Allerdings nehme ich schon einmal vorweg, dass ich dieses Vorhaben in der Mitte der Texterstellung aufgegeben habe.

Was mich direkt zu Beginn positiv stimmt ist, dass beide Anwendungen sehr intuitiv funktionieren und alle Gestaltungsmöglichkeiten sich dem Anwender sofort erschließen. Positiv zu verezichnen  ist zudem bei beiden Apps. die Möglichkeit Drafts speichern zu können – eine gerade für mich sehr sinnvolle Funktion um den erstellten Text zumindest vor der Veröffentlichung nochmals auf Fehler untersuchen zu können. Allerdings erfolgt das Abspeichern bei PostBot nur offline so dass ein weiteres Bearbeiten mit anderen Geräten nicht möglich ist. 1282577711-picsayDas ist insgesamt sehr schade, denn damit ist man natürlich bis zur Veröffentlichung immer an ein Gerät gebunden. Daher überlegte ich mir, den Blogeintrag nicht auf das simple Vorstellen einer einzelnen Applikation zu beschränken, sondern diese mit der von mir bereits bekannten Applikation WordPress zu vergleichen.

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NetzClub – Werbeunterstütztes Surfen mit dem Handy

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Ich bin seit über einem Jahr O2 Kunde, habe allerdings bis vor einigen Monaten kaum das mobile Internet verwendet, obgleich ich seit vielen Jahren Smartphones nutze. Als ich allerdings Anfang des Jahres ein Milestone mein Eigen nennen konnte, entstand in mir automatisch der Wunsch, auch unterwegs all die schönen Anwendungen auszuprobieren, die ich bis dato immer über mein hauseigenes Wlan-Netz genutzt habe. Daher nahm ich eine Fahrt nach Hamburg zum Anlasse, endlich einmal das Internet Flat M Paket zu buchen, das genau zu diesem Zeitpunkt für etwa 8,-€ bei O2 im Angebot war.

Hat man erst einmal die vielen Freiheiten entdeckt, die einem das mobile Internet bietet, will man es eigentlich nicht mehr missen, da sich allein durch die Möglichkeiten, die sich dann bieten, wie beispielsweise das direkte Navigieren mit Satelliten oder topografischen Karten (rMaps oder Google Maps) sowie das Vergleichen von Preisen beim Shoppen eine derart große Erleichterung darstellt, das man – hat man sie nicht – plötzlich merkt, was einem unterwegs alles fehlt.

Vor einigen Wochen erfuhr ich durch Twitter über die Existenz einer Tochterfima von O2, NetzClub, die seit Mai diesen Jahres PrePaid Konditionen anbietet, welche sich allein durch Werbung finanzieren.

Man hat die Wahl zwischen drei verschiedenen Prepaid Optionen, zwischen denen man wählen kann:

  1. Einer Internetflat (HSDPA bis 200 MB, danach Herunterstufung auf GPRS Geschwindigkeit), also vergleichbar dem Flat M Paket von O2
  2. 100 Freiminuten in alle Netzte und
  3. Einer Kombination von 30 Inklusivminuten, 30 SMS und 30 MB Inklusivvolumen für das Internet.

Alle weiteren Kosten außerhalb dieser Freioptionen, sofern das Konto aufgeladen wurde, sind jeweils 24 Cent pro MB Datenvolumen, 11 Cent pro Gesprächsminute und 11 Cent pro SMS.

Das Werbungsprofil

Zusätzlich muss man bei der Anmeldung in einem Profil mindestens drei Interessensbereiche anwählen, um gezielt auf das eigene Interesse abgestimmte Werbung zu erhalten. Von diesen erhält man dann, so die Aussage der Firma, maximal 30 Werbebotschaften im Monat, mittels SMS, MMS oder per Email, auf das Handy geschickt. Einziger Zwang ist es, auf mindestens eine dieser Botschaften innerhalb eines Monats zu reagieren um weiterhin in den Genuss der kostenlosen Option zu gelangen. Die Reaktion – so der bisherige Kanon aller User, die sich diesbezüglich bisher im Internet geäußert haben – ist lediglich eine Bestätigung, dass die Werbung betrachtet wurde bzw. das Akzeptieren der Zusendung von Gutscheinen. Diese müssen aber nicht eingelöst werden. Kosten sollen dabei, so die Informationsseite der Firma, nicht entstehen.

Ein Abstellen der Werbung ist ebenfalls möglich, allerdings entfallen dann die oben erwähnten Sonderkonditionen. Trotz allem, hat man dennoch eine Sim Karte mit durchaus interessanten Konditionen im O2 Netz.

Für jeden Kunden steht lediglich eine Karte zur Verfügung, mehrere Karten sind nicht vorgesehen. So ist auch ein Wechseln zwischen den verschiedenen Konditionen – bis auf wenige Aktionstage an denen dies möglich zu sein scheint – ebenfalls nicht standardmäßig vorgesehen, so dass man sich schon gut überlegen sollte, für welche Karte man sich entscheidet. Überhaupt scheint mir dies bisher der einzige noch verbesserungswürdige Punkt, der mir auf den ersten Blick ins Auge springt.

Ich habe mir überlegt, da ich mich eher als “Wenigtelefonierer” bezeichnen würde, es mit der ersten, also der Internetflat zu probieren und dem neuen Konzept “Webefinanzierung” eine Chance zu geben. Daher habe ich mich gestern angemeldet und warte nun auf das Eintreffen der Sim Karte.

Es wird sich in den nächsten Tagen zeigen, wie sich das noch neue Konzept bewährt und wie nervend, die maximal 30 Werbebotschaften im Alltag tatsächlich sind.

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