Archive for category Android

Von Symbian zu Windows Phone 7 und zurück

Share



Als während des MWC 2011 in Barcelona durch Stephen Elop bekannt wurde, dass Nokia seine Symbian Produktion über Kurz oder Lang einstellen würde, war für mich als Nokia N8 Nutzer klar, ich würde mein Gerät so schnell wie möglich verkaufen. Hatte ich mich noch wochenlang damit bei Laune gehalten, dass es für mein Gerät bald Updates für den Browser geben würde um endlich flüssig Surfen zu können, sank dieses Hoffnung nun auf einen absoluten Tiefpunkt. Sicherlich habe ich mir das N8 nicht gekauft, weil ich mir eine vergleichbare Performance wie bei einem iOS Gerät erträumt hatte, so doch zumindest nahe daran. Die Kamera ist gewiss das Genialste, dass ich je bei einem Handy in Händen halten konnte. Sie ersetzte meine Digitalkamera, eine Panasonic TZ5 fast komplett. Dennoch stellte sich im Laufe der Zeit gewisse Frustgefühle ein, wenn es darum ging, bequem und flüssig im System zu hantieren oder sich im Social Network zu bewegen. Das ist etwas, das man nicht gerade als Stärke der Sybian ^3 Geräte bezeichnen kann – jedenfalls noch nicht. Nachdem durch S. Elop die Bombe nun geplatzt war, wurde schnell klar, dass innerhalb einer relativ überschaubaren Zeit zahlreiche Entwickler das Feld wechseln und die Weiterentwicklung stagnieren würde – das liegt in der Natur der Sache, schließlich müssen auch diese von irgend etwas leben.

Wohl wissend, dass nach dieser Nachricht die Preise der Geräte schnell fallen würden, erstellte ich in aller Eile Fotos und setzte das Gerät, das ich in der silberfarbenen Edition besaß, bei Ebay zum Verkauf rein.

Für mich war klar, ich wollte schnell Ersatz haben, merkte allerdings zugleich, dass ich in einem Dilemma steckte, denn ich habe ganz spezielle Ansprüche an ein Gerät, deren Funktionen sich zum Teil – zumindest was die derzeit auf dem Markt befindlichen Geräte betrifft – ausschließen.

Da ich durch das Galaxy S wußte, dass Samsung recht gute Kameraobjektive verbaut und ich schon die ganze Zeit neugierig auf Windows Phone war, entschloss ich mich für das Samsung Omnia 7.

Also recherchierte ich in den gängigen Preisvegleichsseiten nach guten und günstigen Shops, bei denen ich fündig werden könnte. Schnell war ein Shop gefunden und das Omnia 7 bestellt. Noch am selben Tag wurde es auf den Weg geschickt, so dass ich es bereits am nächsten Tag in Händen halten konnte.

Da war es nun, mein erstes Windows Phone 7 Gerät. Die Verarbeitung wirkte insgesamt, im Vergleich zum Samsung Galaxy S, sehr viel hochwertiger, da neben dem üblichen Plastik, an entscheidenden Stellen Metall verwendet wurde.

Apple-Feeling

Die Benutzeroberfläche wirkte sehr aufgeräumt und aufgrund der Verwendung eines AMOLED Displays sehr edel. Zudem lief das OS bei jeder Verwendung flüssig, so dass es Spaß brachte, das Gerät zu benutzen. Schnell hatte ich mich mit der Funktion angefreundet und es entstanden kaum Fragen, wo oder wie man das eine oder andere vielleicht modifizieren könnte, denn es gibt nicht viele Optionen – wohl um den User nicht zu verwirren. Das was man allerdings an Optionen hat, funktioniert sehr gut.

Daher dauerte es auch nicht lang, bis ich den Schritt in den Marketplace machte, mein Konto eingerichtet und erste Prgramme installiert hatte. Entgegen der üblichen Informationspolitik empfand ich den Marktplatz als gut befüllt und mit ordentlichen Applikationen bestückt: für meine Bedürfnisse gab es genügend kostenlose Alternativen beispielsweise für Twitter Apps., Radioprogramme und Spiele. Was wollte man also mehr?

Insgesammt beschlich mich bei der Benutzung des Gerätes ein ganz ähnliches Gefühl, dass ich von Apple Geräten gewohnt war: es bringt Spaß sie zu bedienen – zumindest bis zu diesem Zeitpunkt.

Auch eine Verbindung zu meinem MacBook Pro war durch den nur wenige Tage zuvor publizierten “Winows Phone 7 Connector” eine meiner leichtesten Übungen. Alles wurde korrekt erkannt und funktionierte flüssig.

Da ich ohnehin alle meine Daten der Datenkrake Google anvertraut habe, war auch ein Abgleich mit dem Omnia 7 eine meiner leichtesten Übungen.

Schnell war für mich klar: Dieses OS hat das Potential zu mehr.

Dass es bis zu dem Potential reicht und bisher nicht mehr ist, wurde mir dann jedoch klar, als ich versuchte unterwegs Programme im Hintergrund laufen zu lassen, was nicht ging.

…und doch nicht perfekt?

Ich wohne in einer Region, in der eine Breitbandverbindung über das mobile Netzwerk geografisch oft nicht möglich ist. In meinem unmittelbaren Umkreis empfange ich selbst nur EDGE, was bisher für viele Belange, wie z.B. Email aber auch für kurze Tweets ausreichend war. Selbst wenn ich Fotos bei Twitter hochladen wollte, hatte ich nur selten das Problem, dass es gar nicht ging. Zumeist erstellte ich früher den Tweet, steckte dann das Handy in die Tasche, um nicht endlos lange darauf warten zu müssen, bis das Bild hochgeladen war – schließlich hat man ja noch anderes zu tun. Alles andere passierte von alleine.

Mit Windows Phone ging das allerdings nicht.

So elegant und geschmeidig die Programme sich im mobilen Breitbandnetz und Wlan bedienen lassen, im EDGE Bereich wurden sie zu einer Tortur, denn ich mußte stets aufpassen, dass das Handy auf keinen Fall in den Standby Modus fiel. Ansonnsten wurde der Upload unterbrochen und mein Tweet war verloren.

Da es noch kein “Copy&Paste” gibt, konnte ich auch nicht sicherheitshalber den Text kopieren und mir diesen zumindest zu bewahren. Diese Funktion wird erst Ende März den Weg zu den Geräten finden. Daher stand ich mitunter Minuten lang herum und tippte in regelmäßigen Abständen auf das Display, bis das mit der 5MP Kamera geschossene Bild endlich den für ihn bestimmten Server erreicht hatte – eine sehr lästige Prozedur.

Das, so wurde mir nun endlich bewußt, ist für mich ein absolutes “No-go” bei einem Handy. Das ist fehlendes Multitasking, was ich hier nun schmerzlich vermisste.

Kamera

Von der relativ guten Qualität der Kamera, trotz seiner nur als durchschnittlich zu bezeichnenden 5MP, konnte ich mich ebenfalls überzeugen. Die Bilder waren schön scharf und wiesen ein nur geringes Rauschen auf, in besonders günstigen Lichtverhältnissen waren die AUfnahmen gestochen scharf. Allerdings ist mir bei bisher allen von mir getesteten Samsung Geräten aufgefallen, dass die Kamerasoftware, einen kleinen aber doch unschönen Fehler im Weißabgleich aufweist. Belässt man die Kamera auf die Einstellung “Auto”, so erhalten die Bilder einen relativ starken, unnatürlichen Blaustich. Die Einstellung für “Tageslicht” ist leicht zu gelblich, was bei bewölkten Himmel nicht weiter auffällt, bei Sonnenlicht allerdings sehr stört. Alle anderen Einstellungen, wie die für “bewölkten Himmel” oder Kunstlicht, sind definitiv nicht verwendbar, da sie extreme Falschfarben erzeugen, die sehr unnatürlich wirken.

Das Samsung Omnia 7 wird zudem mit 720p beworben, was sie auch aufnehmen kann. Verschwiegen wird hier allerdings, dass sie dies mit lediglich 24 fps tut, was gerade bei weit entfernten Objekten mit starken Kontrastunterschieden wie z.B. Baumgruppen oder sich schnell bewegenden Objekten, zu Drop-Outs führt – eine große Enttäuschung.

Als ich am nächsten Morgen dann mitten auf dem wunderschönen Display Pixelfehler entdeckte, überlegte ich, ob ich von meinem 14tägigen Rückgaberecht Gebrauch machen sollte und musste dies aber nicht sehr lange tun: Ich schickte das Gerät zurück.

Eigentlich war für mich klar, dass ich mir das gleiche Ersatzgerät zuschicken lassen wollte, doch als ich sah, dass sich der Preis erhöht hatte und ich anfing, nochmals darüber nachzudenken, dass ich mit dem fehlenden “Multitasking” fast ein ganzes Jahr zurechtkommen müsste, schließlich ist mit einem richtigen Update frühestens Ende des Jahres zu rechnen, zögerte ich und beließ es bei der Rückerstattung des Kaufpreises.

Ich fing erneut an im Netz nach geeigneten Alternativen Ausschau zu halten, was für mich ein untrügliches Zeichen ist, dass ich mich bereits von dem Gerät verabschiedet hatte. Ich schielte nach den jetzt auf den Markt ströhmenden DualCore Geräten, die mir aber noch zu unsicher in den Funktionen (HP Pre 3), entweder zu groß und zu teuer sind (Samsung Galaxy S II) oder deren Marke (LG Optimus Speed) mir bisher nicht recht zusagte. Im Zuge dieser Recherche keimte in mir auch der Wunsch erneut auf, ein Handy mit einer guten Kamera zu benutzen, weshalb ich automatisch wieder auf Nokia Geräte schielte – hatte ich mich nicht bereits von Symbian verabschiedet?

Ein Blick auf ältere Nokia Geräte, wie das N82, das N95 8GB und das N97, konnten mich dann aber doch nicht ganz überzeugen, da ich nicht bereit war mich nochmals für das Verfassen von Texten auf das stupide mehrfache Tippen von “abc”, “def”, “ghi” einzulassen. Zudem stellte sich mir die Frage, ob es nicht gerade das N97 war, das durch seine zahlreichen Bugs sehr am Image des Nokiakonzerns gekratzt hatte. Zahlreiche Foreneinträge in der Kategorie “Kaufberatung” endeten zumeist mit den Worten “…kauf das bloß nicht…!”.

Wie es der Zufall wollte, entdeckte ich dann in einem MediaMarkt mein altes Nokia N8, allerdings in der Farbe, die ich ursprünglich gern hätte haben wollen, die aber zum damaligen Zeitpunkt noch nicht erhältlich war – in Orange. Da ich inzwischen ein Samsung Galaxy Tab mein Eigen nennen kann, also für’s im Internet Surfen und “Herumfummeln” zu Hause ein ausreichend gutes Gerät besaß, entschloß ich mich, mir einzugestehen, dass ich damals voreilig mein N8 verkauft hatte und es nun bitter bereuhte.

Bei all seinen Haken in der Benutzung, all seinen verschachtelten Menüs, konnte es doch mit Dingen aufwarten, die alle anderen Geräte nicht oder nur teilweise haben: echtes Multitasking und die wohl beste Kamera, die es derzeit auf dem Markt in einem Handy verbaut gibt. Dies in Kombination mit einem wirklich guten Design, gepaart mit hervorragender Hardware und hervorragendem Sound, ließen mich zu Symbian zurückkehren.

Ich habe nun am Wochenende ein orangefarbenes Nokia N8-00 bestellt und freue mich schon auf die vertrauten drei Homescreens, die sich mir beim EInschalten des Gerätes zeigen werden.

Share

1 Comment

Das iPad, Tablets und c/o

Share

Als letztes Jahr im Frühjahr das iPad das Licht der Weltpresse erblickte wußte innerhalb kürzester Zeit eigentlich fast jeder, was mit dem aus vier Buchstaben bestehenden Begriff “iPad” gemeint ist. Sogar meine fast 70 jährige Mutter wußte sofort vovon ich sprach, als ich ihr vor zwei Monaten am Telefon erzählte, dass ich mir überlegte ein iPad zu kaufen. Ich mußte nicht viel erklären: “Ja!” tönte es aus dem Höhrer “das hatte ich vor ein paar Wochen auch schon in der Hand – ist ganz toll!” entfuhr es ihr, als ich Ansätze machte ihr, wie gewohnt, weit ausgreifend, von meinen skurilen Errungenschaften der mobilen Technologie zu erzählen. Jeder weiß wie es aussieht, schließlich sieht man Werbeplakate an jeder zweiten oder dritten Bushaltestelle – man muß also nichts mehr erklären. Der Begriff “iPad” ist also selbsterklärend. Wie seinerzeit “Tempo” als Sinonym für Taschentücher galt, steht das iPad, nach Meinung vieler als Sinonym für das “Tablet”, was das iPad ja in erster Line ist.

Alles nichts Neues

Dabei ist der Begriff “Tablet” so neu eigentlich nicht, gibt es doch schon seit Jahren, bereits vor dem 2007 einsetzenden Netbook Boom, relativ kleine Notebooks bzw. Subnotebooks mit drehbarem Display, die man mit einem Stift bedienen muß. Hierzu gehören beispielsweise Geräte der ThinkPad Reihe wie das X60t, X61t und X200t der Firma Lenovo, aber auch Dell und HP haben Geräte dieser Bauweise in ihrem Portfolio.

Diese Gattung nannte man bis vor kurzem noch “Tablet” oder “Tablet PC”. Um aber eine Verwechslung mit den inzwischen auf dem Markt erhältlichen “Tablets” zu vermeiden, spricht man inzwischen gemeinhin nur noch von “Tablet-PC Convertibles”.
Auch die zahlreichen “Handhelds” oder auch “Palmsize PC´s”, die seit Ende der 90er Jahre auf dem Markt zu finden sind und zumindest bereits das Konzept der Displaybedienung aufweisen, auch wenn dieses aufgrund der veralteten Oberfläche von Windows Mobile (damals noch Windows CE) beispielsweise nur mit einem Stift richtig bedient werden konnten, was alles andere als benutzerfreundlich war.
Es gab sogar eine mit den Fingern zu bedienende Softwaretastatur und eine Art Schrifterkennung, die aber nie wirklich zufriedenstellend funktionierte.

Zudem kam 2007, bereits in 6. Generation, kleine 5″ große Tablets von der französischen Firma ARCHOS auf den Markt, die den heutigen schon sehr nah verwandt waren. Allerdings liefen diese mit einem eigenem auf Linux basiertem Betriebssystem (ARCHOS 5 Internet Media Tablet), das sich aber nicht wirklich am Markt behaupten konnten. Anders sah dies mit seinem auf Android 1.6 basierten 5″ Internet Tablet aus, das Ende 2009 auf dem Markt erhältlich war und ein beträchtliches Potential, gerade im Medienbereich offenbarte.

eBooks

Zudem bildete sich in dieser Zeit parallel ein zumindest in Deutschland allmählich entwickelnder eBook Markt aus, der aber schon seit langem wegen der hier zu Lande hohen Buchpreise – aufgrund der Buchpreisbindung – stagniert: Das Herunterladen von eigenen eBooks aus dem Internet war und ist mühsam, die Software schlecht zu bedienen und langsam, so dass beim eBook lesen bisher nicht wirklich Freude aufkommt, vor allem dann nicht, wenn es um farbige Zeitschriften geht, Bilder und Interaktion.
Das, was heruntergeladen wurde, hat man sich bis dato lieber auf den heimischen PC geladen und am Schreibtisch betrachtet – es ist also nicht wirklich bequem. Wer einen Tablet PC sein Eigen nennen konnte, hatte damit zumindest die Möglichkeit “Sofasurfing” zu betreiben, auch wenn das Gerät zum Teil ganze 1,5 kg und mehr schwer ist. Zudem wurden die Geräte, vor der Aera der Dualcore Rechner, recht heiß und laut, so dass ein Benutzen im Bett abends, neben dem sich bereits im Schlummer befindlichen Partner, nicht wirklich schön war. Hinzu kommt die bis vor einem Jahr relativ schlechte Akkuperfomance, die zumeist über eine Benutzen von bis zu maximal drei oder vier Stunden nicht hinausreichte. Mit dem Aufkommen modernerer Chips, wie sie dann Ende letzten Jahres im ThinkPad T400s beispielsweise eingesetzt wurden, waren mit einem Mal interessane Nutzungszeiten möglich. Allerdings waren die Gerät nicht wirklich zum Lesen von eBooks geeignet und dann begann der Tablet Hype.

…einfach nur bessere Werbung…?

Es ist also alles nichts wirklich Neues, was uns da die Firma Apple Anfang des Jahres präsentierte.
Und trotzdem kennt inzwischen jedes Kind den Begriff “iPad” und weiß – zumindest rudimentär – was sich dahinter verbirgt. Woran liegt das? Hat Apple einfach nur besser Werbung gemacht oder gibt es doch etwas, daß dieses Gerät so besonders macht?

Ich kann mich noch gut an den besagten Tag erinnern, an dem das iPad der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, denn ich saß mit meinem Tablet PC auf dem Bett und versuchte dem leicht überlasteten Livestream der Veranstaltung zu folgen. Als ich das Gerät sah, war ich zunächst enttäuscht, denn ich hatte mir eigentlich etwas anderes vorgestellt. Aber warum eigentlich?
Wer die Apple Politik der letzen Jahre verfolgt hat, sollte zumindest wissen, worauf er sich einläß und wäre, gerade was das iPad betrifft, nicht enttäuscht gewesen. Aber ich bin kein Apple Nerd und habe bisher alle Neuprodukte nur aus der Ferne betrachtet, da sie mir 1. viel zu teuer und 2. zu wenig offen für Modifikationen sind. Zudem wurde ich zu diesem Zeitpunkt von der allgemeinen Androidbegeisterung angesteckt, die Ende 2008 mit dem ersten Gerät, dem G1 der Firma HTC und den Nachfolgemodellen wie dem HTC Hero und T-Mobile G2 Touch begann.

Man erwartete beim sog. Apple Tablet also ein modernes Gerät, mit einer modernen Oberfläche und guter Bedienbarkeit – etwas anderes als das iPhone also. Stattdessen erhielt man genau dies, den Eindruck eines gigantisch großen iPhones.

Das gewisse Etwas des iPad: die Applikationen

Welches Potential tatsächlich durch das Gerät eröffnet würde, wirde erst deutlich wenn man das anstrengungslose Navigieren durch die Anwendungen, auch einfach “Apps” genannt, erlebt. Sie werden gezielt für das iPad hergestellt und können somit das mehr an Platz auf dem Display wirklich ausfüllten, wie etwa eBooks, Zeitschriften und Games, doch auch die native Twitteranwendungen in Kombination mit einer nahezu normal großen Softwaretastatur, ist wirklich gut zu bedienen.

Damit ist das iPad nicht bloß ein großes iPhone, sondern weit mehr als das.
Es gibt Anwendungen, die sich mühelos in mehrere Spalten aufgliedern, drehte man das Display in die Horizontale und dies so annimiert, das man den Eindruck echter Mechanik erhält. Das Betrachten von Bildern wird zu einem Augenschmaus, durch einfaches Anfassen der Bilder, die ein echtes, haptisches Benutzungsgefühl hinterlassen. Ist es das, was Apple 2007 so besonderes machte, als es sein erstes und doch so erfolgreiches iPhone auf den Markt brachte: das Gefühl von Chick beim Bedienen? All dies tröstete damals viele Anwender darüber hinweg, das ihr Gadget viele, eigentlich als Standard bei Smartphones anzusehende Funktionen noch nicht hatte. Sie wurden teilweise Stück für Stück, in Häppchen nachgereicht, zum Teil aber auch gar nicht. Doch das stört die eingefleischten Applefans selbst heute nicht, denn sie hatten etwas, dass ihnen keiner nehmen konnte, etwas das einfach nur “tres chick” war. Genau dies zeigte Apple mit seinem iPad, wenn da nicht der gesamte Balast der Firmenpolitik  im Hintergrund wäre.

Viele bunte Tablets

Doch all diese Verlockungen brachten mich noch lange nicht dazu das iPad zu kaufen, denn ich hatte zumindest eine Vorahnung bezüglich der zahlreichen Beschränkungen, die dem User von und durch Apple auferlegt werden. Es ist ein Käfig, den Steve Jobs seinen Kunden auferlegt, auch wenn es ein optisch schöner goldener ist, so ist es doch ein Käfig.

Ausschlaggebend waren die weltweit zahlreichen Messen im Sommer diesen Jahres, in der zahlreiche neue Tablets vorgestellt werden sollten. Das iPad hatte inzwischen seinen Marktstart in vielen Ländern gehabt womit die Meßlatte als namenhafter Hersteller durch das iPad vorgegeben wurde und somit recht hoch, was die Qualität des Displays, seine Winkelstabilität und das Format anging.

Die einzig interessanten Konkurrenten sind zum jetzigen Zeitpunkt mit Android OS laufende Geräte. Schließlich dürfen wir nicht vergessen: Es geht hier nicht darum, einen kompletten Rechner aufs Tableau zu bringen, sondern vielmehr um eine bis ins Äußerste auf Mobilität hin ausgelegte Form für den Konsum zu schaffen. Tablets sollen daher auch in erster Linie diejehnigen ansprechen, die bereits einen Rechner zu Hause haben und zuzüglich ein auf Betriebsdauer, Stabilität und geringe Geräuschemissionen hin ausgelegtes System benötigen – das kann und will Windows OS gar nicht sein und das ist auch gut so.
Schnell wurde deutlich, dass neben den bereits auf dem Markt zur Verfügung st

Share

, ,

No Comments

Android 2.2 – Windows Phone 7 – Symbian ^3

Share

Zurzeit überschlagen sich die Nachrichten, wenn es um Smartphones mit hochauflösenden HD Displays geht. Offenbar hat die Smartphone Industrie erkannt, was Nutzer so attraktiv an einem Retina (iPhone 4), SLCD (HTC) oder AMOLED Display (Samsung, Nokia und zum Teil HTC) mit hoher Auflösung finden. Des Weiteren wird mit Gigaherzzahlen und RAM geprotzt, dass man sich fragt, ob denn dieses Wettrüsten für ein Handybetriebssystem wirklich nötig ist zumal es ja letztlich zum Telefonieren benutzt werden soll.

Smbian^3

Ein wenig  bescheidener tritt hier Nokia in Erscheinung, die ihr derzeit neu auf dem Markt erhältliches  N8 Gerät mit ARM 11 CPU auf 680 MHz tackten. Das wirkt in Zeiten, in denen ein Megakonzern wie Microsoft  für ihr Windows Phone 7 OS Vorgaben von mindestens 1 GHz angeben auf den ersten Blick “altbacken”. Wären da nicht das bekanntermaßen auf Stromsparen ausgerichtete OS und die hervorragende Kameraausstattung, die in Handykreisen ihresgleichen sucht. Eigentlich kann man lange suchen, bis man ein vergleichbares Handy mit einem ähnlich guten, lichtstarken Objektiv findet und dies auch nur im eigenen Konzern, der sich die Objektive seit Jahren von Karl Zeiss beliefern lässt. Nichts desto trotz wirkt Symbian^3 auf manchen Nerd irgendwie “uncool” folgt man der Meinung zahlreicher Pressemitteilungen und der Android- und Applemeute. Wer derzeit also mit der Masse mitschwimmen will, wird bei Symbian wohl nicht glücklich werden – noch nicht, denn das derzeit noch nicht auf den Markt verfügbare E7, das mit MeeGoo befeuert werden soll, ist nach Aussagen von Nokia noch nicht fertig.

Quelle: www.PhoneScoop.om

Symbian ist ein stabiles, Multitasking fähiges Betriebssystem, das allerdings nicht wirklich Überraschungen parat hält: Man weiß also, worauf man sich einlässt, entscheidet man sich für ein N8 Gerät. Nicht umsonnst sind gerade in Firmen, in denen es auf Akkulaufzeiten und Zuverlässigkeit ankommt, Nokiageräte nicht wegzudenken.

Windows Phone 7

Zu diesen erlauchten “schicken”  und neuen Betriebssystemen gesellt sich demnächst noch Windows Phone 7, dass wie  Phönix aus der Asche des Windows Mobile Betriebssystems, dem Konzern zu neuen Ruhm verhelfen soll. Interessant ist der Ansatz der Bedienung allemal. Zeigt es doch ein gänzlich neues Bedienkonzept, das endlich einmal nicht versucht hinter der guten Usability des iOS hinterher zu hechten, sondern eigene Wege geht. Ob dieses neue Konzept von den Usern angenommen wird, wird sich dann ab dem 3. November 2010 zeigen – ab dann sind die ersten Windows Phone 7 Geräte bei T-Mobile Deutschland erhältlich.

Quelle: Solo Palmari

 

Share

No Comments

Blogger Software für Android – auf dem X10MiniPro

Share

PostBot versus WordPress

Screen201008241316Um auch unterwegs Blogeinträge bearbeiten zu können, kann man sich für das X10MiniPro im Marketplace bei überaus sinnvoller Software bedienen.

Bisher kannte ich nur die WordPress eigene Software. PostBot war mir bis dato unbekannt und daher wollte ich die App. als allererstes einmal testen um den vorliegenden Blogeintrag zu gestalten. Allerdings nehme ich schon einmal vorweg, dass ich dieses Vorhaben in der Mitte der Texterstellung aufgegeben habe.

Was mich direkt zu Beginn positiv stimmt ist, dass beide Anwendungen sehr intuitiv funktionieren und alle Gestaltungsmöglichkeiten sich dem Anwender sofort erschließen. Positiv zu verezichnen  ist zudem bei beiden Apps. die Möglichkeit Drafts speichern zu können – eine gerade für mich sehr sinnvolle Funktion um den erstellten Text zumindest vor der Veröffentlichung nochmals auf Fehler untersuchen zu können. Allerdings erfolgt das Abspeichern bei PostBot nur offline so dass ein weiteres Bearbeiten mit anderen Geräten nicht möglich ist. 1282577711-picsayDas ist insgesamt sehr schade, denn damit ist man natürlich bis zur Veröffentlichung immer an ein Gerät gebunden. Daher überlegte ich mir, den Blogeintrag nicht auf das simple Vorstellen einer einzelnen Applikation zu beschränken, sondern diese mit der von mir bereits bekannten Applikation WordPress zu vergleichen.

Read the rest of this entry »

Share

, , ,

No Comments

Sony Ericsson X10 Mini Pro – Das Menü

Share

Die Softwareoberfläche von Sony Ericsson

Sony Ericsson hat über das eigentliche Android System der Version 1.6 beim Xperia X10 Mini und dem Mini Pro eine eigene Oberfläche gelegt, die aufgrund der geringen Größe und Auflösung des Displays, sehr zur Übersichtlichkeit beiträgt.

So ist es nicht, wie es alle Android Systeme gemeinsam haben, dass auf den zumeist 7 waagerecht angeordneten Screens eine Vielzahl unterschiedlicher Symbole und Widgets platziert werden können, sondern diese sind lediglich nur für jeweils ein Widget vorgesehen. Entgegen meiner ersten Annahme, dass nur insgesamt 7 Widgets auf dem Handy Platz finden, konnte ich noch zahlreiche weitere hinzufügen. Wie weit man diesen Screen erweitern kann, werde ich dann im Laufe der Benutzung versuchen herauszufinden. Zuzüglich wurden in allen vier Ecken des Screens Schnellwahlbereiche angelegt, die, wie auch die Programmfelder, nach Belieben verändert werden können.

Share

No Comments

Sony Ericsson X10 Mini Pro – erster Eindruck

Share

x10minipro008

Ich bin etwas gespalten was die Meinung zu diesem Handy ausmacht, ich hatte anfangs sogar überlegt es zurück zu schicken und mich dann doch anders entschieden.
Der Slider zur Tastatur ist sehr weich und wackelt im geschlossenen Zustand ein wenig. Ist er aber mit einem satten Schnapplaut ausgeklappt, fühlt sich alles fest und solide an. Das hat den Vorteil, dass man das Handy mit einer Hand bedienen kann, führt aber eben auch zu besagter leichten Instabilität im geschlossenen Zustand. Das macht sich vor allem beim Fotografieren bemerkbar.
Die Oberfläche besteht bekanntermaßen aus Klavierlack, was ich nicht wirklich mag, da alles schnell verschmiert, allerdings ist die Rückseite aus mattem – in meinem Fall schwarzem – gummiertem Plastik. Die Säuberung der Lackoberfläche ist aber relativ einfach, wenn man ein gutes Mikrofasertuch verwendet. Zudem habe ich heute eine Brando Displayschutzfolie angebracht. Eine Tasche der Marke Fitbag zum Schutz, habe ich bereits bestellt.

Verpackung: Das Gerät, das mir vorliegt, habe ich bei Amazon gekauft, ohne Branding. Im Paket enthalten sind

1 Akku

1 USB Kabel

1 Netzteiladapter

1 InearHeadset

1 2GB Micro SD Karte

Handling: Die Größe ist, trotz der Tastatur recht gut, aufgrund des Formfaktors und der etwas rutschigen Oberfläche sollte man aber wirklich aufpassen. Mir ist das Ding direkt am Anfang aus der Hand geflutscht. Trotz allem finde ich das Gewicht in Relation zur Größe aber etwas zu hoch. Aufgrund des Formfaktors lässt es sich aber sehr einfach in einer Hosen- oder Handtasche transportieren – ohne große Ausbuchtungen.

Display: Das Display ist entgegen anderer Beschreibungen nicht so dunkel, wie ich befürchtet habe. Im Sonnenlicht kann ich immer noch ausreichend gut sehen. Die Auflösung ist gut, wenn auch nicht genial. Ein bissle mehr hätte dem Display gut getan. Entgegen den anderen Android Handys, kann man auf den 7 Screens nur ein Widget platzieren. Mich persönlich stört es nicht, denn es gibt in allen vier Ecken des Displays modifizierbare Schnellstarticons, die man nach Belieben anpassen kann.
Zudem sollte man bedenken, dass man, aufgrund der geringen Auflösung, nicht zu allen Applikationen auf dem Google Marketplace Zugriff hat. das ist mir aufgefallen, als ich Robo Defense nicht im Market finden konnte. An anderer Stelle konnte ich es dann aber herunterladen und musste feststellen, dass es von der Auflösung her nicht ganz angepasst ist. Aber es läuft.

Tastatur: Die Tastatur lässt sich mit mittelgroßen und kleinen Fingern gut bedienen, große Finger dürften hier leichte Probleme haben. Zudem ist ist die Anordnung der Tasten mitunter etwas ungünstig, da die Hochstelltaste sehr nah an den übrigen Tasten platziert ist, was mitunter zu Fingerverrenkungen führt, wenn man große Buchstaben tippen will. Alles in allem aber immer noch gut zu bedienen. Selbst die Beleuchtung und Farbe der Tasten finde ich, entgegen mancher Meinung im Internet – ausreichend hell und gut zu erkennen.

x10minipro006

Kamera: Die Kamera ist mit 5 MP bestückt und wird von einem kleinen LED Blitz unterstützt. Das reicht für Aufnahmen in heller und mittelheller Umgebung, alles andere wäre aber zu viel verlangt. Für die meisten Schnappschüsse reicht es aber allemal aus, auch die Videofunktion. Die Makroaufnahmen sind bei gutem Licht sogar ordentlich.
Die Software ist sehr gut und übersichtlich – ähnlich den Schnellstartleisten des Displays aufgebaut. So lässt sich leicht durch das Menü navigieren.

Dieses ermöglicht einen Wechsel zwischen vier Kameramodi: 1. Automatik, 2. Makro, 3. Sport und 4. einen Nachtmodus. Es wäre wünschenswert, noch einen Landschaftsmodus hinzuzufügen, um so bessere Aufnahmen erzielen zu können.

Batterie: Hier hat sich Sony Ericsson irgendwie einen kleinen Schnitzer geleistet. Denn sie haben nur einen, wenn auch LiPolymer, so doch nur einen 970 mAh Akku verbaut, der ganze 3,6 Wh auf die Waage bringt.
Ich habe innerhalb der ersten 1 1/2 Tage zwei Ladezyklen hinter mich gebracht und konnte jeweils mit dem Gerät zunächst 5, dann 6 volle Stunden arbeiten. Dabei sah mein Arbeitsprofil folgendermaßen aus: Wlan und Datenverbindung waren komplett an, es wurde in dieser Zeit rund um die Uhr gesurft, fotografiert und Bilder hochgeladen,, getwittert, Emails abgeholt, mehrere SMS verschickt – also würde ich mal sagen: das Profil entspricht einer Intensivnutzung.
Trotzdem habe ich mir aufgrund des kleinen Displays doch etwas mehr versprochen, aber ich warte ab, bis die Batterie mehrfach auf- und entladen wurde.
Ich werde schauen, ob ich ein Programm mit Battery Dischargerates finden kann. Es würde mich interessieren, wie viel der Verbrauch hier, bei meinem endgültigen Arbeits-Profil letztlich ist.

x10minipro005

Android Software: Ausgeliefert wird das X10 Mini Pro mit Android 1.6, das mir hier recht schnell erscheint. Ein Update auf 2.1 und wohl auch ein zweites, Ende des Jahres, ist ja bereits angekündigt und man darf gespannt sein, wie es dann läuft.
Der Browser ist recht schnell – ausreichend schnell – um flüssig im Internet zu surfen (normale nicht mobile Spiegel Homepage), auch die Größe ist für das Frühstückstisch-Surfen ausreichend groß.
Die Startseite des Browsers schien sich zu Beginn nicht verändern zu lassen, bis ich darauf kam, die Softwaretastatur zu deaktivieren, was bei meinem Pro Gerät funktioniert. Daraufhin ließ sich in den Sony Ericsson Einstellungen sehr wohl die Startseite verändern – gut zu wissen.

Sony Ericsson Software: Sony Ericsson hat eine hauseigene Software auf die Android Oberfläche gepackt, die ich als durchaus gelungen bezeichnen würde. Auf jeden Fall passt sie sehr gut zum kleinen Display – so auch die vier Schnelltasten der Displayecken, die ich sehr zu schätzen weiß. Zudem gibt es zahlreiche Zusatzsoftware, von der ich vermutlich nur ein Drittel selbst verwende. Richtig toll finde ich, dass man hier überhaupt kein APNDroid benötigt, da alles bereits vorkonfiguriert ist. Das Hinzufügen eines internen Widgets auf den Desktop und De- oder Aktivieren der Datenfunktion läuft absolut zuverlässig. Daher muss man sich auch keine Gedanken mehr machen, wenn man nicht über eine Flatrate verfügen kann. Das finde ich sehr gut, obgleich ich eine Flatrate habe.

Performance: Ich habe bei dem kleinen Gerät bisher nie das Gefühl gehabt, es wäre mit irgendetwas überfordert: alles läuft flüssig und sauber. Lediglich die Kamerasoftware habe ich einmal zu Absturz gebracht, was ich aber nicht reproduzieren konnte.

FAZIT: Insgesamt hat Sony Ericsson hier ein solides Handy gebaut, das gute und durchaus sinnvolle Software aufzuweisen hat. Die Performance ist bisher, trotz des leicht veralteten Android 1.6 Systems, das aber wohl im September diesen Jahres noch ein Update auf Android 2.1 erhält, sehr gut. Die Kamera fotografiert ordentliche Bilder, aber auch nicht mehr. Der Preis für das Gerät ist für meinen Geschmack ein wenig überhöht, aber noch im vertretbaren Bereich.
Aufgrund der Größe könnte ich mir gut vorstellen, dass es bei vielen Frauen, die ja offenbar so kleine Geräte mögen, ein absoluter Verkaufsschlager werden könnte. Aufgrund der insgesamt guten Performance und ordentlichen Verarbeitung erhält das Handy von mir 4 von insgesammt 5 Sternen.


<<< zur Galerie  >>>

Share

, ,

No Comments

Sony Ericsson X10 Mini Pro

Share

Logo of Sony Ericsson

Ein neues Handy muß her

Es ist mal wieder so weit. Gefahr laufend, dass ich mich in meinem Haushalt sehr unbeliebt mache, muß ein neues Handy her.

Natürlich habe ich, da ich gern Geräte mit guten Kameras benutze, bereits ein Auge auf die neueste Schöpfung der Motorola Handy Schmiede geworfen, das Motorola XT720. Allein das finanzielle Buget weist mich beim Blick auf mein Bankkonto in die Schranken und ich überlege mir, was denn dieses Mal als Vorwand gelten soll, einen Grund für einen Handywechsel zu rechtfertigen, denn es ist wohl schon das vierte oder fünfte in nur einem Jahr.

Lag der letzte Wechsel noch in der mageren Akkuperformance begründet, läßt sich beim Nokia N86, eines der Hochleistungs Handys aus dem Hause Nokia, auf den ersten Blick nicht viel kritisieren.

So erging es mir auch in den esten Wochen der Nutzung, da ich mich schon sehr freute, das Gerät nicht jeden Abend zwingend an das Netzteil anschließen zu müssen. Auch die Verarbeitung ließ, entgegen der Meinung manchen anderer User, keinerlei Wünsche offen.

Dennoch merkte ich im Laufe der Nutzung auch während der Konfiguration des Gerätes, wo es beim System hakte.

Ich bin das, was man mit Fug und Recht als “Google Chick” bezeichnen könnte. Ich nutze, bis auf wenige Ausnahmen, alle zentralen Angebote, die uns die Datenkrake Google zur Verfügung stellt. So verwende ich ausnahmslos Google Mail, für meine täglichen Emails, versuchte mich in Google Buzz, als es in Deutschland endlich frei verfügbar war, pflege alle Kontakte über Google und verwalte alle mein Termine online. Sogar einige Dokumente werden über Google Docs eingepflegt. Warum sollte ich also nicht die Konsequenz ziehen und ein Android phone verwenden?

Ich muß gestehen, während meiner Nutzung des Nokia N86 genoß ich es, Anwendungen mit einem einfachen “Klick” auf einen Button schließen zu können – einfach nur die Programme im Hintergrund laufen lassen zu können, die ich laufen lassen wollte, nicht das OS.

Trotzdem: Ich vermisse Android, seit dem ich mein Archos 5 vor einigen Wochen in der Badewanne versenkt habe.

Nokia N86 – Höhen und Tiefen

Es ist nicht eine bestimmte Sache, die mich veranlaßt, das Nokia N86 wieder zu verkaufen, es ist vielmehr die Summe aller Dinge, die mich veranlaßt zu Android zurück zu kehren.

Nachdem ich zwei Konten (ein Exchange und ein Gmail Konto) erstellen mußte um meine Googel Kontakte und meine Emails zu synchronisieren, mich mühsam durch einen hakeligen Ovi Store gekämpft habe um an passable Software Apps zu gelangen oder diese zu kaufen, um zumindest Twittern zu können, lief mein Handy eigentlich ganz gut und ich dachte, ich könnte damit leben.

Als mir während der Nutzung dann zum Xten Mal die Kamerasoftware des N86 abgestürzt ist, Ovi Maps mich zum 100ten Mal dazu zwang mein Handy zu rebooten, GPS lange benötigte um sich zu lokalisieren und sich beim Schließen der Anwendung nicht ebenfalls schloß sondern munter weiter lief bis der Akku merklich heiß wurde, ertappte ich mich dabei, wie ich unbewußt Amazonseiten durchstöberte, um mir die inzwischen neu auf dem Markt erhältlichen  Handys anzuschauen. Ich schielte fortwährend auf die zahlreich vorhandenen, gut funktionierenden Twitter Apps des Androidsystems, die zahlreichen Gadges um sich die Zeit  tot zu schlagen. Vor allem mein über alles geliebtes “RMaps”, mit dem man sich online topographische Karten auf dem Handy anzeigen lassen kann, vermißte ich vor kurzem, als ich mich mal wieder hoffnungslos im westerwälder Dickicht verirrt hatte. Diese Applikation ist etwas, das mein Mann als sog. “Killer Applikation” bezeichnen würde.

Daher habe ich mich, nach langem Hin und Her für ein Grät enschieden, dass ich, als ich das erste Mal in Händen hielt, fasziniert bestaunte, weil es – so würde ich ganz frech behaupten – das vermutlich kleinste oder zumindest zweit kleinste Android Handy neben seinem kleinen Bruder ist, das es bis dato auf dem Markt gibt, das X10 Mini Pro aus dem Hause Sony Ericsson.

Ich bin schon sehr gespannt, wie sich das kleine “Fingerhandy” im Alltag bewärt.

…demnächst mehr über das Sony Ericsson X10 Mini Pro

Share

No Comments

Nokia N86 – Symbian v9.3 versus Milestone Android 2.1

Share

Von Symbian zu Android und zurück

Android Symbian comparison

Vor einigen Tagen habe ich mich von meinem nun inzwischen etwas mehr als 3 Monate genutzten Milestone verabschiedet.

Insgesamt war ich mit dem Gerät sehr zufrieden. Das Betriebssystem “Android” ist für mich als User, der sehr gern an technischen Geräten herumspielt, recht übersichtlich gestaltet und ich stellte fest, dass ich zumeist in wenigen Schritten – fast intuitiv – alle Einstellungen zur Konfiguration fand.

Für mich als inzwischen eingefleischten Google-User, der seine Emails alle über ein Google Benutzerkonto umleitet, ist die Verwendung eines Android Handys damit überaus bequem. Für all diejenigen hingegen, die unabhängig von der “Datenkrake” sein wollen, stellt das System allerdings ein Problem dar, denn alles steht und fällt mit der Anbindung an Google und seinem Marketplace.

Der Marketplace

Die Faszination der Benutzerfreundlichkeit entsteht eigentlich erst durch die Erweiterbarkeit des Systems durch den Marketplace. Viel Software lässt sich natürlich ohne Weiteres auch außerhalb dieses geschlossenen Systems installieren, dies aber nur durch intensive Suche – so wie man es von früher her kennt – mitunter aber gar nicht, da viele Firmen sich offenbar ausschließlich auf den Vertrieb über den Marketplace verlassen. Mir ist dies das erste Mal aufgefallen, als ich mein Archos 5 mit von mir gekaufter Software nutzen wollte, die ich zuvor über den Marketplace gekauft hatte:

Ohne eine offizielle Anbindung an den Marketplace, ist auch die Nutzung nicht möglich. Dieses Problem haben leider viele mobilen “nicht Handy” Geräte, die demnächst auf den Markt erscheinen werden und noch keinen offiziellen “Zugang zu Google” haben. Leider wird dies in der Regel mit keinem Wort erwähnt. Dies war aber nicht der eigentliche Grund, mich von System zu verabschieden, schließlich bin ich ein “voll involvierter Google User”.

Die Sache mit dem Akku

Was mich störte, war die mangelnde Haltbarkeit des Handy Akkus, die mir nicht allein beim Milestone aufgefallen war, sondern ebenfalls beim HTC Hero. Beide Geräte musste ich nicht selten direkt am Abend wieder an das Ladekabel hängen. Beim Milestone war der Stromverbrauch dann aber derart hoch, dass ich mich dabei ertappte, für eine fünfstündige Bahnfahrt extra einen Ersatzakku zu kaufen um zumindest bei meiner Ankunft noch telefonieren zu können. Zudem musste man bei der Nutzung der Software stets darauf achten, nicht ungewollt Programme im Hintergrund laufen zu haben. Das nicht schließen können von Programmen gilt bei Android Usern eigentlich als tolles Feature, da damit geworben wird, dass dies automatisch vom System verwaltet wird. Fakt ist aber, dass viele Programme nicht sauber programmiert sind, häufig mehr oder weniger Traffic im Hintergrund verursachen und damit den Akku zuzüglich belasten. Mich hat es letztlich dazu veranlasst einen Taskkiller zu installieren um dann nur die Programme laufen zu lassen, die ich laufen lassen wollte. Diese Unbesorgtheit im Umgang mit im Hintergrund aktiven Programmen kenne ich von Geräten, die ich nebenbei nutze, bei einem Handy, das stets online sein, letztlich ja zum Telefonieren bereit stehen muss, ist dies aber zur Zeit noch nicht zufriedenstellend gelöst.

Dieses Erlebnis veranlasste mich dazu meine Handynutzung nochmal zu überdenken und ich fragte ich mich, was ich denn nun wirklich mit dem Gerät alles erledige: Wenn ich den Milestone lediglich in der Tasche hatte und überhaupt nicht benutze, konnte ich ihn zumindest geschätzte etwa 1.5 Tage nutzen. Das habe ich allerdings nie wirklich getestet, da ich das Gerät eigentlich immer für irgendetwas verwendete. Es ist aber unsinnig ein so großes Gerät mit sich herum zu tragen, wenn man die Boni, die das Gerät einem bietet, nicht wirklich nutzt.

Touch oder nicht Touch…

Auch die Benutzung der Tastatur, die ohne weiteres sehr gut zu bedienen ist, ist für mich, die für längere Texte schlicht das komfortablere Netbook oder eines der ThinkPads nimmt, nicht mehr wirklich von Belang. Daher fragte ich mich, ob ich die Geräteeigenschaften nicht auf das Nötigste reduzieren sollte, welches für mein Nutzerprofil schließlich entscheidend sein sollte.

Weil ich zwar mit einem Touchscreen sehr gut klar komme, aber die Benutzung einer winzigen Touchtastatur nicht wirklich brauchbar finde, um längere Texte zu verfassen, zudem die meisten Touchhandys als großes Manko leider einen erhöhten Energiebedarf aufweisen, strich ich diese Option aus meinem zwingend erforderlichen Nutzungsprofil. Allerdings wollte ich nicht auf eine gute Kamera verzichten, die ich gern unterwegs nutze, wenn ich meine Digitalkamera aus Bequemlichkeit nicht mitnehmen möchte. Eine Wlan Anbindung und Emailnutzung ist in meinem Nutzungsprofil natürlich Standard.

Das vorläufige Fazit

Damit hatte ich einige entscheidende Punkte gefunden, um mich auf die Suche nach einem Nachfolger für mein Milestone zu machen:

1. Es sollte zumindest rudimentär brauchbare Akkuzeiten aufweisen. Das Minimum sollten 1,5 bis 2 oder mehr Tage bei moderater Nutzung sein.

2. Es sollte eine gute Kamera haben.

Alles andere, wie ein extrem großes Display oder eben die Touchfunktion schloss ich bei meiner Suche als Hauptkriterium zunächst aus.

Da ich durch die sehr guten Akkuzeiten des Nokia E52 bereits auf Nokia aufmerksam wurde, ich das System durch meine früheren Handys kenne und zudem von einer Modellreihe gelesen habe, die bezüglich ihrer Kameraleistung glänzt, war das N86 natürlich schnell gefunden.

Obgleich mir das Symbian System recht altbacken vorkommt und für mich rein psychologisch einen enormen Rückschritt darstellt, wusste ich zumindest was mich erwartet, wenn ich mich für dieses Gerät entscheide.

Vor wenigen Tagen erreichte mich das Nokia mit der Post und ich konnte mir einen ersten Eindruck verschaffen.

Fortsetzung folgt….

Share

, , , , ,

No Comments

Android ist nicht gleich Android

Share

android logo

Allgemeines zu Android und dem Umfeld

Natürlich gehöre ich auch zu den Usern, die es als  absolute Bereicherung ansehen, ihre Software über einen Maketplaces zu erhalten – eine inzwischen gängige Praxis, sinnvolle Softwareerweiterungen für Handys über einen fest installierten Softwarepool zugänglich zu machen. War dies vor einem Jahr mit meinem Nokia 5800 MX noch recht rudimentär über den Nokia internen Ovi Store zu handhaben, entwickelte sich selbiger bereits innerhalb weniger Monate zu einem recht ansehnlichen Softwarekonsortium, welches ich aufgrund meiner zahlreichen Firmware Updates seitens Nokia recht schnell zu schätzen wusste.

Daher hatte ich natürlich von Anfang an auch keinerlei Probleme mich zügig in dem als “Google Maketplace” bezeichneten Softwarestore eines Android Handys zurecht zu finden. Schnell waren sowohl kostenfreie Applikationen (zumeist kurz als “Apps.” bezeichnet) gefunden und installiert. Natürlich gibt es auch Software, für die man Geld bezahlen muss, was sich zumeist aber – bis auf einige Ausnahmen – auf nur wenige Euro beschränkt.

Nach Hinterlegung der Kreditkartennummer, ist das “Shoppen” in diesem Bereich recht komfortabel handhabbar, da man die Software  – so die allgemeine Regel – über 24 Stunden lang testen und bei Bedarf, den Kauf stornieren kann. Bei all dieser Vielfalt, liegt es in der Natur der Sache, dass man mitunter lange suchen muss, um an das geeignete Tool heran zu kommen. Mitunter ist auch sehr verbuggte Software darunter. Für all die Experimentierfreudigen sei aber gesagt, wer sich gern mit solchen Dingen beschäftigt, wird mit einem Androidsystem sicherlich glücklich werden. All diejenigen jedoch, die ein Handy einfach nur zum Telefonieren benutzen möchten, sei es um beruflich jederzeit, verlässlich erreichbar zu sein oder schlicht um die Emails stets ohne viele Komplikationen, ohne Googlemail, dabei zu haben, dem kann ich ein Androidsystem nur bedingt empfehlen.

Zudem kursieren nach wie vor sehr unterschiedliche Versionen des Systems (derzeit, Mai 2010: 1.5, 1.6, 2.0.1 und 2.1), die unter dem Strich gesehen und je nach Einstellung des Herstellers oder des Providers mit weiteren unterschiedlichen Zusatzfunktionen oder sogar Einschränkungen wie beim Motorola Milestone versehen sind.

Zuzüglich ist der Maketplace nur für offiziell durch Google unterstützte Geräte wirklich nutzbar. Hierbei gibt es dann von Google vorgegebene Hardwarekriterien, die schlussendlich als Gerät eigentlich ein Handy voraussetzen. All jene inzwischen in den Startlöchern stehenden Gerätetypen, wie Tablets, die mit dem OS demnächst den Markt überfluten werden, stehen derzeit noch außen vor.

Die wenigen bereits auf dem Markt in Deutschland erhältlichen Geräte, wie beispielsweise das Archos 5, erhalten nur einen Zugang durch inoffizielle Hacks, die nachträglich einen Zugang verschaffen. Es wäre wünschenswert, dass es diese Beschränkung bald nicht mehr gibt um ein “Zweiklassen-Android” zu verhindern. Zur Zeit gibt es die Systeme, die Zugang haben und für die ich Software kaufen kann und Systeme, die Android haben, auf denen ich aber offiziell keine Software installieren kann, die ausschließlich über den Google Marketplace vertrieben wird.

Bei dem Android-System basiert alles auf den Marketplace. Da die Geräte in der Regel nur mit “Grundsoftware” ausgeliefert werden, deren eigentliche Konfiguration, wie z. B. die Unterbindung von APN Zugängen oder Tethering Funktionen und vieles mehr aber von eben diesem Zugang abhängt, steht und fällt das System mit der Offenheit die der Google-Konzern zulässt. Eine fatale Entwicklung.

Share

, ,

No Comments

Test des Motorola Milestone

Share
Ich nutze jetzt seit etwa zwei Monaten das Motorola Milestone – dies mehr aus Zufall, als dass ich es unbedingt hätte haben wollen. Eigentlich wollte ich sogar ein ganz anderes Handy mein Eigen nennen, doch nun ist es das Milestone geworden und ich beginne das Gerät richtig gern zu haben.
Es ist nicht etwa so, dass es mein erstes Android device ist, denn zuvor habe ich bereits Erfahrungen mit dem T-Mobile G2 Touch sammeln dürfen, also einem Gerät, auf dem Android 1.5 werksseitig läuft. Dennoch gibt mir das Gerät und das gesamte Equipment ein gänzlich anderes Gefühl in der Benutzung, als dies beim T-Mobile G2 Touch der Fall war – ein Handy, dass ich nach einem halben Jahr wieder verkauft habe. Doch hierzu werde ich in einem späteren Post noch etwas schreiben.
Daher ist es an der Zeit über meine Erfahrungen mit einem Android Handy zu berichten, das inzwischen in der Version 2.1 auf meinem Gerät läuft. Selbiges ist komplett ungebrandet, eine sog. DACH Version, die ich mit einer O2 Sim Karte betreibe.

no images were found

Share

,

No Comments