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Samsung ATIVsmart PC – Erstes Clover Trail Tablet im Videotest

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Teil I / 1

[youtube]http://youtu.be/QvNGGjB4bfk[/youtube]

 

Teil I / 2

[youtube]http://youtu.be/MHdG-5JTl14[/youtube]

 

Teil II / 1

[youtube]http://youtu.be/eyM5i2Tharw[/youtube]

 

Teil II / 2

[youtube]http://youtu.be/S_w6U2O-0Y8[/youtube]

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Samsung ATIVsmart PC – Erstes Clover Trail Tablet im Schnelltest

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 Mitunter ist es so, dass man in die Stadt fährt, um eigentlich nur ein billiges Handy zu kaufen. Je entspannter man bei der Sache ist, desto eher lässt man dann den Blick schweifen und entdeckt Geräte, die einen zu finanziellen Unartigkeiten verführen.

Eben so erging es mir gestern, als mein Mann und ich zusammen den MadiaMarkt betraten, um für ihn ein kleines, billiges Android Handy zu kaufen.

Gesagt, getan, aber wir verließen den Laden nicht mit einem Handy, sondern mit einem Windows 8 Tablet – das Samsung ATIVsmart PC mit dem aller ersten Atom Clover Trail Prozessor.

Die Spezifikationen des Gerätes sind schon mal eine Hausmarke, denn das Gerät läuft nicht wie seine ARM Kollegen mit Windows RT, sondern mit einem vollwertigem Windows 8, so dass auch der Benutzung nativer Desktopanwendungen nichts mehr im Weg steht.

Die 64 GB eMMC Festplatte ist im Vergleich zu einer SSD zwar nicht so zügig, was man vor allem bei gleichzeitigem Schreiben zweier Prozesse auf die Festplatte merkt, für die Herkömmliche Nutzung, wie etwa Office, Surfen und Programmieren, reicht das kleine Tablet aber allemal aus – wobei man bei dem 11,6″ großen Tablet, das mit einer Auflösung von 1366 x 768 dpi daher kommt und 400 Nit ausreichend hell strahlt, eigentlich nicht wirklich von klein sprechen kann, denn in beiden Händen haltend fühlt es sich durch seine schmale Form genau richtig dimensioniert an um entspanntes Arbeiten zu ermöglichen.

Mobile OS oder Windows OS

Dem gegenüber steht ein Gewicht, das Samsung mit 750g (ohne Tastatur) angibt, was nur wenig über dem des iPad3 liegt. Und damit wären wir auch schon bei einem Vergleich der beiden Protagonisten, die sich so ohne weiteres eigentlich nicht vergleichen lassen, denn es wäre quasi Äpfel mit Birnen zu vergleichen: das auf dem  iPad laufende mobile Betriebssystem iOS und das vollwertige Windows OS, das natürlich erheblich mehr Möglichkeiten offeriert.

Das merkt man schon an der Vielzahl an möglichen Anschlüssen, wie beispielsweise ein normal dimensionierter USB2 oder ein Micro-HDMI-Anschluss. Interessant ist, dass sich beide Geräte, zumindest was die Dicke des Gerätes betrifft, nicht markant unterscheiden, womit ein neuer Aspekt hinzutritt. Bis dato war es so, dass man für den Gebrauch eines Gerätes mit der Leichtigkeit stets auf ein Gerät mit mobilen Betriebssystem zurückgreifen musste. Das ATIVsmart, vor allem aber das Betriebssystem in Kombination mit der Hardware, offenbaren einem aber mit einem Mal Möglichkeiten, die erst deutlich werden, wenn man es in Händen hat und munter durch die Anwendungen wischt – denn Windows verlangt nach Gesten und die kann man mit dem Tablet nach Herzenslust ausführen.

Active Standby mit Clover Trail

Überrascht sein könnten einige Benutzer, schalten sie das Gerät an der Seite in den Active Standby, denn dieser vom neuen Clover Trail unterstützte Modus, der auch Anwendungen im Standby aktiv lässt, ermöglicht zum Beispiel das Abrufen von Emails oder das Hören von Musik, wie wir es von unseren Handys gewohnt sind, auch wenn das Gerät ausgeschaltet zu sein scheint. Ob alle Anwendungen in dieser Option laufen, muss ich allerdings noch testen. Die App´s der Modern UI scheinen diese Option allerdings uneingeschränkt zu unterstützen.

Energiesparwunder

Alles fühlt sich leicht und flüssig an, was nicht zuletzt dem neuen Atom Prozessor geschuldet wird, der hier auf dem Gerät einen hervorragenden Dienst verrichtet. Videos in HD und FullHD sind für das kleine Tablet kein Problem und auch Flash-Filme lassen sich über das WLan-Netz locker in 1080p abspielen. Amüsant wird es dann, wenn man sich dabei die Verbrauchswerte der Batterie anschaut, die selbst beim Abspielen eines FullHD-Film selten über 3 Watt gehen. Da der Akku eine Kapazität von 31 Wattstunden aufweist, ergeben sich so Benutzungszeiten von lockeren 10 Stunden und das nicht im Idle sondern im normalen Betrieb.

Obgleich die Plattform nach wie vor nur USB2 ansprechen kann und man damit auf den FullSpeed von USB3 verzichten muss, lassen sich durch den USB-Anschluss leicht externe Festplatten an das Gerät anschliessen, um beispielsweise auf Foto-, Film- oder Musik-Archive zugreifen zu können. Wie der Verbrauch bei derartigen Szenarien aussieht, konnte ich bisher allerdings noch nicht testen.

Ein erster Test des Verbrauchs in verschiedene Anwendungs-Szenarien erbrachte folgende Werte:

  • 1.9 Watt im Idle minimaler Helligkeit
  • 2.4 Watt im Idle bei 25% Helligkeit
  • 2.9 Watt im Idle bei 50% Helligkeit
  • 3.7 Watt im Idle bei maximaler Helligkeit

 

Kleine Flunder mit Stift

Besonders reizend ist jedoch der Einbau eines WACOM Digitizers, den ich bereits von meinen ThinkPad tablet kenne. Wem der mitgelieferte Stift also zu klein ist, steht die Benutzung von Alternativprodukten nichts im Weg. Ich selbst konnte das Tablet beispielsweise mit dem zum ThinkPad W700 mitgelieferten Digitizer ohne Probleme verwenden.

Zudem ist die Erkennung und Umsetzung des Stiftes sehr präzise. Abweichungen, wie ich dies von einigen ThinkPad Tablets früherer Generationen kenne, sind nur in Form von einer weniger als 1mm großen Abweichung, ganz am Rand der Schmalseiten zu beobachten – was durchaus zu verschmerzen ist. das zeichnen bringt daher mit dem ATIVsmart richtig Spass und dürfte für manchen Studenten im Höhrsaal zum Vergnügen werden.

Das Display

Etwas weniger gut, da “glossy” ist das Display im Outdoorbetrieb. Hier spiegelt sich das Umfeld schon recht stark. Wer allerdings einen Mac oder das iPad gewohnt ist, sollte damit allerdings keinerlei Probleme haben. Die mit 400 Nit angegebene Helligkeit erscheint mir allerdings ein wenig weit gegriffen, was allerdings an der Digitizerschicht liegen kann, die beispielsweise auch bei den ThinkPad Tablets die Helligkeit von ehemals 400 Nit beim Outdoor-Display auf 300 Nit für die Touchversion reduziert hat. Auch bei diesen Tablets konnte man bei direkter Sonneneinstrahlung fast nichts mehr auf dem Gerät ablesen. Aber wofür hat man ein mobiles Gerät, wenn es nicht möglich ist, den Einfallswinkel leicht zu verstellen?

Kommen wir zur Auflösung, denn mit seinen 1366×768 dpi gehört das 11,6″ Tablet nicht gerade in den Highendbereich. Es ist in der Tat so, dass die Schrift mitunter ein wenig kantig wirkt, vor allem, wenn man den Text in kurzem Anstand lesen möchte. Das halte ich bei einigen Anwendungen auch für ein wenig problematisch, beispielsweise, wenn man das Gerät zum eBook Lesen missbrauchen möchte. Allerdings wirkt das Tablet mit seiner Auflösung insgesamt keinesfalls unterdimensioniert, vor allem wenn man sich vor Augen führt, dass die Auflösung ja auch dargestellt werden will. Vergleicht man dies mit einem iPad2, das eine geringer Auflösung in der Breite hat, so kommt man einer ungefähren Vorstellung, wie es um das Display bestellt ist, schon näher. Aufgrund der andersartigen Fonts,  beim ATIV, kann man die Textdarstellung aber nur mäßig miteinander vergleichen. Ich denke, dass die von Samsung gewählte Auflösung durchaus gut gewählt ist um ein flüssiges Navigieren durch das OS zu ermöglichen. Anderweitig, kann man sich dann für das kleinere 10″ ATIV Tab entscheiden, wenn es denn endlich auf den Markt kommt. Zuletzt wird ja sogar einem Anschließen an einen externen Monitor durch den HDMI Anschluss zumindest diesbezüglich keine Grenzen gesetzt.

 

Sound

Samsung hat sein Tablet mit zwei Lautsprechern bestückt um so in den Genuss von Stereo-Sound zu kommen. Die beiden an den Schmalseiten, entlang des Displays verlaufenden Lautsprecher verrichten so auch recht ordentlich ihren Dienst. Allerdings könnten sie ein wenig mehr Bässe vertragen und klingen daher etwas dünn – vor allem für Klassik- oder Rockfans.

Besonders empfindliche Ohren sollten daher zu Kopfhörern greifen, wenn sie anspruchsvolle Musik hören möchten.

Erster Eindruck und Fazit

Mein erster Eindruck, wohl gemerkt nach nur kurzer Nutzung, fällt daher sehr positiv aus, so dass ich schon geneigt bin, mein iPad zu verkaufen und mich an dem Gerät zu versuchen. Microsoft hat da mit seinem Windows 8 einiges zu beigetragen und Intel mit dem Bau des Clover Trail Prozessors einen richtigen Schritt in Richtung leistungsstarker Mobileprozessoren getan – Rechner, die im Active Standby sein können, wie man es vom Handy gewohnt ist. Samsung hat hier letztlich ein ordentliches Stück Hardware hervorgebracht, dass nicht nur gut in der Hand liegt, sondern auch das erste Mal so etwas wie “Spass” in Verbindung mit Windows aufkommen lässt.

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Ultrabooks und Subnotebooks – Sinn und Unsinn von Spezifikationen und Entwicklungen

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Logo_IntelWenige  Monate ist es her, dass Apple am ersten Tag seiner WWDC 2012 die neue Generation ihrer Notebooks feierte, heute steht vermutlich eine Retina Version des MacBook Pro 13″ bevor, auf der Computex 2012 wurden erste Windows 8 Tablets vorgestellt und man stellt sich unwillkürlich die Frage, auf welche Neuerung man denn nun zugreifen soll, möchte man sich ein neues Notebook zulegen. Für jemanden, der ohnehin nur mit OSX arbeiten möchte, ist die Frage vermutlich recht einfach, da die Qual der Wahl ohnehin auf einige wenige Typen beschränkt ist. Ist die Wahl des Betriebssystems hingegen egal, dann kann man dieser Tage ein wenig ins Straucheln geraten, aufgrund der zu erwartenden Neuerungen, die sich einem mit Windows 8 bieten, vorausgesetzt im Oktober erscheint es dann endlich in der Endversion.

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Als Intel auf der Computex 2011 eine neue Spezifikation für von ihnen als Ultrabooks (Warenzeichen) bezeichnete Geräte bekannt gab, glaubten viele an einen Befreiungsschlag gegen die überaus große Dominanz der von Apple vermarkteten MacBook Air. Schließlich wurde das erste Mal, seit Bestehen der PC Branche eine Liste von Kriterien aufgestellt, die als Voraussetzung für eine Klassifikation als Ultrabook gelten sollte.

Ultrabook – Ein Markenname

Macht man sich jedoch die Mühe einmal genauer auf diese Kriterien zu schauen, stellt sich unwillkürlich die Frage, was denn letztlich ein Ultrabook ist und in wie fern es sich von einem Net- oder Notebook unterscheidet. Zudem darf hierbei nicht vergessen werden, dass sich die Bezeichnung auf Rechner konzentriert, deren Kern von einem Intel Prozessor befeuert wird, AMD-Geräte dürfen somit nicht diesen Namen tragen, auch wenn deren Äußeres das Gegenteil verrät. Was vor allem auffällt, wenn man sich die auf dem Markt befindlichen Interpretationen der Ultrabooks vieler Hersteller anschaut, sind die – zumindest im letzten Jahr – zum größten Teil wie bloße Kopien der ultramobilen Geräte von Apple, den MacBook Air, wirkenden Lösungsansätze. Das ist vor allem vor dem Hintergrund bemerkenswert, da diese Gerätekategorie von Apple bereits auf dem Markt erschien, lange bevor Intel überhaupt ihre Verwirklichung als Markenname plante – zumindest scheint dies so zu sein.

Vorgabe und Realisierung

Bei der Präsentation Intels auf der Computex 2011 wurde also das erste Mal die Bezeichnung “Ultrabook” verwendet und dies in Bezug auf die von ihnen verwendeten Neuerungen der Platine Sandybridge, die zum damaligen Zeitpunkt bereits in Produktion und in vielen bereits auf dem Markt erhältlichen Geräten verbaut war, wie z.B. das ThinkPad X1.

 

IMG 1130

Als Besonderheit dieser Platinengeneration wurde betont, dass diese stromsparender sei, vor allem aber besonders schnell booten könne, von “Rapid Boot” und “Instand On” wurde dabei geredet. Letztgenannte Funktion sorgt dafür, dass die Geräte mit dem Chipsatz sofort aus dem Standby Zustand in den An-Zustand gehen und dies innerhalb weniger Sekunden. Wobei eigentlich unterschlagen wurde, dass ein recht schnelles Wiederaufwachen aus dem Ruhezustand bereits von zahlreichen Vorgängergeräten beherrscht wird und wurde, vorausgesetzt, sie waren korrekt konfiguriert. Als nächstes bezog man sich auf die Gesamtkonstruktion der Hardware, die als “thin and light” bezeichnet wurde, was wiederum für Geräte spricht, die uns seit Jahren als Subnotebooks bekannt sind, aber eben eher im Business-Bereich anzutreffen waren, als im Consumer-Bereich. Konkrete Zahlen vermied Intel allerdings, auch wurde nirgend erwähnt, aus welchen Materialien oder in welcher Qualität die Geräte gefertigt werden sollten. Einzig der Gebrauch einer SSD wurde empfohlen, aber nicht vorgeschrieben, um die zuvor genannten Eigenschaften am besten unterstützen zu können, wobei eine schnelle Festplatte und ein gut konfiguriertes System mitunter auch zu recht passablen Bootzeiten führen kann.

CopyCat

Umso erstaunlicher ist es daher, schaut man sich die aus diesen sog. Kategorien resultierenden Geräte an, die seit 2011 den Markt dominieren sollen, dass sie nicht selten starke Ähnlichkeiten mit den von Apple produzierten MacBook Air im sog. Aluminium Unibody Design aufweisen – es gab, bis auf wenige Ausnahme, bisher kaum eigene Ideen. Da ist es etwas verwunderlich, dass das von Asus gefertigte erste Ultrabook dem MacBook Air so sehr ähnelt, das man die Mutter der Inspiration förmlich spüren kann.

Interessant ist vor allem, die Materialwahl, aus der die Geräte allesamt gefertigt wurden: Aluminium, dessen Idee ebenfalls auf das Unibody Design zurückgeführt werden dürfte. Das ist umso verwunderlicher, als dass Intel in seinem Statement nirgend erwähnt, dass die Definition als “Ultrabook” an der Materialwahl hängt, geschweige denn, die Entscheidung “Glas” als Material für die bis dato immer recht klein dimensionierten Touchpads zu wählen und diese nun auch überaus groß zu gestalten – ähnlich den MacBook Air, die bisher sehr erfolgreich mit dem Design waren – zeigt kaum eigene Überlegungen.

Es soll nicht in Frage gestellt werden werden, ob die eine oder andere Übernahme von Ideen nicht sinnvoll für den Erfolg einer Geräteklasse sein kann, vielmehr ist die zum Teil doch recht bedenkliche Kopiererei, die sich durch das gesamte Produktdesign zog und noch zieht, bezeichnend für eine Ideenlosigkeit der Designer. Dem kritischen Auge stellt sich damit automatisch die Frage, ob denn der Prototyp des “Ultrabook” das MacBook Air ist oder umgekehrt?

Alles Netbook oder was?

Das Hauptkriterum für eine Definition sollte einerseits zur Abgrenzung von den inzwischen auf dem Markt bekannten Netbooks dienen, andererseits sich klar von Sweetspot Geräten abgrenzen, die zumeist im Segment um 14 und 15″ Bereich liegen.

Netbooks, die sich in den letzten Jahren vor allem wohl in jenen Konsumentenkreisen gut verkauft haben, welche sonst eher zögerlich mit der Investition in eine Neu- bzw. Erstanschaffung eines Computers umgehen, bilden hier wohl finanziell gesehen den Low Level Bereich, während die Sweetspot Geräte für professionelleres Arbeiten gedacht war.

Alles was bisher dazwischen lag, also Geräte mit hinreichend großem Display ab 11″, mit der Performance eines normalen Arbeitsrechners und der Mobilität eines Netbooks, kursierte bis dato als “Subnotebook“. Zumeist waren dies Geräte mit besonders solide gebautem Chassis, ohne Laufwerk aber besonders leicht, wie beispielsweise die ThinkPad X-Series Geräte der Firma Lenovo. Da dies in der Regel Geräte für den Business Bereich waren, bewegten sich die Preise in der Regel auch ab 1500,- € aufwärts für ein Neugerät.

Während Netbooks noch kleiner und noch handlich sind – sie haben zumeist eine Bildschirmdiagonale, die über 11″ nicht hinausgeht und sind in der Regel mit den durch Intel als “Atom” bezeichneten CPU’s bestückt, die für einfaches Surfen und etwas Officearbeit zu Hause ausreicht – spricht für sie der überaus niedrige Preis in der Anschaffung. Die meisten Geräte bewegen sich in einem Preissegment um die 300,-€ und sind damit überaus attraktiv für all diejenigen, die die Geräte nur als einfache Surfmaschinen benutzen möchten.

Allerdings, spätestens beim Wunsch, YouTube Videos in HD, also 1280 x 720 Pixel,  zu sehen, stießen sie bisher auf ihre Grenzen. Hier erkannte AMD schnell das große Manko, dass die Geräte hatten, denn Videos sind in unserer multimedialen Internetwelt heut zu Tage nicht mehr wegzudenken und gehören zum digitalen Alltag einfach dazu. Daher waren und sind die Alternativgeräte von AMD, die zumeist mit einer dedizierten Grafikkarte bestückt sind, auch zumeist um einiges leistungsstärker als ihre Intel-Pendants. Mit ihnen ist der Genuss von Videos in HD ohne Probleme möglich. Inzwischen haben sich die Atom Prozessoren verdoppelt und auch AMD hat gleichgezogen, trumpft jedoch nach wie vor mit der dedizierten Grafiklösung auf. Es bleibt abzuwarten, welche Lösungen Intel noch im Schatzkästchen hat, um auch dieses problem endlich lösen zu können.

Für all jene, die aber bisher nach einer leistungsstarken mobilen Lösung Ausschau hielten, gab es bis dato nur eine Lösung im Subnotebookberech oder bei Apple in Verkörperung des MacBook Air. Der zudem immer attraktiver werdende Preis der Apple Geräte, die in der Standardkonfiguration unter 1000,-€ oder nur knapp darüber kostet, verkaufte sich daher auch entsprechend gut, so dass Subnotebooks es schwer hatten.

Daher musste eine Lösung gefunden werden, wie sich die inzwischen immer beliebter werdenden leichten Geräte besser vermarkten lassen könnten, ohne dass den niedrigpreisigen Notebooks und Netbooks – letzte sind inzwischen beinahe zu Nischenprodukten mutiert – der Rang abgelaufen werden sollte. Die MacBook Air Geräte verkauften sich entsprechend gut, so dass auch deutlich wurde, dass definitiv Bedarf für derartige Produkte besteht.

Das Ultrabook – Intels Spezifikation

Halten wir also fest, was Intel seinerzeit auf der Computex 2011 als Kriterium für eine Definition als “Ultrabook” bezeichnete:

1. Intel Prozessor mit einem Core i5/i7 Prozessor

2. Sandybridge, Ivy-Bridge und folgende Platinen

3. Instand On Fähigkeit

4. Rapid Boot

5. Besonders dünnes und leichtes Gehäuse

Es wurde also lediglich Definitionen von Eigenschaften einer Plattform vorgetragen, die weder definierten, dass das Gehäuse aus Aluminium noch aus welchem Material dies zu bauen sei, noch wurde definiert, dass das Touchpad aus Glas zu bestehen habe. Auch gab es keinerlei Einschränkung, was die Verwendung einer herkömmlichen Festplatte betrifft, sondern nur eine Empfehlung. Lediglich die Angabe auf die zu verwendende Intel Platine setzte der Firma AMD Schranken vor die Tür, die nun ihrerseits Platinen anboten, mit einer vergleichbaren Performance.

Verbaut in ein und dem selben Gehäuse, dürfen sie jedoch nicht als Ultrabook bezeichnet werden, da die Definition, wie oben schon erwähnt wurde, ein Markenname ist.

AMD – Ultrathins

Zu diesem Zweck, hat sich AMD für seine besonders leichten, allerdings leistungsstarken Geräte unterhalb 14″ nun seinerseits eine Definition für eine Geräteklasse einfallen lassen, die sie als “Ultrathins” bezeichnen. Diese sollen sich von den Mainstraem-Geräten deutlich absetzten. Die Ultrathins sind zudem mit einem Athlon Turion II Neo  ausgestattet. Sie besitzen eine leistungsstarke Onboard-Grafik, die allerdings, ähnlich den Netbooks mit integrierter DirectX-11 Grafikeinheit, mehr als Konkurrenz zu den von Intel produzierten Atom Prozessoren stehen. AMD selbst bemerkt auf seiner Homepage, dass sie bestrebt sind, nicht so viele Vorgaben machen zu wollen, im Vergleich zu Intel.

Insgesamt geben sie als Kriterium folgende Definition:

1. Akkulaufzeiten von mind. 6:46 Stdn. (Test: 3D-Mark 06, 6 Zell-Akku mit 62 Wh.)

2. Besonders leichte Geräte bei gleichbleibender Leistung der CPU

3. AMD Vison Technologie (APU Grafikchips mit HD Videoleistungen für Gelegenheitsspieler)

4. Kühler und leiser Betrieb

Verbraucherfreundliches Marketing?

Mit all diesen Definitionen ist aber eigentlich schon vorprogrammiert, dass so mancher Kunde den Unterschied zwischen all diesen Geräteklassen nicht verstehen wird. Selbst in professionellen Kreisen wird nicht selten das Eine mit dem Anderen vermischt.

Zudem wird in letzter Zeit zunehmend auf den Vorzug fest verbauter SSD´s verwiesen, wobei dabei gänzlich die Bedeutung unterschlagen wird, dass in zahlreichen Geräte diese Festplatte nicht austauschbar ist.

Dieser Umstand ist vor allem bei den meisten Nutzerprofilen völlig unsinnig, die in erster Linie viel Speicher benötigen und auf eine hohe Performance nicht so angewiesen sind. Dies sind Nutzergruppen, die ihre Rechner über viele Jahre verwenden möchten um diese dann irgendwann aufzurüsten, was bei den meisten dieser Geräte nicht möglich ist. Absurderweise scheinen gerade die Geräte besonders beliebt zu sein, welche nicht im Nachhinein konfigurierbar sind, wie etwa das MacBook Air oder von Lenovo das X1 Carbon. Besonders bei letztgenannten, dessen Vorgänger, das X1, noch sehr wohl über eine Möglichkeit verfügte sowohl die Festplatte, als auch den Speicher zu wechseln, ist die Divergenz im Beliebtheitsgrat der Käuferschichten, besonders immanent.

Heute Nachmittag werden wir dann in Cupertino vermutlich eine Weiterentwicklung der MacBook Pro 13″ Reihe auf dem Apple Event erleben, auf dem, wie zuvor schon beim MacBook Pro 15″, eine Entwicklung hin zu “nonpostkonfigurierbaren Maschinen” beobachtet werden kann – eine nach Meinung der Autorin falsche Entwicklung bei Geräten, die nicht als Zweitgerät, sonders als Hauptgerät Verwendung finden. Ich für meine Teil, bin froh, mir rechtzeitig noch Geräte ergattert zu haben, die ich nach Belieben konfigurieren kann wie das MacBook Pro 13″ (mid 2012) oder das Lenovo ThinkPad X1 (2011). Diese Entwicklung erinnert sehr stark an die in den letzten Jahren zunehmende Verschmälerung der Displayhöhe in Relation zur Breite von zuvor 4:3 auf 16:9, die in erster Linie für das Konsumieren von Videos vorteilhaft ist, aber nicht unbedingt zum Arbeiten am Computer.

Aber dies ist eine andere Thematik, auf die ich vielleicht in einem anderen Beitrag eingehen werde.

 


Quellen:

Intel auf der Computex 2011 –http://intelstudios.edgesuite.net/computex/2011/sm/f.htm

AMD, Plattformdefinition – http://www.amd.com/DE/PRODUCTS/NOTEBOOK/PLATFORMS/Pages/notebook-platforms.aspx

Wikipedia, AMD, Mikroprozessoren – http://de.wikipedia.org/wiki/AMD

 

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Incipio case für das MacBook Pro 13 (mid 2012)

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Als ich mir Ende 2012 mein erstes MacBook zulegte, war mir, da ich eigentlich alle die Geräte ständig im Haus mit mir herumtrage, sofort klar, dass ich für die zwar schöne und edle, so doch auch empfindliche Oberfläche des Gerätes eine Hülle bräuchte, um dieses vor unachtsamen Stößen zu schützen.

Den Schutz sollte seinerzeit ein Case der bekannten Firma Speck, in Form des Speck See Thrue Satin übernehmen. Allerdings hatte die Anbringung des Cases auch den Nachteil, dass das Gerät auf diese Weise natürlich um einiges schwerer werden würde – ein Test erbrachte seinerzeit ein Gewicht von über 500g, was auch spürbar beim Handling war.

Daher überlegte ich mir, dass ich, nach dem Kauf eines neuen MacBook Pro 13″ (kein Retina), vielleicht einfach mal einer anderen Firma vertrauen sollte und entschied mich für ein Incipio Feature Case in der Farbe Rot.

 

[youtube]http://youtu.be/h6K2aWoOHNA[/youtube]

 

Beim Auspacken fiel mir sofort das erheblich geringere Gewicht des Cases angenehm auf, zudem ist das Plastik, im Vergleich zum Speck Case, etwas flexibler und läßt sich seitlich leicht drücken, anders als das zwar dickere und starre Plastik des Speck Cases, was aber das Gewicht des Materials erheblich erhöht. Besonders gefallen hat mir allerdings die durchgängige Farbgebung und samtige Oberfläche, die selbst später entstehnde Kratzern nahezu unsichtbar macht. Diesen Nachteil kann man im Internet in einem Vergleichstest beider Hüllen negativ beobachten, da sich die vermeintlich rauhe Oberfläche der Firma Speck, lediglich als dünne Schicht entpuppte, die Oberflächenkratzer deutlich sichtbar zeigen: ein weiterer Bonuspunkt, des Incipio Cases.

Auch die gesamte Oberfläche fühlt sich beim Darüberstreichen mit der Handfäche weich und samtig an. Insgesamt macht das Case einen sehr wertigen Eindruck, passt nahezu perfekt und auch das bei Hüllen älteren Produktionsdatums bemängelte Blockieren des Strohmanschlusses, ist inzwischen einwandfrei möglich.

Die einzige Ungleichmäßigkeit in der Verarbeitung, ist im vorderen Bereich, an beiden Flanken des Cases, da dieses hier nicht plan anliegt und Einschlüsse von Staub ermöglichen.

Bei regelmäßiger Reinigung, dürfte dieser Negativpunkt aber zu vernachlässigen sein.

Fazit

Insgesamt ist das Incipio Case das wohl best verarbeitete Case, dass ich bisher für ein MacBook gesehen habe. Die Verarbeitung ist sehr wertig, durch die dünne, aber  hohe Flexibilität des Materials, wird ein erträgliches Gewicht geschaffen, das zudem einen sehr stabilen Eindruck hinterlässt.

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Producing the Apple devices – ABC News – Nightline – Ein kleiner Einblick in die Arbeitsbedingungen des Foxconn Konzerns

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Leider erreichen uns hier in Europa, zumindest was den offiziellen Weg betrifft, aufgrund des Mangels an internationalen Übertragungsrechten (so die ofizielle Begründung), nicht alle Bilder des Exklusivberichts der ABC über die Arbeitsbedingungen der Taiwanesischen Firma Foxconn, insbesondere der in die Schlagzeilen geratenen, in China ansässigen Fabrik der Firma in Shenzhen.
Interessanterweise ist der Apple Konzern mitte Januar der 1999 durch Bill Clinton ins Leben gerufenen Fair Labor Association (FLA) als zahlendes Mitglied beigetreten und hat etwa einen Monat später die Untersuchungen der Arbeitsbedingungen eben jener FLA in Auftrag gegeben. Da ist es nur folgerichtig, das einer der größten Fernsehsender der USA exklusive Filmrechte erhält, um über eben jene Fabrik berichten zu können, die für so schlechte Schlagzeilen sorgte. Offenbar hat der Apple Konzern nun doch ein wenig Sorge, dass durch das anhaltend schlechte Medienecho der Umsatz irgendwann einmal sinken könnte.

Ich habe mal ein wenig auf der Seite des Senders herumgestöbert und alles zusammengetragen, was die Seite für uns Europäer hergibt:

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iPad 2 – MovieConverter genauer betrachtet – Teil 2: Videokonvertierung

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Sind die gewünschten Videos auf das iPad korrekt transferiert, befinden sich die Videos in der Applikation “Fotos” , im Album “Alle Importierten” oder “letzter Import”.

Unter der Rubrik “Fotos” und “Ereignisse” sind diese ein wenig schwerer zu finden, da zumindest die Rubrik bzw der Reiter “Ereignisse” nach dem Datum der Aufnahme soriert ist, was in unsehrem Fall, da wir ja gezielt nach dem letzen Import suchen wollen, weniger geeignet ist.

[youtube]http://youtu.be/M9ZPxpqWsH0[/youtube]

 

Letztlich ist es aber so, dass alle hier in der Applikation vom Nokia N8 transferierten und normal sichtbaren Videodateien, auch konvertiert werden können.

MovieConverter 1.0

Seit dem 06.08. gibt es im Appstore den MovieConverter in der Version 1.0 für 2,39 €. Da es bedauerlicherweise keine Demoversion gibt, ich die App aber unbedingt ausprobieren wollte, mußte ich in den “sauren Apfel beißen” und die App direkt kaufen. ich wurde nicht enttäuscht, denn schließlich erfüllte die sich sehr gut selbst erklärende App. hervorragend das, was sie in der Beschreibung versprach: sie konvertiert Videos, die für mich wichtig sind.

Letztlich sollte man noch beachten, dass sowohl beim Konvertieren, als auch beim Hochladen beipielsweise zu YouTube – verwendet man die HD Option – zwingend der Bildschirmschohner deaktiviert sein sollte, weil es anderweitig zu Abbrüchen beim Upload kommen kann.
Da die Konvertierung aber nicht besonders lang dauert – ich habe für einen 1,5 minütigen Film etwa 1,4 Minuten benötigt – ist dies beim Konvertieren kleinerer Filme nicht weiter tragisch.
Den Upload ins Internet sollte man aber vielleicht doch eher im Bildarchiv vornehmen, da die Funktion dort im Hintergrund ablaufen, auch bei aktiviertem Bildschirmschohner.Mein subjektiver Eindruck war, dass der Upload über das Bildarchiv erheblich stabiler und schneller als in iMovie erfolgte.

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Von Symbian zu Windows Phone 7 und zurück

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Als während des MWC 2011 in Barcelona durch Stephen Elop bekannt wurde, dass Nokia seine Symbian Produktion über Kurz oder Lang einstellen würde, war für mich als Nokia N8 Nutzer klar, ich würde mein Gerät so schnell wie möglich verkaufen. Hatte ich mich noch wochenlang damit bei Laune gehalten, dass es für mein Gerät bald Updates für den Browser geben würde um endlich flüssig Surfen zu können, sank dieses Hoffnung nun auf einen absoluten Tiefpunkt. Sicherlich habe ich mir das N8 nicht gekauft, weil ich mir eine vergleichbare Performance wie bei einem iOS Gerät erträumt hatte, so doch zumindest nahe daran. Die Kamera ist gewiss das Genialste, dass ich je bei einem Handy in Händen halten konnte. Sie ersetzte meine Digitalkamera, eine Panasonic TZ5 fast komplett. Dennoch stellte sich im Laufe der Zeit gewisse Frustgefühle ein, wenn es darum ging, bequem und flüssig im System zu hantieren oder sich im Social Network zu bewegen. Das ist etwas, das man nicht gerade als Stärke der Sybian ^3 Geräte bezeichnen kann – jedenfalls noch nicht. Nachdem durch S. Elop die Bombe nun geplatzt war, wurde schnell klar, dass innerhalb einer relativ überschaubaren Zeit zahlreiche Entwickler das Feld wechseln und die Weiterentwicklung stagnieren würde – das liegt in der Natur der Sache, schließlich müssen auch diese von irgend etwas leben.

Wohl wissend, dass nach dieser Nachricht die Preise der Geräte schnell fallen würden, erstellte ich in aller Eile Fotos und setzte das Gerät, das ich in der silberfarbenen Edition besaß, bei Ebay zum Verkauf rein.

Für mich war klar, ich wollte schnell Ersatz haben, merkte allerdings zugleich, dass ich in einem Dilemma steckte, denn ich habe ganz spezielle Ansprüche an ein Gerät, deren Funktionen sich zum Teil – zumindest was die derzeit auf dem Markt befindlichen Geräte betrifft – ausschließen.

Da ich durch das Galaxy S wußte, dass Samsung recht gute Kameraobjektive verbaut und ich schon die ganze Zeit neugierig auf Windows Phone war, entschloss ich mich für das Samsung Omnia 7.

Also recherchierte ich in den gängigen Preisvegleichsseiten nach guten und günstigen Shops, bei denen ich fündig werden könnte. Schnell war ein Shop gefunden und das Omnia 7 bestellt. Noch am selben Tag wurde es auf den Weg geschickt, so dass ich es bereits am nächsten Tag in Händen halten konnte.

Da war es nun, mein erstes Windows Phone 7 Gerät. Die Verarbeitung wirkte insgesamt, im Vergleich zum Samsung Galaxy S, sehr viel hochwertiger, da neben dem üblichen Plastik, an entscheidenden Stellen Metall verwendet wurde.

Apple-Feeling

Die Benutzeroberfläche wirkte sehr aufgeräumt und aufgrund der Verwendung eines AMOLED Displays sehr edel. Zudem lief das OS bei jeder Verwendung flüssig, so dass es Spaß brachte, das Gerät zu benutzen. Schnell hatte ich mich mit der Funktion angefreundet und es entstanden kaum Fragen, wo oder wie man das eine oder andere vielleicht modifizieren könnte, denn es gibt nicht viele Optionen – wohl um den User nicht zu verwirren. Das was man allerdings an Optionen hat, funktioniert sehr gut.

Daher dauerte es auch nicht lang, bis ich den Schritt in den Marketplace machte, mein Konto eingerichtet und erste Prgramme installiert hatte. Entgegen der üblichen Informationspolitik empfand ich den Marktplatz als gut befüllt und mit ordentlichen Applikationen bestückt: für meine Bedürfnisse gab es genügend kostenlose Alternativen beispielsweise für Twitter Apps., Radioprogramme und Spiele. Was wollte man also mehr?

Insgesammt beschlich mich bei der Benutzung des Gerätes ein ganz ähnliches Gefühl, dass ich von Apple Geräten gewohnt war: es bringt Spaß sie zu bedienen – zumindest bis zu diesem Zeitpunkt.

Auch eine Verbindung zu meinem MacBook Pro war durch den nur wenige Tage zuvor publizierten “Winows Phone 7 Connector” eine meiner leichtesten Übungen. Alles wurde korrekt erkannt und funktionierte flüssig.

Da ich ohnehin alle meine Daten der Datenkrake Google anvertraut habe, war auch ein Abgleich mit dem Omnia 7 eine meiner leichtesten Übungen.

Schnell war für mich klar: Dieses OS hat das Potential zu mehr.

Dass es bis zu dem Potential reicht und bisher nicht mehr ist, wurde mir dann jedoch klar, als ich versuchte unterwegs Programme im Hintergrund laufen zu lassen, was nicht ging.

…und doch nicht perfekt?

Ich wohne in einer Region, in der eine Breitbandverbindung über das mobile Netzwerk geografisch oft nicht möglich ist. In meinem unmittelbaren Umkreis empfange ich selbst nur EDGE, was bisher für viele Belange, wie z.B. Email aber auch für kurze Tweets ausreichend war. Selbst wenn ich Fotos bei Twitter hochladen wollte, hatte ich nur selten das Problem, dass es gar nicht ging. Zumeist erstellte ich früher den Tweet, steckte dann das Handy in die Tasche, um nicht endlos lange darauf warten zu müssen, bis das Bild hochgeladen war – schließlich hat man ja noch anderes zu tun. Alles andere passierte von alleine.

Mit Windows Phone ging das allerdings nicht.

So elegant und geschmeidig die Programme sich im mobilen Breitbandnetz und Wlan bedienen lassen, im EDGE Bereich wurden sie zu einer Tortur, denn ich mußte stets aufpassen, dass das Handy auf keinen Fall in den Standby Modus fiel. Ansonnsten wurde der Upload unterbrochen und mein Tweet war verloren.

Da es noch kein “Copy&Paste” gibt, konnte ich auch nicht sicherheitshalber den Text kopieren und mir diesen zumindest zu bewahren. Diese Funktion wird erst Ende März den Weg zu den Geräten finden. Daher stand ich mitunter Minuten lang herum und tippte in regelmäßigen Abständen auf das Display, bis das mit der 5MP Kamera geschossene Bild endlich den für ihn bestimmten Server erreicht hatte – eine sehr lästige Prozedur.

Das, so wurde mir nun endlich bewußt, ist für mich ein absolutes “No-go” bei einem Handy. Das ist fehlendes Multitasking, was ich hier nun schmerzlich vermisste.

Kamera

Von der relativ guten Qualität der Kamera, trotz seiner nur als durchschnittlich zu bezeichnenden 5MP, konnte ich mich ebenfalls überzeugen. Die Bilder waren schön scharf und wiesen ein nur geringes Rauschen auf, in besonders günstigen Lichtverhältnissen waren die AUfnahmen gestochen scharf. Allerdings ist mir bei bisher allen von mir getesteten Samsung Geräten aufgefallen, dass die Kamerasoftware, einen kleinen aber doch unschönen Fehler im Weißabgleich aufweist. Belässt man die Kamera auf die Einstellung “Auto”, so erhalten die Bilder einen relativ starken, unnatürlichen Blaustich. Die Einstellung für “Tageslicht” ist leicht zu gelblich, was bei bewölkten Himmel nicht weiter auffällt, bei Sonnenlicht allerdings sehr stört. Alle anderen Einstellungen, wie die für “bewölkten Himmel” oder Kunstlicht, sind definitiv nicht verwendbar, da sie extreme Falschfarben erzeugen, die sehr unnatürlich wirken.

Das Samsung Omnia 7 wird zudem mit 720p beworben, was sie auch aufnehmen kann. Verschwiegen wird hier allerdings, dass sie dies mit lediglich 24 fps tut, was gerade bei weit entfernten Objekten mit starken Kontrastunterschieden wie z.B. Baumgruppen oder sich schnell bewegenden Objekten, zu Drop-Outs führt – eine große Enttäuschung.

Als ich am nächsten Morgen dann mitten auf dem wunderschönen Display Pixelfehler entdeckte, überlegte ich, ob ich von meinem 14tägigen Rückgaberecht Gebrauch machen sollte und musste dies aber nicht sehr lange tun: Ich schickte das Gerät zurück.

Eigentlich war für mich klar, dass ich mir das gleiche Ersatzgerät zuschicken lassen wollte, doch als ich sah, dass sich der Preis erhöht hatte und ich anfing, nochmals darüber nachzudenken, dass ich mit dem fehlenden “Multitasking” fast ein ganzes Jahr zurechtkommen müsste, schließlich ist mit einem richtigen Update frühestens Ende des Jahres zu rechnen, zögerte ich und beließ es bei der Rückerstattung des Kaufpreises.

Ich fing erneut an im Netz nach geeigneten Alternativen Ausschau zu halten, was für mich ein untrügliches Zeichen ist, dass ich mich bereits von dem Gerät verabschiedet hatte. Ich schielte nach den jetzt auf den Markt ströhmenden DualCore Geräten, die mir aber noch zu unsicher in den Funktionen (HP Pre 3), entweder zu groß und zu teuer sind (Samsung Galaxy S II) oder deren Marke (LG Optimus Speed) mir bisher nicht recht zusagte. Im Zuge dieser Recherche keimte in mir auch der Wunsch erneut auf, ein Handy mit einer guten Kamera zu benutzen, weshalb ich automatisch wieder auf Nokia Geräte schielte – hatte ich mich nicht bereits von Symbian verabschiedet?

Ein Blick auf ältere Nokia Geräte, wie das N82, das N95 8GB und das N97, konnten mich dann aber doch nicht ganz überzeugen, da ich nicht bereit war mich nochmals für das Verfassen von Texten auf das stupide mehrfache Tippen von “abc”, “def”, “ghi” einzulassen. Zudem stellte sich mir die Frage, ob es nicht gerade das N97 war, das durch seine zahlreichen Bugs sehr am Image des Nokiakonzerns gekratzt hatte. Zahlreiche Foreneinträge in der Kategorie “Kaufberatung” endeten zumeist mit den Worten “…kauf das bloß nicht…!”.

Wie es der Zufall wollte, entdeckte ich dann in einem MediaMarkt mein altes Nokia N8, allerdings in der Farbe, die ich ursprünglich gern hätte haben wollen, die aber zum damaligen Zeitpunkt noch nicht erhältlich war – in Orange. Da ich inzwischen ein Samsung Galaxy Tab mein Eigen nennen kann, also für’s im Internet Surfen und “Herumfummeln” zu Hause ein ausreichend gutes Gerät besaß, entschloß ich mich, mir einzugestehen, dass ich damals voreilig mein N8 verkauft hatte und es nun bitter bereuhte.

Bei all seinen Haken in der Benutzung, all seinen verschachtelten Menüs, konnte es doch mit Dingen aufwarten, die alle anderen Geräte nicht oder nur teilweise haben: echtes Multitasking und die wohl beste Kamera, die es derzeit auf dem Markt in einem Handy verbaut gibt. Dies in Kombination mit einem wirklich guten Design, gepaart mit hervorragender Hardware und hervorragendem Sound, ließen mich zu Symbian zurückkehren.

Ich habe nun am Wochenende ein orangefarbenes Nokia N8-00 bestellt und freue mich schon auf die vertrauten drei Homescreens, die sich mir beim EInschalten des Gerätes zeigen werden.

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HP TouchPad – webOS S/M/L – oder wie man iOS das Fürchten lehren könnte

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hp

Es ist schon interessant, da kündigt HP die neuen Produkte für das Jahr 2011 an, und die gesamte Blogger Gemeinde ist zutiefst beeindruckt.

Erinnern wir uns noch an die Odyssee der vergangenen zwei Jahre, in denen Palm sich mit seinem überaus gelobten webOS und den für die Software stehenden Protagonisten, dem Palm Pre und Pixi, nahe an den Ruin brachte, ist die Präsentation, die HP gestern der Öffentlichkeit zeigt ein Paukenschlag.

Eigentlich hatte niemand mehr an Palm gedacht, noch weniger an das so vielversprechend vorgestellte webOS Betriebssystem, dessen Existenz nur durch den Verkauf an HP letztes Jahr gerettet werden konnte. Obgleich also inzwischen eine finanzstarke Kraft hinter diesem Betriebssystem steht, ist webOS bzw. seine Geräte in der mobilen Welt nicht stark präsent – noch nicht, kann man jetzt vielleicht ergänzen.

Es ist nicht allein die Presse, die sehnsüchtig nach Alternativen zu einem alles dominierenden iPad in der Tablet Landschaft giert, sondern auch User, die trotz der für das iPad in kürzester Zeit wachsenden Infrastruktur, die tatsächlich ihres gleichen sucht, nach einer unabhängigen Alternative, jenseits von Apple suchen.

Seit Apple vor einem Jahr das iPad auf dem Markt gebracht hat, ist vieles geschehen, denn gerade die Geräte, die bis dato ein Schattendasein fristeten, wie Tablets oder Tablet PC´s, erfahren in diesen Tagen eine Aufmerksamkeit, die es bisher nicht gab. Seien wir ehrlich, man mag von Apple und seiner Verkaufspolitik halten was man will, aber sie haben zumindest eines geschafft, sie haben eine Form des Konsums der Allgemeinheit zugänglich gemacht.

Wer hätte sich vorstellen können, dass sonnst so inmobil lebende Menschen, wie beispielsweise meine Mutter, mit einer Selbstverständlichkeit über das iPad spricht, als wäre es bereits Synonym für eine Geräteklasse, wie seinerzeit Tempo für Papiertaschentücher.

hp_touchpad

Ein harter Weg

HP hat einen sehr steinigen Weg vor sich, denn die Konkurrenz hat in dem einen Jahr, in dem die Tablet Industrie quasi neu geschaffen wurde, nicht geschlafen. Da gibt es das von Motorola erst kürzlich vorgestellte 10″ große Xoom, auf Android 3.0 Basis, dann das äußerst vielversprechende Blackberry mit seinem 7″ großen PlayBook auf QNX Basis und Samsung mit dem 7″ großen Galaxy Tab mit Android 2.2. Samsung wird demnächst einen Nachfolger auf den Markt bringen, wie auch Apple das iPad der zweiten Generation. Bis auf das Gerät von Motorola wird die Konkurrenz also relativ leichte Geräte auf den Markt bringen. Was dem iPad immer vorgeworfen wurde, für eine längerer Benutzung in der Hand zu schwer zu sein, wird sich, glaubt man den Spekulationen der gängigen Internet Fachseiten, in der kommenden Generation im Material verschlanken, so dass wir vermutlich ein gut händelbares Gerät in den Händen halten werden, was man vom 740 g schweren TouchPad nicht gerade behaupten kann.

Allen Tablets gemein ist, dass sie einen entscheidenden Vorteil haben, sie bauen auf eine stark ausgebaute Applikations-Infrastruktur auf, die es attraktiv für User macht und damit auch variabel anpassbar. Worauf man sich bei Android einlässt weiß man, wenn man bereits ein Android Handy benutzt, erlebt damit also keine Überraschungen und kann sogar seine gekauften Applikationen weiter verwenden. Wie groß die Macht der Quantität von Applikationen in einem Shopsystem ist, davon weiß Palm ein Lied zu singen, war es doch letztes Jahr vielfach der Grund für Konsumenten sich gegen ein Palm Gerät zu entscheiden.

Damit dürfte es sehr schwer für HP werden, in den inzwischen schon gut aufgeteilten Markt Fuß zu fassen, denn auch die gleichzeitig mit dem TouchPad angebotenen beiden Smartphones, das HP Veer und das HP Pre3, die beide ebenfalls auf das neue webOS 2 Betriebssystem basieren, sind aufgrund ihrer Spezifikationen nicht gerade als herausragend  zu bezeichnen, betrachtet man sie vor dem Aspekt (siehe Spezifikation unten)  der im nächsen Monat vorgestellten neuen Phones von Samsung, HTC, LG, Motorola oder auch Apple mit seinem in den Startlöchern stehenden iPhone 5.

Termine

Neben der starken Konkurrenz auf dem Markt, könnte sich als letzte Hürde die im Frühling mit dem HP Veer und dem HP Pre3 und TouchPad, erst “Mitte Sommer” angekündigten Veröffentlichungstermine herausstellen, stehen sie dann doch inmitten eines Pools aus konkurrenzfähigen Alternativprodukten, die bereits über einen großen Markt verfügen.

Trotz allem habe ich mich gestern, als ich der Darbietung von HP folgte, unwillkürlich gefragt, warum ich das, was mir dort geboten wurde, so interessant fand, obgleich das Tablet, zumindest auf den ersten Blick, wie eine iPad-Kopie aussieht?

Es war zum einen die erfrischend professionelle Form der Präsentation, zum anderen aber auch ein Blick in die Funktion eines überaus interessanten, sympathischen, echten Multitasking fähigen Betriebssystems, dass kombiniert mit einer endlich erwachsen gewordenen Hardware, Lust auf mehr macht.

Wie weit dieser Schritt zu dem “mehr”  geht, konnte man anhand der Ankündigung “man würde webOS ebenfalls für PC Platfromen entwickeln” erahnen. Damit wäre in Kombination mit dem Druckersystemen, dem Tablet und den Smartphones von HP, ein komplettes Ökosystem konfigurierbar, dass – so vermutlich die Theorie – alle Aspekte produktiven Arbeitens abdeckt.

In wie weit sich die Ideen von HP verwirklichen lassen und ob sie von den Konsumenten angenommen werden, wird sich zeigen.

Spezifikationen:

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iPad und ePaper – Zeitung 2.0 ?

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Apple Logo

Es ist schon interessant: Da wollte ich die ganze Zeit über die in den letzten Monaten sich verbreitenden Zeitungen und Zeitschriften für das iPad schreiben und scheiterte genau an einer, wenn auch relativ primitiven, so doch besonders wichtigen Funktion: der Übermittlung und Übertragung von Bildern.

Da das iPad ein Consumer Gerät sein soll und auch vom Konzept her ausschließlich hierfür gedacht ist (am besten zu sehen am fehlenden SD-Karten Slot oder der nicht vorhandenen freien USB Schnittstelle zur einfachen Übertragung von Dateien), allerdings aufgrund seiner Größe leicht dazu verführt in ihm zumindest was das produktive Arbeiten angeht – noch mehr zu sehen, stößt man genau bei dieser Beschäftigung schnell an seine Grenzen. Daher und auch weil ich selbst es nicht eilig hatte, verschob ich die Fertigstellung des Artikels Woche um Woche – bis ich schließlich ein neues Notebook kaufte und das iPad verkaufte. Ich möchte dennoch den Artikel, der inzwischen ein wenig überholt sein mag, hier publizieren, da ich denke, dass sich nach wie vor nicht viel an der Software getan hat.

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Das Besondere an einem Tablet ist die Leichtigkeit, mit der man es in der Hand halten kann, ohne Schreibtisch, ohne Tastatur und Mouse. Das Besondere ist es, die Software einfach nur mit den Fingern bedienen zu können, aus jeder erdenklichen Lage und Perspektive.

Diese Form des Umgangs mit der eigentlich erst seit einem Jahr wirklich entdeckten Hardware, obgleich sie eigentlich nicht wirklich neu ist, öffnet uns eine Welt, die ein gänzlich anderes Bedienkonzept der Software abverlangt, aber vor allem ermöglicht.

Ist die Zeit der guten alten Zeitungen vorbei?

Bisher haben wir uns mit Bergen von Zeitungspapier herumschlagen müssen, die monatlich über den Haus- bzw. Papiermüll entsorgt werden mußten.
Wir schlugen die Seiten auf und lasen Artikel, schauten uns Fotos an und suchten zum Teil vergeblich, aber auch zum Teil erfolgreich, jedoch mit viel Aufwand – wollten wir einen zuvor gelesenen Artikel nochmals wiederfinden.
Besonders interessante Fotos waren gerastert, so daß sie zumeist nicht der Aufbewahrung wert waren. Sorgsam archivierte Exemplare von Zeitschriften mußten gepflegt werden und bedurften eines guten Archivierungskonzepts um sie für spätere Zeiten wieder auffindbar zu machen.
Das mochte dem einen liegen, der andere versank vermutlich schnell im Chaos und entledigte sich irgendwann der wild durcheinander liegenden Exemplare im Papiermüll. Dies zumeist dann, stand ein Umzug bevor und man mußte für das wervolle Papier eigens Kartons beschaffen um die gewichtige Ware von einem Punkt zum nächsten zu transportieren. Sätestens zu diesem Zeitpunkt, dachte man über Entsorgungsmöglichkeiten nach. Wievieler Zeitungsberge habe ich mich bereits während meiner zahlreichen Umzüge während des Studiums entledigt?

Das alles ist theoretisch anders, beginnt man sich vom Material “Papier” zu trennen, vorausgesetzt man hat ein gut organisiertes Bedienkonzept in der Hand, denn auch mit im PDF Format vorliegenden iPaper Exemplaren liegen einem lediglich nicht wirklich wiederverwertbare, nicht immer einfach zu durchsuchende, starre Zeitungen und Magazine vor, die beim Benutzer archiviert werden müssen. Wenn auch nicht materiell, so doch zumindest digital auf dem Computer oder einem Tablet.
Anders ist dies hingengen, steht eine Software im Vordergrund, die dem Benutzer diese Aufgabe abnimmt und eine Recherche, quer durch alle publizierten oder gekauften Exemplare ermöglicht, eine Software, die schnell und unkompliziert den Text auf das benötigte Schrift- bzw Leseformat generiert ohne all zu große Abstriche im ursprünglichen Layout vorzunehmen.
Zudem ist es von Vorteil, sind alle beigefügten Dokumentationsmöglichkeiten zugänglich und in ausreichender Qualität vorhanden, wie beispielsweise Bilder, Musikausschnitte oder sogar Videos. Das kann eine Printausgabe nicht erfüllen, ein PDF Dokument nur in Teilen. Hier liegt die theoretische Größe von digitalen Zeitungen.
Umso erstaunlicher ist es, dass bei dem zuvor durch die Printmedien so hoch gelobten iPad gerade in Bezug von ihnen publizierten Zeitungen, so wenig Wert auf gute Bedienkonzepte gelegt wurde und immer noch wird, die eine Nutzung für ausschließlich digitalen Gebrauch nicht sehr interessant macht.

ePub und PDF

Was wir in der Regel als elektronische Zeitung vorliegen haben, ist ein starres PDF Dokument das “ePaper”, welches zumeist unbequem zu durchsuchen, geschweige denn zu archivieren ist. Dadurch ist der große Vorteil, den man durch digitale Medien haben könnte, eigentlich hinfällig. Bilder sind nicht selten in mangelhafter Qualität abgespeichert, so dass der potentielle Mehrwert einer elektronischne Ausgabe nicht erfüllt wird.
Diese “ePaper” können dann in Applikationen auf dem Desktop oder Notebook oder eben dem iPad betrachtet werden, da sie im PDF Format vorliegen. Aber wirklich bequem ist die Benutzung nicht.
Ein anderer Weg sind die eigenen Applikationen, die für das iPad zur Zeit vermehrt auf den Markt kommen und in einem Apple eigenen “ePub” Format vorliegen, ein überaus mächtiges Format, bei dem zumindest der Text beliebig formatiert werden kann, um sie den eigenen Lesegewohnheiten anzupassen, wenn da nicht das “DR Management” von Apple wäre, dass es verbietet, die Exemplare auf anderen Geräten verfügbar zu machen. Das heißt, ich kann diese Exemplare ausschließlich auf dem iPad lesen, auf meinem Notebook jedoch nicht.

Zeitungshäppchen

Zudem liegen bei vielen Zeitungen, die hauseigene Applikationen anbieten, nicht die komplette Ausgabe einer Zeitung vor, sondern es wird nur ein kleiner Auszug der eigentlichen Printausgabe zur Verfügung gestellt, so dass man, will man sicher sein, auf den gesamten Inhalt zugreifen zu können, wieder auf die Printausgabe angewiesen ist – Zeitung als “Appetithäppchen” sozusagen. Für wen diese Art der Publikation interessant sein soll, entzieht sich mir, da ich zu dem Personenkreis gehöre, der schon seit vielen Jahren keine einzige Zeitung mehr gekauft hat und ich mich in erster Linie durch die öffentlichen “News” im Internet informiere. Das ist zum einen billige, zum anderen aber auch erheblich schneller, sofern man geügend Skepsis aufbringt und nicht jeder Zeitungsente hinterher rennt.
Diese Form der Informationensbeschaffung nimmt stetig zu und dürfte vermutlich mit verantwortlich für den schwindenden Absatz mancher Zeitung und Zeitungsverlage sein. Allerdings stelle ich mir dann die Frage, was mich dazu bewegen könnte, doch Geld für eine Zeitung auszugeben, wozu ich durchaus bereit wäre, sofern das Preis-Leistungsverhältnis stimmt.

Mitunter liegt der Preis der digitalen Ausgabe nur so wenig unterhalb der Printausgabe, daß ein Anreiz für das Umschwenken auf dieses Medium zumindest emptional gering ausfallen dürfte.
Eine echte Alternative ist das nicht, vor allem nicht für diejehnigen, die gänzlich auf das Papierformat verzichten wollen.

Ein kurzer Blick in die zur Zeit verfügbaren Angebote im App-Store konnten mich auch nicht dazu bewegen, das Angeboten wirklich in Anspruch zu nehmen, obgleich es gerade bei den kleineren Zeitungen durchaus interessante Ansätze gibt.

Insgesamt habe ich mir die Applikationen folgender Zeitungen etwas genauer angeschaut:

  • Frankfurter Rundschau
  • Kölner Stadtanzeiger
  • Zeit
  • Spiegel
  • Stern
  • c´t magazin

Dabei schwanken die publizierten Exemplare zwischen  relativ starrem PDF Layout (Zeit und C´t Magazin), über erschreckend rudimentären Inhalten (Spiegel) bis hin zu recht übersichtlich layoutierten Anwendungen, die allerdings mit zum größten Teil überflüssigen Inhalten gefüllt sind (Frankfurter Rundschau, Kölner Stadtanzeiger).

Alles nur Bildzeitung oder was..?

Gerade die letztgenannten Versuche, Zeitungen an den Mann oder die Frau zu bringen stößt bei mir auf Unverständnis, denn ich frage mich, ob die Zeitungsmacher allen Ernstes glauben mittels an Bildzeitungslayout erinnernde Lettern mit einer Punktgröße von vielleicht 300 Abnehmer zu finden?

Was mir insgesamt bei der Lektüre fast aller Exemplare auffiel, war der Mangel an verwertbarer Information. Ich konnte mich nicht des Eindrucks erwehren, als hätten die Macher alles ausprobiert, was es derzeit an Spielereien für das iPad geben könnte, ohne viel Fantasie aufzuwenden geschweige denn daran zu denken mit dem zu arbeiten, was des Journalisten höchstes Gut sein sollte: die Information.

Es ist sicherlich nett, dass man die Möglichkeit hat, Bilder anzuklicken um dahinter stehende Informationen zu erhalten. Was bringen dies Informationen jedoch, wenn es nur Albernheiten sind, die weder sinnvoll oder lustig noch unterhaltsam sind? Zudem ist in eigentlich fast allen Exemplaren an eigentlicher journalistischer Mehr-Information kaum etwas zu finden. Hier musste ich zumeist den Safari Browser bemühen, der mir mehr Informationen offenbarte oder sogar auf die Printversion zurückgreifen.

Mitunter wird auch darauf verwiesen, dass es sich bei dem Exemplar lediglich um einen Auszug der jeweiligen Zeitung handelt, was mich wiederum dazu veranlasst zu fragen “wozu es die Applikation eigentlich gibt” um diese Frage dann im gleichen Atemzug selbst damit zu beantworten: “um mit den anderen mitzupinkeln”.

Erfreulich sind allerdings die Versuche der Frankfurter Rundschau und des Kölner Stadtanzeiger, die beide mit nahezu identischem Layout  – vermutlich die selbe Programmierfirma damit beauftragt haben – eine Applikation für ihre Inhalte anzubieten. Das Layout ist übersichtlich und fingerfreundlich gut strukturiert. Hier haben die Programmierer ganze Arbeit geleistet und zeigen zumindest ansatzweise, was man alles mit dem iPad machen könnte. Leider ist der journalistische Inhalt der Ausgabe mindestens ebenso belanglos, wie die zahlreichen mit Werbung zugepflasterten Seiten manch anderer Zeitung.

Dass Werbung nicht immer nur nervend sein muss, zeigen allerdings einige wenige Beispiele von den selben beiden Applikationen. Dabei handelt es sich zum einen um die Werbung eines Reiseveranstalters, der intuitiv bedienbare, interessant gebotene Landschaftsbilder eines seiner Angebote mit interessant gestalten Inhalt bietet. Das andere Beispiel ist die Werbung eines bekannten Energie Unternehmens, die spielerische Information vermittelt und den potentiellen Kunden zu Interaktion einlädt.

Hier profitieren beide Parteien von intelligenter Werbung: der Werber, der mit Sicherheit guten Umsatz durch die Platzierung der Werbung erzielt und der Interessierte, der zudem auch noch den Bonus schöner Fotos und interessanter Informationen erhält.

Zeit

Eine der wohl dicksten Wochenzeitungen, Die Zeit, war eine meiner ersten neugierigen Versuche, ePaper auf dem iPad zu lesen.

Die Applikation steht im direkten Kontrast zu den beiden oben genannten, da sie relativ unmotiviert, im Webstil der 90er Jahre strukturiert ist, dafür aber mit dem vollen Informationsumfang einer echten Zeitung daherkommt. Man kann zwischen zwei verschiedenen Ansichten wechseln, einem Textlayout, ohne Bebilderung und einem PDF Format, im echten Printlayout. Wer nach Information sucht, kann hier im vollen Umfang fündig werden. Das gezielte Suchen nach Information gestaltet sich allerdings weniger erfreulich, was dem eher altbackenen Layout der Zeitung geschuldet ist.

Spiegel & Stern

Der Stern zeigte sich ähnlich dem Spiegel in einem ganz ähnlichen Gewand, relativ übersichtlich von der Programmstruktur, aber mindestens genauso übersichtlich in seinen Inhalten. Was beim Stern, aufgrund der qualitativ schönen Bebilderung noch hinnehmbar ist, lässt mich beim Spiegel allerdings arg zweifeln, denn hier findet man nicht einmal ansatzweise den Onlineinhalt, den man sich leicht über den Safari Browser zugänglich machen könnte.

Die Schrift ist insgesamt viel zu groß, der Inhalt zu mager, als dass ich auch nur ansatzweise in Versuchung geraten könnte, das genauso teuer wie die Printausgabe zu erhaltende Abo zu kaufen. Ich kann nur hoffen, dass die Testausgabe ein Auszug der eigentlichen Ausgabe war, denn für dieses Exemplar hätte ich noch nicht einmal ein paar Cent bezahlen wollen.

c´t magazin

Ernüchternd war der Ersteindruck der Publikation des c´t Magazins, Deutschlands wohl größten und bekanntestem Computer Fachmagazin, dass sich zum Teil eher an fortgeschrittenere Leser wenden will.

Das Layout verspricht auf den ersten Blick interaktiv zu sein um dann, der Ernüchterung folgend, auf integrierte PDF Dateien zu verweisen, die in die Applikation eingebaut sind. Diese sind, PDF typisch, rigide und nur unbefriedigend bedienbar, zudem – zumindest in dieser Applikation – langsam im Aufbau. Für eine iPad Applikation, zumal dies von einem Computer Magazin erstellt wurde, würde ich die Schulnote “mangelhaft” vergeben, wenn da nicht noch die Hoffnung wäre, dass es vielleicht doch noch eine richtige Applikation geben könnte.

_______________________________

Die Hoffnung stirbt also zuletzt. Ich habe mich, der baldigen Ernüchterung folgend, derweil von meinem iPad wieder verabschiedet und mir ein MacBook Pro 13″ gekauft. Damit sind derartige Applikationen, zumindest momentan noch, obsolet – fragt sich nur, wie lange noch.

Es ist abzuwarten, wie sich der Zeitungsmarkt – vor allem was das Thema Tablet betrifft weiter entwickelt, vor allem im Bereich des stetig wachsenden Tablet Markts im Android Bereich. Bis dato gibt es meines Wissens hierfür noch keinen intelligenten Ansatz, obgleich doch die Zeitungsindustrie ihre Käuferzahlen schwinden sieht, scheint selbige mindestens genauso in alt hergebrachte Strukturen festgefahren zu sein, wie seinerzeit die Musikindustrie.

Das es bei intelligenten Lösungen mindestens ebenso gute Ansätze geben kann, könnte man hier lernen, wenn denn die Verlage dazu bereit wären Zeit und etwas Intelligenz zu investieren. Übrigens kann man dies genauso über die Buchindustrie sagen, deren zur Zeit noch überteuertes und mageres Angebot hier in Deutschland so manchen davon abhalten dürfte, gute Literatur zu erwerben.

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Das iPad, Tablets und c/o

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Als letztes Jahr im Frühjahr das iPad das Licht der Weltpresse erblickte wußte innerhalb kürzester Zeit eigentlich fast jeder, was mit dem aus vier Buchstaben bestehenden Begriff “iPad” gemeint ist. Sogar meine fast 70 jährige Mutter wußte sofort vovon ich sprach, als ich ihr vor zwei Monaten am Telefon erzählte, dass ich mir überlegte ein iPad zu kaufen. Ich mußte nicht viel erklären: “Ja!” tönte es aus dem Höhrer “das hatte ich vor ein paar Wochen auch schon in der Hand – ist ganz toll!” entfuhr es ihr, als ich Ansätze machte ihr, wie gewohnt, weit ausgreifend, von meinen skurilen Errungenschaften der mobilen Technologie zu erzählen. Jeder weiß wie es aussieht, schließlich sieht man Werbeplakate an jeder zweiten oder dritten Bushaltestelle – man muß also nichts mehr erklären. Der Begriff “iPad” ist also selbsterklärend. Wie seinerzeit “Tempo” als Sinonym für Taschentücher galt, steht das iPad, nach Meinung vieler als Sinonym für das “Tablet”, was das iPad ja in erster Line ist.

Alles nichts Neues

Dabei ist der Begriff “Tablet” so neu eigentlich nicht, gibt es doch schon seit Jahren, bereits vor dem 2007 einsetzenden Netbook Boom, relativ kleine Notebooks bzw. Subnotebooks mit drehbarem Display, die man mit einem Stift bedienen muß. Hierzu gehören beispielsweise Geräte der ThinkPad Reihe wie das X60t, X61t und X200t der Firma Lenovo, aber auch Dell und HP haben Geräte dieser Bauweise in ihrem Portfolio.

Diese Gattung nannte man bis vor kurzem noch “Tablet” oder “Tablet PC”. Um aber eine Verwechslung mit den inzwischen auf dem Markt erhältlichen “Tablets” zu vermeiden, spricht man inzwischen gemeinhin nur noch von “Tablet-PC Convertibles”.
Auch die zahlreichen “Handhelds” oder auch “Palmsize PC´s”, die seit Ende der 90er Jahre auf dem Markt zu finden sind und zumindest bereits das Konzept der Displaybedienung aufweisen, auch wenn dieses aufgrund der veralteten Oberfläche von Windows Mobile (damals noch Windows CE) beispielsweise nur mit einem Stift richtig bedient werden konnten, was alles andere als benutzerfreundlich war.
Es gab sogar eine mit den Fingern zu bedienende Softwaretastatur und eine Art Schrifterkennung, die aber nie wirklich zufriedenstellend funktionierte.

Zudem kam 2007, bereits in 6. Generation, kleine 5″ große Tablets von der französischen Firma ARCHOS auf den Markt, die den heutigen schon sehr nah verwandt waren. Allerdings liefen diese mit einem eigenem auf Linux basiertem Betriebssystem (ARCHOS 5 Internet Media Tablet), das sich aber nicht wirklich am Markt behaupten konnten. Anders sah dies mit seinem auf Android 1.6 basierten 5″ Internet Tablet aus, das Ende 2009 auf dem Markt erhältlich war und ein beträchtliches Potential, gerade im Medienbereich offenbarte.

eBooks

Zudem bildete sich in dieser Zeit parallel ein zumindest in Deutschland allmählich entwickelnder eBook Markt aus, der aber schon seit langem wegen der hier zu Lande hohen Buchpreise – aufgrund der Buchpreisbindung – stagniert: Das Herunterladen von eigenen eBooks aus dem Internet war und ist mühsam, die Software schlecht zu bedienen und langsam, so dass beim eBook lesen bisher nicht wirklich Freude aufkommt, vor allem dann nicht, wenn es um farbige Zeitschriften geht, Bilder und Interaktion.
Das, was heruntergeladen wurde, hat man sich bis dato lieber auf den heimischen PC geladen und am Schreibtisch betrachtet – es ist also nicht wirklich bequem. Wer einen Tablet PC sein Eigen nennen konnte, hatte damit zumindest die Möglichkeit “Sofasurfing” zu betreiben, auch wenn das Gerät zum Teil ganze 1,5 kg und mehr schwer ist. Zudem wurden die Geräte, vor der Aera der Dualcore Rechner, recht heiß und laut, so dass ein Benutzen im Bett abends, neben dem sich bereits im Schlummer befindlichen Partner, nicht wirklich schön war. Hinzu kommt die bis vor einem Jahr relativ schlechte Akkuperfomance, die zumeist über eine Benutzen von bis zu maximal drei oder vier Stunden nicht hinausreichte. Mit dem Aufkommen modernerer Chips, wie sie dann Ende letzten Jahres im ThinkPad T400s beispielsweise eingesetzt wurden, waren mit einem Mal interessane Nutzungszeiten möglich. Allerdings waren die Gerät nicht wirklich zum Lesen von eBooks geeignet und dann begann der Tablet Hype.

…einfach nur bessere Werbung…?

Es ist also alles nichts wirklich Neues, was uns da die Firma Apple Anfang des Jahres präsentierte.
Und trotzdem kennt inzwischen jedes Kind den Begriff “iPad” und weiß – zumindest rudimentär – was sich dahinter verbirgt. Woran liegt das? Hat Apple einfach nur besser Werbung gemacht oder gibt es doch etwas, daß dieses Gerät so besonders macht?

Ich kann mich noch gut an den besagten Tag erinnern, an dem das iPad der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, denn ich saß mit meinem Tablet PC auf dem Bett und versuchte dem leicht überlasteten Livestream der Veranstaltung zu folgen. Als ich das Gerät sah, war ich zunächst enttäuscht, denn ich hatte mir eigentlich etwas anderes vorgestellt. Aber warum eigentlich?
Wer die Apple Politik der letzen Jahre verfolgt hat, sollte zumindest wissen, worauf er sich einläß und wäre, gerade was das iPad betrifft, nicht enttäuscht gewesen. Aber ich bin kein Apple Nerd und habe bisher alle Neuprodukte nur aus der Ferne betrachtet, da sie mir 1. viel zu teuer und 2. zu wenig offen für Modifikationen sind. Zudem wurde ich zu diesem Zeitpunkt von der allgemeinen Androidbegeisterung angesteckt, die Ende 2008 mit dem ersten Gerät, dem G1 der Firma HTC und den Nachfolgemodellen wie dem HTC Hero und T-Mobile G2 Touch begann.

Man erwartete beim sog. Apple Tablet also ein modernes Gerät, mit einer modernen Oberfläche und guter Bedienbarkeit – etwas anderes als das iPhone also. Stattdessen erhielt man genau dies, den Eindruck eines gigantisch großen iPhones.

Das gewisse Etwas des iPad: die Applikationen

Welches Potential tatsächlich durch das Gerät eröffnet würde, wirde erst deutlich wenn man das anstrengungslose Navigieren durch die Anwendungen, auch einfach “Apps” genannt, erlebt. Sie werden gezielt für das iPad hergestellt und können somit das mehr an Platz auf dem Display wirklich ausfüllten, wie etwa eBooks, Zeitschriften und Games, doch auch die native Twitteranwendungen in Kombination mit einer nahezu normal großen Softwaretastatur, ist wirklich gut zu bedienen.

Damit ist das iPad nicht bloß ein großes iPhone, sondern weit mehr als das.
Es gibt Anwendungen, die sich mühelos in mehrere Spalten aufgliedern, drehte man das Display in die Horizontale und dies so annimiert, das man den Eindruck echter Mechanik erhält. Das Betrachten von Bildern wird zu einem Augenschmaus, durch einfaches Anfassen der Bilder, die ein echtes, haptisches Benutzungsgefühl hinterlassen. Ist es das, was Apple 2007 so besonderes machte, als es sein erstes und doch so erfolgreiches iPhone auf den Markt brachte: das Gefühl von Chick beim Bedienen? All dies tröstete damals viele Anwender darüber hinweg, das ihr Gadget viele, eigentlich als Standard bei Smartphones anzusehende Funktionen noch nicht hatte. Sie wurden teilweise Stück für Stück, in Häppchen nachgereicht, zum Teil aber auch gar nicht. Doch das stört die eingefleischten Applefans selbst heute nicht, denn sie hatten etwas, dass ihnen keiner nehmen konnte, etwas das einfach nur “tres chick” war. Genau dies zeigte Apple mit seinem iPad, wenn da nicht der gesamte Balast der Firmenpolitik  im Hintergrund wäre.

Viele bunte Tablets

Doch all diese Verlockungen brachten mich noch lange nicht dazu das iPad zu kaufen, denn ich hatte zumindest eine Vorahnung bezüglich der zahlreichen Beschränkungen, die dem User von und durch Apple auferlegt werden. Es ist ein Käfig, den Steve Jobs seinen Kunden auferlegt, auch wenn es ein optisch schöner goldener ist, so ist es doch ein Käfig.

Ausschlaggebend waren die weltweit zahlreichen Messen im Sommer diesen Jahres, in der zahlreiche neue Tablets vorgestellt werden sollten. Das iPad hatte inzwischen seinen Marktstart in vielen Ländern gehabt womit die Meßlatte als namenhafter Hersteller durch das iPad vorgegeben wurde und somit recht hoch, was die Qualität des Displays, seine Winkelstabilität und das Format anging.

Die einzig interessanten Konkurrenten sind zum jetzigen Zeitpunkt mit Android OS laufende Geräte. Schließlich dürfen wir nicht vergessen: Es geht hier nicht darum, einen kompletten Rechner aufs Tableau zu bringen, sondern vielmehr um eine bis ins Äußerste auf Mobilität hin ausgelegte Form für den Konsum zu schaffen. Tablets sollen daher auch in erster Linie diejehnigen ansprechen, die bereits einen Rechner zu Hause haben und zuzüglich ein auf Betriebsdauer, Stabilität und geringe Geräuschemissionen hin ausgelegtes System benötigen – das kann und will Windows OS gar nicht sein und das ist auch gut so.
Schnell wurde deutlich, dass neben den bereits auf dem Markt zur Verfügung st

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