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Ultrabooks und Subnotebooks – Sinn und Unsinn von Spezifikationen und Entwicklungen

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Logo_IntelWenige  Monate ist es her, dass Apple am ersten Tag seiner WWDC 2012 die neue Generation ihrer Notebooks feierte, heute steht vermutlich eine Retina Version des MacBook Pro 13″ bevor, auf der Computex 2012 wurden erste Windows 8 Tablets vorgestellt und man stellt sich unwillkürlich die Frage, auf welche Neuerung man denn nun zugreifen soll, möchte man sich ein neues Notebook zulegen. Für jemanden, der ohnehin nur mit OSX arbeiten möchte, ist die Frage vermutlich recht einfach, da die Qual der Wahl ohnehin auf einige wenige Typen beschränkt ist. Ist die Wahl des Betriebssystems hingegen egal, dann kann man dieser Tage ein wenig ins Straucheln geraten, aufgrund der zu erwartenden Neuerungen, die sich einem mit Windows 8 bieten, vorausgesetzt im Oktober erscheint es dann endlich in der Endversion.

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Als Intel auf der Computex 2011 eine neue Spezifikation für von ihnen als Ultrabooks (Warenzeichen) bezeichnete Geräte bekannt gab, glaubten viele an einen Befreiungsschlag gegen die überaus große Dominanz der von Apple vermarkteten MacBook Air. Schließlich wurde das erste Mal, seit Bestehen der PC Branche eine Liste von Kriterien aufgestellt, die als Voraussetzung für eine Klassifikation als Ultrabook gelten sollte.

Ultrabook – Ein Markenname

Macht man sich jedoch die Mühe einmal genauer auf diese Kriterien zu schauen, stellt sich unwillkürlich die Frage, was denn letztlich ein Ultrabook ist und in wie fern es sich von einem Net- oder Notebook unterscheidet. Zudem darf hierbei nicht vergessen werden, dass sich die Bezeichnung auf Rechner konzentriert, deren Kern von einem Intel Prozessor befeuert wird, AMD-Geräte dürfen somit nicht diesen Namen tragen, auch wenn deren Äußeres das Gegenteil verrät. Was vor allem auffällt, wenn man sich die auf dem Markt befindlichen Interpretationen der Ultrabooks vieler Hersteller anschaut, sind die – zumindest im letzten Jahr – zum größten Teil wie bloße Kopien der ultramobilen Geräte von Apple, den MacBook Air, wirkenden Lösungsansätze. Das ist vor allem vor dem Hintergrund bemerkenswert, da diese Gerätekategorie von Apple bereits auf dem Markt erschien, lange bevor Intel überhaupt ihre Verwirklichung als Markenname plante – zumindest scheint dies so zu sein.

Vorgabe und Realisierung

Bei der Präsentation Intels auf der Computex 2011 wurde also das erste Mal die Bezeichnung “Ultrabook” verwendet und dies in Bezug auf die von ihnen verwendeten Neuerungen der Platine Sandybridge, die zum damaligen Zeitpunkt bereits in Produktion und in vielen bereits auf dem Markt erhältlichen Geräten verbaut war, wie z.B. das ThinkPad X1.

 

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Als Besonderheit dieser Platinengeneration wurde betont, dass diese stromsparender sei, vor allem aber besonders schnell booten könne, von “Rapid Boot” und “Instand On” wurde dabei geredet. Letztgenannte Funktion sorgt dafür, dass die Geräte mit dem Chipsatz sofort aus dem Standby Zustand in den An-Zustand gehen und dies innerhalb weniger Sekunden. Wobei eigentlich unterschlagen wurde, dass ein recht schnelles Wiederaufwachen aus dem Ruhezustand bereits von zahlreichen Vorgängergeräten beherrscht wird und wurde, vorausgesetzt, sie waren korrekt konfiguriert. Als nächstes bezog man sich auf die Gesamtkonstruktion der Hardware, die als “thin and light” bezeichnet wurde, was wiederum für Geräte spricht, die uns seit Jahren als Subnotebooks bekannt sind, aber eben eher im Business-Bereich anzutreffen waren, als im Consumer-Bereich. Konkrete Zahlen vermied Intel allerdings, auch wurde nirgend erwähnt, aus welchen Materialien oder in welcher Qualität die Geräte gefertigt werden sollten. Einzig der Gebrauch einer SSD wurde empfohlen, aber nicht vorgeschrieben, um die zuvor genannten Eigenschaften am besten unterstützen zu können, wobei eine schnelle Festplatte und ein gut konfiguriertes System mitunter auch zu recht passablen Bootzeiten führen kann.

CopyCat

Umso erstaunlicher ist es daher, schaut man sich die aus diesen sog. Kategorien resultierenden Geräte an, die seit 2011 den Markt dominieren sollen, dass sie nicht selten starke Ähnlichkeiten mit den von Apple produzierten MacBook Air im sog. Aluminium Unibody Design aufweisen – es gab, bis auf wenige Ausnahme, bisher kaum eigene Ideen. Da ist es etwas verwunderlich, dass das von Asus gefertigte erste Ultrabook dem MacBook Air so sehr ähnelt, das man die Mutter der Inspiration förmlich spüren kann.

Interessant ist vor allem, die Materialwahl, aus der die Geräte allesamt gefertigt wurden: Aluminium, dessen Idee ebenfalls auf das Unibody Design zurückgeführt werden dürfte. Das ist umso verwunderlicher, als dass Intel in seinem Statement nirgend erwähnt, dass die Definition als “Ultrabook” an der Materialwahl hängt, geschweige denn, die Entscheidung “Glas” als Material für die bis dato immer recht klein dimensionierten Touchpads zu wählen und diese nun auch überaus groß zu gestalten – ähnlich den MacBook Air, die bisher sehr erfolgreich mit dem Design waren – zeigt kaum eigene Überlegungen.

Es soll nicht in Frage gestellt werden werden, ob die eine oder andere Übernahme von Ideen nicht sinnvoll für den Erfolg einer Geräteklasse sein kann, vielmehr ist die zum Teil doch recht bedenkliche Kopiererei, die sich durch das gesamte Produktdesign zog und noch zieht, bezeichnend für eine Ideenlosigkeit der Designer. Dem kritischen Auge stellt sich damit automatisch die Frage, ob denn der Prototyp des “Ultrabook” das MacBook Air ist oder umgekehrt?

Alles Netbook oder was?

Das Hauptkriterum für eine Definition sollte einerseits zur Abgrenzung von den inzwischen auf dem Markt bekannten Netbooks dienen, andererseits sich klar von Sweetspot Geräten abgrenzen, die zumeist im Segment um 14 und 15″ Bereich liegen.

Netbooks, die sich in den letzten Jahren vor allem wohl in jenen Konsumentenkreisen gut verkauft haben, welche sonst eher zögerlich mit der Investition in eine Neu- bzw. Erstanschaffung eines Computers umgehen, bilden hier wohl finanziell gesehen den Low Level Bereich, während die Sweetspot Geräte für professionelleres Arbeiten gedacht war.

Alles was bisher dazwischen lag, also Geräte mit hinreichend großem Display ab 11″, mit der Performance eines normalen Arbeitsrechners und der Mobilität eines Netbooks, kursierte bis dato als “Subnotebook“. Zumeist waren dies Geräte mit besonders solide gebautem Chassis, ohne Laufwerk aber besonders leicht, wie beispielsweise die ThinkPad X-Series Geräte der Firma Lenovo. Da dies in der Regel Geräte für den Business Bereich waren, bewegten sich die Preise in der Regel auch ab 1500,- € aufwärts für ein Neugerät.

Während Netbooks noch kleiner und noch handlich sind – sie haben zumeist eine Bildschirmdiagonale, die über 11″ nicht hinausgeht und sind in der Regel mit den durch Intel als “Atom” bezeichneten CPU’s bestückt, die für einfaches Surfen und etwas Officearbeit zu Hause ausreicht – spricht für sie der überaus niedrige Preis in der Anschaffung. Die meisten Geräte bewegen sich in einem Preissegment um die 300,-€ und sind damit überaus attraktiv für all diejenigen, die die Geräte nur als einfache Surfmaschinen benutzen möchten.

Allerdings, spätestens beim Wunsch, YouTube Videos in HD, also 1280 x 720 Pixel,  zu sehen, stießen sie bisher auf ihre Grenzen. Hier erkannte AMD schnell das große Manko, dass die Geräte hatten, denn Videos sind in unserer multimedialen Internetwelt heut zu Tage nicht mehr wegzudenken und gehören zum digitalen Alltag einfach dazu. Daher waren und sind die Alternativgeräte von AMD, die zumeist mit einer dedizierten Grafikkarte bestückt sind, auch zumeist um einiges leistungsstärker als ihre Intel-Pendants. Mit ihnen ist der Genuss von Videos in HD ohne Probleme möglich. Inzwischen haben sich die Atom Prozessoren verdoppelt und auch AMD hat gleichgezogen, trumpft jedoch nach wie vor mit der dedizierten Grafiklösung auf. Es bleibt abzuwarten, welche Lösungen Intel noch im Schatzkästchen hat, um auch dieses problem endlich lösen zu können.

Für all jene, die aber bisher nach einer leistungsstarken mobilen Lösung Ausschau hielten, gab es bis dato nur eine Lösung im Subnotebookberech oder bei Apple in Verkörperung des MacBook Air. Der zudem immer attraktiver werdende Preis der Apple Geräte, die in der Standardkonfiguration unter 1000,-€ oder nur knapp darüber kostet, verkaufte sich daher auch entsprechend gut, so dass Subnotebooks es schwer hatten.

Daher musste eine Lösung gefunden werden, wie sich die inzwischen immer beliebter werdenden leichten Geräte besser vermarkten lassen könnten, ohne dass den niedrigpreisigen Notebooks und Netbooks – letzte sind inzwischen beinahe zu Nischenprodukten mutiert – der Rang abgelaufen werden sollte. Die MacBook Air Geräte verkauften sich entsprechend gut, so dass auch deutlich wurde, dass definitiv Bedarf für derartige Produkte besteht.

Das Ultrabook – Intels Spezifikation

Halten wir also fest, was Intel seinerzeit auf der Computex 2011 als Kriterium für eine Definition als “Ultrabook” bezeichnete:

1. Intel Prozessor mit einem Core i5/i7 Prozessor

2. Sandybridge, Ivy-Bridge und folgende Platinen

3. Instand On Fähigkeit

4. Rapid Boot

5. Besonders dünnes und leichtes Gehäuse

Es wurde also lediglich Definitionen von Eigenschaften einer Plattform vorgetragen, die weder definierten, dass das Gehäuse aus Aluminium noch aus welchem Material dies zu bauen sei, noch wurde definiert, dass das Touchpad aus Glas zu bestehen habe. Auch gab es keinerlei Einschränkung, was die Verwendung einer herkömmlichen Festplatte betrifft, sondern nur eine Empfehlung. Lediglich die Angabe auf die zu verwendende Intel Platine setzte der Firma AMD Schranken vor die Tür, die nun ihrerseits Platinen anboten, mit einer vergleichbaren Performance.

Verbaut in ein und dem selben Gehäuse, dürfen sie jedoch nicht als Ultrabook bezeichnet werden, da die Definition, wie oben schon erwähnt wurde, ein Markenname ist.

AMD – Ultrathins

Zu diesem Zweck, hat sich AMD für seine besonders leichten, allerdings leistungsstarken Geräte unterhalb 14″ nun seinerseits eine Definition für eine Geräteklasse einfallen lassen, die sie als “Ultrathins” bezeichnen. Diese sollen sich von den Mainstraem-Geräten deutlich absetzten. Die Ultrathins sind zudem mit einem Athlon Turion II Neo  ausgestattet. Sie besitzen eine leistungsstarke Onboard-Grafik, die allerdings, ähnlich den Netbooks mit integrierter DirectX-11 Grafikeinheit, mehr als Konkurrenz zu den von Intel produzierten Atom Prozessoren stehen. AMD selbst bemerkt auf seiner Homepage, dass sie bestrebt sind, nicht so viele Vorgaben machen zu wollen, im Vergleich zu Intel.

Insgesamt geben sie als Kriterium folgende Definition:

1. Akkulaufzeiten von mind. 6:46 Stdn. (Test: 3D-Mark 06, 6 Zell-Akku mit 62 Wh.)

2. Besonders leichte Geräte bei gleichbleibender Leistung der CPU

3. AMD Vison Technologie (APU Grafikchips mit HD Videoleistungen für Gelegenheitsspieler)

4. Kühler und leiser Betrieb

Verbraucherfreundliches Marketing?

Mit all diesen Definitionen ist aber eigentlich schon vorprogrammiert, dass so mancher Kunde den Unterschied zwischen all diesen Geräteklassen nicht verstehen wird. Selbst in professionellen Kreisen wird nicht selten das Eine mit dem Anderen vermischt.

Zudem wird in letzter Zeit zunehmend auf den Vorzug fest verbauter SSD´s verwiesen, wobei dabei gänzlich die Bedeutung unterschlagen wird, dass in zahlreichen Geräte diese Festplatte nicht austauschbar ist.

Dieser Umstand ist vor allem bei den meisten Nutzerprofilen völlig unsinnig, die in erster Linie viel Speicher benötigen und auf eine hohe Performance nicht so angewiesen sind. Dies sind Nutzergruppen, die ihre Rechner über viele Jahre verwenden möchten um diese dann irgendwann aufzurüsten, was bei den meisten dieser Geräte nicht möglich ist. Absurderweise scheinen gerade die Geräte besonders beliebt zu sein, welche nicht im Nachhinein konfigurierbar sind, wie etwa das MacBook Air oder von Lenovo das X1 Carbon. Besonders bei letztgenannten, dessen Vorgänger, das X1, noch sehr wohl über eine Möglichkeit verfügte sowohl die Festplatte, als auch den Speicher zu wechseln, ist die Divergenz im Beliebtheitsgrat der Käuferschichten, besonders immanent.

Heute Nachmittag werden wir dann in Cupertino vermutlich eine Weiterentwicklung der MacBook Pro 13″ Reihe auf dem Apple Event erleben, auf dem, wie zuvor schon beim MacBook Pro 15″, eine Entwicklung hin zu “nonpostkonfigurierbaren Maschinen” beobachtet werden kann – eine nach Meinung der Autorin falsche Entwicklung bei Geräten, die nicht als Zweitgerät, sonders als Hauptgerät Verwendung finden. Ich für meine Teil, bin froh, mir rechtzeitig noch Geräte ergattert zu haben, die ich nach Belieben konfigurieren kann wie das MacBook Pro 13″ (mid 2012) oder das Lenovo ThinkPad X1 (2011). Diese Entwicklung erinnert sehr stark an die in den letzten Jahren zunehmende Verschmälerung der Displayhöhe in Relation zur Breite von zuvor 4:3 auf 16:9, die in erster Linie für das Konsumieren von Videos vorteilhaft ist, aber nicht unbedingt zum Arbeiten am Computer.

Aber dies ist eine andere Thematik, auf die ich vielleicht in einem anderen Beitrag eingehen werde.

 


Quellen:

Intel auf der Computex 2011 –http://intelstudios.edgesuite.net/computex/2011/sm/f.htm

AMD, Plattformdefinition – http://www.amd.com/DE/PRODUCTS/NOTEBOOK/PLATFORMS/Pages/notebook-platforms.aspx

Wikipedia, AMD, Mikroprozessoren – http://de.wikipedia.org/wiki/AMD

 

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